Poster zur Serie Iron Fist (2017)

Iron Fist (2017)

📺 Serie 2 Staffeln · 23 Folgen Action & AdventureDrama Abgesetzt
⚡ Kurz gesagt

Iron Fist ist die Definition einer Serie mit verschenktem Potenzial. Die erste Staffel frustrierte mich mit langweiligen Corporate-Plots und schwachen Kampfszenen, während Staffel 2 endlich zeigte, was möglich gewesen wäre. Finn Jones fand spät zu seiner Rolle, Jessica Henwick war von Anfang an stark, und die mystischen Marvel-Elemente haben durchaus ihren Reiz. Für Netflix-Marvel-Completisten unverzichtbar, als eigenständige Serie aber nur bedingt empfehlenswert. Watcher-Score 6,2/10.

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Der Seriencheck

von Tribun
Iron Fist sollte die Marvel-Netflix-Saga krönen, wurde aber zum Sorgenkind der Defenders. Ich erinnere mich noch gut an meine gemischten Gefühle beim ersten Binge-Marathon 2017 – ein mystischer Kampfkünstler mit glühender Faust klang vielversprechend, doch die erste Staffel enttäuschte mich gehörig. Die zweite Staffel holte einiges nach, aber war es schon zu spät? Eine Serie über Erlösung, die selbst Erlösung brauchte.

Quick Answer: Ist Iron Fist sehenswert?

Kurze Antwort: BEDINGT JA – Die erste Staffel ist schwach, aber die zweite zeigt deutliche Verbesserungen und macht die Serie zu einem okaysten Marvel-Netflix-Eintrag.

Für wen geeignet: Marvel-Completisten, Martial-Arts-Fans, Defenders-Vorbereitung-Suchende, Mystik-Liebhaber.

Nicht geeignet für: Ungeduldige Zuschauer, reine Action-Fans, Kritiker von langsamem Worldbuilding.

Binge-Faktor: Mittel – Erste Staffel zäh, zweite Staffel deutlich flüssiger und süchtiger.

Mein Urteil: Iron Fist ist der schwächste Link der Netflix-Marvel-Kette, aber nicht hoffnungslos. Wer alle Defenders zusammen sehen will, muss durch – und wird in Staffel 2 belohnt.

Worum geht es in Iron Fist?

Iron Fist erzählt die Geschichte des totgeglaubten Danny Rand (Finn Jones), der nach 15 Jahren aus der mystischen Stadt K’un-Lun nach New York zurückkehrt. Als Milliardärserbe und Träger der magischen Iron Fist-Kraft kämpft er um sein Erbe bei Rand Enterprises und gegen die kriminelle Organisation „Die Hand“. Dabei muss er beweisen, wer er wirklich ist, während dunkle Geheimnisse um den Tod seiner Eltern aufgedeckt werden.

Die Prämisse hört sich solider an, als sie sich anfühlt, muss ich gestehen. Danny Rand starb offiziell als Kind bei einem Flugzeugabsturz in Tibet – zusammen mit seinen Eltern. Doch er überlebte und wurde von den Mönchen von K’un-Lun aufgenommen, einer mystischen Stadt, die nur alle zehn Jahre in unserer Dimension erscheint. Dort wurde er zu einem Kämpfer ausgebildet und gewann den Titel des „Iron Fist“ – einer übernatürlichen Kraft, die seine Faust zu einer glühenden Waffe macht.

Als erwachsener Mann kehrt Danny nach Manhattan zurück, barfuß und in Lumpen, und behauptet, der verschollene Erbe des Milliarden-Konzerns Rand Enterprises zu sein. Seine ehemaligen Kindheitsfreunde Ward und Joy Meachum, die jetzt das Unternehmen leiten, halten ihn für verrückt. Kann man ihnen verübeln – wer würde schon glauben, dass ein Obdachloser der totgeglaubte Milliardär ist?

Die erste Staffel konzentriert sich stark auf Dannys Kampf um die Anerkennung seiner Identität und die Aufdeckung einer Verschwörung innerhalb von Rand Enterprises. Die Hand, eine jahrhundertealte Ninja-Organisation, hat das Unternehmen unterwandert und nutzt es für ihre finsteren Zwecke. Mit Hilfe der Kampfsportlehrerin Colleen Wing und der aus anderen Marvel-Serien bekannten Krankenschwester Claire Temple versucht Danny, die Wahrheit herauszufinden.

In der zweiten Staffel wird es persönlicher: Davos, Dannys ehemaliger Freund aus K’un-Lun, taucht auf und will ihm die Iron Fist-Kraft entreißen. Er fühlt sich betrogen, weil Danny K’un-Lun verlassen hat, anstatt seine Pflicht als Beschützer zu erfüllen. Zwischen den Straßen von Chinatown entbrennt ein Bandenkrieg, und Danny muss lernen, was es wirklich bedeutet, ein Held zu sein.

Wie viele Staffeln hat Iron Fist?

Iron Fist umfasst zwei Staffeln mit insgesamt 23 Episoden. Die erste Staffel (2017) hat 13 Folgen à 50-60 Minuten, die zweite Staffel (2018) wurde auf 10 Episoden gekürzt. Die Serie wurde im Oktober 2018 von Netflix eingestellt, wodurch sie die kürzeste Laufzeit aller Marvel-Netflix-Serien hatte.

Staffel 1 war mein erster großer Netflix-Binge-Fehltritt, ehrlich gesagt. Ich hatte mich so auf den vierten Defenders-Helden gefreut, aber nach Episode 6 musste ich erstmal eine Pause einlegen. Die 13 Episoden fühlten sich an wie 26 – zu viele Boardroom-Szenen, zu wenig mystische Action. Die Episodenlänge schwankt zwischen 47 und 60 Minuten, wobei die längeren Folgen besonders in der ersten Hälfte der Staffel dahingezogen sind.

Die zweite Staffel profitierte deutlich von der Kürzung auf 10 Episoden. Das Erzähltempo wurde straffer, die Handlung fokussierter. Ich habe sie an einem Wochenende durchgeschaut und bereue es nicht – endlich fühlte sich Iron Fist wie eine richtige Superhelden-Serie an, nicht wie ein Wirtschaftsdrama mit gelegentlichen Kampfszenen.

Der Status der Serie ist „Ended“ – Netflix beendete alle Marvel-Serien 2018/2019, bevor Disney seine eigene Streaming-Plattform Disney+ startete. Fans hofften lange auf ein Comeback im MCU proper, aber bisher ist Danny Rand nur in Easter Eggs und Referenzen aufgetaucht.

Interessant ist auch die unterschiedliche Herangehensweise der beiden Staffeln an die Episodentitel: Staffel 1 verwendete Namen von Kung-Fu-Techniken („Snow Gives Way“, „The Blessing of Many Fractures“), während Staffel 2 auf Comic-Referenzen setzte („The Fury of Iron Fist“, „Heart of the Dragon“).

Wer hat Iron Fist erschaffen?

Iron Fist wurde für das Fernsehen von Scott Buck entwickelt, der bereits bei Dexter und Six Feet Under gearbeitet hatte. Für die zweite Staffel übernahm Raven Metzner (Sleepy Hollow) als Showrunner. Die Comic-Figur Iron Fist stammt ursprünglich aus dem Jahr 1974 und wurde von Roy Thomas und Gil Kane für Marvel Comics kreiert.

Scott Buck war eine kontroverse Wahl als Showrunner für Staffel 1. Der Mann hatte zwar Erfahrung mit komplexen Charakterdramen, aber seine letzte große Serie war das desaströse Finale von Dexter gewesen. Diese Erfahrung machte sich leider bemerkbar – Iron Fist Staffel 1 litt unter ähnlichen Problemen: zu viele Nebenhandlungen, verwässerte Charaktermotivation und ein frustrierendes Finale.

Raven Metzner übernahm für Staffel 2 und brachte frischen Wind in die Serie. Seine Erfahrung mit „Sleepy Hollow“ – einer Serie, die Fantasy-Elemente mit modernen Settings verband – passte perfekt zu Iron Fists Mischung aus Mystik und Straßenkampf. Man merkte sofort den Unterschied: bessere Action-Choreographie, klarere Charaktermotivationen, weniger langatmige Dialoge.

Die ursprüngliche Comic-Figur Danny Rand/Iron Fist entstand 1974 in den Marvel Comics als Antwort auf die Kung-Fu-Welle der 70er Jahre. Creators Roy Thomas und Gil Kane wollten einen westlichen Charakter erschaffen, der östliche Kampfkünste beherrscht – ein Konzept, das heute deutlich kritischer betrachtet wird als damals.

Als ausführende Produzenten wirkten unter anderem Marvel-Veteranen wie Jeph Loeb mit, der auch bei den anderen Netflix-Marvel-Serien beteiligt war. Das sorgte für Kontinuität im Defenders-Universum, auch wenn Iron Fist stilistisch oft aus der Reihe tanzte.

Besetzung und Schauspiel in Iron Fist

Die Besetzung von Iron Fist steht unter dem Schatten einer kontroversen Casting-Entscheidung: Finn Jones als Danny Rand. Während seine Darstellung in Staffel 1 schwächelte, fand er in Staffel 2 zu seiner Form. Jessica Henwick als Colleen Wing und Tom Pelphrey als Ward Meachum liefern die stärksten Performances der Serie, während die Nebendarsteller zwischen solide und überzeichnet schwanken.

Finn Jones kam direkt von „Game of Thrones“, wo er den schwulen Ritter Ser Loras Tyrell gespielt hatte. Der Sprung zum mystischen Kampfkünstler war gewaltig – zu gewaltig, wie sich herausstellte. In Staffel 1 wirkte Jones oft unsicher, als würde er selbst nicht ganz verstehen, wer Danny Rand sein soll. Seine Kampfszenen sahen steif aus, seine emotionalen Momente unglaubwürdig.

Jessica Henwick war von Anfang an der heimliche Star der Serie. Ihre Colleen Wing hatte mehr Persönlichkeit und Kampfkunst-Glaubwürdigkeit als der Titelcharakter. Henwick, die ebenfalls aus „Game of Thrones“ kam (Nymeria Sand), brachte eine natürliche Härte und Verletzlichkeit in ihre Rolle. Ihre Dojo-Szenen gehörten zu den wenigen überzeugenden Action-Momenten der ersten Staffel.

Tom Pelphrey als Ward Meachum war eine Überraschung für mich. Was hätte ein eindimensionaler Bösewicht werden können, entwickelte sich zu einem der komplexesten Charaktere der Serie. Pelphreys Darstellung von Wards Drogensucht, Familienproblemen und moralischen Konflikten war nuanciert und bewegend. Er stahl Danny oft die Show – was bei einem Protagonisten nicht passieren sollte.

David Wenham als Harold Meachum brachte die nötige Erfahrung für den manipulativen Patriarchen mit. Der australische Schauspieler, bekannt aus „Herr der Ringe“, schaffte es, Harold sowohl bedrohlich als auch pathetic wirken zu lassen. Seine Auferstehung von den Toten durch die Hand sorgte für einige der stärkeren mystischen Momente der ersten Staffel.

In Staffel 2 kam Alice Eve als Mary Walker/Typhoid Mary hinzu und brachte eine unberechenbare Energie in die Serie. Ihre gespaltene Persönlichkeit war sowohl faszinierend als auch frustrierend – Eve spielte beide Seiten überzeugend, aber die Umsetzung der Störung blieb oberflächlich.

Sacha Dhawan als Davos war der Antagonist, den Iron Fist von Anfang an gebraucht hätte. Seine Darstellung des eifersuchtigen Ex-Freundes hatte emotionale Tiefe und nachvollziehbare Motivation. Die Chemie zwischen Dhawan und Jones funktionierte deutlich besser als die meisten anderen Pairings der Serie.

Was sind die Stärken von Iron Fist?

Iron Fists größte Stärken liegen in der mystischen Weltenerweiterung des Marvel-Netflix-Universums, einigen starken Nebendarstellern und der deutlichen Verbesserung in Staffel 2. Die Serie bringt magische Elemente ins ansonsten realistische Defenders-Setting und bietet in ihrer zweiten Season überraschend gute Action-Choreographie und Charakterentwicklung.

Die mystischen Elemente waren für mich das Highlight der Serie, auch wenn sie ungleichmäßig umgesetzt wurden. K’un-Lun mag budgetbedingt nicht so imposant gewesen sein, wie ich gehofft hatte, aber die Idee einer interdimensionalen Stadt voller Kampfmönche erweiterte das Marvel-Netflix-Universum auf interessante Weise. Die Flashbacks zu Dannys Training und die Andeutungen über andere mystische Städte schufen eine größere, magische Welt.

Staffel 2 war eine komplette Kehrtwende in Sachen Action. Wo Staffel 1 noch mit schlecht geschnittenen, offensichtlich gedoubelten Kampfszenen kämpfte, lieferte die zweite Season teilweise spektakuläre Martial-Arts-Sequenzen. Besonders die Kämpfe zwischen Danny und Davos hatten Gewicht und emotionale Bedeutung. Die Choreographie wirkte endlich wie echtes Kung Fu, nicht wie schlechtes WWE.

Die Charakterentwicklung in Staffel 2 überraschte mich positiv. Danny wurde weniger naiv und selbstgerecht, mehr zu einem echten Helden. Seine Beziehung zu Colleen entwickelte sich natürlicher, und sogar die Meachum-Geschwister bekamen interessante neue Facetten. Ward’s Kampf mit seiner Drogensucht und Joys Wandlung zur Antagonistin waren gut geschrieben.

Die Serie profitierte auch von ihrer Verbindung zum größeren Defenders-Universum. Claire Temples Auftritte brachten Kontinuität und Erdung in die mystischen Elemente. Die Crossover-Elemente mit Luke Cage in dessen zweiter Staffel zeigten das Potenzial der „Heroes for Hire“ Dynamik aus den Comics.

Visuell hatte Iron Fist seine Momente, besonders wenn die mystischen Kräfte zum Einsatz kamen. Die glühende Faust sah meistens überzeugend aus (Budget-Momente abgesehen), und die Darstellung der Hand als jahrhundertealte Ninja-Organisation war atmosphärisch gelungen.

Was sind die Schwächen von Iron Fist?

Iron Fists größte Schwächen sind ein schwacher Protagonist in Staffel 1, langweiliges Corporate Drama, schlecht choreographierte Kampfszenen (vor allem zu Beginn) und ein grundsätzliches Identitätsproblem. Die Serie wusste lange nicht, ob sie mystisches Martial-Arts-Spektakel oder Wirtschaftsthriller sein wollte, und scheiterte oft an beiden Ansprüchen.

Danny Rand als Charakter war mein größtes Problem mit der ersten Staffel. Ein privilegierter weißer Typ kehrt aus Asien zurück und predigt allen anderen, wie sie leben sollen – das kam 2017 schon problematisch rüber. Jones‘ Darstellung machte es nicht besser: Danny wirkte wie ein spiritueller Tourist, der östliche Philosophie als Fashion Statement trug, nicht als gelebte Erfahrung.

Die Corporate-Storylines mit Rand Enterprises langweilten mich zu Tode. Endlose Boardroom-Meetings, Aktionärs-Politik und Wirtschaftsverschwörungen – das war nicht, wofür ich eine Superhelden-Serie schaue. Diese Szenen füllten zu viel Zeit in Staffel 1 und raubten Platz für die interessanteren mystischen Elemente oder Action-Sequenzen.

Die Action-Choreographie der ersten Staffel war teilweise peinlich. Für eine Serie über einen Martial-Arts-Meister wirkten die Kampfszenen überraschend schlecht durchdacht. Schlechte Kameraführung, offensichtliche Stunt-Doubles und Finn Jones‘ mangelnde Kampferfahrung ergaben eine toxische Mischung. Es dauerte bis Staffel 2, bis die Fights richtig gut wurden.

Die Pacing-Probleme zogen sich durch beide Staffeln, waren aber in Staffel 1 besonders krass. 13 Episoden für eine Geschichte, die in 8 Folgen erzählt werden konnte. Zu viele Füller-Szenen, zu viele B-Plots, die nirgendwo hinführten. Erst die gestraffte zweite Staffel zeigte, wie gut Iron Fist sein konnte, wenn die Autoren fokussiert blieben.

Das Casting-Problem ging über Danny Rand hinaus. Viele der Nebendarsteller wirkten, als würden sie aus verschiedenen Serien stammen. Die Tonalität schwankte zwischen mystischem Drama und Soap Opera, ohne je eine einheitliche Vision zu finden.

Die Budgetbeschränkungen waren deutlich sichtbar. K’un-Lun sah aus wie ein billiges Filmset, die mystischen Städte blieben meist Andeutungen, und selbst die Iron Fist-Effekte wirkten manchmal wie schlechte CGI aus den frühen 2000ern.

Für wen ist Iron Fist geeignet?

Iron Fist eignet sich hauptsächlich für Marvel-Completisten, die das gesamte Netflix-Universum erleben wollen, und Fans, die bereit sind, eine schwache erste Staffel für eine deutlich bessere zweite zu überstehen. Die Serie funktioniert am besten als Teil des größeren Defenders-Puzzles, weniger als eigenständiges Werk.

Wenn ihr alle Marvel-Netflix-Serien schauen wollt, kommt ihr um Iron Fist nicht herum. Die Serie ist integral für „The Defenders“ und hat wichtige Verbindungen zu Daredevil und Luke Cage. Für das komplette Bild des Netflix-Marvel-Universums ist sie unverzichtbar, auch wenn sie der schwächste Link ist.

Martial-Arts-Fans sollten ihre Erwartungen herunterschrauben, besonders für Staffel 1. Wer aber Geduld mitbringt und bis zur zweiten Season durchhält, wird mit deutlich besseren Kampfchoreographien belohnt. Die späteren Kämpfe zwischen Danny und Davos können durchaus mit denen aus „Into the Badlands“ oder „Warrior“ mithalten.

Fantasy-Fans, die mystische Elemente im Marvel-Universum schätzen, finden hier einige interessante Konzepte. K’un-Lun, die Hand, die verschiedenen mystischen Städte – all das erweitert das ansonsten sehr bodenständige Netflix-Marvel-Setting um übernatürliche Dimensionen. Auch wenn die Umsetzung nicht immer optimal ist.

Nicht geeignet ist die Serie für ungeduldige Zuschauer, die sofort hochwertiges Entertainment erwarten. Iron Fist braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen – sehr viel Zeit. Wer nach drei oder vier Episoden der ersten Staffel frustriert ist, wird wahrscheinlich nicht bis zu den besseren Momenten durchhalten.

Action-Puristen werden ebenfalls enttäuscht sein. Die Serie ist zu dialoglas​tig und drama-fokussiert für reine Adrenalinjunkies. Selbst in der verbesserten zweiten Staffel überwiegen Charaktermomente und Plot-Entwicklung gegenüber spektakulären Kampfszenen.

Wer spielt in Iron Fist mit?

Hauptcast:

  • Finn Jones als Danny Rand / Iron Fist
  • Jessica Henwick als Colleen Wing
  • Tom Pelphrey als Ward Meachum
  • Jessica Stroup als Joy Meachum
  • David Wenham als Harold Meachum (Staffel 1)
  • Sacha Dhawan als Davos (hauptsächlich Staffel 2)
  • Alice Eve als Mary Walker / Typhoid Mary (Staffel 2)
  • Rosario Dawson als Claire Temple

Wiederkehrende Charaktere:

  • Ramon Rodriguez als Bakuto
  • Lewis Tan als Zhou Cheng
  • Carrie-Anne Moss als Jeri Hogarth
  • Simone Missick als Misty Knight (Gastauftritt)

Fazit: Lohnt sich Iron Fist?

Iron Fist ist eine Serie der verpassten Chancen, die mich als langjährigen Marvel-Fan zwischen Frustration und Hoffnung hin- und hergerissen hat. Die erste Staffel testete meine Geduld bis zur Belastungsgrenze – zu viele Boardroom-Szenen, zu wenig überzeugende Action, und ein Protagonist, der mir oft auf die Nerven ging. Ich pausierte mehrmals und brauchte Wochen, um durchzukommen.

Die zweite Staffel war dann die Erlösung, die zu spät kam. Endlich funktionierte die Action, endlich wurde Danny Rand zum echten Helden, endlich passten alle Puzzleteile zusammen. Mein Binge-Weekend mit Staffel 2 zeigte mir, was Iron Fist von Anfang an hätte sein können – eine mystische Martial-Arts-Serie mit Herz und spektakulären Kämpfen.

Für Marvel-Netflix-Fans ist die Serie trotz aller Probleme unverzichtbar. Sie erweitert das Defenders-Universum um wichtige mystische Elemente und bereitet The Defenders vor. Wer alle Puzzle-Teile haben will, muss durch Iron Fist durch – und wird am Ende nicht völlig enttäuscht sein.

Iron Fist ist wie ein ungeschliffener Diamant – man sieht das Potenzial, aber die Umsetzung bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Eine Serie, die zeigt, wie wichtig die richtige Vision und das richtige Timing sind. 6.2/10 Punkte.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Iron Fist brauchte zwei Anläufe, um zu zeigen was in ihm steckt - leider kam die Erlösung zu spät.— aus der Wertung von Tribun
Iron Fist ist die Definition einer Serie mit verschenktem Potenzial. Die erste Staffel frustrierte mich mit langweiligen Corporate-Plots und schwachen Kampfszenen, während Staffel 2 endlich zeigte, was möglich gewesen wäre. Finn Jones fand spät zu seiner Rolle, Jessica Henwick war von Anfang an stark, und die mystischen Marvel-Elemente haben durchaus ihren Reiz. Für Netflix-Marvel-Completisten unverzichtbar, als eigenständige Serie aber nur bedingt empfehlenswert.
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Wer streamt Iron Fist?

Verfügbarkeit DE

Stand 14.08.2026: Iron Fist läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 14.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Staffeln & Folgen

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Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Iron Fist

Wo kann ich Iron Fist streamen?

Iron Fist läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie viele Staffeln hat Iron Fist?

Iron Fist umfasst 2 Staffeln mit insgesamt 23 Episoden. Produktionsstatus: Canceled.

Lohnt sich Iron Fist?

Unsere Redaktion vergibt Iron Fist einen Watcher-Score von 6,2 von 10. Iron Fist ist die Definition einer Serie mit verschenktem Potenzial. Die erste Staffel frustrierte mich mit langweiligen Corporate-Plots und schwachen Kampfszenen, während Staffel 2 endlich zeigte, was möglich gewesen wäre. Finn Jones fand spät zu seiner Rolle, Jessica Henwick war von Anfang an stark, und die mystischen Marvel-Elemente haben durchaus ihren Reiz. Für Netflix-Marvel-Completisten unverzichtbar, als eigenständige Serie aber nur bedingt empfehlenswert.

Für wen ist Iron Fist geeignet?

Iron Fist ist vor allem etwas für Action & Adventure und Drama-Fans, die auch über Schwächen hinwegsehen.

Worum geht es in Iron Fist?

Danny Rand taucht 15 Jahre nach seinem vermeintlichen Tod wieder auf. Als „Iron Fist“ kämpft er nun für seine Vergangenheit und die Erfüllung seines Schicksals.

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Trailer

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Besetzung

Finn JonesDanny Rand
Jessica HenwickColleen Wing
Jessica StroupJoy Meachum
Tom PelphreyWard Meachum
Sacha DhawanDavos
Alice EveMary Walker

FAQ zu Iron Fist

Wie viele Staffeln hat Iron Fist?
Iron Fist hat zwei Staffeln mit insgesamt 23 Episoden. Die erste Staffel (2017) umfasst 13 Folgen, die zweite Staffel (2018) wurde auf 10 Episoden gekürzt. Die Serie wurde 2018 von Netflix eingestellt.
Wird es eine dritte Staffel von Iron Fist geben?
Nein, Iron Fist wurde im Oktober 2018 nach zwei Staffeln von Netflix abgesetzt. Auch nach dem Übergang der Charakterrechte zurück zu Disney/Marvel ist keine Fortsetzung geplant. Danny Rand tauchte später in der zweiten Staffel von Luke Cage auf.
Wo kann ich Iron Fist streamen?
Iron Fist ist aktuell bei Disney+ verfügbar, nachdem die Serie 2022 von Netflix entfernt wurde. Alle zwei Staffeln können dort im Abonnement geschaut werden.
Ist Iron Fist Teil des Marvel Cinematic Universe?
Ja, Iron Fist gehört technisch zum MCU, spielt aber in einem separaten Bereich der Netflix-Marvel-Serien. Die Serie ist eng mit Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und The Defenders verbunden, hat aber keine direkten Verbindungen zu den Marvel-Kinofilmen.
Wie lange dauert eine Folge Iron Fist?
Die Episoden von Iron Fist sind zwischen 47 und 60 Minuten lang, mit einem Durchschnitt von etwa 50-55 Minuten pro Folge. Die zweite Staffel ist tendenziell etwas straffer geschnitten.
Muss ich andere Marvel-Serien gesehen haben, um Iron Fist zu verstehen?
Nein, Iron Fist funktioniert als eigenständige Serie. Allerdings bereichern Kenntnisse von Daredevil und Jessica Jones das Verständnis, da einige Charaktere wie Claire Temple übergreifend auftreten. Für The Defenders ist Iron Fist allerdings Pflicht.
Warum wurde Iron Fist so schlecht bewertet?
Die ersten Staffel erhielt schlechte Kritiken wegen schwacher Kampfchoreographie, langweiliger Corporate-Storylines, problematischer kultureller Darstellung und einer unsicheren Hauptdarstellung. Die zweite Staffel verbesserte vieles davon, konnte aber den ersten Eindruck nicht völlig korrigieren.
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1 Kommentar

Anonym

Für mich war „Iron Fist“ eine ziemliche Enttäuschung. Ich fand die Serie ziemlich langweilig und die Handlung war oft vorhersehbar. Außerdem hat mich die Darstellung des Hauptcharakters Danny Rand nicht überzeugt – er wirkte oft einfach nur nervig. Die Kämpfszenen waren auch nicht so spektakulär, wie ich es von anderen Superheldenshows gewohnt bin. 🙄 Im Großen und Ganzen war „Iron Fist“ für mich einfach kein Highlight im Marvel-Universum. 🤷‍♂️

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