Poster zum Film The Hills have Eyes (2006) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

The Hills have Eyes (2006)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 107 Min. HorrorThriller FSK 18
⚡ Kurz gesagt

The Hills Have Eyes funktioniert als reiner Survival-Horror und als politischer Kommentar gleichermaßen. Alexandre Ajas kompromisslose Inszenierung, Aaron Stanfords überzeugende Performance und die praktischen Spezialeffekte schaffen einen der intensivsten Horror-Filme der 2000er Jahre. Ja, die Brutalität ist extrem, aber sie dient einem Zweck: der Kritik an staatlicher Verantwortungslosigkeit und den Zyklen der Gewalt. Für hartgesottene Horror-Fans ein absolutes Must-See, für sensible Gemüter definitiv ungeeignet. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen?

Verfügbarkeit DE

Stand 05.08.2026: The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen läuft im Abo bei Disney+. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 05.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Als ich 2006 das erste Mal Alexandre Ajas Remake von „The Hills Have Eyes“ sah, wusste ich noch nicht, dass mich dieser Film über Jahre verfolgen würde. Was als einfaches Horror-Remake begann, entpuppte sich als brutaler Kommentar zur amerikanischen Kernfamilie – zerrieben zwischen den Mühlen staatlicher Verantwortungslosigkeit. Heute, fast 20 Jahre später, frage ich mich: War Aja seiner Zeit voraus oder haben wir einfach nur verdrängt, was er uns damals vor Augen führte?

Quick Answer: Ist The Hills Have Eyes sehenswert?

Kurze Antwort: JA – aber nur für hartgesottene Horror-Fans mit starken Nerven.

Für wen geeignet: Extreme-Horror-Liebhaber, Fans von Alexandre Aja, Anhänger brutaler Survival-Thriller, Remake-Enthusiasten.

Nicht geeignet für: Sensible Gemüter, Familienfilm-Fans, Menschen mit Traumata.

Mein Urteil: Ajas Remake übertrifft Cravens Original in puncto Brutalität und visueller Wucht deutlich. Ein technisch brillanter, aber emotional zermürbender Alptraum, der die Grenzen des Erträglichen bewusst überschreitet.

Worum geht es in The Hills Have Eyes?

The Hills Have Eyes erzählt die Geschichte der Familie Carter, die auf dem Weg zum 25. Hochzeitstag von Bob und Ethel Carter in der Wüste von Nevada strandet. Nach einem manipulierten Unfall werden sie zur Beute einer Gruppe kannibalistischer Mutanten – Überreste der Atomtests der 1950er Jahre, die sich in den verlassenen Bergwerken verstecken.

Die Familie besteht aus Patriarch Bob Carter (Ted Levine), seiner Frau Ethel (Kathleen Quinlan), den erwachsenen Kindern Lynn (Vinessa Shaw) und Bobby (Dan Byrd), der rebellischen Teenager-Tochter Brenda (Emilie de Ravin) sowie Lynns Ehemann Doug (Aaron Stanford) und dem Baby Catherine. Was als harmlose Familienreise beginnt, wird zur Hölle auf Erden.

Der alte Tankwart – gespielt vom großartigen Tom Bower – schickt die Familie bewusst in die Falle. Seine Motivation? Jahrzehntelanger Missbrauch durch die Mutantenfamilie, die ihn als Köder für ahnungslose Reisende benutzt. Diese Wendung macht The Hills Have Eyes zu mehr als nur einem simplen Survival-Horror: Es ist eine Geschichte über Zyklen der Gewalt und wie Trauma von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Die Mutanten selbst sind keine eindimensionalen Monster. Papa Jupiter (Billy Drago in einer seiner letzten großen Rollen), Pluto (Michael Bailey Smith), Lizard (Robert Joy) und die anderen sind Produkte amerikanischer Atomtests – vergessene Opfer staatlicher Experimente, die zu Tätern wurden. Aja nutzt diese Prämisse geschickt für eine Gesellschaftskritik, die leider heute noch relevanter ist als 2006.

Wie inszeniert Alexandre Aja diesen Horror-Alptraum?

Alexandre Aja beweist mit The Hills Have Eyes, dass er einer der talentiertesten Horror-Regisseure seiner Generation ist. Seine Inszenierung ist gnadenlos effizient: Jede Kameraeinstellung, jeder Schnitt dient der maximalen Intensität. Aja versteht es, aus der kargen Wüstenlandschaft eine bedrohliche Kulisse zu schaffen, die selbst zum Charakter wird.

Was mich schon 2006 beeindruckt hat: Aja verzichtet weitgehend auf Jump-Scares. Stattdessen baut er eine konstante Spannung auf, die sich über 107 Minuten stetig steigert. Die berüchtigte Wohnwagen-Sequenz ist ein Meisterwerk des Horrors – und gleichzeitig schwer erträglich. Hier zeigt sich Ajas französische New-Extremity-Herkunft: Er will nicht erschrecken, sondern traumatisieren.

Die Kameraarbeit von Maxime Alexandre verdient besondere Erwähnung. Die Wüste wird zu einem Charakter voller Geheimnisse und Bedrohungen. Weitwinkel-Aufnahmen zeigen die scheinbare Endlosigkeit der Landschaft, während extreme Nahaufnahmen die Klaustrophobie der Familie einfangen. Besonders gelungen sind die Sequenzen in den Bergwerken – ein Labyrinth aus Schatten und Tod.

Aja versteht auch etwas von Pacing. Die ersten 40 Minuten nehmen sich Zeit für den Charakteraufbau. Wir lernen die Familie kennen, ihre Dynamiken, ihre Schwächen. Das macht die folgende Gewalt umso wirkungsvoller – und schmerzhafter. Wenn Doug am Ende zur Bestie wird, haben wir seinen Wandel vom schwächlichen Stadtmenschen zum überlebenden Raubtier emotional nachvollzogen.

Welche schauspielerischen Leistungen überzeugen in The Hills Have Eyes?

Aaron Stanford liefert als Doug Bukowski die Performance seines Lebens ab. Sein Wandel vom unsicheren Schwiegersohn zum rachsüchtigen Überlebenskämpfer ist gradlinig und glaubwürdig gespielt. Stanford schafft es, Dougs Transformation physisch und emotional darzustellen, ohne dass der Charakterwandel abrupt oder unglaubwürdig wirkt.

Ted Levine als Bob Carter bringt die perfekte Mischung aus väterlicher Autorität und zunehmender Hilflosigkeit mit. Seine Szenen mit Billy Drago gehören zu den stärksten des Films – zwei Patriarchen verschiedener „Familien“, die um Leben und Tod kämpfen. Levines Darstellung des gebrochenen Familienvaters ist herzzerreißend.

Kathleen Quinlan als Ethel Carter verkörpert die klassische amerikanische Mutter, deren Welt zusammenbricht. Quinlan spielt diese Rolle ohne Kitsch oder Übertreibung – ihre Verzweiflung wirkt echt und nachvollziehbar. Emilie de Ravin als Brenda durchlebt die wohl schrecklichsten Momente des Films, und ihre Performance ist sowohl verletzlich als auch stark.

Auf der Antagonisten-Seite brilliert Billy Drago als Papa Jupiter. Drago war schon immer ein Meister darin, pure Bösartigkeit zu verkörpern, aber hier fügt er seinem Charakter auch tragische Tiefe hinzu. Jupiter ist Monster und Opfer zugleich – ein Produkt amerikanischer Atomtests, der seine eigene Familientragödie lebt.

Michael Bailey Smith als Pluto ist physisch beeindruckend und schafft es, seinem Charakter trotz extremer Brutalität menschliche Züge zu verleihen. Die Szene, in der er mit dem Baby spielt, ist gleichzeitig verstörend und berührend – ein Beweis für Smiths schauspielerisches Können jenseits der Maske.

Wie wirken Kamera und Bildsprache in The Hills Have Eyes?

Maxime Alexandres Kameraarbeit transformiert die Wüste Nevadas in ein visuelles Inferno. Seine Bildsprache ist so präzise wie brutal: Weite Landschaftsaufnahmen betonen die Isolation der Familie, während extreme Nahaufnahmen die physische und emotionale Gewalt verstärken. Jede Einstellung dient der Geschichte und dem Horror.

Die Farbpalette des Films ist bewusst gedämpft – rostiges Rot, sandiges Braun, bleaches Weiß. Diese Erdtöne schaffen eine Atmosphäre der Trockenheit und des Verfalls, die perfekt zur post-apokalyptischen Stimmung passt. Das Blut wirkt in dieser Umgebung noch schockierender, weil es die einzige „lebendige“ Farbe ist.

Alexandres Kamera ist oft handheld, was der Gewalt eine dokumentarische Qualität verleiht. Besonders in den Kampfszenen spürt man jede Bewegung körperlich mit. Diese Unmittelbarkeit macht The Hills Have Eyes so intensiv – und für viele Zuschauer schwer erträglich.

Die Beleuchtung spielt mit extremen Kontrasten. Das grelle Wüstenlicht der Tagesszenen weicht düsteren, von Fackeln beleuchteten Höhlen in der Nacht. Diese Lichtkontraste verstärken die Bedrohung: Wo Licht ist, lauert der Tod in den Schatten. Wo Schatten ist, kann das Grauen jeden Moment hervorbrechen.

Besonders gelungen ist die Kameraführung in den Bergwerk-Sequenzen. Die engen Tunnel werden durch claustrophobische Einstellungen noch bedrohlicher. Hier zeigt sich Alexandres Können: Er schafft es, mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen.

Welche Rolle spielen Musik und Sound in The Hills Have Eyes?

tomandandys Score für The Hills Have Eyes ist ein Meisterwerk des Industrial-Horrors. Die Musik verzichtet auf traditionelle Orchestrierung und setzt stattdessen auf electronic beats, verzerrte Sounds und bedrohliche Drone-Elemente. Diese Soundscapes verstärken die post-apokalyptische Atmosphäre perfekt.

Was mir besonders gut gefällt: Die Musik wird sparsam eingesetzt. Oft arbeitet der Film nur mit Umgebungsgeräuschen – Wüstenwind, knarrende Wohnwagen-Teile, entfernte Schreie. Diese minimalistische Herangehensweise macht die Momente, in denen der Score einsetzt, umso wirkungsvoller.

Der Sound-Design verdient besondere Anerkennung. Jeder Knochen, der bricht, jeder Hieb, der landet, ist kristallklar hörbar. Das macht die Gewalt noch brutaler, aber auch realistischer. Aja und sein Team verstehen: Horror funktioniert nicht nur visuell, sondern auch auditiv.

Besonders beeindruckend ist die Verwendung von Stille. In den Momenten vor dem großen Angriff herrscht fast absolute Ruhe – nur das leise Summen der Wüste ist zu hören. Diese Stille wird zur Bedrohung, weil wir wissen: Gleich wird die Hölle losbrechen.

Die Stimmen der Mutanten sind durch elektronische Verzerrung entmenschlicht, was ihre Andersartigkeit unterstreicht. Gleichzeitig hört man in Papa Jupiters Stimme noch den Menschen durch – ein geschickter Kniff, der die Tragödie der Charaktere verdeutlicht.

Was sind die größten Stärken von The Hills Have Eyes?

The Hills Have Eyes funktioniert auf mehreren Ebenen gleichzeitig: als reiner Survival-Horror, als Gesellschaftskritik und als technisches Schaustück. Alexandre Aja schafft es, ein 30 Jahre altes Konzept zu modernisieren, ohne die ursprüngliche Botschaft zu verwässern. Das Remake übertrifft das Original in fast jeder Hinsicht.

Die größte Stärke liegt in der kompromisslosen Umsetzung. Aja nimmt kein Blatt vor den Mund – weder bei der Gewaltdarstellung noch bei der gesellschaftskritischen Botschaft. The Hills Have Eyes zeigt die Konsequenzen staatlicher Verantwortungslosigkeit ohne Umschweife auf. Die Atomtests der 1950er Jahre haben nicht nur die Landschaft, sondern auch die Menschen zerstört.

Technisch ist der Film nahezu makellos. Make-up-Effekte von Gregory Nicotero und Howard Berger sind praktisch und glaubwürdig. In einer Zeit, in der CGI-Horror die Oberhand gewann, setzt Aja auf handfeste Spezialeffekte. Das verleiht der Gewalt eine Direktheit, die digitale Effekte nie erreichen können.

Die Charakterentwicklung ist ein weiteres Highlight. Doug Bukowski durchlebt eine komplette Transformation – vom schwächlichen Stadtbewohner zum überlebenden Raubtier. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar und emotional investiert. Aaron Stanfords Performance macht diese Wandlung glaubwürdig.

Aja versteht es auch, Horror mit dunklem Humor zu würzen. Momente wie Plutos Spiel mit dem Baby sind gleichzeitig verstörend und absurd. Diese Gratwanderung zwischen Horror und schwarzer Komödie zeigt Ajas Können als Regisseur.

Die politische Dimension des Films funktioniert auch 2024 noch. Die Kritik an Atomtests, staatlicher Verantwortungslosigkeit und den vergessenen Opfern amerikanischer Politik ist heute relevanter denn je. Aja nutzt das Horror-Genre geschickt für gesellschaftskritische Kommentare.

Welche Schwächen zeigt The Hills Have Eyes?

The Hills Have Eyes ist nicht perfekt, und seine größte Schwäche liegt paradoxerweise in seiner größten Stärke: der kompromisslosen Brutalität. Manchmal geht Aja so weit, dass die Gewalt zum Selbstzweck wird. Bestimmte Szenen – besonders die Vergewaltigung von Brenda – sind schwer zu rechtfertigen, auch im Kontext eines Exploitation-Films.

Die Laufzeit von 107 Minuten fühlt sich stellenweise zu lang an. Besonders der mittlere Teil, in dem Doug durch die Bergwerke wandelt, zieht sich. Hier hätte straffe Montage dem Film gutgetan. Einige Szenen wirken gestreckt, um die Laufzeit zu erreichen.

Manche Charaktere bleiben eindimensional. Während Doug, Bob und die Mutanten gut entwickelt sind, bleiben andere Familienmitglieder klischeehafte Archetypen. Bobby als rebellischer Teenager und Lynn als fürsorgliche Mutter erfüllen nur ihre Funktionen im Handlungsgefüge.

Die Logik-Löcher stören manchmal die Immersion. Warum verlässt niemand das Wohnmobil-Lager komplett? Warum teilt sich die Familie immer wieder auf? Diese klassischen Horror-Klischees schwächen die ansonsten intelligente Handlung.

Der dritte Akt kippt manchmal ins Absurde. Dougs Verwandlung zum Rambo ist zwar emotional nachvollziehbar, aber physisch schwer glaubwürdig. Ein schmächtiger Stadtmensch überwältigt gestandene Wüstenkämpfer – das funktioniert nur bedingt.

Die Darstellung der Mutanten schwankt zwischen menschlicher Tragik und Monster-Movie-Klischees. Während Papa Jupiter und Ruby nuanciert gezeichnet sind, bleiben andere wie Cyst reine Schock-Figuren ohne Tiefe.

Für wen ist The Hills Have Eyes geeignet?

The Hills Have Eyes richtet sich ausschließlich an erwachsene Horror-Fans mit starken Nerven. Dies ist kein Film für Gelegenheitszuschauer oder Menschen, die leicht verstört werden. Die FSK-18-Freigabe ist absolut gerechtfertigt – dieser Film überschreitet bewusst und konsequent die Grenzen des Erträglichen.

Fans von Alexandre Aja werden voll auf ihre Kosten kommen. Wer „Haute Tension“ oder „Maniac“ geschätzt hat, wird auch The Hills Have Eyes lieben. Ajas Handschrift ist unverkennbar: technische Brillanz gepaart mit kompromissloser Gewalt.

Anhänger des französischen New-Extremity-Movements finden hier einen würdigen Vertreter des Genres. The Hills Have Eyes steht in einer Reihe mit Filmen wie „Martyrs“ oder „Inside“ – brutal, intelligent und gesellschaftskritisch.

Fans von praktischen Spezialeffekten kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Gregory Nicoteros Make-up-Effekte sind handwerklich hervorragend und schaffen glaubwürdige Monster ohne CGI-Unterstützung.

Zuschauer, die Horror als mehr als reine Unterhaltung begreifen, werden die politischen Untertöne zu schätzen wissen. The Hills Have Eyes ist auch ein Kommentar zur amerikanischen Geschichte und ihren vergessenen Opfern.

Survival-Horror-Enthusiasten finden hier einen der besten Vertreter des Genres. Die Wüstenkulisse, die Isolation und der Kampf ums Überleben sind meisterhaft inszeniert.

Aber Vorsicht: Menschen mit Traumata, besonders im Bereich sexueller Gewalt, sollten einen weiten Bogen um diesen Film machen. The Hills Have Eyes zeigt Brutalität ohne Rücksicht auf Sensibilitäten. Das ist Absicht, aber nicht für jeden geeignet.

Wer spielt in The Hills Have Eyes mit?

  • Aaron Stanford als Doug Bukowski
  • Kathleen Quinlan als Ethel Carter
  • Vinessa Shaw als Lynn Carter Bukowski
  • Emilie de Ravin als Brenda Carter
  • Dan Byrd als Bobby Carter
  • Ted Levine als Bob Carter
  • Billy Drago als Papa Jupiter
  • Robert Joy als Lizard
  • Michael Bailey Smith als Pluto
  • Desmond Askew als Big Brain
  • Laura Ortiz als Ruby
  • Tom Bower als Tankwart
  • Gregory Nicotero als Cyst
  • Ezra Buzzington als Goggle
  • Maisie Camilleri Preziosi als Baby Catherine

Fazit: Lohnt sich The Hills Have Eyes?

Wenn ich heute, fast 20 Jahre später, auf The Hills Have Eyes zurückblicke, bin ich immer noch beeindruckt von Alexandre Ajas kompromissloser Vision. Dieser Film ist nicht für jeden gemacht – und das ist auch gut so. Aja wollte nie einen Mainstream-Horror schaffen, sondern ein Statement setzen. Mission erfüllt.

The Hills Have Eyes ist Horror-Kino in seiner reinsten, brutalsten Form. Ein Film, der polarisiert, verstört und gleichzeitig fasziniert. Für mich einer der wichtigsten Horror-Filme der 2000er Jahre – technisch brilliant, emotional zermürbend und gesellschaftskritisch relevant.

Wer bereit ist, sich auf diese Reise in die Dunkelheit der menschlichen Seele einzulassen, wird mit einem unvergesslichen Kinoerlebnis belohnt. Alle anderen sollten lieber bei Disney+ bleiben. 8.7/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Ajas Remake ist ein technisch brillanter Alptraum, der die Grenzen des Erträglichen bewusst überschreitet - Horror als Gesellschaftskritik in Reinform.— aus der Wertung von Tribun
The Hills Have Eyes funktioniert als reiner Survival-Horror und als politischer Kommentar gleichermaßen. Alexandre Ajas kompromisslose Inszenierung, Aaron Stanfords überzeugende Performance und die praktischen Spezialeffekte schaffen einen der intensivsten Horror-Filme der 2000er Jahre. Ja, die Brutalität ist extrem, aber sie dient einem Zweck: der Kritik an staatlicher Verantwortungslosigkeit und den Zyklen der Gewalt. Für hartgesottene Horror-Fans ein absolutes Must-See, für sensible Gemüter definitiv ungeeignet.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

Wo kann ich The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen streamen?

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen freigegeben?

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen ist in Deutschland ab FSK 18 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist den Film damit nicht freigegeben.

Wie lange dauert The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen?

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen hat eine Laufzeit von rund 107 Minuten (1 Stunde und 47 Minuten).

Lohnt sich The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen?

Unsere Redaktion vergibt The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen einen Watcher-Score von 8,7 von 10. The Hills Have Eyes funktioniert als reiner Survival-Horror und als politischer Kommentar gleichermaßen. Alexandre Ajas kompromisslose Inszenierung, Aaron Stanfords überzeugende Performance und die praktischen Spezialeffekte schaffen einen der intensivsten Horror-Filme der 2000er Jahre. Ja, die Brutalität ist extrem, aber sie dient einem Zweck: der Kritik an staatlicher Verantwortungslosigkeit und den Zyklen der Gewalt. Für hartgesottene Horror-Fans ein absolutes Must-See, für sensible Gemüter definitiv ungeeignet.

Für wen ist The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen geeignet?

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen ist vor allem etwas für Horror und Thriller-Fans und alle, die herausragende Filme suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 18 ist den Film nichts für jüngere Zuschauer.

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Trailer

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Besetzung

Aaron StanfordDoug
Dan ByrdBobby
Emilie de RavinBrenda
Vinessa ShawLynn
Ted LevineBig Bob

FAQ zu The Hills have Eyes

Ist The Hills Have Eyes wirklich so brutal wie behauptet?
Ja, The Hills Have Eyes ist einer der brutalsten Mainstream-Horror-Filme der 2000er Jahre. Die Gewaltdarstellung ist explizit und kompromisslos. Besonders die Wohnwagen-Sequenz und der finale Showdown sind schwer erträglich.
Wie unterscheidet sich das Remake vom Wes Craven Original?
Ajas Remake ist deutlich brutaler und visuell aufwändiger als Cravens 1977er Original. Die Grundhandlung bleibt gleich, aber Aja modernisiert die Spezialeffekte und verstärkt die Gewalt erheblich. Das Original wirkt dagegen fast zahm.
Gibt es eine geschnittene Fassung von The Hills Have Eyes?
In Deutschland lief der Film ungekürzt mit FSK-18-Freigabe. Es existieren keine offiziell geschnittenen Fassungen, da der Film bereits als Director's Cut konzipiert wurde. Einige Länder haben den Film jedoch zensiert oder verboten.
Basiert The Hills Have Eyes auf einer wahren Begebenheit?
Nein, aber Wes Cravens Originalidee wurde von realen Ereignissen inspiriert - der schottischen Kannibalen-Familie Bean aus dem 16. Jahrhundert. Die Atomtest-Thematik bezieht sich auf echte amerikanische Nuklearversuche in Nevada.
Ist The Hills Have Eyes Teil einer Filmreihe?
Ja, es gibt eine Fortsetzung von 2007 - "The Hills Have Eyes 2" - die ebenfalls als Remake des Craven-Sequels fungiert. Der zweite Teil erreicht aber nicht die Qualität des ersten Remakes und fiel bei Kritikern durch.
Warum ist The Hills Have Eyes so kontrovers diskutiert?
Der Film polarisiert wegen seiner expliziten Gewaltdarstellung, besonders der Vergewaltigungsszene. Kritiker werfen ihm Gewaltverherrlichung vor, während Fans die gesellschaftskritischen Aspekte und technische Brillanz loben. Die Grenze zwischen Kunst und Exploitation ist fließend.
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1 Kommentar

Varagard

Toller Horrorfilm der etwas härteren Gangart.

Ich mag hier die Atmosphäre – da kommt das Bedrohliche gut rüber. Beim 2. haben sie es ja versaut. Da lag der Fokus mehr auf der Gewalt und so was lockt mich echt nicht mehr hintern Ofen vor.

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