Poster zum Film The Substance (2024) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

The Substance (2024)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 141 Min. DramaHorror
⚡ Kurz gesagt

The Substance ist kein leichter Film, aber ein wichtiger. Coralie Fargeat erschafft mit extremen Mitteln ein kraftvolles Statement ßber Altersdiskriminierung und weibliche Selbstwahrnehmung. Demi Moore liefert die Performance ihres Lebens ab, die praktischen Effekte sind Oscar-wßrdig, und die Botschaft trifft ins Schwarze. Ja, der Film ist manchmal zu extrem und zu lang, aber seine Wucht ist unbestreitbar. Fßr Horror-Fans und alle, die mutiges Kino schätzen, ein absolutes Muss. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt The Substance?

VerfĂźgbarkeit DE

Stand 28.07.2026: The Substance läuft im Abo bei Paramount+, MUBI und Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 4,99 €.

Verfßgbarkeit Deutschland ¡ Stand 28.07.2026 ¡ Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) ¡ Detaildaten: Movie of the Night ¡ ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Als ich 2024 zum ersten Mal den Trailer zu „The Substance“ sah, dachte ich mir: „Endlich wieder ein Horrorfilm, der etwas zu sagen hat.“ Coralie Fargeat, die mich schon mit „Revenge“ Ăźberrascht hatte, wagte sich an ein Thema, das Hollywood normalerweise nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert – die Obsession mit ewiger Jugend. Demi Moore in ihrer ersten großen Rolle seit Jahren, Body Horror der ekeligsten Sorte und eine Kritik an der Unterhaltungsindustrie, die so scharf ist wie ein Skalpell. Ich war skeptisch und neugierig zugleich.

Quick Answer: Ist The Substance sehenswert?

Kurze Antwort: JA – aber nur wenn ihr starke Nerven habt. Coralie Fargeats Body-Horror-Meisterwerk ist brillant inszeniert, aber nichts fĂźr schwache Mägen.

Fßr wen geeignet: Fans von Body Horror, David Cronenberg-Liebhaber, Cineasten die intelligente Genre-Filme schätzen, Menschen die Kritik an Jugendwahn verstehen wollen.

Nicht geeignet fĂźr: Leute mit schwachen Nerven, Body-Horror-Hasser, alle die explizite Gewalt ablehnen.

Mein Urteil: Ein verstĂśrender, aber wichtiger Film der zeigt, wohin unsere Jugendbessenheit fĂźhrt. Demi Moore liefert ihre beste Performance seit Jahrzehnten ab und Fargeat beweist, dass Horror das perfekte Genre fĂźr Gesellschaftskritik ist.

Worum geht es in The Substance?

Elisabeth Sparkle ist 50, erfolgreich und wird trotzdem gefeuert – weil sie zu alt ist. Ein mysteriĂśses Serum verspricht ihr eine jĂźngere, perfekte Version ihrer selbst. Der Preis? Ihre Seele, ihr KĂśrper und am Ende ihr Leben. „The Substance“ ist Coralie Fargeats schonungslose Abrechnung mit einer Gesellschaft, die Frauen ab 40 als wertlos betrachtet.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Teenager in den 90ern Demi Moore in „Ghost“ und „Striptease“ gesehen habe. Sie war DER Hollywoodstar schlechthin. Umso bitterer ist es, ihre Figur Elisabeth Sparkle zu erleben – eine alternde Aerobic-Moderatorin, die an ihrem 50. Geburtstag brutal entlassen wird. Der Grund? Sie entspricht nicht mehr dem Jugendideal, das die Fernsehbosse verkaufen wollen.

Nach einem Autounfall bekommt Elisabeth einen USB-Stick mit Informationen Ăźber „The Substance“ – ein Serum, das eine jĂźngere, perfektere Version von ihr erschaffen kann. Gespielt wird diese von Margaret Qualley, und der Name „Sue“ ist kein Zufall. Sue ist alles, was Elisabeth nicht mehr ist: jung, makellos, begehrenswert.

Die Regeln sind einfach und tĂśdlich: Beide teilen sich einen KĂśrper. Sieben Tage ist Sue aktiv, sieben Tage Elisabeth. Ein „Stabilizer“-Serum aus Elisabeths KĂśrper hält Sue am Leben. Doch Gier und Sucht nach Aufmerksamkeit bringen dieses fragile Gleichgewicht ins Wanken.

Was folgt, ist ein Albtraum aus Selbsthass, KĂśrperhorror und der Erkenntnis, dass es kein ZurĂźck gibt. Fargeat erzählt nicht einfach eine Horror-Geschichte – sie zerrt uns vor den Spiegel und fragt: „Wie weit wĂźrdest du gehen fĂźr ewige Jugend?“

Wie inszeniert Coralie Fargeat ihren Body-Horror-Alptraum?

Coralie Fargeat inszeniert „The Substance“ wie einen fieberhafte Mischung aus David Cronenberg und Brian De Palma. Ihre Kamera ist voyeuristisch, ihre Farbpalette grell und unnatĂźrlich, ihre Symbolik so subtil wie ein Vorschlaghammer – und genau das macht den Film so kraftvoll.

Nach „Revenge“ war ich gespannt, wohin Fargeat ihre Karriere fĂźhren wĂźrde. Dass sie sich fĂźr Body Horror entschieden hat, Ăźberrascht nicht. Schon in ihrem DebĂźt zeigte sie, wie geschickt sie mit KĂśrperlichkeit und Gewalt umgehen kann. Hier treibt sie diese Fähigkeiten zur Perfektion.

Die Transformation zwischen Elisabeth und Sue wird zu einem rituellen Akt der SelbstzerstĂśrung. Fargeat zeigt uns jeden grausamen Detail – das Aufschneiden der Wirbelsäule, das Herausziehen der neuen Person, die klebrige Wiedergeburt. Es ist ekelhaft und faszinierend zugleich.

Besonders brilliant ist der Einsatz von Spiegeln. Elisabeth kann ihrem Spiegelbild nicht entkommen, egal wo sie hinschaut. Jede Reflexion erinnert sie daran, was sie verloren hat und was sie nie zurĂźckbekommen wird. Fargeat macht den Spiegel zum Feind – eine Waffe, die täglich neue Wunden schlägt.

Die Farbgebung verstärkt dieses GefĂźhl der Unwirklichkeit. Neonpinke Labore, grelles Studiomakup, das giftige GrĂźn des Serums – nichts sieht natĂźrlich aus. Alles ist kĂźnstlich, genau wie die Jugend, die Elisabeth kauft.

Kameramann BenoĂŽt Debie, bekannt aus Gaspar NoĂŠs Filmen, liefert hier seine beste Arbeit ab. Seine Kamera klebt fĂśrmlich an den KĂśrpern, macht uns zu unfreiwilligen Zeugen der Transformation. Gleichzeitig schafft er Bilder von verstĂśrender SchĂśnheit – ein Widerspruch, der den ganzen Film durchzieht.

Wie schlĂźpft Demi Moore in die Rolle ihres Lebens?

Demi Moore liefert in „The Substance“ die mutigste und verletzlichste Performance ihrer Karriere ab. Als Elisabeth Sparkle zeigt sie eine Frau im freien Fall – gebrochen von einer Industrie, die sie einst vergĂśtterte. Es ist schmerzhaft anzusehen und gleichzeitig fesselnd.

Ich habe Moore seit den 80ern verfolgt, von ihren ersten Auftritten in „Flamingo Road“ bis zu ihren großen Blockbustern der 90er. Dass sie sich fĂźr diese Rolle entschieden hat, grenzt an Selbstaufopferung. Elisabeth Sparkle ist das genaue Gegenteil des perfekten Hollywood-Images, das Moore jahrzehntelang verkĂśrpert hat.

Moore zeigt uns eine Frau, die von der Gesellschaft weggeworfen wurde. Ihr Gesichtsausdruck wechselt zwischen trotziger Verzweiflung und stiller Resignation. Wenn sie vor dem Spiegel steht und ihre Falten betrachtet, spĂźrt man den Schmerz einer ganzen Generation von Frauen, die glauben, nur durch ihr Aussehen wertvoll zu sein.

Margaret Qualley als Sue ist der perfekte Gegenpol. Jung, energiegeladen, ohne Vergangenheit. Qualley spielt Sue nicht als separate Person, sondern als das, was Elisabeth zu sein glaubt: die ideale Version ihrer selbst. Die Ironie ist brutal – Sue hasst Elisabeth genauso, wie Elisabeth sich selbst hasst.

Dennis Quaid als Harvey, der widerliche Fernsehproduzent, ist die VerkÜrperung alles dessen, was in Hollywood falsch läuft. Quaid spielt ihn als grotesken Karikaturen ohne jede Sympathie. Er ist der Mann, der Elisabeth wegwirft wie ein abgelaufenes Produkt.

Besonders beeindruckend ist, wie alle drei Hauptdarsteller ihre Körper als Instrumente einsetzen. Moore zeigt uns ihren alternden Körper ohne Scham, Qualley ihren perfekten ohne Eitelkeit, Quaid seinen abstoßenden ohne Würde. Es ist ein Tanz der Körper, der unter die Haut geht.

Wie erschafft The Substance seine verstĂśrende Bildsprache?

Die visuelle Sprache von „The Substance“ ist ein Angriff auf die Sinne. Kameramann BenoĂŽt Debie erschafft eine Welt, die gleichzeitig verfĂźhrerisch und abstoßend ist – ein perfektes Spiegelbild der Botschaft des Films.

Von der ersten Einstellung an wird klar: Hier geht es nicht um subtile Bildgestaltung. Die Kamera fährt Ăźber Elisabeths KĂśrper wie ein Scanner, registriert jede vermeintliche Unperfektion. Es ist voyeuristisch und unangenehm – genau wie der männliche Blick, den der Film kritisiert.

Die Transformation-Sequenzen sind visuell spektakulär und verstĂśrend zugleich. Fargeat zeigt uns jeden grausamen Schritt der „Geburt“ von Sue aus Elisabeths KĂśrper. Das Praktische Make-up ist Oscar-wĂźrdig – ich habe selten so realistische und gleichzeitig fantastische Body-Horror-Effekte gesehen.

Besonders clever ist der Einsatz von Close-ups. Fargeat zoomt extremst nah an Gesichter, KĂśrperteile, Injektionsnadeln heran. Diese Intimität wird zur Waffe – sie zwingt uns hinzusehen, auch wenn wir wegschauen wollen.

Die Studioszenen, in denen Sue ihre Aerobic-Show moderiert, sind in grellen Neonfarben getaucht. Alles wirkt künstlich, wie eine Fernsehwerbung aus der Hölle. Der Kontrast zu Elisabeths dunkler, schmutziger Wohnung könnte größer nicht sein.

Gegen Ende des Films wird die Bildsprache vĂśllig surreal. Die praktischen Effekte werden zu einem Exzess des Absurden, der an David Lynch erinnert. Es ist, als wĂźrde sich der Film selbst auflĂśsen – genau wie Elisabeth.

Wie unterstĂźtzt der Sound den Horror von The Substance?

Robin Couderts Soundtrack zu „The Substance“ ist eine Mischung aus 80er-Jahre-Synth-Pop und verstĂśrenden Industrial-Klängen. Die Musik verstärkt nicht nur den Horror, sie wird selbst zur Bedrohung.

Der Komponist, der unter dem Namen Rob arbeitet, schafft eine Klanglandschaft, die perfekt zur visuellen Übertreibung des Films passt. Die frĂśhlichen Aerobic-Songs in Sues Fernsehshow klingen wie Musik aus einem Alptraum – zu perfekt, zu kĂźnstlich, zu grell.

Wenn Elisabeth das Serum injiziert, wird die Musik zu einem pulsierenden, organischen Geräusch. Es klingt, als wĂźrde man das Innere eines KĂśrpers hĂśren – Herzschlag, Blutfluss, das Reißen von Gewebe. Diese bio-akustische Herangehensweise verstärkt das GefĂźhl, Zeuge einer unnatĂźrlichen Transformation zu sein.

Besonders effektiv sind die Momente der Stille. Fargeat lässt immer wieder alle Geräusche verstummen, nur um sie dann umso brutaler zurßckkehren zu lassen. Diese Schock-Momente funktionieren perfekt und halten die Spannung konstant hoch.

Der Sound-Design verdient eine eigene Erwähnung. Das Geräusch von Knochen, die brechen, Haut, die sich dehnt, Nadeln, die sich in Fleisch bohren – alles klingt grausam realistisch. Es ist, als wĂźrde der Film uns zwingen, nicht nur hinzusehen, sondern auch hinzuhĂśren.

Was macht The Substance zu einem wichtigen Film?

The Substance ist mehr als nur ein Horror-Film – er ist ein Spiegel unserer obsessiven Beziehung zur Jugend und SchĂśnheit. Fargeat nutzt extremen Body Horror, um eine gesellschaftskritische Botschaft zu transportieren, die umso kraftvoller ist, weil sie so extrem erzählt wird.

Was mich an diesem Film so beeindruckt, ist sein Mut zur Übertreibung. Fargeat hätte eine subtile Dramödie über das Älterwerden machen können. Stattdessen wählt sie den extremsten Weg und zeigt uns eine Welt, in der der Jugendwahn buchstäblich tödlich wird.

Die Metapher ist kristallklar: Unsere Gesellschaft behandelt alternde Frauen wie Elisabeth – sie werden unsichtbar, wertlos, weggeworfen. Der Film zeigt, wohin diese Logik fĂźhrt, wenn man sie zu Ende denkt. Elisabeth zerstĂśrt sich selbst fĂźr eine Illusion von Jugend, die niemals echt sein kann.

Besonders brilliant ist, wie Fargeat die Komplizenschaft des Publikums aufdeckt. Wir schauen genauso voyeuristisch auf Sue wie die Männer im Film. Wir sind fasziniert von ihrer Perfektion und angeekelt von Elisabeths Verfall. Der Film macht uns zu Mittätern.

Die praktischen Effekte dienen nicht dem Selbstzweck – sie sind die logische Konsequenz der Geschichte. Wenn jemand bereit ist, seinen KĂśrper fĂźr Jugend zu opfern, dann muss der Film zeigen, wie das aussieht. Fargeat schreckt vor nichts zurĂźck.

Demi Moores Casting ist ein Geniestreich. Eine Schauspielerin, die selbst das Hollywood-System durchlaufen hat, spielt eine Frau, die von genau diesem System zerstĂśrt wird. Die Meta-Ebene macht den Film noch kraftvoller.

Wo schwächelt The Substance trotz seiner Stärken?

Trotz seiner Brillanz hat „The Substance“ einige Schwächen, die hauptsächlich aus Fargeats Hang zur Übertreibung resultieren. Der Film ist manchmal zu laut, zu grell, zu extrem – was zwar zur Botschaft passt, aber auch ermĂźden kann.

Mein größter Kritikpunkt ist die Länge. Mit 141 Minuten ist der Film etwa 20 Minuten zu lang. Besonders der dritte Akt, in dem Fargeat vollständig ins Surreale abdriftet, zieht sich. Was als kraftvolles Finale gedacht ist, wird zu einer Tortur für das Publikum.

Die Charakterzeichnung leidet unter der Übertreibung. Elisabeth und Sue sind eher Symbole als echte Menschen. Das macht die Geschichte universal, aber auch distanziert. Ich hätte mir mehr psychologische Tiefe gewünscht, mehr Momente der Stille zwischen den Schock-Sequenzen.

Harvey als Antagonist ist zu einseitig gezeichnet. Dennis Quaid spielt ihn als Karikatur eines gierigen Produzenten, aber echte Menschen sind komplexer. Ein vielschichtigerer BÜsewicht hätte der Geschichte mehr Tiefe gegeben.

Die Botschaft ist manchmal zu offensichtlich. Fargeat vertraut ihrem Publikum nicht genug – sie hämmert ihre Kritik am Jugendwahn so deutlich ein, dass kein Raum fĂźr eigene Interpretation bleibt. Subtilität ist definitiv nicht ihre Stärke.

Technisch gibt es wenig zu beanstanden, aber einige CGI-Effekte in den extremeren Momenten wirken leicht kĂźnstlich. Die praktischen Effekte sind durchweg brillant, aber digitale Nachbearbeitung passt nicht zum organischen Horror des Films.

FĂźr wen ist The Substance das richtige Kinoerlebnis?

The Substance ist definitiv kein Film fĂźr jeden. Er richtet sich an ein erwachsenes Publikum, das bereit ist, sich mit unbequemen Wahrheiten Ăźber SchĂśnheitsideale und Altersdiskriminierung auseinanderzusetzen – und dabei extremen Body Horror zu ertragen.

Horror-Fans, die intelligente Genre-Filme schätzen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Wer David Cronenberg, Brian De Palma oder Darren Aronofsky schätzt, sollte sich „The Substance“ nicht entgehen lassen. Es ist Horror mit Hirn, der mehr will als nur erschrecken.

Cineasten, die mutige Filmemacherinnen unterstĂźtzen wollen, finden hier ein perfektes Beispiel dafĂźr, wie persĂśnliches Kino aussehen kann. Fargeat hat eine klare Vision und setzt sie kompromisslos um – das verdient Respekt, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist.

Frauen Ăźber 40 werden sich schmerzhaft in Elisabeth wiedererkennen. Der Film spricht Wahrheiten aus, die oft verschwiegen werden. Aber Vorsicht – es ist auch eine sehr harte Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit.

Absolute Tabu-Zone ist der Film fĂźr Menschen mit schwachen Nerven oder Abneigung gegen KĂśrperhorror. Die Transformation-Szenen sind extrem explizit und verstĂśrend. Wer bei „The Fly“ schon Probleme hatte, sollte hier wegbleiben.

Auch wer subtile, zurĂźckhaltende Filme bevorzugt, wird hier nicht glĂźcklich. „The Substance“ ist das Gegenteil von Subtilität – ein Schlag mit dem Vorschlaghammer, der keine Gefangenen macht.

Wer spielt in The Substance mit?

Demi Moore als Elisabeth Sparkle – Die alternde Aerobic-Moderatorin, die sich fĂźr ewige Jugend verkauft

Margaret Qualley als Sue – Die perfekte, junge Version von Elisabeth

Dennis Quaid als Harvey – Der abstoßende Fernsehproduzent, der Elisabeth wegen ihres Alters feuert

Edward Hamilton-Clark als Fred

Gore Abrams als Oliver

Oscar Lesage als Troy

Christian Erickson als Mann im Diner

Robin Greer als Krankenpfleger

Tom Morton als Arzt

Hugo Diego Garcia als Diego

Fazit: Lohnt sich The Substance?

Nach dem Abspann saß ich noch minutenlang im Kinosessel und versuchte zu verarbeiten, was ich gerade gesehen hatte. „The Substance“ ist einer dieser seltenen Filme, die einen wirklich verändern – nicht weil sie perfekt sind, sondern weil sie wichtige Wahrheiten auf extreme Art erzählen.

Coralie Fargeat hat mit diesem Film bewiesen, dass sie eine der interessantesten Regisseurinnen ihrer Generation ist. Ihr Mut, unbequeme Themen so radikal anzugehen, verdient höchsten Respekt. Demi Moore rehabilitiert sich mit ihrer schonungslosen Performance für alle mittelmäßigen Filme der letzten Jahre.

Ist es ein perfekter Film? Nein. Ist es ein wichtiger Film? Definitiv. In einer Zeit, in der SchĂśnheitsoperationen und Anti-Aging-Behandlungen normaler werden denn je, zeigt „The Substance“ die dunkle Seite unserer Jugendbessenheit. Er ist ein Weckruf und ein Albtraum zugleich – und genau deswegen so kraftvoll. 8.7/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score ¡ redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Fargeats Body-Horror-Meisterwerk ist eine schonungslose Abrechnung mit unserem Jugendwahn - verstörend, brilliant und wichtig zugleich.— aus der Wertung von Tribun
The Substance ist kein leichter Film, aber ein wichtiger. Coralie Fargeat erschafft mit extremen Mitteln ein kraftvolles Statement ßber Altersdiskriminierung und weibliche Selbstwahrnehmung. Demi Moore liefert die Performance ihres Lebens ab, die praktischen Effekte sind Oscar-wßrdig, und die Botschaft trifft ins Schwarze. Ja, der Film ist manchmal zu extrem und zu lang, aber seine Wucht ist unbestreitbar. Fßr Horror-Fans und alle, die mutiges Kino schätzen, ein absolutes Muss.
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Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu The Substance

Wo kann ich The Substance streamen?

The Substance läuft aktuell im Abo bei Paramount+, MUBI, Prime Video und Apple TV+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben fßr Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert The Substance?

The Substance hat eine Laufzeit von rund 141 Minuten (2 Stunden und 21 Minuten).

Lohnt sich The Substance?

Unsere Redaktion vergibt The Substance einen Watcher-Score von 8,7 von 10. The Substance ist kein leichter Film, aber ein wichtiger. Coralie Fargeat erschafft mit extremen Mitteln ein kraftvolles Statement ßber Altersdiskriminierung und weibliche Selbstwahrnehmung. Demi Moore liefert die Performance ihres Lebens ab, die praktischen Effekte sind Oscar-wßrdig, und die Botschaft trifft ins Schwarze. Ja, der Film ist manchmal zu extrem und zu lang, aber seine Wucht ist unbestreitbar. Fßr Horror-Fans und alle, die mutiges Kino schätzen, ein absolutes Muss.

FĂźr wen ist The Substance geeignet?

The Substance ist vor allem etwas fĂźr Drama und Horror-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in The Substance?

Eine verblassende Berühmtheit entscheidet sich, ein illegales Medikament zu verwenden – eine zellreplizierende Substanz, die vorübergehend eine jüngere, bessere Version ihrer selbst erschafft.

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Trailer

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Besetzung

Demi MooreElisabeth
Margaret QualleySue
Dennis QuaidHarvey
Edward Hamilton-ClarkFred
Gore AbramsOliver
❓

FAQ zu The Substance

Ist The Substance wirklich so extrem wie alle sagen?
Ja, der Film ist extrem explizit in seinen Body-Horror-Sequenzen. Die Transformation-Szenen zeigen detailliert, wie Sue aus Elisabeths KĂśrper "geboren" wird. Wer empfindlich auf KĂśrperhorror reagiert, sollte vorsichtig sein.
Kann man The Substance als Feministischen Film bezeichnen?
Absolut. Coralie Fargeat kritisiert scharf die Behandlung alternder Frauen in unserer Gesellschaft. Der Film zeigt, wie Frauen durch unmĂśgliche SchĂśnheitsstandards zerstĂśrt werden und sich selbst zerstĂśren.
Wie gut ist Demi Moores Performance in The Substance?
Moore liefert ihre beste und mutigste Leistung seit Jahren ab. Sie zeigt sich verletzlich und ungeschminkt, was umso kraftvoller ist, da sie selbst das Hollywood-System durchlaufen hat, das der Film kritisiert.
Ist The Substance nur ein Splatter-Film oder steckt mehr dahinter?
Definitiv mehr. Unter der extremen Oberfläche verbirgt sich eine intelligente Gesellschaftskritik. Fargeat nutzt Body Horror als Mittel zum Zweck, nicht als Selbstzweck.
FĂźr welche Altersgruppe ist The Substance geeignet?
Der Film ist definitiv nur fĂźr Erwachsene geeignet. Nicht nur wegen der expliziten Gewalt, sondern auch wegen der komplexen Themen rund um Altersdiskriminierung und SchĂśnheitsideale.
Gibt es in The Substance auch hoffnungsvolle Momente?
Nein, der Film ist durchgehend dßster und pessimistisch. Fargeat zeigt keine Auswege aus dem System, sondern fßhrt ihre Protagonistin konsequent in die SelbstzerstÜrung. Das macht ihn so kraftvoll, aber auch schwer erträglich.
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