Poster zum Film Angriff der Klonkrieger: Der schwaechste Star Wars hat trotzdem seine Momente (2002)

Angriff der Klonkrieger: Der schwaechste Star Wars hat trotzdem seine Momente (2002)

🎬 Film 142 Min. AbenteuerAction
⚡ Kurz gesagt

Episode II ist ein Film der in zwei komplett verschiedene Haeelften zerfällt. Die eine Hälfte — Obi-Wans Detektiv-Story, Kamino, Jango Fett, die Arena auf Geonosis — ist guter bis großartiger Star Wars. Die andere Hälfte — Anakin und Padme auf Naboo, Sand-Dialoge, Romantik ohne Chemie — ist schwer zu ertragen. George Lucas hat eine galaktische Tragoedie erzaehlen wollen und die politischen Teile funktionieren sogar, aber seine Liebes-Dialoge sind so hoelzern dass man Christopher Lees aristokratische Eleganz und Ewan McGregors trockenen Humor braucht um den Film über Wasser zu halten. John Watcher-Score 6,0/10.

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Stand 28.07.2026: Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von CineTom
Moin. Also, Leute. Ich muss heute ueber Episode II reden und ich weiss, dass das Internet mich dafuer haten wird. Weil ich Prequel-Verteidiger bin, ja. Weil ich Hayden Christensen in Schutz nehme, ja. Aber — und das sage ich als jemand der ein Anakin-Skywalker-Poster ueber seinem Schreibtisch haengen hat — Angriff der Klonkrieger ist der schwaechste Star-Wars-Film. No cap. Das gibt sogar Tom Petersen zu, und Tom Petersen verteidigt die Prequels sonst wie eine Mama-Baerin ihre Jungen. Linus hat mich letzte Woche gefragt ob ich wirklich den Sand-Dialog verteidigen will und ich hab einfach geschwiegen. Drei Sekunden. Das war meine Antwort.

2002. Ich war sechs. Die Welt war noch in Ordnung.

Ich hab den Film nicht im Kino gesehen, das muss ich direkt sagen. Ich war sechs Jahre alt, mein Vater hatte Episode I auf DVD und ich hab die Podracing-Szene bestimmt fuenfzig Mal geschaut. Episode II kam dann irgendwann spaeter in mein Leben, so mit zehn oder elf, und es war — real talk — der Film der mich zum Star-Wars-Fan gemacht hat. Nicht Episode IV. Nicht Empire Strikes Back. Sondern Angriff der Klonkrieger.

Warum? Weil ich Yoda mit einem Lichtschwert kaempfen gesehen hab. Und wenn du zehn bist und Yoda ploetzlich durch die Luft flippt wie ein gruener Gummiball auf Speed, dann ist dein Gehirn fuer immer gebraten. In dem Moment hat Star Wars mich gekriegt. Unwiderruflich. Auch wenn der Film drumherum… naja.

George Lucas und das Problem mit Liebesszenen

115 Millionen Dollar Budget. George Lucas auf dem Regiestuhl, was bedeutet: Er hat die volle kreative Kontrolle und niemand traut sich ihm zu sagen, dass seine Romantik-Dialoge klingen wie von einem Drittklässler geschrieben der zum ersten Mal ein Gedicht fuer seine Klassenkameradin verfasst. Ich uebertreibe? Nein.

„Ich mag keinen Sand. Er ist grob und rau und irritierend. Nicht so wie du.“

Leute. LEUTE. Das ist ein Satz der in einem Film steht der 653 Millionen Dollar eingespielt hat. Roger Ebert hat in seiner Kritik geschrieben, er haette in dem ganzen Film keine einzige erinnerungswuerdige Dialogzeile gehoert — und dann nimmt er als Ausnahme genau DIESEN Sand-Satz („I hadn’t heard that before“, hat er geschrieben. Trocken wie Tatooine). Ebert hat dem Film 2 von 4 Sternen gegeben und er hatte verdammt nochmal Recht. Zumindest was den Dialog angeht.

Stefan hat mal gesagt, Lucas sei ein Visionaer der nicht mit Schauspielern reden kann. Das ist die fairste Zusammenfassung die ich je gehoert hab.

Hayden. Lass uns ueber Hayden reden.

Hayden Christensen bekommt seit ueber zwanzig Jahren Hass fuer diesen Film ab und ich werde nicht so tun als waere seine Performance makellos gewesen. War sie nicht. Aber — und das ist der Huegel auf dem ich sterbe — das ist nicht seine Schuld.

Schau dir an was der Mann zu arbeiten hatte. Sein Charakter soll ein emotionaler Teenager sein der zwischen Arroganz und Unsicherheit schwankt, der sich in eine Frau verliebt die fuenf Jahre aelter ist und gleichzeitig politisch kompetenter als er je sein wird, und der langsam in Richtung dunkle Seite driftet. Das ist ein INSANE Character Arc fuer einen Film. Das ist sowas wie ein Endgame-Boss auf Level 15 angehen. Du bist unterlevelt, du hast die falsche Ausruestung, und der Boss hat Mechaniken die du noch nicht kennst.

Natalie Portman — und das sage ich mit allem Respekt fuer eine Schauspielerin die einen Oscar gewonnen hat — sieht in ihren Szenen mit Hayden aus als wuerde sie lieber ihre Steuererklaerung machen. Null Chemie. Absolute null. Die beiden stehen vor der Kulisse von Naboo, einem der schoensten Orte die je fuer einen Film designt wurden, und ich fuehl weniger Romantik als beim Sortieren meiner LEGO-Kiste. Da koennte ich im Episode I Review von den gleichen Problemen reden — aber in Episode I war die Romantik wenigstens kein Hauptfokus.

Obi-Wan Kenobi macht einen komplett anderen Film. Und der ist GUT.

Hier wird es wild. Denn waehrend Anakin und Padme auf Naboo den cringe-igsten Side Quest der Filmgeschichte durchlaufen, macht Ewan McGregor da drueben seinen eigenen Film. Und DIESER Film? Dieser Film ist krass.

Obi-Wan ermittelt. Wie ein Detektiv. Er geht zu Dexter Jettster in so eine Retro-Diner-Kneipe (lowkey mein Lieblings-Worldbuilding im ganzen Film), er findet raus dass ein Planet aus den Jedi-Archiven geloescht wurde — was eine richtig starke Mystery-Praemisse ist — und landet auf Kamino.

Kamino. Regen. Endlose Ozeane. Weisse Klon-Fabriken. Temuera Morrison als Jango Fett mit diesem absoluten Kaltbluetigkeits-Vibe. Das ist KINO. Das ist der Star-Wars-Film den ich will. Wenn mich jemand fragt warum ich Episode II verteidige, zeige ich ihm die Kamino-Sequenz und sage: deswegen.

Die Verfolgungsjagd durch das Asteroidenfeld mit den Seismic Charges? Dieses BWOOOOOOM wenn die Ladung detoniert und fuer eine halbe Sekunde komplette Stille herrscht bevor der Bass einsetzt? Ben Burtt, der Sound Designer, hat damit einen der ikonischsten Soundeffekte der Filmgeschichte erschaffen. Ich hab das Geraeusch als Handy-Klingelton gehabt. Drei Jahre lang.

Die Arena auf Geonosis. Oder: Warum dieser Film trotzdem existieren darf.

Das letzte Drittel von Episode II ist ein komplett anderer Film als die ersten zwei Drittel. Es ist als haette jemand Lucas von seinem Romantik-Drehbuch weggezogen und gesagt: Junge, mach mal Krieg.

Die Geonosis-Arena. Drei Monster gegen Anakin, Padme und Obi-Wan, angekettet wie in einem roemischen Kolosseum. Dann kommen die Jedi. DUTZENDE Jedi. Mace Windu mit lila Lichtschwert und diesem Samuel-L.-Jackson-Blick der sagt „I dare you“. Das ist fan service auf dem hoechsten Level und ich bin absolut hier dafuer.

Anke hat den Film letztes Jahr zum ersten Mal komplett gesehen — sie kannte vorher nur die Original-Trilogie — und sie meinte danach: „Die letzten vierzig Minuten sind grossartig. Die ersten neunzig sind eine Zumutung.“ Und ich konnte ihr nicht widersprechen.

Yoda gegen Dooku. 2002. Mein Gehirn hat sich verabschiedet.

Christopher Lee als Count Dooku. Der Mann war 80. ACHTZIG. Und er spielt einen Sith Lord mit einer Eleganz die mich an die alten Final-Fantasy-Villains erinnert. Dooku hat diesen aristokratischen Boss-Fight-Energy, so ein „ich bin besser als du und wir wissen es beide“ Vibe, und das macht ihn zu einem unterschaetzten Antagonisten.

Aber dann. DANN. Yoda zieht sein Lichtschwert.

62% auf Rotten Tomatoes — niedrigster Score fuer alle Star-Wars-Hauptfilme ausser Episode I. 56% Audience Score. Und trotzdem: Als Yoda in diesem Kino anfing zu kaempfen, sind die Leute aufgesprungen. 2002. Die Kinos haben getobt. Das war kein Film mehr, das war ein Event.

Jutta — aus unserem Kinokreis — hat mal erzaehlt dass sie Episode II bei der Premiere im CineStar gesehen hat und dass der Saal bei der Yoda-Szene so laut war, dass sie zehn Sekunden lang nichts gehoert hat. Zehn Sekunden purem Jubel. Fuer einen 66 Zentimeter grossen CGI-Charakter.

Die Politik. Ja, auch darueber muss ich reden.

Lucas wollte zeigen wie eine Demokratie stirbt. Das ist ambitioniert. Das ist based. Und es funktioniert — aber nicht so wie Lucas es sich vorgestellt hat.

Palpatine manipuliert den Senat, Jar Jar gibt ihm Notstandsvollmachten (historische Parallele zu 1933, falls das nicht klar war, und nein das ist KEIN Zufall), und die Klonarmee die niemand bestellt hat marschiert am Ende in Formation auf ein Schiff. Es ist ein duesteren Ende fuer einen Sommerblockbuster. Und es ist cleverer als Leute ihm zugestehen.

Das Problem: Lucas erzaehlt das alles durch Senat-Szenen in denen Leute in komischen Roben stehen und ueber Handelsfoederationen reden. Das ist der legislativer-Prozess-Simulator den niemand bestellt hat. Es ist wichtig fuer die Story, ja. Aber es ist auch der Punkt an dem mein Kumpel Linus immer einschlaeft. Buchstaeblich. Er pennt weg. Jedes Mal.

Was The Clone Wars spaeter draus gemacht hat

Ich sag das jetzt und es ist vielleicht kontrovers: Die Clone-Wars-Serie von Dave Filoni hat Episode II retroaktiv besser gemacht. Filoni hat Charaktere wie Ahsoka Tano und Rex genommen und die Klonkriege in etwas verwandelt was emotional resoniert. Er hat Anakins Abstieg in die dunkle Seite so erzaehlt wie Lucas es im Film WOLLTE aber nicht geschafft hat.

Wenn du Die letzten Jedi als den kontroversesten Star-Wars-Film siehst — nein. Episode II hat den Grundstein gelegt. Dieser Film hat die Fangemeinde gespalten bevor es zum Internet-Sport wurde sich ueber Star Wars zu streiten.

John Williams. Immer. IMMER.

Was Episode II rettet, neben den Action-Szenen und Obi-Wans B-Plot, ist der Soundtrack. „Across the Stars“ ist eines der schoensten Liebesthemen das John Williams je geschrieben hat. Es ist tragisch, es ist episch, es erzaehlt die Liebesgeschichte BESSER als der Film selbst. Wenn du die Augen schliesst und nur die Musik hoerst, ist Anakin und Padmes Romanze ploetzlich herzzerreissend. Mach die Augen auf und siehst den Sand-Dialog — und alles ist wieder kaputt.

Williams war 70 als er diesen Score geschrieben hat. Der Mann liefert. Egal was Lucas ihm als Film hinlegt.

Aehnliche Filme die das Gleiche besser oder schlechter machen

Wenn dich die Space-Opera reizt, schau dir Solo: A Star Wars Story an — der hat aehnliche Probleme mit dem Mittelteil, ist aber insgesamt runder. Episode VII macht Nostalgie besser, fehlt aber der Mut den Lucas fuer die Prequels hatte. Und wer wissen will wie man epische Schlachten MIT emotionaler Tiefe inszeniert: Avengers: Infinity War hat 2018 gezeigt wie das geht. Fuer mehr Sci-Fi-Abenteuer gibt es unsere Kategorien Science Fiction und Abenteuer.

Besetzung von Star Wars: Episode II

  • Hayden Christensen als Anakin Skywalker
  • Natalie Portman als Padme Amidala
  • Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi
  • Christopher Lee als Count Dooku / Darth Tyranus
  • Samuel L. Jackson als Mace Windu
  • Frank Oz als Yoda (Stimme)
  • Ian McDiarmid als Kanzler Palpatine / Darth Sidious
  • Temuera Morrison als Jango Fett
  • Daniel Logan als junger Boba Fett
  • Jimmy Smits als Bail Organa
  • Anthony Daniels als C-3PO
  • Kenny Baker als R2-D2
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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Der schwaechste Star Wars hat trotzdem Momente die kein anderes Franchise hinkriegt — Seismic Charges, Yoda flippt aus, Kamino im Regen. Aber diese Romantik-Szenen, Alter.— aus der Wertung von CineTom
Episode II ist ein Film der in zwei komplett verschiedene Haeelften zerfaellt. Die eine Haelfte — Obi-Wans Detektiv-Story, Kamino, Jango Fett, die Arena auf Geonosis — ist guter bis grossartiger Star Wars. Die andere Haelfte — Anakin und Padme auf Naboo, Sand-Dialoge, Romantik ohne Chemie — ist schwer zu ertragen. George Lucas hat eine galaktische Tragoedie erzaehlen wollen und die politischen Teile funktionieren sogar, aber seine Liebes-Dialoge sind so hoelzern dass man Christopher Lees aristokratische Eleganz und Ewan McGregors trockenen Humor braucht um den Film ueber Wasser zu halten. John Williams Score ist makellos, die Seismic Charges gehoeren zum besten Sound Design der Filmgeschichte, und ja — Yoda mit Lichtschwert war 2002 ein Moment fuer die Ewigkeit. Fuer mich ist das eine 6.0: Respekt fuer die Vision, Kopfschuetteln fuer die Ausfuehrung. Den Sand-Dialog kann ich bis heute nicht unhoeren.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

Wo kann ich Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger streamen?

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger?

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger hat eine Laufzeit von rund 142 Minuten (2 Stunden und 22 Minuten).

Lohnt sich Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger?

Unsere Redaktion vergibt Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger einen Watcher-Score von 6,0 von 10. Episode II ist ein Film der in zwei komplett verschiedene Haeelften zerfällt. Die eine Hälfte — Obi-Wans Detektiv-Story, Kamino, Jango Fett, die Arena auf Geonosis — ist guter bis großartiger Star Wars. Die andere Hälfte — Anakin und Padme auf Naboo, Sand-Dialoge, Romantik ohne Chemie — ist schwer zu ertragen. George Lucas hat eine galaktische Tragoedie erzaehlen wollen und die politischen Teile funktionieren sogar, aber seine Liebes-Dialoge sind so hoelzern dass man Christopher Lees aristokratische Eleganz und Ewan McGregors trockenen Humor braucht um den Film über Wasser zu halten. John

Für wen ist Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger geeignet?

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger ist vor allem etwas für Abenteuer und Action-Fans, die auch über Schwächen hinwegsehen.

Worum geht es in Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger?

Der junge Jedi-Schüler Anakin Skywalker beginnt sich allmählich zu einem grossen und ernstzunehmenden Jediritter zu entwickeln, der unter der Führung von Obi Wan-Kenobi steht.

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Trailer

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Besetzung

Hayden ChristensenAnakin Skywalker
Ewan McGregorObi-Wan Kenobi
Natalie PortmanPadmu00e9 Amidala
Christopher LeeCount Dooku
Samuel L. JacksonMace Windu

FAQ zu Angriff der Klonkrieger: Der schwaechste Star Wars hat trotzdem seine Momente

Ist Episode II der schlechteste Star-Wars-Film?
Kommt drauf an wen du fragst. Fuer mich ja, wenn wir ueber die Hauptfilme reden. Die Romantik-Szenen ziehen den Film massiv runter. Aber "schlechtester Star Wars" ist immer noch besser als 90% aller anderen Sci-Fi-Filme. Die Geonosis-Schlacht und die Kamino-Sequenz alleine sind den Eintritt wert.
Warum ist der Sand-Dialog so beruehmt?
Weil Anakin Padme wirklich sagt er mag keinen Sand, weil Sand rau und irritierend sei — und sie sei weich und glatt. In einem Film mit 115 Millionen Dollar Budget. George Lucas hat den Dialog geschrieben und offenbar hat ihm niemand gesagt, dass das vielleicht ueberarbeitet werden sollte. Es ist zum Meme geworden, no cap.
Wie alt waren die Schauspieler beim Dreh?
Hayden Christensen war 19, Natalie Portman 20. Christopher Lee war 79. Ewan McGregor 30. Der Altersunterschied zwischen Lee und dem Rest des Casts ist fast ein halbes Jahrhundert, und man merkt es — er spielt alle an die Wand.
Was hat der Film eingespielt?
653 Millionen Dollar weltweit bei 115 Millionen Budget. Kein Flop, nicht mal ansatzweise. Aber der niedrigste Einspielergebnis aller Star-Wars-Prequels. Episode I machte 924 Millionen, Episode III etwa 868 Millionen.
Muss man Clone Wars schauen um Episode II zu verstehen?
Nein, du brauchst die Serie nicht. Aber real talk: Die Clone-Wars-Animationsserie von Dave Filoni macht diesen Film nachtraeglich besser. Sie fuellt die Charakterluecken die der Film hinterlaesst und gibt Anakins Wandlung die emotionale Tiefe die hier fehlt.
Warum kaempft Yoda mit Lichtschwert wenn er in den Originalen nur mit der Macht arbeitet?
Das ist eine berechtigte Frage und die Antwort ist: Lucas wollte zeigen wie die Jedi auf dem Hoehepunkt ihrer Macht waren. Yoda mit Lichtschwert war 2002 ein historischer Kino-Moment — der Saal ist explodiert. Ob es rueckblickend zur Figur passt? Darueber streiten Star-Wars-Fans bis heute. Ich fand es als Zehnaehriger mega und finde es heute noch unterhaltsam, aber der weise, ruhige Yoda aus Empire hat definitiv mehr Wuerde.
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