Wer streamt Suburgatory?
Verfügbarkeit DEStand 24.01.2026: Suburgatory ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 24.01.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 22 Folgen · ab Sep. 2011▾
S2Staffel 2· 22 Folgen · ab Okt. 2012▾
S3Staffel 3· 13 Folgen · ab Jan. 2014▾
Der Seriencheck
von TribunSuburgatory lief von 2011 bis 2014 auf ABC – eine Sitcom über den Kulturschock zwischen New York City und der amerikanischen Vorstadt, die bei Rotten Tomatoes 91% erreichte.
Eine Box Kondome im Zimmer der Teenager-Tochter. Panik. Flucht aus Manhattan. Willkommen in Chatswin, wo die Rasenflächen perfekt sind und die Hausfrauen noch perfekter. Was als überzogene Satire beginnt, entwickelt sich zu einer der unterschätztesten Comedys der 2010er.
Quick Answer: Lohnt sich Suburgatory?
Kurze Antwort: JA – wenn du intelligente Sitcoms magst, die Vorstadtklischees mit Herz und Biss auseinandernehmen.
Für wen geeignet: Fans von Serien wie Schitt’s Creek, The Middle oder Arrested Development. Wer satirischen Humor mit echten Figuren schätzt. Leute, die genug haben von Lachkonserven-Comedys.
Nicht geeignet für: Wer straighte Family-Sitcoms erwartet. Wer mit überspitzter Satire nichts anfangen kann. Fans von Multi-Kamera-Comedys mit Studio-Publikum.
Mein Urteil: Eine Serie, die ich 2011 zufällig entdeckte und die mich drei Jahre lang bei der Stange hielt. Jane Levy ist eine Entdeckung, Jeremy Sisto überraschend witzig. Staffel 1 brillant, Staffel 2 solide, Staffel 3 – naja, dazu später mehr.
Worum geht es in Suburgatory?
George Altman (Jeremy Sisto) findet Kondome im Zimmer seiner 16-jährigen Tochter Tessa (Jane Levy) und trifft eine radikale Entscheidung: Raus aus New York City, rein in die Vorstadt Chatswin. Was er sich als behütete Umgebung vorstellt, entpuppt sich als bizarres Paralleluniversum aus Botox, SUVs und Cheerleader-Müttern.
Der Titel ist ein Kofferwort aus „Suburb“ und „Purgatory“ – Vorstadt-Fegefeuer. Erfunden hat den Begriff übrigens Linda Keenan, eine ehemalige CNN-Produzentin. Passt.
Tessa hasst Chatswin vom ersten Moment an. Die Nachbarstochter Dalia (Carly Chaikin) spricht in einem Tonfall, der irgendwo zwischen Kardashian und Koma liegt. Die Mutter Dallas (Cheryl Hines) ist so übertrieben nett, dass es wehtut. Und die Shays von nebenan? Sheila (Ana Gasteyer) führt ihr Haus wie ein Bootcamp, während ihr Mann Fred (Chris Parnell) verzweifelt versucht, irgendwie cool zu sein.
Die Prämisse klingt nach einer One-Note-Joke-Serie. Ist sie aber nicht. Emily Kapnek, die Schöpferin, schafft es, hinter den Karikaturen echte Menschen sichtbar zu machen. Dallas ist nicht nur die dumme Blondine – sie ist eine Frau, die nach einer gescheiterten Ehe verzweifelt nach Identität sucht. Sheila ist nicht nur die kontrollsüchtige Mutter – sie kämpft mit Ängsten, die sie nie zugeben würde.
Das unterscheidet Suburgatory von billigen Vorstadt-Parodien. Die Serie lacht mit ihren Figuren, nicht über sie. Meistens jedenfalls.
Wie viele Staffeln hat Suburgatory?
Suburgatory umfasst 3 Staffeln mit insgesamt 57 Episoden [Quelle: TMDB, Januar 2026]. Die Serie lief vom 28. September 2011 bis zum 14. Mai 2014 auf ABC [Quelle: IMDb]. Die Episoden haben eine Laufzeit von jeweils 22 Minuten.
Staffel 1 (2011-2012): 22 Episoden. Der Einstieg. Tessa und George gewöhnen sich an Chatswin, George verliebt sich in Dallas. Frisch, witzig, voller guter Ideen.
Staffel 2 (2012-2013): 22 Episoden. Die Serie findet ihren Rhythmus. Tessas Beziehung zu Ryan Shay wird zum Running Gag, George und Dallas nähern sich an. Solide, manchmal repetitiv.
Staffel 3 (2014): 13 Episoden. Gekürzte Staffelbestellung. Budget-Cuts führten dazu, dass Alan Tudyk und Rex Lee als Stamm-Cast ausschieden [Quelle: Deadline, Mai 2014]. Die Serie versuchte einen Neustart, der nicht funktionierte.
Die Premiere erreichte 9.8 Millionen Zuschauer bei einem 3.3 Rating in der Zielgruppe 18-49 [Quelle: TV Series Finale, 2014]. Ein starker Start. Staffel 3 dümpelte dann bei 5.44 Millionen Zuschauern und einem 1.6 Rating – ein Absturz von über 50%.
Was funktioniert – und was nicht?
Was funktioniert:
- Jane Levy: Als Tessa trägt sie die Serie. Ihr Timing ist perfekt, ihre Augenrollen legendär. Kein Wunder, dass sie danach in Evil Dead landete.
- Die Nebencharaktere: Dalia Royce ist eine der absurdesten Figuren der 2010er-Sitcoms. Carly Chaikin spielt sie mit einer Deadpan-Präzision, die mich immer noch zum Lachen bringt.
- Die Satire: In den besten Momenten ist Suburgatory messerscharf. Die Episode über Chatswins Weihnachtsbeleuchtungs-Wettbewerb? Brillant.
- Die Beziehung George-Tessa: Selten war ein Vater-Tochter-Duo in einer Comedy so authentisch. Jeremy Sisto, den ich vorher nur aus Dramen kannte, überrascht.
Was nicht funktioniert:
- Die romantischen Subplots: Die George-Dallas-Beziehung zieht sich über drei Staffeln ohne echte Entwicklung. Ab Staffel 2 wird’s zäh.
- Staffel 3: Die Budget-Kürzungen merkt man. Weniger Sets, weniger Nebenfiguren, weniger Energie.
- Tessas Stimme-aus-dem-Off: In jeder Episode. Nach 57 Folgen nervt’s.
Wer spielt in Suburgatory mit?
Jane Levy spielt Tessa Altman, Jeremy Sisto ist ihr Vater George. Cheryl Hines verkörpert die Nachbarin Dallas Royce, Carly Chaikin deren Tochter Dalia. Ana Gasteyer und Chris Parnell sind das Ehepaar Sheila und Fred Shay, Allie Grant spielt deren Tochter Lisa [Quelle: IMDb].
Hauptcast:
- Jane Levy als Tessa Altman (57 Episoden) – die sarkastische New Yorkerin, die Chatswin hasst
- Jeremy Sisto als George Altman (57 Episoden) – alleinerziehender Vater und Architekt
- Carly Chaikin als Dalia Royce (57 Episoden) – die Tochter, die so spricht wie sie aussieht: wie ein Instagram-Filter
- Cheryl Hines als Dallas Royce (57 Episoden) – geschiedene Millionärin mit Herz
- Allie Grant als Lisa Shay (57 Episoden) – Tessas einzige echte Freundin in Chatswin
- Ana Gasteyer als Sheila Shay (53 Episoden) – Kontrollfreak-Mutter aus der Hölle
- Alan Tudyk als Noah Werner (47 Episoden) – der exzentrische Zahnarzt
- Chris Parnell als Fred Shay (45 Episoden) – der harmlose Familienvater
- Parker Young als Ryan Shay – der dümmste nette Kerl der Vorstadt
Was mich überrascht hat: Die meisten Cast-Mitglieder kommen aus dem Comedy-Bereich. Ana Gasteyer und Chris Parnell sind Saturday Night Live-Veteranen, Cheryl Hines war in Curb Your Enthusiasm. Alan Tudyk? Der Mann spielt alles, von Firefly bis zu Disney-Animationsfilmen. Und dann stecken sie alle in einer ABC-Sitcom und es funktioniert.
Synchronstudio: Scalamedia GmbH, München
Jahr: 2011-2014
Dialogregie: Martin Halm
Jeremy Sisto|George Altman|Torben Liebrecht
Ana Gasteyer|Sheila Shay|Dana Geissler
Chris Parnell|Fred Shay|Manfred Trilling
Parker Young|Ryan Shay|Roman Wolko
Rex Lee|Wolfe|Martin Halm
Maestro Harrell|Malik|Tim Schwarzmaier
Arden Myrin|Jocelyn|Elisabeth von Koch
Abbie Cobb|Kimantha|Anna Ewelina
Sam Lerner|Evan|Tobias Kern
Jay Mohr|Steven Royce|Claus-Peter Damitz
Gillian Vigman|Jill Werner|Anke Korte
Thomas McDonell|Scott Strauss|Patrick Roche
Quelle: Synchronkartei.de
Wie entstand Suburgatory?
Die Serie wurde von Emily Kapnek entwickelt und von Warner Bros. Television produziert. ABC bestellte den Piloten am 14. Januar 2011, Regie führte Michael Fresco [Quelle: Wikipedia EN]. Die Produktion fand hauptsächlich in Los Angeles statt.
Emily Kapnek hatte vorher an As Told by Ginger gearbeitet – eine Zeichentrickserie auf Nickelodeon. Der Sprung zu einer Live-Action-Sitcom war mutig. Dass ABC nach Suburgatory-Absetzung ihre nächste Serie Selfie bestellte, zeigt, dass das Network an ihr Talent glaubte. Selfie wurde dann allerdings auch abgesetzt. Nach 13 Episoden.
Das Budget pro Episode lag im üblichen Sitcom-Rahmen. Für Staffel 3 wurde die Lizenzgebühr von Warner Bros. an ABC reduziert, was direkt zu den Besetzungsänderungen führte [Quelle: Deadline, 2014]. Alan Tudyks Noah Werner verschwand fast komplett, obwohl er einer der beliebtesten Charaktere war.
Interessant: Nach der Absetzung versuchte Warner Bros., die Serie bei TBS unterzubringen. Es kam nie dazu. Suburgatory endete ohne echten Abschluss – die letzte Episode war nie als Serienfinale geplant.
Was du über Suburgatory noch nicht wusstest
Der Titel „Suburgatory“ stammt von Linda Keenan, einer ehemaligen CNN-Produzentin, die ein Buch mit diesem Namen schrieb. Emily Kapnek kaufte die Rechte am Titel [Quelle: Wikipedia EN].
- Jane Levys Durchbruch: Für Levy war Suburgatory die erste große Rolle. Direkt danach wurde sie für Evil Dead (2013) gecastet. Die Serie war ihr Sprungbrett.
- Carly Chaikins Stimme: Dalias merkwürdige Sprechweise – dieses langsame, monotone Ziehen – hat Chaikin selbst entwickelt. Anfangs war die Rolle anders geschrieben.
- Cheryl Hines‘ echtes Haus: Dallas Royces McMansion existiert wirklich. Es steht in Valencia, Kalifornien.
- Alan Tudyks Ausstieg: Er verließ die Serie nicht freiwillig. Die Budget-Kürzungen machten seinen Vertrag unhaltbar. In Interviews klang er nicht begeistert.
- Reunion 2026: Im Januar 2026 trafen sich Jane Levy, Parker Young, Carly Chaikin und Emily Kapnek für ein Vulture-Interview wieder. Kapnek pitchte eine Revival-Idee: Tessa kehrt mit eigenem Kind nach Chatswin zurück [Quelle: Vulture, Januar 2026].
Welche Serien sind ähnlich wie Suburgatory?
Fans von Suburgatory sollten sich The Middle, Schitt’s Creek und Arrested Development ansehen – alle drei verbinden Familien-Comedy mit satirischem Biss.
- The Middle (2009-2018): Ebenfalls ABC, ebenfalls Vorstadtfamilie, aber aus der Perspektive der Mittelschicht statt der Upper Class. Weniger satirisch, mehr herzerwärmend.
- Schitt’s Creek (2015-2020): Die umgekehrte Prämisse – eine reiche Familie landet in der Provinz. Ähnlicher Humor, ähnliche Figurenentwicklung.
- Arrested Development (2003-2019): Wenn du Suburgatorys absurde Momente mochtest, ist das hier die Steigerung. Komplexer, dichter, manchmal zu clever für sein eigenes Wohl.
- Cougar Town (2009-2015): Ebenfalls von ABC, ebenfalls unterschätzt. Cheryl Hines‘ Dallas hätte in diese Serie gepasst.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
The idea of Tessa coming back to Chatswin with one of her own — there's a lot of fun opportunities there.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Suburgatory
Wo kann ich Suburgatory streamen?
Suburgatory gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+ und Amazon. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie viele Staffeln hat Suburgatory?
Suburgatory umfasst 3 Staffeln mit insgesamt 57 Episoden. Produktionsstatus: Canceled.
Lohnt sich Suburgatory?
Unsere Redaktion vergibt Suburgatory einen Watcher-Score von 7,5 von 10. Eine unterschätzte Sitcom, die Vorstadtsatire mit echtem Herz verbindet. Die ersten zwei Staffeln sind empfehlenswert, Staffel 3 optional. Jane Levy allein ist den Blick wert. 7.5/10 – Besser als ihr Ruf.
Für wen ist Suburgatory geeignet?
Suburgatory ist vor allem etwas für Drama-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Suburgatory?
Der alleinerziehende Vater George will nur das Beste für seine 16-jährige Tochter Tessa. Als er eine Packung Kondome auf ihrem Nachttisch findet, ergreift er resolute Maßnahmen.
Besetzung
FAQ zu Suburgatory
Wie viele Staffeln hat Suburgatory?
Warum wurde Suburgatory abgesetzt?
Wo kann ich Suburgatory streamen?
Gibt es ein Revival von Suburgatory?
Wer spricht Suburgatory auf Deutsch?
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1 Kommentar
Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Aber ich erinnere mich, dass ich die damals ganz gern geschaut habe. Hab die auch als recht witzig in Erinnerung.