Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Es war einmal in Amerika sehenswert?
Kurze Antwort: JA, absolut! Ein zeitloses Meisterwerk des Kinos, das trotz seiner Länge von fast vier Stunden niemals langweilig wird.
Für wen geeignet: Liebhaber von Gangsterfilmen, Fans epischer Erzählkunst, Cineasten die Wert auf Atmosphäre und Charakterentwicklung legen, Anhänger von Robert De Niro und James Woods.
Nicht geeignet für: Action-Junkies die schnelle Schnitte erwarten, Zuschauer ohne Geduld für langsame Erzählweise, Menschen die keine Gewaltdarstellung mögen.
Mein Urteil: Nach über vier Jahrzehnten Filmerfahrung kann ich sagen: Das ist Kino in seiner reinsten Form. Leone erschafft hier ein Werk von solcher emotionaler Tiefe und visueller Kraft, dass ich auch heute noch Gänsehaut bekomme. Ein Film, der mit jedem Mal schauen neue Facetten offenbart.
Worum geht es in Es war einmal in Amerika?
Es war einmal in Amerika erzählt die Geschichte von David „Noodles“ Aaronson und seinen Jugendfreunden, die in den 1920er Jahren als kleine Straßengauner in New Yorks Lower East Side beginnen und sich während der Prohibition zu mächtigen Gangstern entwickeln. Der Film springt zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her – von der Jugend der Charaktere über ihren Aufstieg in den 1930ern bis hin zu Noodles‘ Rückkehr 1968 nach jahrzehntelanger Abwesenheit.
Was mich von Anfang an faszinierte, war Leones Mut, eine so komplexe, nichtlineare Erzählstruktur zu wählen. Der Film beginnt 1933 mit einem traumatischen Ereignis, springt dann zurück in die Jugend der Protagonisten und entfaltet langsam das ganze Ausmaß einer Freundschaft, die in Verrat und Tragödie enden wird. Diese Rückblenden sind keine billigen Tricks – sie enthüllen Schicht für Schicht die psychologischen Motivationen der Charaktere.
Im Kern geht es um die Beziehung zwischen Noodles und seinem besten Freund Max Bercovicz. Beide wachsen im jüdischen Ghetto auf, träumen von einem besseren Leben und sehen im Verbrechen ihren einzigen Ausweg. Aber während Noodles eine gewisse Moral behält, wird Max zunehmend von Machthunger und Gier zerfressen. Diese Entwicklung zu beobachten ist schmerzhaft – wie ein Autounfall in Zeitlupe.
Leone verwebt geschickt die persönliche Geschichte mit der amerikanischen Geschichte. Die Prohibition wird nicht nur als historischer Hintergrund genutzt, sondern als Symbol für die Widersprüche der amerikanischen Gesellschaft. Der „amerikanische Traum“ wird hier zu einem amerikanischen Albtraum, in dem Erfolg nur durch Gewalt und Korruption möglich scheint.
Wie inszeniert Sergio Leone sein Gangster-Epos?
Leone inszeniert Es war einmal in Amerika wie eine Oper – mit epischen Gesten, langen Einstellungen und einer fast schon zeremoniellen Behandlung von Gewalt und Emotion. Jede Szene ist komponiert wie ein Gemälde, jeder Schnitt sitzt perfekt, und die berühmten Close-ups fangen jede Nuance der schauspielerischen Leistung ein.
Als jemand, der schon in den 80ern alle Leone-Western gesehen hatte, war ich dennoch überrascht von seiner Herangehensweise an das Gangstergenre. Er verzichtet auf die typische Brutalität eines Scorsese oder Coppola und wählt stattdessen einen fast melancholischen Ton. Gewalt passiert hier nicht schnell und schockierend, sondern wird langsam aufgebaut und dann mit erschütternder Wirkung entfesselt.
Besonders beeindruckend fand ich schon damals Leones Umgang mit Zeit. Wenn andere Regisseure Szenen raffen würden, lässt er sie atmen. Die berühmte Opium-Den-Sequenz am Anfang hätte in anderen Händen vielleicht fünf Minuten gedauert – Leone macht daraus eine halbe Stunde pure Poesie. Diese Langsamkeit ist kein Selbstzweck, sondern dient der emotionalen Vertiefung.
Was mich bis heute fasziniert: Leone dreht keinen klassischen Gangsterfilm, sondern ein Requiem auf eine vergangene Zeit. Seine Kamera bewegt sich wie in Trance durch die Schauplätze, als würde sie Erinnerungen sammeln. Die wenigen Actionsequenzen sind choreografiert wie Ballett – brutal, aber gleichzeitig von einer seltsamen Schönheit.
Wie überzeugt die Besetzung von Es war einmal in Amerika?
Robert De Niro und James Woods liefern hier Karriere-definierende Leistungen ab, unterstützt von einem makellosen Ensemble aus Elizabeth McGovern, Jennifer Connelly und Joe Pesci. Jeder Schauspieler verkörpert seine Rolle mit einer Intensität, die selbst nach 40 Jahren noch berührt und verstört zugleich.
De Niro war 1984 bereits ein etablierter Star, aber seine Darstellung des Noodles übertraf alles, was ich bis dahin von ihm gesehen hatte. Er spielt den Charakter in drei verschiedenen Lebensphasen und schafft es, die Kontinuität zu wahren, ohne je repetitiv zu werden. Sein alter Noodles ist gebrochen, aber nicht verbittert – ein Mann, der mit seinen Geistern lebt und versucht, einen Frieden zu finden, der ihm verwehrt bleibt.
James Woods als Max ist das perfekte Gegenstück. Wo De Niro Melancholie ausstrahlt, sprüht Woods vor unbändiger Energie. Seine Performance ist wie ein Vulkan kurz vor der Eruption – man spürt ständig die Gefahr, die von diesem Charakter ausgeht. Die Szenen zwischen De Niro und Woods knistern vor Spannung, besonders wenn man weiß, wie ihre Freundschaft enden wird.
Elizabeth McGovern als Deborah bringt eine Eleganz und Würde in den Film, die als Kontrapunkt zur männlichen Brutalität dient. Ihre Beziehung zu Noodles ist komplex und oft schmerzhaft – eine Liebe, die nie richtig funktionieren kann, weil beide Charaktere in verschiedenen Welten leben.
Auch die jüngeren Darsteller überzeugen vollständig. Jennifer Connelly war damals erst 13 Jahre alt, aber ihre Darstellung ist bereits so nuanciert, dass man ihre spätere Karriere ahnen kann. Die Kindheitssequenzen wirken nie aufgesetzt oder niedlich – Leone behandelt seine jungen Protagonisten wie vollwertige Charaktere.
Wie beeindruckt die Bildsprache des Films?
Kameramann Tonino Delli Colli und Leone erschaffen gemeinsam eine der schönsten und atmosphärischsten Bildwelten der Filmgeschichte. Jede Einstellung ist komponiert wie ein Gemälde – von den nebligen Straßen des Lower East Side bis zu den opulenten Innenräumen der späteren Gangster-Paläste.
Was mich schon beim ersten Sehen begeisterte: Leone nutzt das Breitbildformat nicht nur für spektakuläre Landschaften wie in seinen Western, sondern auch für intime Momente. Seine Kamera gleitet durch die engen Gassen von New York wie durch die Wüsten Amerikas – immer auf der Suche nach der perfekten Komposition.
Die Farbpalette des Films ist bewusst gedämpft und nostalgisch. Warme Braun- und Goldtöne dominieren die Erinnerungssequenzen, während die Gegenwart in kalten Blau- und Grautönen gehalten ist. Diese Farbdramaturgie verstärkt den melancholischen Grundton und macht deutlich, dass wir es mit verlorenen Träumen zu tun haben.
Besonders die Lichtführung ist meisterhaft. Leone arbeitet viel mit natürlichem Licht und Schatten, was den Szenen eine fast dokumentarische Authentizität verleiht. Gleichzeitig nutzt er aber auch expressionistische Elemente – die berühmte Szene im Opiumden ist ein Fest aus Licht und Rauch, das wie ein Fietraum wirkt.
Die berühmten Close-ups, Leones Markenzeichen, funktionieren hier anders als in den Western. Während sie dort oft die Spannung vor einem Duell aufbauten, dienen sie hier der psychologischen Charakterisierung. De Niros Gesicht wird zur Landkarte eines zerbrochenen Lebens.
Wie unterstützt Ennio Morricones Musik die Erzählung?
Ennio Morricones Filmmusik für Es war einmal in Amerika ist sein emotionalster und komplexester Score – eine perfekte Mischung aus Melancholie, Nostalgie und tragischer Schönheit. Die Hauptmelodie mit der Panflöte von Gheorghe Zamfir wird zum musikalischen Leitmotiv für verlorene Unschuld und zerbrochene Träume.
Schon beim ersten Hören war ich von Morricones Musik bewegt. Anders als seine Western-Scores, die oft hart und prägnant sind, ist diese Musik weich und fließend wie Erinnerungen selbst. Die Hauptmelodie wiederholt sich in verschiedenen Variationen durch den ganzen Film und wird dabei nie langweilig, sondern gewinnt mit jeder Wiederholung an emotionaler Tiefe.
Besonders genial finde ich, wie Morricone verschiedene musikalische Stile nutzt, um die verschiedenen Zeitebenen zu charakterisieren. Die Kindheitsszenen werden von verspielten, fast unschuldigen Melodien begleitet, während die Gangster-Sequenzen düsterere, bedrohlichere Töne anschlagen. Die Musik wird so zu einem zusätzlichen Erzähler.
Die berühmte „Deborah’s Theme“ ist eine der schönsten Liebesmelodien der Filmgeschichte. Sie fängt perfekt die tragische Natur von Noodles‘ und Deborahs Beziehung ein – schön und hoffnungsvoll, aber immer mit einem Unterton von Trauer und Verlust.
Was mich besonders beeindruckt: Morricone verzichtet auf aufdringliche musikalische Effekte. Seine Musik kommentiert nicht die Handlung, sondern verstärkt die Emotionen der Charaktere. In den Gewaltszenen wird die Musik oft leiser oder verstummt ganz – ein mutiger Schritt, der die Brutalität noch schockierender macht.
Was sind die größten Stärken von Es war einmal in Amerika?
Die größte Stärke des Films liegt in seiner emotionalen Tiefe und psychologischen Komplexität. Leone erzählt nicht nur eine Gangstergeschichte, sondern erforscht die Natur von Freundschaft, Verrat und Erinnerung. Dazu kommt eine technische Perfektion in allen Bereichen – von der Regie über die Schauspielerei bis hin zur Musik.
Was den Film für mich zeitlos macht: Er funktioniert auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Oberflächlich ist es ein Gangsterepos mit all den erwarteten Elementen – Gewalt, Korruption, Aufstieg und Fall. Aber darunter liegt eine viel tiefere Geschichte über die Vergänglichkeit von Träumen und die Unmöglichkeit, die Vergangenheit ungeschehen zu machen.
Die nichtlineare Erzählstruktur ist ein Geniestreich. Andere Filme hätten die Geschichte chronologisch erzählt, aber Leone versteht, dass Erinnerungen nicht chronologisch funktionieren. Seine Zeitsprünge folgen einer emotionalen, nicht einer logischen Ordnung – genau wie das menschliche Gedächtnis.
Auch nach über 40 Jahren wirkt der Film nie veraltet. Das liegt daran, dass Leone universelle Themen behandelt: Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, die Zerstörung von Unschuld, die Macht der Erinnerung. Diese Themen sind zeitlos, egal in welcher Epoche der Film spielt.
Ein weiterer Pluspunkt: Der Film respektiert die Intelligenz seines Publikums. Leone erklärt nicht alles, lässt Raum für Interpretation und traut den Zuschauern zu, die komplexe Erzählstruktur zu verstehen. Das ist in der heutigen Zeit, wo viele Filme ihre Zuschauer an die Hand nehmen, besonders erfrischend.
Welche Schwächen hat Es war einmal in Amerika?
Die offensichtlichste Schwäche ist die Länge von fast vier Stunden, die nicht jeden Zuschauer erreichen wird. Dazu kommt Leones bewusst langsames Erzähltempo, das in einigen Szenen an der Grenze zur Selbstindulgenz kratzt. Die komplexe Erzählstruktur kann zudem verwirrend sein für Zuschauer, die eine lineare Geschichte erwarten.
Ehrlich gesagt: Auch ich hatte 1984 Momente, wo ich auf die Uhr schaute. Manche Szenen ziehen sich, besonders in der Mitte des Films. Leone ist so verliebt in seine Bilder und seine Charaktere, dass er manchmal vergisst, dass auch Kinogänger nur eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne haben.
Die Darstellung der weiblichen Charaktere ist problematisch, selbst für die Standards der 80er Jahre. Deborah und die anderen Frauen existieren hauptsächlich als Projektionsflächen für die männlichen Charaktere. Eine besonders schwer erträgliche Vergewaltigungsszene wirkt heute nicht nur überflüssig, sondern geradezu respektlos.
Ein weiterer Kritikpunkt: Die Romantisierung der Gangsterwelt. Leone zeigt zwar die brutalen Konsequenzen des Verbrecherlebens, aber er umgibt seine Protagonisten mit einer Aura von Tragik und Noblesse, die der Realität nicht entspricht. Das ist cinematisch effektiv, aber moralisch fragwürdig.
Auch die historische Genauigkeit leidet manchmal unter der künstlerischen Vision. Leone ist mehr an der emotionalen als an der faktischen Wahrheit interessiert, was zu anachronistischen Details führt. Für Geschichtsfans kann das störend sein.
Für wen ist Es war einmal in Amerika geeignet?
Der Film richtet sich an geduldige Cineasten, die Wert auf atmosphärisches Erzählkino legen und bereit sind, sich vier Stunden lang auf eine komplexe, emotionale Reise einzulassen. Fans von Gangsterfilmen, Leone-Western und charaktergetriebenen Dramen werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Filmkritiker weiß ich: Das ist definitiv kein Film für zwischendurch. Man braucht Zeit, Ruhe und die richtige Stimmung. Idealerweise schaut man ihn an einem regnerischen Sonntagnachmittag, wenn man sich ganz auf die hypnotische Wirkung von Leones Inszenierung einlassen kann.
Liebhaber von Robert De Niro werden hier eine seiner besten Leistungen sehen. Wer seine Arbeiten in „Taxi Driver“ oder „Goodfellas“ schätzt, sollte sich „Es war einmal in Amerika“ nicht entgehen lassen. Auch James Woods-Fans kommen voll auf ihre Kosten – seine Performance ist elektrisierend.
Für Musikliebhaber ist der Film ein Muss wegen Morricones Score. Auch Kinematografie-Enthusiasten werden die wunderschönen Bilder zu schätzen wissen. Der Film funktioniert fast wie ein vierstündiges Gemälde, das sich langsam vor den Augen des Betrachters entfaltet.
Nicht geeignet ist der Film für Action-Fans, die schnelle Schnitte und ständige Spannung erwarten. Auch Zuschauer, die Probleme mit Gewaltdarstellungen haben, sollten vorsichtig sein – obwohl die Gewalt nicht permanent präsent ist, ist sie umso schockierender, wenn sie auftritt.
Wer spielt in Es war einmal in Amerika mit?
- Robert De Niro als David „Noodles“ Aaronson
- James Woods als Maximilian „Max“ Bercovicz
- Elizabeth McGovern als Deborah Gelly
- Jennifer Connelly als junge Deborah
- Joe Pesci als Frankie Minaldi
- Tuesday Weld als Carol
- Treat Williams als Jimmy O’Donnell
- Danny Aiello als Police Chief Vincent Aiello
- William Forsythe als Philip „Cockeye“ Stein
- Scott Tiler als junger Noodles
- Rusty Jacobs als junger Max
Fazit: Lohnt sich Es war einmal in Amerika?
Nach über vier Jahrzehnten in der Filmwelt kann ich ohne Zögern sagen: „Es war einmal in Amerika“ ist eines der großen Meisterwerke der Filmgeschichte. Sergio Leone hat hier sein persönlichstes und emotionalste Werk geschaffen – eine epische Meditation über Freundschaft, Verrat und die Vergänglichkeit von Träumen.
Der Film funktioniert auf so vielen Ebenen: Als Gangsterepos, als Charakterstudie, als visuelles Gedicht, als musikalische Erfahrung. Leone und sein Team haben hier alle Register gezogen und ein Werk geschaffen, das auch nach 40 Jahren nichts von seiner Kraft verloren hat. Im Gegenteil – wie guter Wein wird dieser Film mit den Jahren immer besser, weil man bei jeder Betrachtung neue Details und emotionale Schichten entdeckt.
Ja, der Film verlangt Geduld und Zeit. Aber wer bereit ist, sich auf Leones hypnotische Erzählweise einzulassen, wird mit einem der bewegendsten Filmerlebnisse der Kinogeschichte belohnt. Das ist Kino, wie es heute leider viel zu selten gemacht wird – mutig, kompromisslos und von einer seltenen emotionalen Ehrlichkeit. 9.7/10 Punkte.
Bewertung
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Leones letztes Werk ist ein melancholisches Meisterwerk über Freundschaft, Verrat und die Macht der Erinnerung – ein Film, der wie guter Wein mit den Jahren immer besser wird.— aus der Wertung von Tribun
Wer streamt Es war einmal in Amerika?
Verfügbarkeit DEStand 11.08.2026: Es war einmal in Amerika ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 11.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Es war einmal in Amerika
Wo kann ich Es war einmal in Amerika streamen?
Es war einmal in Amerika gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Es war einmal in Amerika?
Es war einmal in Amerika hat eine Laufzeit von rund 219 Minuten (3 Stunden und 39 Minuten).
Lohnt sich Es war einmal in Amerika?
Unsere Redaktion vergibt Es war einmal in Amerika einen Watcher-Score von 9,7 von 10. Es war einmal in Amerika ist Kino in seiner reinsten Form. Leone erschafft hier ein emotionales Universum von seltener Schönheit und Tiefe. De Niro und Woods liefern Karriere-definierende Leistungen, Morricones Musik ist pure Poesie, und die Bildsprache ist atemberaubend. Ja, der Film ist lang und langsam, aber das ist seine Stärke, nicht seine Schwäche. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem der bewegendsten Filmerlebnisse der Kinogeschichte belohnt.
Für wen ist Es war einmal in Amerika geeignet?
Es war einmal in Amerika ist vor allem etwas für Drama und Krimi-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.
Worum geht es in Es war einmal in Amerika?
New York zur Zeit der Prohibition. Max, Noodles und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Es war einmal in Amerika
Wie lang ist Es war einmal in Amerika wirklich?
Ist Es war einmal in Amerika eine wahre Geschichte?
Warum ist die Erzählstruktur so komplex?
Wo wurde Es war einmal in Amerika gedreht?
Gibt es verschiedene Versionen des Films?
Warum gilt Es war einmal in Amerika als Leones Meisterwerk?
Der Saal
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