Wer streamt Miami Vice?
Verfügbarkeit DEStand 26.07.2026: Miami Vice läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 26.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 22 Folgen · ab Sep. 1984▾
S2Staffel 2· 22 Folgen · ab Sep. 1985▾
S3Staffel 3· 24 Folgen · ab Sep. 1986▾
S4Staffel 4· 22 Folgen · ab Sep. 1987▾
S5Staffel 5· 20 Folgen · ab Nov. 1988▾
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Miami Vice sehenswert?
Kurze Antwort: ABSOLUT JA – Miami Vice ist ein zeitloses Meisterwerk, das auch 40 Jahre später nichts von seiner Faszination verloren hat.
Für wen geeignet: 80er-Nostalgiker, Krimi-Fans, Stil-Enthusiasten, alle die atmosphärisches Fernsehen lieben.
Nicht geeignet für: Zuschauer die schnelle Action erwarten, Hater von 80er-Ästhetik, Fans von modernen Forensik-Krimis.
Binge-Faktor: Mittel bis hoch – jede Episode ist ein kleiner Film, perfekt für entspannte Abende mit der richtigen Stimmung.
Mein Urteil: Miami Vice ist mehr als eine Serie, es ist Kunst. Die Verbindung aus Musik, Stil und Charakteren funktioniert auch heute noch perfekt. Wer das verpasst, verpasst Fernsehgeschichte.
Worum geht es in Miami Vice?
Miami Vice erzählt die Geschichte der verdeckten Ermittler James „Sonny“ Crockett und Ricardo „Rico“ Tubbs, die in den schillernden und gefährlichen Straßen von Miami gegen Drogenkartelle, Waffenhändler und organisierte Kriminalität kämpfen. Die Serie verbindet spektakuläre Undercover-Einsätze mit persönlichen Dramen und erschuf dabei eine völlig neue Form des Fernsehens.
Die Geschichte beginnt mit einem der besten Pilotfilme der Fernsehgeschichte: Ricardo Tubbs, ein New Yorker Cop, kommt nach Miami, um den Mord an seinem Bruder durch den kolumbianischen Drogenboss Calderone aufzuklären. Dort trifft er auf Sonny Crockett, einen Undercover-Ermittler der Metro-Dade Police, der ebenfalls hinter Calderone her ist. Was als Rachezug beginnt, entwickelt sich zur perfekten Partnerschaft.
Was Miami Vice so besonders macht, ist die Art, wie jede Episode wie ein kleiner Spielfilm inszeniert ist. Crockett und Tubbs schlüpfen in verschiedenste Identitäten – mal als reiche Drogenhändler, mal als Waffenschieber oder Kunstsammler. Sie bewegen sich in einer Welt aus Luxus und Verderben, wo Millionen-Deals in Penthouse-Suites abgewickelt und Leben im nächsten Moment ausgelöscht werden.
Die Fälle führen das Duo durch alle Schichten der Miami-Gesellschaft: von den Slums bis zu den Villen auf Star Island, von Underground-Clubs bis zu yacht-gespickten Marinas. Dabei kämpfen beide nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen ihre inneren Dämonen. Crockett ringt mit seiner gescheiterten Ehe und der Trennung von seinem Sohn, während Tubbs mit seiner Vergangenheit in New York und dem Verlust seines Bruders hadert.
Wie viele Staffeln hat Miami Vice?
Miami Vice umfasst fünf Staffeln mit insgesamt 111 Episoden, die von 1984 bis 1989 auf NBC ausgestrahlt wurden. Die ersten beiden Staffeln gelten als die stärksten, während die späteren Staffeln experimenteller wurden, aber auch heute noch ihren Reiz haben.
Die erste Staffel (22 Episoden) etablierte sofort den unverwechselbaren Stil und die Charaktere. Hier entstanden Klassiker wie „Brother’s Keeper“ (der Pilotfilm), „Calderone’s Return“ und „Smuggler’s Blues“ mit Glenn Frey von den Eagles. Diese Folgen zeigten bereits die perfekte Balance aus Action, Drama und visueller Opulenz.
Staffel zwei (22 Episoden) vertiefte die Charakterentwicklung und brachte uns legendäre Gastauftritte von Musikgrößen wie Phil Collins in „In the Air Tonight“ – eine Episode, die bis heute zu den besten Fernsehstunden überhaupt zählt. Die musikalische Integration erreichte hier ihren Höhepunkt.
Die dritte Staffel (24 Episoden) wagte mehr Experimente mit surrealen Elementen und psychologischen Aspekten. Nicht alle Versuche gelangen, aber Folgen wie „Stone’s War“ zeigten, dass die Serie bereit war, Risiken einzugehen.
Staffel vier (22 Episoden) brachte dramatische Veränderungen: Crockett verliert temporär sein Gedächtnis und wird zu „Burnett“, einem Auftragskiller. Diese Amnesie-Storyline war gewagt und spaltet bis heute die Fans, zeigte aber Don Johnsons schauspielerische Bandbreite.
Die finale fünfte Staffel (21 Episoden) führte die Geschichte zu einem würdigen Abschluss, auch wenn sie nicht mehr die Innovationskraft der frühen Jahre besaß. Das Finale „Freefall“ beendete die Ära stimmungsvoll und melancholisch.
Jede Episode hat eine Laufzeit von etwa 47 Minuten, was damals ungewöhnlich viel Zeit für Charakterentwicklung und atmosphärische Szenen ließ. Diese Länge ermöglichte es den Machern, echte cineastische Qualität zu erreichen.
Wer hat Miami Vice erschaffen?
Miami Vice wurde von Anthony Yerkovich erschaffen und von dem legendären Michael Mann produziert und entwickelt. Mann prägte die Serie entscheidend mit seiner filmischen Vision und machte sie zu dem kulturellen Phänomen, das sie heute noch ist.
Anthony Yerkovich, der zuvor für Hill Street Blues gearbeitet hatte, entwickelte das ursprüngliche Konzept. Seine Idee war es, eine Polizeiserie zu schaffen, die sich radikal von allem unterschied, was es bis dahin gab. Doch erst Michael Mann brachte die visuelle Revolution ins Spiel.
Michael Mann, der bereits mit „Thief“ (1981) gezeigt hatte, wie man Kriminalität stylisch inszeniert, übernahm schnell die kreative Kontrolle. Mann war besessen von Authentizität und Details: Er ließ echte Ferraris fahren (zuerst einen Daytona, später den legendären Testarossa), drehte an Originalschauplätzen in Miami und arbeitete mit echten Drogenhunden.
Manns Einfluss zeigt sich in jedem Frame: die langen, wortlosen Sequenzen unterlegt mit Pop-Songs, die neongetränkte Nachtästhetik, die Betonung von Stil über pure Action. Er verstand, dass Miami Vice nicht nur eine Krimiserie sein sollte, sondern ein Lebensgefühl transportieren musste.
Das Produktionsteam umfasste Cinematographer Bobby Müller, der die ikonische Optik schuf, und Kostümdesigner Bambi Breakstone, die den unverwechselbaren Look der Charaktere entwickelte. Jan Hammer komponierte nicht nur den berühmten Titelsong, sondern praktisch den gesamten Soundtrack der ersten vier Staffeln.
Interessant ist, dass Mann später viele Themen und Stilelemente von Miami Vice in seinen Kinofilmen wie „Heat“ (1995) und „Collateral“ (2004) wieder aufgriff. Die Serie war für ihn ein kreatives Labor, in dem er seinen späteren filmischen Stil entwickelte.
Besetzung und Schauspiel in Miami Vice
Die Besetzung von Miami Vice war perfekt ausgewählt: Don Johnson als Sonny Crockett wurde über Nacht zum Superstar, Philip Michael Thomas brachte als Rico Tubbs die nötige Coolness mit, und Edward James Olmos schuf mit Lieutenant Castillo eine der mysteriösesten Figuren der Fernsehgeschichte.
Don Johnson war vor Miami Vice ein relativer Nobody – und das war perfekt so. Seine Darstellung des Sonny Crockett war ein Balanceakt zwischen Coolness und Verletzlichkeit. Johnson schaffte es, einen Mann zu verkörpern, der äußerlich die perfekte 80er-Jahre-Fantasie lebte (Ferrari, Designeranzüge, Penthouse-Boot), innerlich aber von Selbstzweifeln und persönlichen Tragödien geplagt war. Seine Chemie mit Philip Michael Thomas war von der ersten Minute an spürbar.
Philip Michael Thomas brachte als Rico Tubbs eine urbane Härte mit, die perfekt zu Johnsons eher sonnigen Charakter passte. Thomas, der selbst Musiker war, verstand die musikalische DNA der Serie und trug entscheidend zur authentischen Darstellung bei. Seine New Yorker Vergangenheit machte ihn zum idealen Gegenpart zu Crocketts Miami-Lifestyle.
Edward James Olmos als Lieutenant Martin Castillo war ein Geniestreich des Castings. Olmos spielte die Figur völlig gegen den damaligen Typ des polternden Polizei-Bosses. Castillo war leise, geheimnisvoll, fast zen-artig in seiner Ruhe – und dadurch umso eindrucksvoller. Seine wenigen, aber prägnanten Auftritte wurden zu den Höhepunkten jeder Episode.
Das Ensemble wurde perfekt ergänzt durch Saundra Santiago als Detective Gina Calabrese und Olivia Brown als Detective Trudy Joplin. Beide Schauspielerinnen gaben ihren Rollen Substanz und sorgten dafür, dass Miami Vice nicht nur eine reine Männer-Show wurde.
Ein besonderer Reiz der Serie waren die spektakulären Gastauftritte: Musiker wie Phil Collins, Glenn Frey, Sheena Easton und später sogar Frank Zappa spielten bedeutende Rollen. Diese Integration von Musikstars war damals revolutionär und funktionierte, weil die Rollen auf die Persönlichkeiten zugeschnitten waren.
Was die Serie auszeichnete, war der naturalistischen Schauspielstil. Die Dialoge wirkten oft improvisiert, die Charaktere menschlich und fehlbar. Niemand war der perfekte Held – alle kämpften mit persönlichen Problemen, was der Serie emotionale Tiefe gab.
Was sind die größten Stärken von Miami Vice?
Miami Vice revolutionierte das Fernsehen durch die perfekte Symbiose aus Musik, Mode und cinematographischer Inszenierung. Die Serie schuf einen völlig neuen Stil, der bis heute nachwirkt und etablierte Standards für atmosphärisches Fernsehen, die erst Jahrzehnte später wieder erreicht wurden.
Die größte Stärke ist zweifellos die Musik-Integration. Jan Hammers elektronische Soundscapes schufen eine Klangwelt, die Miami zum Leben erweckte. Aber noch geniale war die Verwendung zeitgenössischer Pop-Songs: Phil Collins‘ „In the Air Tonight“ während einer nächtlichen Fahrt durch Miami, Glenn Freys „Smuggler’s Blues“ als Soundtrack zu einem Drogendeal – das hatte es so noch nie gegeben. Die Musik war nicht Untermalung, sondern integraler Bestandteil der Erzählung.
Die visuelle Ästhetik war bahnbrechend. Die Pastellfarben, die neonbeleuchteten Nachtszenen, die stylischen Kamerafahrten – Miami Vice sah aus wie ein zwei Stunden langer Musikclip, aber mit Substanz. Diese visuelle Sprache beeinflusste nicht nur andere TV-Serien, sondern auch Musik-Videos, Werbung und sogar die Architektur von Miami selbst.
Die Charakterzeichnung war für eine Actionserie ungewöhnlich tiefgehend. Crockett und Tubbs waren keine Superman-artigen Helden, sondern beschädigte Menschen, die in einer beschädigten Welt arbeiteten. Ihre persönlichen Geschichten – Crocketts zerrüttete Familienbeziehungen, Tubbs‘ Rachegefühle – gaben der Serie emotionales Gewicht.
Miami Vice war auch seiner Zeit voraus in der Darstellung gesellschaftlicher Themen. Die Serie behandelte Rassismus, Drogensucht, Korruption und wirtschaftliche Ungleichheit mit einer Ernsthaftigkeit, die über oberflächliche Action hinausging. Die Bösen waren nicht immer eindeutig böse, die Guten nicht immer eindeutig gut.
Die Authentizität der Locations war ein weiterer Trumpf. Echtes Miami, echte Boote, echte Autos – nichts war im Studio nachgebaut. Diese Echtheit spürte man in jeder Szene und machte Miami zu einem dritten Hauptcharakter der Serie.
Was sind die Schwächen von Miami Vice?
Miami Vice litt besonders in den späteren Staffeln unter Selbstverliebtheit in den eigenen Stil, überlangen Musik-Sequenzen und teilweise absurden Handlungssträngen. Die Serie nahm sich manchmal zu ernst und verlor dabei den Spaßfaktor, der die frühen Episoden so charmant gemacht hatte.
Das größte Problem war die zunehmende Selbstüberschätzung. Was in den ersten beiden Staffeln noch frisch und innovativ wirkte, wurde später zur Formel. Endlose Fahrten zu Synthesizer-Musik, übertrieben artistische Kameraeinstellungen und Dialoge, die mehr Stil als Substanz transportierten – manchmal vergaß die Serie, dass sie auch unterhalten sollte.
Die vierte Staffel mit der Amnesie-Storyline war ein besonders problematischer Versuch, die Serie zu erneuern. Don Johnson als „Burnett“ funktionierte zwar schauspielerisch, aber die Handlung wurde so komplex und surreal, dass viele Zuschauer den Anschluss verloren. Diese experimentelle Phase entfremdete einen Teil der Stammzuschauer.
Ein weiteres Problem war die zunehmende Gewaltdarstellung. Während die frühen Episoden Action und Drama perfekt balancierten, wurden spätere Folgen teilweise brutaler, ohne dass dies der Handlung diente. Die Serie verlor dadurch etwas von ihrer ursprünglichen Eleganz.
Die episodische Struktur war Fluch und Segen zugleich. Zwar ermöglichte sie spektakuläre Einzelgeschichten, verhinderte aber auch eine durchgehende Charakterentwicklung. Viele emotionale Wendungen wurden in der nächsten Episode einfach ignoriert, was die Glaubwürdigkeit schmälerte.
Die Frauenrollen waren trotz starker Darstellerinnen oft unterentwickelt. Gina und Trudy bekamen zu selten die Chance, über ihre Funktion als Sidekicks hinauszuwachsen. Die Serie blieb letztendlich eine Männer-Buddy-Show, auch wenn sie durchaus das Potenzial für mehr hatte.
Aus heutiger Sicht wirken manche Aspekte auch einfach datiert. Die 80er-Jahre-Ästhetik ist Geschmackssache, und manche Dialoge klingen heute unfreiwillig komisch. Wer die Serie nostalgisch überhöht in Erinnerung hat, könnte beim Wiedersehen enttäuscht werden.
Für wen ist Miami Vice geeignet?
Miami Vice ist perfekt für alle, die atmosphärisches, stilvolles Fernsehen schätzen und bereit sind, sich auf das besondere Tempo und die Ästhetik der 80er Jahre einzulassen. Die Serie spricht sowohl Krimi-Fans als auch Liebhaber von Musik und Mode an, erfordert aber Geduld für den langsamen Aufbau der Stimmung.
80er-Jahre-Nostalgiker kommen voll auf ihre Kosten. Miami Vice ist wie eine Zeitmaschine in diese Dekade – von der Musik über die Mode bis hin zum Lebensgefühl. Wer diese Zeit miterlebt hat, wird sich an jeder Einstellung erfreuen. Aber auch jüngere Zuschauer, die die 80er nur aus zweiter Hand kennen, können von der Authentizität profitieren.
Krimi-Fans mit Vorliebe für Charakterstudien werden Miami Vice lieben. Die Serie ist weniger auf Rätsel und Forensik ausgelegt, sondern auf die psychologischen Aspekte von Polizeiarbeit. Wer komplexe Ermittlungsverfahren erwartet, könnte enttäuscht werden – wer menschliche Dramen in einem kriminellen Umfeld sucht, findet hier Gold.
Musik-Liebhaber sollten Miami Vice unbedingt schauen. Die Serie ist praktisch ein audiovisuelles Album der 80er-Jahre-Popkultur. Von Synthesizer-Sounds bis hin zu Rock-Balladen – hier wurde Fernsehgeschichte geschrieben in Sachen Musik-Integration.
Mode- und Stil-Interessierte finden in Miami Vice ein Lehrbuch für 80er-Jahre-Eleganz. Die Serie beeinflusste nicht nur die Fernseh-Ästhetik, sondern auch reale Modetrends. Pastellanzüge, keine Socken zu Loafern, Ray-Ban-Sonnenbrillen – vieles davon geht auf Miami Vice zurück.
Auch Cineasten und Film-Studenten sollten sich die Serie ansehen. Miami Vice zeigte, dass Fernsehen cinematographische Qualität erreichen kann. Michael Manns Handschrift ist in jeder Episode spürbar und beeinflusste eine ganze Generation von Filmemachern.
Nicht geeignet ist die Serie für Action-Junkies, die permanent Verfolgungsjagden und Schießereien erwarten. Miami Vice lebt von der Atmosphäre, nicht von der Action. Auch Zuschauer, die klare Gut-Böse-Schemata bevorzugen, könnten mit den moralischen Graubereichen der Serie Probleme haben.
Wer spielt in Miami Vice mit?
- Don Johnson als Detective James „Sonny“ Crockett
- Philip Michael Thomas als Detective Ricardo „Rico“ Tubbs
- Edward James Olmos als Lieutenant Martin Castillo
- Saundra Santiago als Detective Gina Calabrese
- Olivia Brown als Detective Trudy Joplin
- Michael Talbott als Detective Stanley Switek
- John Diehl als Detective Larry Zito
- Gregory Sierra als Lieutenant Lou Rodriguez (Staffel 1)
- Belinda Montgomery als Caroline Crockett (Crocketts Ex-Frau)
- Charlie Barnett als Informant Noogie Lamont
Die Serie war auch berühmt für ihre hochkarätigen Gastauftritte von Musikern und Schauspielern, darunter Phil Collins, Glenn Frey, Willie Nelson, Frank Zappa, Bruce Willis, Liam Neeson und viele andere.
Fazit: Lohnt sich Miami Vice?
Nach all den Jahren und unzähligen Wiederholungen kann ich definitiv sagen: Miami Vice ist zeitlos. Die Serie mag in den 80ern spielen, aber ihre Themen – Korruption, Loyalität, der Preis der Gerechtigkeit – sind heute aktueller denn je. Was damals als stylische Krimiserie begann, entpuppt sich beim Wiedersehen als tiefgehende Charakterstudie über Menschen, die in einer moralisch ambivalenten Welt ihren Weg suchen.
Ja, manche Folgen ziehen sich, und die Mode wirkt heute übertrieben. Aber wenn Jan Hammers Synthesizer einsetzen und Crockett im Ferrari durch die neonbeleuchteten Straßen von Miami Beach cruist, dann verstehe ich wieder, warum diese Serie eine ganze Generation geprägt hat. Miami Vice war Fernsehen als Kunst – und Kunst wird nie alt.
Für jeden, der verstehen will, wie aus Fernsehen Kino werden kann, ist Miami Vice Pflichtprogramm. 9.2/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Miami Vice ist zeitlose Fernsehkunst - eine perfekte Fusion aus Stil, Musik und menschlichem Drama, die auch 40 Jahre später fasziniert.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Miami Vice
Wo kann ich Miami Vice streamen?
Miami Vice läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+ und Amazon. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie viele Staffeln hat Miami Vice?
Miami Vice umfasst 5 Staffeln mit insgesamt 110 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich Miami Vice?
Unsere Redaktion vergibt Miami Vice einen Watcher-Score von 9,2 von 10. Miami Vice war seiner Zeit weit voraus und schuf Standards für cinematographisches Fernsehen, die erst Jahrzehnte später wieder erreicht wurden. Die Serie lebt von ihrer unvergleichlichen Atmosphäre, den authentischen Charakteren und der revolutionären Musik-Integration. Ja, manche Aspekte sind heute datiert, aber die emotionale und visuelle Kraft ist ungebrochen. Für Liebhaber von stilvollem, atmosphärischem Fernsehen ist diese Serie ein absolutes Muss.
Für wen ist Miami Vice geeignet?
Miami Vice ist vor allem etwas für Krimi und Drama-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.
FAQ zu Miami Vice
Wie viele Staffeln und Episoden hat Miami Vice?
Wo kann ich Miami Vice heute streamen?
Ist Miami Vice mit dem Film von 2006 verbunden?
Warum wurde Miami Vice nach fünf Staffeln beendet?
Welche Autos fuhren Crockett und Tubbs?
Wer komponierte die Musik zu Miami Vice?
Wie authentisch war die Darstellung von Miami?
Der Saal
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