Die Kritik
von CineTomBerlin hängt im Netz, und zwar im besten Sinne: Tom Holland und Zendaya sind am 22. Juni 2026 in die Hauptstadt gekommen, um gut fünf Wochen vor dem deutschen Kinostart von Spider-Man: Brand New Day die heiße Phase einzuläuten. Erst gab es einen Photocall über den Dächern Berlins, ganz im Stil des Netzschwingers. Am späten Nachmittag folgte das große Fan-Event am Uber Platz, zu dem Sony tausende Fans eingeladen hatte.

Über den Dächern von Berlin
Man muss Sony eines lassen: Die Kampagne zu Brand New Day bleibt sich treu. Schon der Trailer wurde nicht einfach hochgeladen, sondern als weltweite Fanaktion inszeniert. Jetzt also Berlin, und statt steriler Hotel-Interviews gibt es Bilder von Holland und Zendaya hoch über der Stadt, mit Fernsehturm im Rücken. Wer die Vorlage kennt, versteht den Wink sofort: Spider-Man gehört aufs Dach, nicht in den Konferenzraum.
Für den deutschen Markt ist der Besuch ein Statement. Deutschland bekommt keinen Pflichttermin im Vorbeiflug, sondern einen eigenen Kampagnen-Höhepunkt mit beiden Hauptdarstellern. Das passiert bei Filmen dieser Größenordnung nicht automatisch, und es zeigt, welchen Stellenwert der deutsche Markt für diesen Start hat: Am 29. Juli 2026 läuft der Film in den deutschen Kinos an.
Fan-Event am Uber Platz: der Brand New Day beginnt mit den Fans
Der eigentliche Höhepunkt des Berlin-Besuchs war aber nicht der Photocall, sondern das Fan-Event am Uber Platz am späten Nachmittag. Tausende Fans, beide Stars, jede Menge Spider-Man-Stimmung. Genau die Sorte Auftritt, die zu dieser Figur passt. Peter Parker war nie der Held der VIP-Lounge, sondern der aus der Nachbarschaft. Wenn eine Kampagne das ernst nimmt und die Fans buchstäblich in die erste Reihe stellt, ist das mehr als Marketing-Kosmetik.
Ich sage es ganz offen: Nach der weltweiten Trailer-Aktion mit dem Finale am Empire State Building hätte auch ein müder Pressetermin kommen können. Stattdessen zieht Sony die Fan-Linie konsequent durch. Das ist die Vision, die ich sehen will, wenn ein Studio einen Film über einen Helden der Straße verkauft.
Worum geht es in Brand New Day?
Die Ausgangslage ist die spannendste seit Jahren: Nach den Ereignissen von Spider-Man: No Way Home erinnert sich niemand mehr an Peter Parker. Er stellt sich als Spider-Man jetzt in Vollzeit dem Verbrechen entgegen, während seine einstigen Freunde ihr Leben ohne ihn weiterführen. Dazu kommt eine tiefgreifende Veränderung, die Kräfte in ihm freisetzt, die er möglicherweise nicht kontrollieren kann. Und ein Gegner, den niemand sehen kann, bedroht die Stadt.
Neben Tom Holland und Zendaya kehrt Jacob Batalon als Ned Leeds zurück. Neu beziehungsweise frisch dabei sind Sadie Sink, Jon Bernthal, Tramell Tillman, Michael Mando und Mark Ruffalo. Die Regie übernimmt erstmals Destin Daniel Cretton, der mit Shang-Chi bewiesen hat, dass er Figuren zwischen zwei Leben erzählen kann. Das Drehbuch stammt von Chris McKenna und Erik Sommers gemeinsam mit Justin Kuritzkes, produziert wird unter anderem von Kevin Feige und Amy Pascal.
Was der Trailer verspricht, welche Rollen noch offen sind und warum dieser Neustart dem MCU guttun könnte, steht ausführlich in unserer Spider-Man: Brand New Day Preview. Wer vorher die Vorgeschichte aufholen will, findet alle Spider-Man-Filme in der richtigen Reihenfolge bei uns im Guide.
Kinostart in gut zwei Wochen
Spider-Man: Brand New Day startet am 29. Juli 2026 in den deutschen Kinos. Bis dahin dürfte die Kampagne noch einige Überraschungen bereithalten, und auch der Blick auf die restlichen kommenden Kinostarts lohnt sich in diesem Sommer. Unsere Kritik mit Watcher-Score folgt wie immer erst nach Sichtung. Bis dahin gilt: Berlin hat den Brand New Day schon mal ziemlich würdig eingeläutet.
Bildquelle: Deutsches Kinoplakat © 2026 CTMG/MARVEL, Sony Pictures — bereitgestellt über das offizielle Sony-Pictures-Pressematerial.
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