Poster zur Serie Die dreibeinigen Herrscher: die BBC-Kultserie, die Deutschland nur einmal sah (1984) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Die dreibeinigen Herrscher: die BBC-Kultserie, die Deutschland nur einmal sah (1984)

🏅 Pflichtprogramm 📺 Serie 2 Staffeln · 25 Folgen Sci-Fi & Fantasy
⚡ Kurz gesagt

Die dreibeinigen Herrscher ist ein Meilenstein des Science-Fiction-Fernsehens, der auch heute noch relevant ist. Die düstere Vision einer totalitären Zukunft, die durchdachte Welterschaffung und die authentischen Charaktere schaffen eine Atmosphäre, die unter die Haut geht. Trotz des gealterten Produktionswerts und der unvollständigen Geschichte bleibt es ein faszinierendes Zeitdokument und eine der besten Jugend-Dystopien überhaupt. Perfekt für Science-Fiction-Fans, die anspruchsvolle Inhalte schätzen. Watcher-Score 8,7/10.

⚖️ Zur Bewertung
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Der Seriencheck

von Tribun

Die dreibeinigen Herrscher von 1984 ist die beste Jugend-Science-Fiction, die das britische Fernsehen je produziert hat, und im WatchGuide-Urteil steht sie bei 8,7 von 10.

25 Folgen, zwei Staffeln, ein Ende, das keines ist. Die BBC hat die Verfilmung von John Christophers Trilogie nach dem zweiten Buch abgebrochen, mitten in der Geschichte. Was danach passiert wäre, existiert als Drehbuch. Gedreht wurde es nie.

Die Serie, die aus dem deutschen Fernsehen verschwunden ist

Das ZDF zeigte die Serie ab dem 6. April 1986, zunächst sonntags im Doppelpack, später donnerstags, zuletzt dienstagnachmittags. Die letzten sechs Folgen liefen zwischen dem 30. August und dem 4. Oktober 1988. Danach taucht sie in keinem dokumentierten deutschen Sendeplan mehr auf.

Das ist der eigentliche Grund für den Kultstatus hierzulande. Eine Serie, die man nach dem Abspann nie wieder sehen konnte, wächst im Kopf. Wer sie sehen wollte, brauchte einen VHS-Mitschnitt von 1986, und wer keinen hatte, kannte sie nur aus Erzählungen. In Großbritannien lief die Serie ab dem 15. September 1984 und war dort über Wiederholungen und frühe Videoauswertung deutlich präsenter.

Zwei große Modelle, ein Grafikcomputer, 25 Folgen

Die Dreibeiner stammen von Modellbauer Martin Bower nach Entwürfen von Steve Drewett. Gebaut wurden drei Modelle mit 28 Zentimetern Höhe, drei kauernde mit 18 Zentimetern und ein rund 1,80 Meter hohes Kopfteil für Nahaufnahmen, dessen Kopf allein etwa 1,50 Meter misst. Komplette große Dreibeiner gab es nur zwei.

Bower über den Bau: „The sheer size of the bloody things!“ Er ist kein Unbekannter, er hat auch für Space 1999, Alien, Flash Gordon und Doctor Who gebaut. Vervielfältigt wurden die zwei großen Maschinen mit der Quantel Paintbox, einem digitalen Grafiksystem, das 1984 auf dem Stand der Technik war und im Fernsehen gerade erst ankam. Wenn in einer Einstellung mehrere Dreibeiner marschieren, sieht man also faktisch dieselbe Maschine mehrfach.

Genau daran hakt es auch. Die Maschinen sind großartig entworfen, aber die Aufnahmetechnik der BBC hat ihnen oft nicht die Größe gegeben, die sie bräuchten. Das ist die ehrlichste Kritik an der Serie, und sie stammt nicht von mir, sondern zieht sich durch die zeitgenössischen Besprechungen.

Der Komponist hat den Streichersynthesizer erfunden

Die Musik stammt von Ken Freeman, Jahrgang 1946. Der Titelmusik hört man an, dass hier jemand die Technik selbst kannte: Sie gilt als eines der ersten Dinge, die im britischen Fernsehen überhaupt aus einem Synclavier kamen, einem der frühen digitalen Synthesizer. 1984 erschien sie zusätzlich als Single.

Freeman hat als Jugendlicher zu Hause einen Prototyp gebaut, um einen Streicherapparat nachzubilden. Daraus wurde der Freeman String Symphonizer, und er gilt vielen als Erfinder des Streichersynthesizers. Zur DVD-Veröffentlichung 2009 erschien ein Album mit sieben Stücken und gut 40 Minuten Spielzeit, darunter Material zur nie gedrehten dritten Staffel.

Die Weißen Berge stehen im Wallis, die Stadt der Meister in Wales

Gedreht wurde in drei Ländern. Das Dorf Wherton ist Friday Street in Surrey, die Mühle der Familie Parker ist die Headley Mill in Hampshire, das Schloss der Ricordeaus ist Saltwood Castle bei Hythe in Kent. Dazu kamen Charlestown Harbour in Cornwall und mehrere Orte in London.

Für deutschsprachige Zuschauer ist der Schweizer Teil der interessanteste: gedreht wurde in St-Jean und Grimentz im Wallis sowie in Unterseen, Thun und Oberhofen im Berner Oberland. Wer dort wandert, läuft durch die Bilder der ersten Staffel.

Und der Innenraum der Goldenen Stadt, dieses gewaltige Röhren- und Maschinenlabyrinth, ist kein Studiobau: Das ist das Pumpspeicherkraftwerk Dinorwig in Wales. Weitere walisische Schauplätze sind die Schieferbrüche von Blaenau Ffestiniog, die Swallow Falls bei Betws-y-Coed und der See Ffynnon Llugwy. Die Außenaufnahmen an Saltwood Castle mussten 1983 wegen Dauerregens abgebrochen und im Folgejahr bis in den September hinein nachgeholt werden.

Derselbe Mann, der Doctor Who abgesetzt hat

Die dritte Staffel starb an zwei Namen: Michael Grade, von 1984 bis 1986 Controller von BBC1, und Jonathan Powell. Begründet wurde es mit Quoten und Produktionskosten. Grade ist derselbe Programmchef, der 1985 Doctor Who für achtzehn Monate aus dem Programm nahm.

Grade hat aus seiner Haltung nie einen Hehl gemacht. Über Doctor Who sagte er später, er habe die Serie gehasst, und was dort als Science-Fiction serviert worden sei, sei Müll gewesen. Man muss das nicht teilen, um es einzuordnen: Hier hat nicht das Publikum entschieden, sondern ein Programmchef, der mit dem Genre nichts anfangen konnte. Wer wissen will, wie die andere Serie damit umgegangen ist, findet das in unserer Kritik zu Doctor Who.

Was in Staffel drei passiert wäre

Das Drehbuch für die dritte Staffel nach dem Roman The Pool of Fire war fertig geschrieben. Es begann mit dem zerstörten Lager in den Weißen Bergen: Julius und die Freien haben überlebt und ihr Lager verlegt, weil die Meister die Gedanken der eingeschleusten Spione lesen könnten. Dann greifen die Dreibeiner erneut an, mit schweren Verlusten.

Will und Henry werden von den Freien getrennt und ziehen quer durch Europa zurück nach England, sammeln unterwegs Mitstreiter und werden Zeugen, wie Dreibeiner einen Menschen zum Vergnügen jagen. Die Inhalte des Drehbuchs wurden 2009 als Beiblatt mit dem Titel „The Unmade Third Series“ der DVD-Ausgabe beigelegt. Das ist bis heute die zuverlässigste Quelle dazu und der Grund, warum die Box mehr ist als eine Wiederveröffentlichung.

Charlotte Long war achtzehn

Charlotte Long, geboren am 9. Oktober 1965, spielte Eloise de Ricordeau in der ersten Staffel. Sie starb am 6. Oktober 1984, drei Tage vor ihrem 19. Geburtstag, an den Folgen eines Unfalls auf der M4: Ihr Wagen hatte eine Panne und stand am Fahrbahnrand, als ein Lastwagen hineinfuhr. Die Untersuchung ergab, dass der Fahrer geniest hatte.

Am Tag ihres Todes lief in Großbritannien die Folge „France, July 2089 AD“. In der zweiten Staffel wurde die Rolle mit Cindy Shelley neu besetzt. Es gehört zu den Dingen, die in keiner deutschen Programmzeitschrift standen und die man auch heute nur findet, wenn man gezielt danach sucht.

Julius war ein Ururenkel von William Wordsworth

Richard Wordsworth, der Anführer der Freien Menschen, war tatsächlich ein Ururenkel des Dichters William Wordsworth. Geboren 1915, gestorben 1993, studierte er zunächst Theologie in Cambridge und wechselte dann zur Schauspielerei. Auf der Bühne stand er mit John Gielgud, Anthony Quayle und Richard Burton.

Für Genrefans ist ein anderer Titel wichtiger: Wordsworth spielte den verwandelten Astronauten in The Quatermass Xperiment, dem Film, mit dem Hammer sein Horror-Geschäft begann. In seinen letzten Jahrzehnten tourte er mit einem Soloprogramm über seinen berühmten Vorfahren und gründete die Wordsworth Summer School im Lake District. Wenn dieser Julius klingt, als hätte er etwas zu sagen, dann weil da jemand sprach, der sein Handwerk am Klassiker gelernt hat.

Wer hier spielt

  • John Shackley ist Will Parker und in allen 25 Folgen zu sehen. Er hat die Schauspielerei wenige Jahre nach der Serie aufgegeben.
  • Henry Parker, Wills Cousin, wird von Jim Baker gespielt.
  • Ceri Seel als Jean-Paul, genannt Beanpole, der französische Tüftler der Gruppe.
  • Ab der zweiten Staffel kommt Robin Hayter als Fritz Eger dazu, in zwölf Folgen.
  • Ozymandias, der Wanderer, der alles ins Rollen bringt: Roderick Horn.
  • Weiter dabei: Richard Wordsworth als Julius, Jeremy Young als Graf de Ricordeau, Charlotte Long als dessen Tochter Eloise und Christopher Karallis als Casimir.

Die deutsche Fassung kam aus München

Synchronisiert wurde bei Elan Film Gierke & Co. KG in München, Dialogbuch und Dialogregie lagen bei Rudolf Krause. Insgesamt sind 64 Sprechrollen verzeichnet. Will Parker spricht Stefan Krause, Henry spricht Matthias Nickolai, Beanpole spricht Nicolas Böll, Ozymandias spricht Fred Maire, Casimir spricht Martin Halm, den Erzähler übernahm Hans Müller-Trenck.

Die vollständige Aufstellung aller Rollen steht in der Deutschen Synchronkartei. Wer die Serie heute zum ersten Mal auf Deutsch hört, merkt schnell, dass hier nicht auf Kinderfernsehen heruntersynchronisiert wurde. Der Ton ist ernst, und genau das passt zur Vorlage.

Welche Ausgabe man kauft, und was daran hakt

Die deutschen Rechte liegen bei Koch Media. Die erste Staffel erschien mit allen 13 Folgen auf drei DVDs, mit deutscher und englischer Tonspur, deutschen Untertiteln und einem ausführlichen Booklet. Die komplette Serie gibt es als Box mit sechs DVDs. Eine Blu-ray-Fassung existiert nicht.

Ein Punkt, den man vor dem Kauf kennen sollte: Die englische Tonspur ist klar, die deutsche hat auf den Discs zwei und drei hörbar dumpfe Stellen. Das liegt am Zustand des deutschen Ausgangsmaterials. Wer die Serie zum ersten Mal sieht, sollte sich davon nicht abschrecken lassen; wer eine technisch makellose Restaurierung erwartet, bekommt sie nicht.

Die Fangemeinde trifft sich immer noch

Am 14. September 2024, vierzig Jahre nach der britischen Erstausstrahlung, fand in der Hanslope Village Hall bei Milton Keynes das Treffen „Tripods40″ statt, mit Beteiligten aus Besetzung und Team. Am selben Tag erschien das Buch „The Tripods: All For Nothing? The secrets and stories behind the BBC series“ von Chris Jones.

Das Buch ist die eigentliche Quellenlage zu dieser Serie: Interviews, Fotos, Storyboards, Kostüme, Effekte, dazu die Vorgeschichte der Produktion. Zehn Jahre Entwicklung, ein Fehlstart bei Southern Television, ab 1982 bei der BBC, und Produzent Richard Bates fasst die drei Jahre danach mit dem Satz zusammen, sie hätten alle beinahe umgebracht. Parallel dazu läuft mit tripodsat40.com eine Folge-für-Folge-Analyse der ersten Staffel zum Jubiläum.

Der Kinofilm, den es seit 1997 nicht gibt

Disney hält die Filmrechte an der Trilogie seit 1997, damals für Produzent Don Murphy. 2000 schrieb Darren Lemke eine Fassung, danach Terry Hayes, im Januar 2005 meldete Variety, dass Gregor Jordan für Touchstone eine Neufassung schreiben und Regie führen sollte. Gedreht wurde nichts davon.

Wichtig, weil im Netz gerade das Gegenteil kursiert: Es gibt keinen Tripods-Kinofilm von 2026. Einträge, die einen solchen Film mit Regie und Startdatum führen, stammen aus einem Wiki für erfundene Filmprojekte, nicht aus einer Produktionsmeldung. Der Stand ist seit fast dreißig Jahren derselbe: Rechte vorhanden, Film nicht.

Was aus dem Cliffhanger geworden ist

Das offene Ende bleibt offen, aber die Geschichte ist erzählt: John Christophers dritter Band, The Pool of Fire von 1968, führt sie zu Ende. Auf Deutsch sind die Bücher zuletzt bei Piper in einer Gesamtausgabe erschienen, die auch den 1988 nachgeschobenen Vorgeschichtenband über die Ankunft der Dreibeiner enthält.

Wer das Ende lieber hört: Es gibt eine inszenierte Lesung des Vorgeschichtenbands, in der Ken Freemans Musik verwendet wird. Und wer nach der Serie Lust auf verwandte Stoffe hat, findet bei uns Kritiken zu Silo, Dark, Fallout und Die Tribute von Panem, das die Idee der kontrollierten Jugend dreißig Jahre später neu erzählt. Wie sehr die Serie eine ganze Fernsehgeneration geprägt hat, sieht man auch an Stranger Things, das dieselbe Grundfigur benutzt: Kinder, die etwas begreifen, das die Erwachsenen nicht sehen wollen. In unserer Liste der besten Serien aller Zeiten steht sie bis heute nicht, und ehrlich gesagt gehört sie dort hinein.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung
Story9,0
Schauspiel8,5
Effekte7,5
Ton9,0

Dafür

  • Nimmt sein junges Publikum ernst und erklärt nichts zweimal
  • Ken Freemans Musik trägt die Serie durch jede Folge
  • Echte Drehorte in England, Wales und der Schweiz statt Studiokulisse
  • Die Goldene Stadt ist eines der besten Fernsehbilder der Achtziger

Dagegen

  • Die Dreibeiner wirken durch die Aufnahmetechnik oft kleiner als sie sollten
  • Die Geschichte bricht nach zwei Dritteln ab und wurde nie zu Ende erzählt
Eine Serie, die Kindern eine besetzte Welt zumutet, ohne den Ausgang zu versprechen. Dass sie unvollendet blieb, macht sie ausgerechnet glaubwürdiger.— aus der Wertung von Tribun
Die dreibeinigen Herrscher ist britisches Jugendfernsehen aus einer Zeit, in der man jungen Zuschauern eine düstere Prämisse zutraute und sie nicht am Ende beruhigte. 25 Folgen, gedreht an echten Orten in drei Ländern, getragen von Ken Freemans Synthesizer-Musik und von Modellen, die Martin Bower gebaut hat. Der Abbruch nach der zweiten Staffel ist die große Wunde, und sie ist bis heute nicht verheilt. Wer die Serie noch nicht kennt: mit der Koch-Media-Box anfangen und danach das dritte Buch lesen.
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Staffeln & Folgen

aus der WatchGuide-Datenbank
S1Staffel 1· 13 Folgen · ab Sep. 1984
E01Die Flucht beginnt15.09.84
E02Gefahren und Misstrauen überall22.09.84
E03Aus dem Gefängnis befreit29.09.84
E04In den Ruinen von Paris06.10.84
E05Gastfreundschaft mit bitterem Geschmack13.10.84
E06Wills grosse Versuchung20.10.84
E07Ein plötzlicher Abschied27.10.84
E08Wieder mit den Freunden vereint03.11.84
E09Eine liebevolle Verlockung10.11.84
E10Glück oder Freiheit17.11.84
E11Vor ein Tribunal gestellt24.11.84
E12Der Falle entkommen01.12.84
E13Eine harte Prüfung08.12.84
S2Staffel 2· 12 Folgen · ab Sep. 1985
E01Vorbereitung für die Höllenfahrt07.09.85
E02Den Rhein abwärts mit Volldampf14.09.85
E03Zwei reizende Helferinnen21.09.85
E04Der Eintrittspreis für die goldene Stadt29.09.85
E05Sklaven und Meister05.10.85
E06Das Geheimnis der Margerite12.10.85
E07Ein heimlicher Verbündeter19.10.85
E08Eine Begegnung der dritten Art26.10.85
E09Eine Krise spitzt sich zu02.11.85
E10Alarm in der goldenen Stadt09.11.85
E11Schutz hinter Clownsmasken16.11.85
E12Die letzte Etappe23.11.85

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Die dreibeinigen Herrscher

Wie viele Staffeln hat Die dreibeinigen Herrscher?

Die dreibeinigen Herrscher umfasst 2 Staffeln mit insgesamt 25 Episoden. Produktionsstatus: Ended.

Lohnt sich Die dreibeinigen Herrscher?

Unsere Redaktion vergibt Die dreibeinigen Herrscher einen Watcher-Score von 8,7 von 10. Die dreibeinigen Herrscher ist ein Meilenstein des Science-Fiction-Fernsehens, der auch heute noch relevant ist. Die düstere Vision einer totalitären Zukunft, die durchdachte Welterschaffung und die authentischen Charaktere schaffen eine Atmosphäre, die unter die Haut geht. Trotz des gealterten Produktionswerts und der unvollständigen Geschichte bleibt es ein faszinierendes Zeitdokument und eine der besten Jugend-Dystopien überhaupt. Perfekt für Science-Fiction-Fans, die anspruchsvolle Inhalte schätzen.

Für wen ist Die dreibeinigen Herrscher geeignet?

Die dreibeinigen Herrscher ist vor allem etwas für Sci-Fi & Fantasy-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.

Worum geht es in Die dreibeinigen Herrscher?

Wir schreiben das Jahr 2089: Die "Dreibeiner", riesige außerirdische Maschinen, beherrschen die Welt und führen die Menschheit durch Gedankenkontrolle wieder zurück ins tiefste Mittelalter.

🎭

Besetzung

John ShackleyWill Parker
Jim BakerHenry Parker
Ceri SeelJean-Paul u201eBeanpoleu201c Deliet
Robin HayterFritz Eger
John WoodvineMeister West 468

FAQ zu Die dreibeinigen Herrscher: die BBC-Kultserie, die Deutschland nur einmal sah

Warum wurde Die dreibeinigen Herrscher nach zwei Staffeln abgesetzt?
BBC1-Controller Michael Grade und Jonathan Powell stoppten die Produktion nach 25 Folgen. Genannt wurden Quoten und die hohen Produktionskosten, dazu kam Grades bekannte Abneigung gegen Science-Fiction. Derselbe Programmchef nahm 1985 auch Doctor Who für achtzehn Monate aus dem Programm.
Wann lief die Serie im deutschen Fernsehen?
Das ZDF startete am 6. April 1986, zunächst sonntags mit zwei Folgen am Stück. Die letzte dokumentierte Ausstrahlung war der 4. Oktober 1988. Danach ist kein weiterer deutscher Sendetermin belegt, was wesentlich zum Kultstatus der Serie hierzulande beigetragen hat.
Wie geht die Geschichte weiter?
Das dritte Buch, The Pool of Fire von 1968, erzählt das Ende. Das Drehbuch der nie gedrehten dritten Staffel beginnt mit dem zerstörten Lager in den Weißen Bergen; seine Handlung wurde 2009 als Beiblatt „The Unmade Third Series" der DVD-Ausgabe beigelegt.
Kann man die Drehorte heute noch besuchen?
Die meisten ja, sie sind alle real. Gedreht wurde in England, Wales und der Schweiz. Das Dorf Wherton ist Friday Street in Surrey, das Schloss der Ricordeaus Saltwood Castle in Kent, die Weißen Berge entstanden unter anderem in St-Jean und Grimentz im Wallis. Der Innenraum der Goldenen Stadt ist das Kraftwerk Dinorwig in Wales.
Welche DVD-Ausgabe ist die richtige?
Die Sechs-Disc-Box von Koch Media mit allen 25 Folgen, deutscher und englischer Tonspur und Untertiteln. Eine Blu-ray gibt es nicht. Auf den Discs zwei und drei der ersten Staffel ist die deutsche Tonspur hörbar dumpf, das liegt am Ausgangsmaterial und nicht am Abspielgerät.
Gibt es einen Tripods-Kinofilm?
Nein. Disney hält die Rechte seit 1997, zuletzt war 2005 Gregor Jordan als Regisseur vorgesehen. Ein angeblicher Kinofilm für 2026 kursiert im Netz, stammt aber aus einem Wiki für erfundene Projekte. Es existiert keine Produktionsmeldung dazu.
Trifft sich die Fangemeinde?
Ja. Am 14. September 2024 fand zum vierzigsten Jubiläum in der Hanslope Village Hall bei Milton Keynes das Treffen „Tripods40" mit Beteiligten der Produktion statt. Am selben Tag erschien Chris Jones' Standardwerk „The Tripods: All For Nothing?" über die Entstehung der Serie.
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1 Kommentar

Anonym

Ehrlich gesagt, ich fand „Die dreibeinigen Herrscher“ mega spannend und fesselnd! Es war total cool zu sehen, wie die Menschen gegen die Tripods kämpfen 🚀💥. Die Serie hat echt eine interessante düstere Zukunftsvision! 🌌✨👽

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