Poster zum Film Das Beste kommt noch! (2023)

Das Beste kommt noch! (2023)

🎬 Film 105 Min. KomödieDrama FSK 12
⚡ Kurz gesagt

Nach Jahren vorhersagbarer Schweiger-Kost endlich wieder ein Film, der überrascht und bewegt. Eine warme Empfehlung für Freunde authentischer Unterhaltung. 7.8/10 Punkte. Watcher-Score 7,8/10.

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Wer streamt Das Beste kommt noch!?

Verfügbarkeit DE

Stand 26.07.2026: Das Beste kommt noch! ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 26.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass Til Schweiger ausgerechnet mit einer Verwechslungskomödie über Freundschaft und Sterblichkeit seinen emotionalsten Film abliefert? „Das Beste kommt noch!“ überrascht mich tatsächlich – und das will bei einem Schweiger-Film nach 30 Jahren Filmkritik schon etwas heißen. Diese Geschichte zweier grundverschiedener Männer, die sich durch ein medizinisches Missverständnis neu entdecken, hat mich völlig kalt erwischt. Manchmal liegt das Beste eben da, wo man es am wenigsten erwartet.

Quick Answer: Ist Das Beste kommt noch! sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Schweigers überraschend emotionalster Film, der Comedy und Drama geschickt verbindet.

Für wen geeignet: Til Schweiger-Fans, Liebhaber deutscher Komödien, Menschen über 40, alle die an wahre Freundschaft glauben.

Nicht geeignet für: Schweiger-Hasser, Fans von schwarzem Humor, Jugendliche unter 16.

Mein Urteil: Nach Jahren vorhersagbarer Schweiger-Kost endlich wieder ein Film mit Herz und Verstand. Die Chemie zwischen Schweiger und Maertens trägt die Geschichte mühelos über kleine Schwächen hinweg.

Worum geht es in Das Beste kommt noch!?

Das Beste kommt noch! erzählt die Geschichte einer absurden Verwechslung zwischen zwei ungleichen Freunden: Arthur (Michael Maertens), ein pedantischer Spießer, leiht seinem abgebrannten Kumpel Felix (Til Schweiger) seine Krankenkarte für eine Untersuchung. Als Arthur erfährt, dass Felix todkrank ist, bringt er es nicht übers Herz, ihm die Wahrheit zu sagen – und so entsteht das völlige Chaos.

Ich muss gestehen: Als ich den Trailer sah, dachte ich mir „Oh nein, nicht schon wieder eine dieser deutschen Klamaukkomödien“. Aber die Grundidee ist tatsächlich brillant einfach. Felix denkt am Ende, sein bester Freund Arthur liegt im Sterben und beginnt, sich rührend um den kerngesunden Mann zu kümmern. Was als simple Verwechslungskomödie beginnt, entwickelt sich zu einer berührenden Geschichte über Freundschaft, verpasste Chancen und die Frage: Was würden wir anders machen, wenn wir wüssten, dass unsere Zeit begrenzt ist?

Die Geschichte erinnert mich an diese klassischen Buddy-Komödien der 80er Jahre, die ich als Jugendlicher verschlungen habe. Zwei Männer, unterschiedlicher als Tag und Nacht, die durch einen absurden Umstand zusammengeschweißt werden. Arthur lebt sein Leben nach Regeln und Plänen, während Felix jeden Tag nimmt, als wäre es sein letzter. Das Schöne an der Geschichte: Beide haben am Ende etwas voneinander gelernt.

Was macht Til Schweiger als Regisseur anders?

Til Schweiger zeigt sich in Das Beste kommt noch! von einer ungewohnt reifen Seite als Regisseur. Statt auf derben Humor und Slapstick zu setzen, konzentriert er sich auf die emotionale Entwicklung seiner Charaktere. Seine Inszenierung ist ruhiger geworden, nachdenklicher – fast schon erwachsen.

Nach Filmen wie „Keinohrhasen“ oder „Zweiohrküken“ war ich ehrlich gesagt skeptisch. Schweigers Regie-Stil der letzten Jahre folgte meist der Formel: viel Lärm, wenig Substanz, dafür umso mehr Til Schweiger in jeder Szene. Hier aber merkt man: Der Mann ist älter geworden und hat verstanden, dass nicht jeder Moment überdreht werden muss.

Besonders beeindruckt hat mich, wie er die Momente der Stille nutzt. Es gibt Szenen, in denen einfach nur geschwiegen wird – und das funktioniert. Arthur und Felix sitzen auf einer Parkbank, schauen in den Himmel, und man spürt diese 40-jährige Freundschaft förmlich. Das ist Schweiger, wie ich ihn lange nicht mehr gesehen habe: zurückhaltend, aber präzise.

Allerdings bleibt Schweiger Schweiger. Einige Szenen sind immer noch zu laut, zu übertrieben, zu „auf Effekt“ getrimmt. Wenn Felix in seinem typischen Schweiger-Modus durchs Krankenhaus wirbelt und dabei Chaos anrichtet, dann ist das zwar lustig, aber auch sehr vorhersagbar. Die Balance zwischen Comedy und Drama gelingt nicht immer perfekt.

Wie schlagen sich die Schauspieler in Das Beste kommt noch!?

Michael Maertens liefert als Arthur eine Glanzleistung ab und zeigt, wie man einen Spießer spielt, ohne ihn zur Karikatur zu machen. Til Schweiger bleibt weitgehend bei seinem bewährten Charakter-Schema, fügt aber überraschend viele emotionale Nuancen hinzu. Die Chemie zwischen beiden Hauptdarstellern trägt den ganzen Film.

Maertens kannte ich hauptsächlich aus dem Theater und einigen TV-Produktionen, aber hier zeigt er sein volles Können. Sein Arthur ist nicht einfach nur ein pedantischer Langweiler – man versteht, warum Felix seit Jahrzehnten mit ihm befreundet ist. Maertens spielt diese innere Zerrissenheit perfekt: ein Mann, der sein ganzes Leben lang auf Nummer sicher gespielt hat und plötzlich mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird.

Schweiger überrascht mich tatsächlich. Ja, er ist immer noch der charmante Raufbold, den wir aus dutzenden Filmen kennen. Aber er lässt auch Verletzlichkeit zu. In den Szenen, in denen Felix glaubt, seinen besten Freund zu verlieren, sieht man echte Emotionen in Schweigers Gesicht. Das ist keine gespielte Sentimentalität, das fühlt sich authentisch an.

Die Nebenrollen sind solide besetzt, ohne zu glänzen. Neda Rahmanian als Arthurs Ehefrau bringt die nötige Wärme mit, und Emma Schweiger zeigt als Tochter, dass sie durchaus das Zeug zur Schauspielerei hat – wenn sie die richtigen Rollen bekommt. Heino Ferch und Peter Simonischek in kleineren Rollen runden das Ensemble ordentlich ab.

Wie sieht Das Beste kommt noch! aus?

Kameramann Kolja Brandt inszeniert Das Beste kommt noch! mit warmen, erdigen Tönen, die perfekt zur Geschichte passen. Die Bildsprache ist unaufgeregt, aber präzise – keine übertriebenen Schwenks oder unnötige Effekthascherei. Hamburg wird nicht als Touristenkulisse missbraucht, sondern als authentischer Lebensraum gezeigt.

Was mir sofort aufgefallen ist: Dieser Film sieht nicht aus wie ein typischer Schweiger-Film. Die Kamera bleibt ruhiger, die Schnitte sind weniger hektisch. Statt auf Instagram-taugliche Bilder zu setzen, konzentriert sich Brandt auf die Gesichter seiner Darsteller. Man merkt, dass hier jemand am Werk war, der verstanden hat: Diese Geschichte lebt von den zwischenmenschlichen Momenten.

Die Krankenhaus-Szenen sind besonders gut gelungen. Statt das typische sterile Weiß zu übertreiben, arbeitet Brandt mit natürlichem Licht und warmen Reflexionen. Das Krankenhaus wird nicht zur bedrohlichen Kulisse, sondern zu einem Ort, an dem Leben passiert – mit all seinen Facetten.

Hamburg spielt eine wichtige Rolle, wird aber nie zur Postkarten-Kulisse degradiert. Die Stadt wirkt authentisch, gelebt. Besonders die Szenen am Hafen haben eine schöne Melancholie, ohne kitschig zu werden.

Wie klingt Das Beste kommt noch!?

Die Musik von Martin Todsharow unterstreicht die emotionalen Momente des Films, ohne aufdringlich zu werden. Der Soundtrack setzt auf ruhige, piano-lastige Kompositionen, die den Charakteren Raum zum Atmen geben. Keine großen Orchesterschwelgereien, sondern intime Klanglandschaften.

Todsharow, den ich aus anderen deutschen Produktionen kenne, zeigt hier große Zurückhaltung. Die Musik drängt sich nie in den Vordergrund, sondern unterstützt die Stimmung der Szenen. Besonders in den stillen Momenten zwischen Arthur und Felix entsteht eine wunderbare Symbiose aus Bild, Ton und Musik.

Die Soundebene ist sauber abgemischt. Dialog ist immer verständlich, auch in den turbulenten Krankenhaus-Szenen. Die Geräuschkulisse wirkt natürlich, ohne überproduziert zu sein. Man hört Hamburg, ohne dass die Stadt zum akustischen Protagonist wird.

Was sind die Stärken von Das Beste kommt noch!?

Die größte Stärke des Films liegt in der authentischen Darstellung männlicher Freundschaft. Schweiger und Maertens schaffen es, eine 40-jährige Bindung glaubwürdig zu verkörpern, ohne in Klischees zu verfallen. Die Geschichte findet die richtige Balance zwischen Komik und Ernst, ohne in Sentimentalität zu versinken.

Was mich wirklich begeistert: Endlich mal ein deutscher Film, der männliche Freundschaft zeigt, ohne dass dabei geprügelt, gesoffen oder geflucht werden muss. Arthur und Felix sind einfach zwei Männer, die sich seit Jahrzehnten kennen und mögen. Das ist so selten im deutschen Kino, dass es schon wieder erfrischend wirkt.

Die Grundidee der Verwechslung ist zwar nicht neu, aber clever umgesetzt. Statt die Situation immer weiter zu eskalieren, nutzt Schweiger sie als Ausgangspunkt für eine Geschichte über verpasste Chancen. Beide Männer lernen etwas über sich selbst – Arthur, dass er mehr leben sollte, Felix, dass er mehr lieben könnte.

Auch die weiblichen Rollen sind diesmal nicht nur Dekoration. Neda Rahmanian bekommt als Arthurs Frau echte Szenen mit Substanz, und Emma Schweiger zeigt, dass sie mehr kann als nur „Tochter von“ zu sein. Das ist ein großer Fortschritt gegenüber früheren Schweiger-Filmen.

Wo schwächelt Das Beste kommt noch!?

Obwohl der Film emotional überzeugt, hat er strukturelle Schwächen. Das zweite Drittel hängt merklich durch, einige Wendungen sind zu vorhersagbar, und manchmal kippt die Geschichte ins Kitschige. Schweigers Hang zur Selbstinszenierung bricht gelegentlich durch die ansonsten zurückhaltende Erzählweise.

Das größte Problem: Der Film ist etwa 15 Minuten zu lang. Nach dem starken ersten Akt und dem emotionalen Finale schwächelt die Mitte merklich. Einige Szenen wiederholen sich in ihrer Grundaussage, ohne neues hinzuzufügen. Hier hätte eine straffere Montage dem Film gutgetan.

Schweiger kann einfach nicht ganz von sich lassen. Immer wieder gibt es Momente, in denen er als Felix zu sehr „auf Show“ spielt, als hätte er vergessen, dass er nicht mehr in „Keinohrhasen“ steht. Diese Momente reißen einen aus der ansonsten stimmigen Geschichte heraus.

Die Auflösung ist zwar emotional befriedigend, aber auch ziemlich vorhersagbar. Wer die ersten 30 Minuten aufmerksam verfolgt hat, kann sich den Rest weitgehend zusammenreimen. Ein paar mehr Überraschungen hätten der Geschichte gutgetan.

Für wen eignet sich Das Beste kommt noch!?

Das Beste kommt noch! richtet sich an alle, die gute deutsche Unterhaltung mit Herz und Verstand suchen. Der Film funktioniert besonders gut für Zuschauer ab 40, die sich in den Themen Freundschaft, Lebensbilanz und verpasste Chancen wiederfinden können. Auch Til Schweiger-Fans, die auf seinen reiferen Stil neugierig sind, werden belohnt.

Wenn ihr zu denen gehört, die deutsche Komödien grundsätzlich ablehnen, wird euch auch dieser Film nicht überzeugen. Aber für alle anderen ist „Das Beste kommt noch!“ eine angenehme Überraschung. Die Geschichte funktioniert für Paare genauso wie für beste Freunde, die schon seit Jahrzehnten zusammenhalten.

Besonders empfehlenswert für Menschen, die gerade in der Lebensmitte angekommen sind und sich fragen: „War das schon alles?“ Der Film gibt keine fertigen Antworten, aber er zeigt: Es ist nie zu spät für Veränderungen.

Familien mit Teenagern können den Film gemeinsam schauen, auch wenn die jüngere Generation wahrscheinlich weniger mit den Themen anfangen kann. Die FSK-Freigabe ab 6 Jahren ist völlig gerechtfertigt – hier wird niemand überfordert.

Wer spielt in Das Beste kommt noch! mit?

  • Til Schweiger als Felix
  • Michael Maertens als Arthur
  • Neda Rahmanian als Arthurs Ehefrau
  • Emma Schweiger als Tochter
  • Franziska Machens in einer Nebenrolle
  • Heino Ferch in einer Gastrolle
  • Peter Simonischek in einer Nebenrolle
  • Carlo Ljubek in einer Nebenrolle
  • Caro Cult in einer kleinen Rolle

Fazit: Lohnt sich Das Beste kommt noch!?

Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich mal einen Til Schweiger-Film aus den letzten Jahren wirklich empfehlen würde. „Das Beste kommt noch!“ hat mich eines Besseren belehrt. Diese Geschichte über zwei Freunde, die durch eine absurde Verwechslung neu zueinander finden, ist Schweiger auf seinem emotionalsten Level.

Ja, der Film hat seine Schwächen. Das zweite Drittel hängt durch, einige Wendungen sind vorhersagbar, und manchmal bricht Schweigers alter Ego-Trip durch die ansonsten zurückhaltende Erzählweise. Aber wenn Michael Maertens und Til Schweiger zusammen auf der Leinwand stehen, entsteht eine Chemie, die über diese kleinen Mängel hinwegträgt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die männliche Freundschaft dargestellt wird. Keine aufgesetzten Prügeleien, kein albernes Gehabe – einfach zwei Männer, die sich seit Jahrzehnten kennen und schätzen. Das ist im deutschen Kino leider viel zu selten.

Für alle, die gute deutsche Unterhaltung mit Substanz suchen, ist „Das Beste kommt noch!“ eine klare Empfehlung. Der Film zeigt: Es ist nie zu spät für einen Neuanfang – weder im Leben noch im Kino. 7.8/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Schweigers emotionalste Komödie überrascht mit authentischer Männerfreundschaft und ungewohnt reifen Tönen.— aus der Wertung von Tribun
Das Beste kommt noch! zeigt Til Schweiger von seiner besten Seite als Regisseur und Darsteller. Die Geschichte um zwei ungleiche Freunde funktioniert dank Michael Maertens' großartiger Performance und einer überraschend zurückhaltenden Inszenierung. Zwar schwächelt der Film in der Mitte und ist etwas zu vorhersagbar, aber die emotionalen Momente sind echt und berührend. Perfekt für alle, die deutsche Komödien mit Herz und Verstand suchen.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Das Beste kommt noch!

Wo kann ich Das Beste kommt noch! streamen?

Das Beste kommt noch! gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload, freenet Video, Google Play und YouTube. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Das Beste kommt noch! freigegeben?

Das Beste kommt noch! ist in Deutschland ab FSK 12 freigegeben.

Wie lange dauert Das Beste kommt noch!?

Das Beste kommt noch! hat eine Laufzeit von rund 105 Minuten (1 Stunde und 45 Minuten).

Lohnt sich Das Beste kommt noch!?

Unsere Redaktion vergibt Das Beste kommt noch! einen Watcher-Score von 7,8 von 10. Nach Jahren vorhersagbarer Schweiger-Kost endlich wieder ein Film, der überrascht und bewegt. Eine warme Empfehlung für Freunde authentischer Unterhaltung. 7.8/10 Punkte.

Für wen ist Das Beste kommt noch! geeignet?

Das Beste kommt noch! ist vor allem etwas für Komödie und Drama-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

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Trailer

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Besetzung

Til SchweigerFelix
Michael MaertensArthur
Neda RahmanianRanda
Heino FerchDr. Karven
Peter SimonischekBernhard

FAQ zu Das Beste kommt noch!

Ist Das Beste kommt noch! ein typischer Til Schweiger Film?
Nein, dieser Film ist deutlich ruhiger und emotionaler als Schweigers übliche Komödien. Die Geschichte konzentriert sich mehr auf zwischenmenschliche Beziehungen als auf derben Humor oder Action-Einlagen.
Eignet sich der Film für einen Männerabend?
Absolut! Die Geschichte über männliche Freundschaft funktioniert perfekt für Männerrunden, ohne zu sentimental zu werden. Die Mischung aus Komik und Ernst trifft genau den richtigen Ton.
Wie emotional wird Das Beste kommt noch!?
Der Film hat definitiv emotionale Momente, besonders im letzten Drittel. Wer bei Freundschaftsgeschichten schnell zu Tränen gerührt ist, sollte Taschentücher bereithalten. Die Emotionen fühlen sich aber authentisch an, nicht manipulativ.
Ist die Geschichte realistisch oder übertrieben?
Die Grundsituation ist natürlich absurd, aber die emotionalen Reaktionen der Charaktere sind sehr realistisch. Die Geschichte bleibt trotz der komödiantischen Ausgangslage emotional glaubwürdig.
Brauche ich Vorkenntnisse zu anderen Schweiger-Filmen?
Nein, Das Beste kommt noch! funktioniert völlig eigenständig. Wer Schweigers frühere Filme nicht mag, sollte diesem hier trotzdem eine Chance geben – er ist deutlich anders als seine Vorgänger.
Wie gut ist Michael Maertens in der Hauptrolle?
Maertens liefert eine großartige Leistung ab und ist mindestens genauso wichtig für den Erfolg des Films wie Schweiger. Seine Darstellung des pedantischen Arthur ist nuanciert und authentisch, ohne zur Karikatur zu werden.
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