Poster zum Film THE DEAD DON’T HURT Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

THE DEAD DON’T HURT

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 131 Min. WesternDrama
⚡ Kurz gesagt

The Dead Don't Hurt ist ein beeindruckendes Regiedebüt, das beweist, dass Viggo Mortensen nicht nur ein großartiger Schauspieler, sondern auch ein sensibles filmisches Talent ist. Vicky Krieps liefert eine der stärksten Western-Performances ab, die ich je gesehen habe. Der Film ist langsam, aber nie langweilig, emotional ohne sentimental zu werden. Ein Erwachsenenkino der besten Sorte für alle, die mehr von ihren Filmen erwarten als nur Unterhaltung. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt The Dead Don't Hurt?

Verfügbarkeit DE

Stand 31.07.2026: The Dead Don't Hurt läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 31.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Viggo Mortensen hat sich mit „The Dead Don’t Hurt“ als Regisseur selbst übertroffen. Dieser Western bricht mit allen Konventionen des Genres und erzählt eine ergreifende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs. Als ich den Trailer sah, dachte ich: noch ein Western mit Viggo? Doch was dann folgte, war eine der überraschendsten Filmerfahrungen des Jahres. Hier geht es nicht um Shootouts oder Outlaws, sondern um echte menschliche Beziehungen in einer brutalen Zeit.

Quick Answer: Ist The Dead Don’t Hurt sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein außergewöhnlicher Western, der das Genre neu definiert und mit starken Charakteren sowie emotionaler Tiefe überzeugt.

Für wen geeignet: Western-Fans, die nach etwas Neuem suchen, Liebhaber von Charakterdramen, Fans von Viggo Mortensen und Vicky Krieps, alle die intelligentes Kino schätzen.

Nicht geeignet für: Action-Western-Liebhaber, Zuschauer die schnelle Unterhaltung suchen, alle die mit langsamerem Erzähltempo Probleme haben.

Mein Urteil: Mortensen beweist, dass er nicht nur ein großartiger Schauspieler ist, sondern auch ein sensibles Regie-Talent besitzt. Der Film berührt mich noch Tage später – ein Zeichen für großes Kino.

Worum geht es in The Dead Don’t Hurt?

The Dead Don’t Hurt erzählt die Geschichte von Vivienne Le Coudy (Vicky Krieps), einer selbstbewussten Frankokanadierin, und Holger Olsen (Viggo Mortensen), einem dänischen Einwanderer, die sich kurz vor dem amerikanischen Bürgerkrieg verlieben. In einer korrupten Kleinstadt in Nevada versuchen sie sich ein gemeinsames Leben aufzubauen, doch als Holger in den Krieg zieht, muss Vivienne allein gegen die Machenschaften des Bürgermeisters Rudolph Schiller (Danny Huston) und die aufdringlichen Avancen des Ranchers Weston Jeffries (Solly McLeod) bestehen.

Was mich von der ersten Szene an fesselte, war Mortensens unkonventionelle Erzählweise. Er springt zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her – ein riskanter Schachzug, der aber brillant funktioniert. Wir sehen Vivienne als alte Frau, dann wieder als junge Verliebte, später als Frau, die ums Überleben kämpft. Diese Struktur verstärkt die emotionale Wirkung enorm.

Ich muss gestehen: Als ich hörte, dass Viggo Mortensen Regie führt, war ich zunächst skeptisch. Schauspieler, die hinter die Kamera wechseln – das geht oft schief. Aber schon nach wenigen Minuten war klar: Hier ist ein Filmemacher am Werk, der genau weiß, was er will.

Die Geschichte spielt in Elk Flats, Nevada, einem Ort, der von Korruption und Gewalt geprägt ist. Bürgermeister Schiller und der einflussreiche Rancher Alfred Jeffries (Garret Dillahunt) bestimmen, was Recht und Unrecht ist. Vivienne gerät zwischen die Fronten, als sie sich weigert, die Spielregeln dieser Männerwelt zu akzeptieren. Ihre Stärke und ihr Mut kosten sie jedoch einen hohen Preis.

Wie überzeugt Viggo Mortensen als Regisseur?

Mortensen zeigt sich als reifer, durchdachter Filmemacher, der sowohl visuell als auch narrativ neue Wege geht. Seine Regie ist zurückhaltend aber präzise, er vertraut auf die Kraft der Bilder und lässt seinen Charakteren Raum zum Atmen. The Dead Don’t Hurt beweist, dass Mortensen das Filmhandwerk von der Pike auf gelernt hat – nicht nur als Schauspieler vor der Kamera, sondern als kompletter Filmemacher.

Was mir besonders auffiel: Mortensen inszeniert keine typischen Western-Szenen. Keine endlosen Reitsequenzen durch Monument Valley, keine Duelle bei Sonnenuntergang. Stattdessen konzentriert er sich auf intime Momente zwischen seinen Charakteren. Die Kamera ist oft nah dran, fast voyeuristisch, aber nie aufdringlich.

Seine Arbeit mit den Schauspielern ist herausragend. Ich kenne Viggo seit seinen „Herr der Ringe“-Tagen und habe ihn in vielen Filmen gesehen, aber hier zeigt er sich von einer völlig neuen Seite. Als Regisseur bringt er aus jedem Darsteller das Beste heraus. Besonders Vicky Krieps profitiert von seiner sensiblen Führung.

Mortensen versteht es, Gewalt zu zeigen, ohne sie zu verherrlichen. Wenn Vivienne bedroht wird, spürt man die Bedrohung körperlich, aber der Film wird nie voyeuristisch. Das ist große Filmkunst – zu wissen, wann man zeigt und wann man andeutet.

Auch die Arbeit am Drehbuch verdient Anerkennung. Mortensen hat hier eine Geschichte geschrieben, die auf mehreren Ebenen funktioniert: als Western, als Liebesgeschichte, als Gesellschaftskritik. Die Dialoge wirken nie künstlich oder überladen. Menschen sprechen hier, wie Menschen eben sprechen – mit Pausen, mit Unsicherheiten, mit unausgesprochenen Gefühlen.

Wie stark ist die Besetzung von The Dead Don’t Hurt?

Vicky Krieps liefert eine der besten weiblichen Western-Performances aller Zeiten ab. Als Vivienne ist sie stark ohne aufgesetzt zu wirken, verletzlich ohne schwach zu sein. Mortensen selbst überzeugt als Holger mit einer zurückhaltenden, aber intensiven Darstellung. Das Ensemble aus Charakterdarstellern wie Danny Huston, Garret Dillahunt und Solly McLeod erschafft eine glaubwürdige Welt voller komplexer Figuren.

Vicky Krieps kannte ich bisher hauptsächlich aus „Phantom Thread“, wo sie neben Daniel Day-Lewis bestehen musste. Hier trägt sie praktisch den ganzen Film und macht das mit einer Natürlichkeit, die mich begeistert. Ihre Vivienne ist keine typische Western-Heldin. Sie schießt nicht schneller als ihr Schatten, sie reitet nicht besser als die Männer. Aber sie hat etwas viel Wertvolleres: unerschütterlichen Mut und die Bereitschaft, für ihre Überzeugungen zu kämpfen.

Mortensen als Holger ist das perfekte Gegenstück. Sein Charakter könnte leicht langweilig wirken – der brave, ehrliche Mann, der in den Krieg zieht. Aber Mortensen zeigt die inneren Kämpfe dieses Mannes, seine Zweifel und seine Schuld. Wenn er aus dem Krieg zurückkehrt, sehen wir ihm an, dass er gebrochen ist, ohne dass ein Wort darüber verloren wird.

Danny Huston als Bürgermeister Schiller ist perfekt besetzt. Huston kann wie wenige andere diesen Typ des charmanten Schurken spielen – oberflächlich zuvorkommend, aber dahinter pure Berechnung. Seine Szenen mit Krieps knistern vor Spannung.

Solly McLeod als Weston Jeffries verkörpert die Brutalität der Zeit. Sein Charakter ist abstoßend, aber McLeod macht ihn nie zur Karikatur. Man versteht, warum er so geworden ist, ohne ihn zu entschuldigen.

Besonders beeindruckt hat mich Garret Dillahunt als Alfred Jeffries. Den kenne ich aus „Deadwood“, und er bringt hier dieselbe Intensität mit. Sein Alfred ist ein Mann, der seine Macht mit eiserner Faust ausübt, aber auch seine eigenen Dämonen hat.

Wie beeindruckend ist die Bildsprache in The Dead Don’t Hurt?

Die Kinematographie von Marcel Zyskind erschafft ein Western-Amerika, das rau und schön zugleich ist. Statt auf die üblichen Western-Klischees zu setzen, entwickelt der Film seine eigene visuelle Sprache. Die Landschaften Nevadas werden nicht romantisiert, sondern in ihrer harschen Realität gezeigt. Jeder Kamerawinkel dient der Geschichte und den Charakteren.

Was mich wirklich überrascht hat: Dieser Western sieht anders aus als alle, die ich kenne. Keine goldenen Sonnenuntergänge, keine heroischen Totalen von Reitern vor endlosen Horizonten. Stattdessen eine erdige, fast dokumentarische Bildsprache, die die Härte des Lebens betont.

Die Farbpalette ist bewusst zurückhaltend – viel Braun, Grau und gedämpftes Grün. Das verstärkt die melancholische Grundstimmung des Films. Nur in den Erinnerungsszenen an glücklichere Zeiten wird das Bild wärmer, heller.

Besonders gelungen sind die Innenaufnahmen. Das Haus, das Holger und Vivienne gemeinsam aufbauen, wird zu einem Charakter für sich. Wir sehen, wie es sich verändert – von einem Ort der Hoffnung zu einem Ort der Einsamkeit und schließlich zu einem Ort der Versöhnung.

Die Kameraarbeit ist nie aufdringlich, aber immer präzise. In den emotionalen Höhepunkten geht die Kamera näher ran, in den ruhigen Momenten lässt sie Raum zum Atmen. Das zeigt handwerkliches Können auf höchstem Niveau.

Auch die Ausstattung verdient Lob. Elk Flats wirkt wie eine echte Stadt des 19. Jahrhunderts – dreckig, gefährlich, aber auch lebendig. Man riecht förmlich den Staub und hört das Knarren der Holzdielen. Diese Authentizität macht den Film zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Wie funktioniert die Musik in The Dead Don’t Hurt?

Mortensen komponierte den Soundtrack selbst und erschafft damit eine musikalische Landschaft, die perfekt zur emotionalen Reise des Films passt. Die Musik ist sparsam eingesetzt aber umso wirkungsvoller. Statt auf typische Western-Klänge zu setzen, entwickelt Mortensen eine eigene musikalische Sprache, die europäische und amerikanische Einflüsse verbindet – genau wie seine Hauptcharaktere.

Dass Mortensen auch noch komponiert, wusste ich nicht. Aber nachdem ich den Film gesehen habe, überrascht es mich nicht mehr. Die Musik ist zurückhaltend, aber immer punktgenau. Sie drängt sich nie in den Vordergrund, unterstützt aber die emotionalen Momente perfekt.

Besonders schön finde ich, wie die Musik die kulturelle Mischung der Charaktere widerspiegelt. Holger ist Däne, Vivienne Frankokanadierin – diese europäischen Wurzeln fließen in die Komposition ein. Es entsteht eine Melancholie, die typisch europäisch ist, aber in der amerikanischen Wildnis angesiedelt wird.

In den wenigen Action-Szenen verzichtet Mortensen auf bombastische Orchestermusik. Die Gewalt wirkt dadurch noch brutaler und realistischer. Man hört das Keuchen der Kämpfenden, das Knarzen der Holzbalken, das Pfeifen des Winds durch die Ritzen.

Die schönsten musikalischen Momente entstehen in den intimen Szenen zwischen Holger und Vivienne. Hier komponiert Mortensen kleine Melodien, die wie Erinnerungsfetzen wirken – zärtlich, aber auch von Verlust durchdrungen.

Was sind die größten Stärken von The Dead Don’t Hurt?

Die größte Stärke des Films liegt in seiner emotionalen Ehrlichkeit. Mortensen erzählt eine Geschichte über Liebe, Verlust und Vergebung, ohne je sentimental zu werden. Die Charaktere sind komplex und widersprüchlich, genau wie echte Menschen. Dazu kommt eine visuelle und narrative Originalität, die den Western neu definiert. The Dead Don’t Hurt ist ein Erwachsenenfilm in der besten Bedeutung des Wortes.

Was mich am meisten beeindruckt: Mortensen traut seinen Zuschauern zu, dass sie mitdenken. Er erklärt nicht alles, lässt Raum für eigene Interpretationen. Das ist in der heutigen Kinolandschaft selten geworden.

Die Charakterzeichnung ist außergewöhnlich differenziert. Selbst die „Bösewichte“ sind mehr als nur Antagonisten. Bürgermeister Schiller ist korrupt, aber auch ein Produkt seiner Zeit. Weston Jeffries ist brutal, aber man ahnt die Verletzungen, die ihn dazu gemacht haben. Das macht den Film menschlicher und realistischer.

Auch die Darstellung von Gewalt ist vorbildlich. Mortensen zeigt die Konsequenzen von Brutalität, ohne sie zu verherrlichen. Wenn jemand geschlagen wird, sehen wir die blauen Flecken. Wenn jemand stirbt, trauern Menschen. Das ist große Filmkunst.

Die Zeitstruktur funktioniert perfekt. Durch die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht ein Gefühl von Erinnerung, von Leben, das gelebt wurde. Wir lernen die Charaktere nicht chronologisch kennen, sondern in Fragmenten – so wie wir uns an wichtige Menschen in unserem Leben erinnern.

Hervorheben möchte ich auch Mortensens Mut, einen langsamen Film zu machen. In einer Zeit, in der alles immer schneller werden muss, nimmt er sich die Zeit für seine Geschichte. Das Tempo passt zum Leben im 19. Jahrhundert, aber auch zu den großen Gefühlen, um die es geht.

Wo hat The Dead Don’t Hurt seine Schwächen?

Die größte Schwäche des Films ist paradoxerweise auch eine seiner Stärken: das langsame Erzähltempo. Zuschauer, die schnelle Unterhaltung erwarten, könnten sich langweilen. Einige Szenen hätten etwas straffer geschnitten werden können, ohne an Wirkung zu verlieren. Auch die nicht-chronologische Erzählweise, so gelungen sie ist, könnte manche Zuschauer verwirren.

Ich muss ehrlich sein: Es gibt Momente, in denen ich mir gewünscht hätte, dass Mortensen etwas mutiger mit der Schere umgegangen wäre. Manche Einstellungen werden zu lange gehalten, manche Pausen sind zu ausgedehnt. Das mindert zwar nicht die Qualität des Films, macht ihn aber zugänglicher.

Die Zeitsprünge sind brilliant umgesetzt, aber nicht immer sofort zu verstehen. Besonders in der ersten Hälfte musste ich manchmal überlegen, in welcher Zeitebene wir uns befinden. Das ist kein großes Problem, aber es kann den Filmfluss stören.

Manchmal wirkt Mortensen als Schauspieler zu kontrolliert. Als Regisseur gibt er allen anderen Darstellern Raum, sich zu entfalten, aber bei seiner eigenen Performance spürt man gelegentlich die doppelte Belastung. Einige seiner emotionalsten Szenen hätten noch intensiver sein können.

Der Film ist auch sehr ernst. Ein bisschen mehr Humor hätte nicht geschadet. Das Leben im Wilden Westen war hart, aber die Menschen haben trotzdem gelacht. Diese Leichtigkeit fehlt dem Film teilweise.

Auch die Nebenfiguren hätten teilweise mehr Entwicklung verdient. Charaktere wie Richter Blagden (Ray McKinnon) oder Reverend Simpson (John Getz) bleiben etwas blass. Da war mehr Potenzial vorhanden.

Für wen ist The Dead Don’t Hurt geeignet?

Der Film richtet sich an erwachsene Zuschauer, die Wert auf Charakterentwicklung und emotionale Tiefe legen. Western-Fans, die nach etwas Neuem suchen, werden begeistert sein, ebenso Liebhaber von Autorenfilmen und alle, die Viggo Mortensen und Vicky Krieps schätzen. Auch für Filmstudenten ist der Film interessant, da er zeigt, wie man Genre-Konventionen durchbrechen kann, ohne das Genre zu verraten.

Wenn du auf „Unforgiven“ oder „There Will Be Blood“ stehst, wirst du „The Dead Don’t Hurt“ lieben. Es ist ein Film für Leute, die verstehen, dass die besten Western nicht von Schießereien leben, sondern von den Menschen, die in dieser harten Welt überleben müssen.

Frauen werden besonders die starke weibliche Hauptfigur zu schätzen wissen. Vivienne ist eine der besten Western-Heldinnen seit Jahren – stark ohne männlich zu wirken, unabhängig ohne kalt zu sein.

Paare können den Film als Beziehungsdrama sehen. Die Herausforderungen, vor denen Holger und Vivienne stehen, sind zeitlos: Wie verändert uns das Leben? Können wir zu dem zurückfinden, was wir einmal waren? Wie vergeben wir einander?

Auch für ältere Zuschauer ist der Film geeignet. Die Themen – Erinnerung, Verlust, das Gewicht gelebten Lebens – sprechen Menschen an, die selbst schon viel erlebt haben.

Filmstudenten sollten sich den Film unbedingt ansehen. Mortensen zeigt, wie man als Erstregisseur einen persönlichen Stil entwickelt und gleichzeitig handwerklich sauber arbeitet. Das ist ein Meisterkurs in Filmregie.

Allerdings ist der Film nichts für Ungedulige. Wer ständige Action erwartet oder Probleme mit langsamerem Erzähltempo hat, wird sich langweilen. Auch jüngere Zuschauer könnten Schwierigkeiten mit der ruhigen, contemplativen Art haben.

Menschen, die Western grundsätzlich ablehnen, könnten eine Chance verpassen. „The Dead Don’t Hurt“ ist so anders als die meisten Western, dass er auch Genre-Skeptiker überzeugen könnte.

Wer spielt in The Dead Don’t Hurt mit?

  • Viggo Mortensen als Holger Olsen
  • Vicky Krieps als Vivienne Le Coudy
  • Garret Dillahunt als Alfred Jeffries
  • Solly McLeod als Weston Jeffries
  • Danny Huston als Bürgermeister Rudolph Schiller
  • Nadia Litz als Martha Gilkyson
  • W. Earl Brown als Alan Kendall
  • Marc Dennis als Stevens, Fischhändler
  • John Getz als Reverend Simpson
  • Ray McKinnon als Richter Blagden

Fazit: Lohnt sich The Dead Don’t Hurt?

„The Dead Don’t Hurt“ ist einer der besten Western der letzten Jahre und ein beeindruckendes Regiedebüt von Viggo Mortensen. Der Film beweist, dass das Genre noch lange nicht auserzählt ist, wenn man bereit ist, neue Wege zu gehen. Mortensen erzählt eine Geschichte von zeitloser Relevanz: über Liebe, die stärker ist als alle Widrigkeiten, über Menschen, die sich treu bleiben, auch wenn die Welt um sie herum zusammenbricht.

Was mich am meisten beeindruckt: Der Film vertraut seinem Publikum. Er erklärt nicht alles, lässt Raum für eigene Gedanken und Gefühle. Das ist große Filmkunst und in der heutigen Zeit selten geworden. Mortensen hat einen Film gemacht, der noch lange nachhallt – ein sicheres Zeichen für Qualität. 8.7/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Mortensen erschafft einen Western, der das Genre neu definiert - emotional ehrlich, visuell kraftvoll und mit Charakteren zum Verlieben.— aus der Wertung von Tribun
The Dead Don't Hurt ist ein beeindruckendes Regiedebüt, das beweist, dass Viggo Mortensen nicht nur ein großartiger Schauspieler, sondern auch ein sensibles filmisches Talent ist. Vicky Krieps liefert eine der stärksten Western-Performances ab, die ich je gesehen habe. Der Film ist langsam, aber nie langweilig, emotional ohne sentimental zu werden. Ein Erwachsenenkino der besten Sorte für alle, die mehr von ihren Filmen erwarten als nur Unterhaltung.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu The Dead Don't Hurt

Wo kann ich The Dead Don't Hurt streamen?

The Dead Don't Hurt läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert The Dead Don't Hurt?

The Dead Don't Hurt hat eine Laufzeit von rund 131 Minuten (2 Stunden und 11 Minuten).

Lohnt sich The Dead Don't Hurt?

Unsere Redaktion vergibt The Dead Don't Hurt einen Watcher-Score von 8,7 von 10. The Dead Don't Hurt ist ein beeindruckendes Regiedebüt, das beweist, dass Viggo Mortensen nicht nur ein großartiger Schauspieler, sondern auch ein sensibles filmisches Talent ist. Vicky Krieps liefert eine der stärksten Western-Performances ab, die ich je gesehen habe. Der Film ist langsam, aber nie langweilig, emotional ohne sentimental zu werden. Ein Erwachsenenkino der besten Sorte für alle, die mehr von ihren Filmen erwarten als nur Unterhaltung.

Für wen ist The Dead Don't Hurt geeignet?

The Dead Don't Hurt ist vor allem etwas für Western und Drama-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

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Trailer

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Besetzung

Vicky KriepsVivienne Le Coudy
Viggo MortensenHolger Olsen
Solly McLeodWeston Jeffries
Garret DillahuntAlfred Jeffries
Danny HustonRudolph Schiller

FAQ zu THE DEAD DON’T HURT

Ist The Dead Don't Hurt ein typischer Western?
Nein, Mortensen bricht bewusst mit Western-Konventionen. Es gibt wenig Action, dafür umso mehr Charakterentwicklung. Der Film konzentriert sich auf eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs.
Wie gewalttätig ist der Film?
Es gibt einige brutale Szenen, aber Mortensen zeigt Gewalt nie um ihrer selbst willen. Die FSK-Freigabe liegt bei 16 Jahren. Die Gewalt dient der Story und wird nie verherrlicht.
Ist der Film nur auf Deutsch verfügbar?
Der Film ist im Original auf Englisch gedreht und läuft in deutschen Kinos sowohl in der Originalfassung mit Untertiteln als auch synchronisiert.
Hat Viggo Mortensen schon mal Regie geführt?
Ja, „The Dead Don't Hurt" ist sein zweiter Regiefilm nach „Falling" (2020). Er schrieb auch das Drehbuch und komponierte die Musik.
Basiert der Film auf einer wahren Geschichte?
Nein, die Geschichte ist fiktional. Mortensen ließ sich aber von der Realität des amerikanischen Bürgerkriegs und dem Leben im Wilden Westen inspirieren.
Warum erzählt der Film nicht chronologisch?
Die Zeitsprünge verstärken die emotionale Wirkung und lassen den Film wie eine Erinnerung wirken. Man lernt die Charaktere in Fragmenten kennen, was realistischer ist als eine chronologische Erzählung.
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