Smallville läuft seit Kurzem auf Netflix – alle 10 Staffeln der Kultserie über den jungen Clark Kent sind jetzt streambar.
216 Episoden, zehn Jahre Fernsehgeschichte und der Beweis, dass man Superman auch ohne Cape erzählen kann. Wer in den 2000ern aufgewachsen ist, kommt an dieser Serie nicht vorbei.
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Smallville ist mehr als Nostalgie: es ist eine der besten Origin-Stories, die das Superhelden-Genre je produziert hat. Zehn Staffeln sind lang, nicht jede Episode ist Gold, aber die Höhepunkte rechtfertigen die Reise. Für Superman-Fans Pflicht, für alle anderen eine Empfehlung. 8.7/10 – und ja, ich bin voreingenommen, aber das macht die Bewertung nicht weniger verdient.
Trailer
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Smallville sehenswert?
Kurze Antwort: Absolut. Die Serie schafft es, die Origin-Story von Superman über zehn Staffeln zu strecken, ohne dass es langweilig wird. Tom Welling ist der perfekte junge Clark Kent, und die Dynamik mit Lex Luthor gehört zum Besten, was das Superhelden-Genre je produziert hat.
Für wen geeignet: Superman-Fans, Nostalgiker der 2000er-Jahre, Liebhaber von Coming-of-Age-Dramen mit Superkräften, alle die Origin-Stories mögen.
Nicht geeignet für: Wer sofort Action im Cape erwartet, keine Geduld für Monster-of-the-Week-Episoden hat oder mit Teen-Drama nichts anfangen kann.
Mein Urteil: Die beste Superman-Interpretation außerhalb der Comics. Die ersten vier Staffeln sind nahezu perfekt, danach schwankt die Qualität – aber selbst schwächere Staffeln haben ihre Momente.
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Inhaltsverzeichnis
Worum geht es in Smallville?
Die Serie erzählt die Jugendjahre von Clark Kent in der Kleinstadt Smallville, Kansas – lange bevor er das Cape anzieht und Superman wird. Ein Teenager mit Superkräften, der versucht, ein normales Leben zu führen, während um ihn herum das Chaos ausbricht und sein bester Freund langsam zum größten Feind wird.
Das Konzept klingt simpel, aber die Umsetzung ist brillant. Die „No tights, no flights“-Regel der Produzenten zwang die Autoren, sich auf Charakterentwicklung zu konzentrieren statt auf Spezialeffekte. Clark lernt seine Kräfte schrittweise kennen (Röntgenblick hier, Superatem da) und jede neue Fähigkeit bringt neue Probleme.
Im Zentrum steht die Freundschaft zwischen Clark und Lex Luthor. Michael Rosenbaum spielt Lex nicht als Cartoon-Bösewicht, sondern als tragische Figur, die langsam korrumpiert wird. Man versteht, warum Clark ihm vertraut. Man versteht auch, warum er es irgendwann nicht mehr tun kann. Das ist Storytelling auf hohem Niveau – zumindest in den ersten Staffeln.
Später kommen mehr DC-Figuren dazu: Green Arrow, Aquaman, Cyborg, sogar die Justice League formiert sich. Die Serie wurde quasi zum Sprungbrett für das spätere Arrowverse, auch wenn die Macher das damals nicht ahnen konnten.
Wer spielt in Smallville mit?
Tom Welling verkörpert Clark Kent über alle 216 Episoden hinweg – eine beeindruckende Leistung, die ihn für eine ganze Generation zum definierenden Superman macht. Um ihn herum ein Ensemble, das über die Jahre wuchs und schrumpfte, aber immer solide blieb.
| Schauspieler | Rolle | Episoden |
|---|---|---|
| Tom Welling | Clark Kent | 216 |
| Allison Mack | Chloe Sullivan | 201 |
| Kristin Kreuk | Lana Lang | 157 |
| Michael Rosenbaum | Lex Luthor | 153 |
| John Glover | Lionel Luthor | 143 |
| Erica Durance | Lois Lane | 141 |
| Annette O’Toole | Martha Kent | 135 |
| John Schneider | Jonathan Kent | 113 |
| Justin Hartley | Oliver Queen / Green Arrow | 72 |
Welling war damals ein Nobody, und wurde über Nacht zum Star. Seine Chemie mit Rosenbaum trägt die frühen Staffeln fast im Alleingang. Kreuk als Lana? Naja, das Hin-und-Her wurde irgendwann ermüdend, aber das liegt mehr an den Autoren als an ihr. Die eigentliche Überraschung ist Erica Durance als Lois Lane, die ab Staffel 4 dazukommt und der Serie neuen Schwung gibt.
Justin Hartley als Green Arrow (ja, der aus „This Is Us“) war so beliebt, dass er praktisch zum zweiten Hauptdarsteller wurde. Kein Wunder, dass CW später eine ganze Serie um die Figur baute.
Die besten Zitate aus der Serie
Smallville hat über zehn Staffeln einige ikonische Zeilen produziert – manche davon sind längst ins kollektive Gedächtnis der Superman-Fans eingegangen.
„Save me.“
(„Rette mich.“ – Der ikonische Titelsong von Remy Zero, der die ganze Serie definiert)
„I’m the villain of the story, aren’t I?“
(„Ich bin der Bösewicht der Geschichte, oder?“ – Lex Luthor in einem seiner selbstreflektierenden Momente)
„The people you love, you have to let them go.“
(„Die Menschen die du liebst, musst du loslassen.“ – Jonathan Kent mit väterlicher Weisheit)
Wie wurde Smallville produziert?
Smallville lief von 2001 bis 2011 auf The WB (später The CW) und war mit zehn Staffeln die am längsten laufende Superhelden-Serie ihrer Zeit. TMDB verzeichnet 8.2/10 bei über 4.300 Bewertungen – auch 15 Jahre nach dem Finale noch beachtlich.
Die Produzenten Alfred Gough und Miles Millar hatten eine klare Vision: Superman ohne Superman. Die „No tights, no flights“-Regel bedeutete, dass Clark erst im Serienfinale das Cape anzieht. Zehn Jahre Vorgeschichte, zehn Jahre Charakterentwicklung. Das war damals revolutionär – heute ist es Standard für jede Origin-Story.
Gedreht wurde hauptsächlich in Vancouver, Kanada. Das Budget pro Episode lag anfangs bei etwa 2 Millionen Dollar – für damalige Verhältnisse ordentlich, aber weit entfernt von heutigen Streaming-Produktionen. Rotten Tomatoes gibt der Serie 78% bei der Kritik und 72% beim Publikum.
Die Musik wurde zu einem Markenzeichen: „Save Me“ von Remy Zero als Titelsong, dazu Songs von Coldplay, Lifehouse und anderen Bands der frühen 2000er. Jede Episode fühlte sich an wie ein kleiner Indie-Film – zumindest musikalisch.
Was sind interessante Fakten zur Serie?
Nach zehn Jahren und 216 Episoden hat Smallville einige Geschichten angesammelt, die selbst Fans überraschen dürften.
- Tom Welling lehnte die Rolle zunächst ab – er wollte kein Superheld sein. Die Produzenten überzeugten ihn mit dem „No tights“-Konzept
- Michael Rosenbaum rasierte sich sieben Jahre lang den Kopf für die Rolle des Lex Luthor. Täglich. Das ist Hingabe
- Annette O’Toole (Martha Kent) spielte 1983 Lana Lang im Film „Superman III“ – quasi eine Generation später die Mutter
- Die Serie hatte über 277 verschiedene Sprechrollen in der deutschen Synchronfassung
- Christopher Reeve, der Original-Superman, hatte Gastauftritte als Dr. Virgil Swann – eine seiner letzten Rollen vor seinem Tod 2004
- Das Finale wurde von 8,4 Millionen Zuschauern gesehen – der höchste Wert seit Jahren für The CW
- Es gibt Gerüchte über ein Sequel – Tom Welling hat 2025 Updates gegeben, dass Gespräche laufen
Welche Serien sind ähnlich?
Wer Smallville mochte, sollte sich diese Serien ansehen – allesamt Superhelden-Origin-Stories oder Coming-of-Age-Dramen mit übernatürlichen Elementen.
- Arrow: Praktisch der spirituelle Nachfolger, ebenfalls von The CW, mit ähnlichem Ton
- The Flash: Entstand aus Arrow und hat denselben DNA wie Smallville
- Gotham: Bruce Wayne vor Batman, ähnliches Konzept wie Smallville für Superman
- Superman & Lois: Die moderne CW-Interpretation, aber mit erwachsenem Clark
- Heroes: Lief parallel zu Smallville und teilte sich die Zielgruppe
- The Shining (Serie) – Andere Genre-Nische, aber ähnliche Episodenstruktur der 2000er
Bewertung
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun, die Wertung steht oben.
Save me.Aus der Wertung von Tribun
Wer streamt Smallville?
Verfügbarkeit DEStand 26.10.2026: Smallville läuft im Abo bei Netflix und Max, mit deutscher Synchronfassung.
Stand 26.10.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB), Movie of the Night · ohne Gewähr
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 21 Folgen · ab Okt. 2001▾
S2Staffel 2· 23 Folgen · ab Sep. 2002▾
S3Staffel 3· 22 Folgen · ab Okt. 2003▾
S4Staffel 4· 22 Folgen · ab Sep. 2004▾
S5Staffel 5· 22 Folgen · ab Sep. 2005▾
S6Staffel 6· 22 Folgen · ab Sep. 2006▾
S7Staffel 7· 20 Folgen · ab Sep. 2007▾
S8Staffel 8· 22 Folgen · ab Sep. 2008▾
Besetzung
4 Rollen- Clark KentTom Welling
- Lois LaneErica Durance
- Tess MercerCassidy Freeman
- Oliver QueenJustin Hartley


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