Wer streamt Das Gasthaus an der Themse?
Verfügbarkeit DEStand 27.07.2026: Das Gasthaus an der Themse ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 27.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Das Gasthaus an der Themse sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Ein atmosphärisches Meisterwerk des deutschen Kriminalfilms mit einer der besten Joachim Fuchsberger-Performances und unvergesslicher Gothic-Stimmung.
Für wen geeignet: Krimi-Liebhaber, Edgar-Wallace-Fans, Liebhaber von Retro-Cinema, Klaus Kinski-Enthusiasten.
Nicht geeignet für: Action-Junkies, Menschen ohne Geduld für klassisches Erzähltempo, Zuschauer die moderne Effekte erwarten.
Mein Urteil: Ein zeitloser Klassiker, der beweist, dass deutsche Filmemacher in den 60ern Spannung und Atmosphäre perfekt beherrschten. Die Mischung aus Krimi, Horror und schwarzem Humor funktioniert auch heute noch hervorragend.
Worum geht es in Das Gasthaus an der Themse?
London wird von einem mysteriösen Killer terrorisiert, der sich „Der Hai“ nennt und seine Opfer mit einer Harpune ermordet, bevor er durch die dunklen Kanäle der Themse verschwindet. Inspektor Wade von der Flusspolizei gerät bei seinen Ermittlungen in ein Netz aus Verdächtigungen rund um das zwielichtige Gasthaus „Mekka“, wo die geheimnisvolle Nelly Oaks das Sagen hat.
Die Geschichte beginnt mit einer Serie brutaler Morde, die ganz London in Angst und Schrecken versetzen. Der Täter, nur als „Der Hai“ bekannt, trägt einen Taucheranzug und verschwindet nach seinen Taten spurlos in den nebligen Gewässern der Themse. Was mich damals so fasziniert hat: Die Morde sind nicht nur brutal, sondern haben auch etwas Surreales – ein Mann in Tauchermontur, der durch das viktorianische London geistert wie ein Gespenst aus einer anderen Zeit.
Joachim Fuchsbergers Inspektor Wade ist kein typischer Polizist. Er arbeitet bei der Flusspolizei, kennt jede Ecke der Londoner Wasserwege und entwickelt eine fast persönliche Obsession für diesen Fall. Seine Ermittlungen führen ihn ins „Mekka“, eine düstere Hafenkneipe, die von der rätselhaften Nelly Oaks betrieben wird. Diese Frau – gespielt von der großartigen Elisabeth Flickenschildt – ist eine der faszinierendsten Figuren des deutschen Kriminalfilms überhaupt.
Das Geniale an der Handlung ist ihre Vielschichtigkeit. Jeder Charakter könnte der Täter sein: Der russische Gewürzhändler Gregor Gubanow (Klaus Kinski in Bestform), Kapitän Brown mit seinem mysteriösen Frachtschiff, oder sogar die scheinbar harmlose Leila Smith. Edgar Wallace verstand es meisterhaft, Verdächtige wie Karten zu mischen, bis man völlig den Überblick verliert.
Wie inszeniert Alfred Vohrer die düstere Atmosphäre?
Alfred Vohrer erschafft mit „Das Gasthaus an der Themse“ ein visuelles Meisterwerk aus Nebel, Schatten und klaustrophobischen Räumen. Seine Regie verwandelt deutsche Studioanlagen in ein authentisches viktorianisches London voller dunkler Geheimnisse. Durch geschickte Kameraführung und Lichtgestaltung entsteht eine Gothic-Atmosphäre, die auch heute noch beeindruckt.
Vohrer war ein Meister der Inszenierung, und das merkt man in jeder Szene. Obwohl der Film größtenteils in deutschen Studios gedreht wurde, gelingt es ihm, eine authentische Londoner Hafenatmosphäre zu schaffen. Die enge Zusammenarbeit mit Kameramann Karl Löb resultiert in Bildern, die pure Poesie sind – wenn auch eine sehr düstere.
Besonders beeindruckend ist die Art, wie Vohrer mit Licht und Schatten arbeitet. Das „Mekka“ ist nicht einfach nur eine dunkle Kneipe – es ist ein Ort, an dem das Licht selbst zu sterben scheint. Die Szenen an der Themse, mit ihren nebelverhangenen Kanälen und den gespenstischen Reflexionen auf dem Wasser, haben eine fast expressionistische Qualität.
Was mir besonders auffällt bei Wiedersehungen: Vohrer nutzt die Kamera wie einen zusätzlichen Ermittler. Sie folgt Verdächtigen durch dunkle Gassen, späht durch Fenster und schleicht sich in Räume. Diese voyeuristische Perspektive zieht den Zuschauer direkt in die Ermittlungen hinein. Man wird selbst zum Detektiv, der jeden Schatten, jede Bewegung im Hintergrund analysiert.
Die Inszenierung des Killers „Der Hai“ ist besonders gelungen. Wenn er in seinem Taucheranzug durch die Kanäle gleitet, wirkt er wie eine Kreatur aus einem Horrorfilm. Diese Mischung aus Krimi und Gothic-Horror war damals revolutionär für das deutsche Kino und funktioniert auch heute noch perfekt.
Wie überzeugen die Schauspieler in Das Gasthaus an der Themse?
Die Besetzung ist ein Traum: Joachim Fuchsberger liefert eine seiner besten Performances als Inspektor Wade ab, Elisabeth Flickenschildt kreiert mit Nelly Oaks eine unvergessliche Figur, und Klaus Kinski zeigt in seiner Nebenrolle als Gregor Gubanow, warum er später zu einem Weltstar wurde. Jeder Darsteller bringt seine Rolle perfekt zur Geltung und trägt zur dichten Atmosphäre bei.
Joachim Fuchsberger war in den 60er Jahren der ungekrönte König der Edgar-Wallace-Filme, und in „Das Gasthaus an der Themse“ zeigt er, warum. Sein Inspektor Wade ist intelligent, charmant und hat diese typische deutsche Gründlichkeit, die ihn von anderen Filmdetektiven unterscheidet. Fuchsberger spielt nicht den harten Cop – er ist ein Denker, ein Analytiker, der seine Fälle mit Köpfchen löst.
Elisabeth Flickenschildt ist als Nelly Oaks einfach phänomenal. Diese Frau war eine der größten deutschen Charakterdarstellerinnen ihrer Zeit, und hier zeigt sie ihre ganze Klasse. Ihre Nelly ist eine Mischung aus Mutter, Geschäftsfrau und Geheimnisbewahrerin. Wenn sie „Besonders in der Nacht“ singt, bekomme ich noch heute Gänsehaut – das ist reines Theater, große Schauspielkunst.
Klaus Kinski als Gregor Gubanow ist ein Highlight für sich. Noch bevor er mit Werner Herzog zur Legende wurde, zeigte er hier bereits seine ganze Intensität. Sein russischer Gewürzhändler ist verdächtig und sympathisch zugleich – man weiß nie, woran man mit ihm ist. Diese Unberechenbarkeit machte Kinski zu einem perfekten Wallace-Darsteller.
Eddi Arent als Barnaby sorgt für die humorvollen Momente, ohne dabei albern zu werden. Seine Rolle als tollpatschiger Assistent ist ein wichtiger Kontrapunkt zur düsteren Grundstimmung. Arent verstand es wie kein anderer, Humor in die Wallace-Filme zu bringen, ohne die Spannung zu zerstören.
Auch die Nebenrollen sind perfekt besetzt: Richard Münch als zwielichtiger Kapitän Brown, Brigitte Grothum als geheimnisvolle Leila Smith – jeder Schauspieler trägt zur dichten Atmosphäre des Films bei. Das ist Ensemble-Arbeit auf höchstem Niveau.
Wie schaffen Kamera und Bildsprache die Gothic-Atmosphäre?
Karl Löbs Kameraarbeit verwandelt „Das Gasthaus an der Themse“ in ein visuelles Gedicht aus Licht und Schatten. Durch geschickte Perspektiven, atmosphärische Beleuchtung und den gezielten Einsatz von Nebel entsteht eine Gothic-Bildsprache, die auch heute noch beeindruckt. Die schwarz-weiß Ästhetik verstärkt die düstere Grundstimmung und macht jeden Frame zu einem kleinen Kunstwerk.
Die Kameraarbeit von Karl Löb ist ein Meisterwerk für sich. Er nutzt die Möglichkeiten des Schwarz-Weiß-Films perfekt aus und erschafft Bilder von fast expressionistischer Schönheit. Die Art, wie er Licht und Schatten einsetzt, erinnert mich an die großen Film-Noir-Klassiker aus Hollywood – nur dass hier alles eine typisch deutsche Note hat.
Besonders beeindruckend sind die Unterwasserszenen und die Aufnahmen der Themse bei Nacht. Löb schafft es, das Wasser nicht nur als Kulisse, sondern als Charakter zu inszenieren. Die Themse wird zu einem lebendigen Wesen, das Geheimnisse verbirgt und Gefahren birgt. Diese poetische Qualität der Bilder hebt den Film weit über das Niveau eines gewöhnlichen Krimis hinaus.
Die Innenaufnahmen im „Mekka“ sind ebenfalls brillant gelöst. Der Raum wirkt gleichzeitig intim und bedrohlich – ein Ort, an dem Geheimnisse geteilt und Pläne geschmiedet werden. Die niedrige Decke, die düsteren Ecken, das flackernde Licht – alles trägt zu einer Atmosphäre bei, die einen sofort in den Bann zieht.
Auch die Außenaufnahmen haben eine besondere Qualität. Die nebligen Londoner Straßen, die dunklen Kanäle, die viktorianischen Gebäude – obwohl in deutschen Studios entstanden, wirken sie authentisch und schaffen eine Welt, in die man als Zuschauer vollständig eintauchen kann.
Wie trägt Martin Böttchers Musik zur Spannung bei?
Martin Böttchers Filmmusik für „Das Gasthaus an der Themse“ ist ein atmosphärisches Meisterwerk, das perfekt zur Gothic-Stimmung des Films passt. Mit bedrohlichen Bläsern, mystischen Melodien und dem unvergesslichen Chanson „Besonders in der Nacht“ schafft er einen Soundtrack, der auch heute noch für Gänsehaut sorgt. Die Musik ist nicht nur Begleitung, sondern wird zum eigenständigen Charakter des Films.
Martin Böttcher war der Komponist der Edgar-Wallace-Filme, und „Das Gasthaus an der Themse“ zeigt ihn auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Seine Musik ist nicht einfach nur Filmmusik – sie ist ein integraler Bestandteil der Erzählung. Jedes Thema, jede Melodie unterstützt die Handlung und verstärkt die Emotionen.
Das absolute Highlight ist natürlich „Besonders in der Nacht“, das Chanson, das Elisabeth Flickenschildt als Nelly Oaks vorträgt. Diese Nummer ist nicht nur ein musikalischer Höhepunkt des Films, sondern auch ein wichtiger dramaturgischer Moment. Das Lied erzählt von Geheimnissen, von Dingen, die im Dunkeln geschehen – es ist wie ein Schlüssel zur ganzen Geschichte.
Die Instrumentierung ist brilliant gewählt. Böttcher setzt auf dunkle Bläser, geheimnisvolle Streicher und sparsame, aber wirkungsvolle Perkussion. Diese Zurückhaltung macht die Musik noch intensiver – sie drängt sich nicht auf, sondern schleicht sich in das Bewusstsein des Zuschauers.
Besonders gelungen sind die Szenen, in denen die Musik mit den Geräuschen der Themse verschmilzt. Das Plätschern des Wassers, das Knarren der Schiffe, das Echo in den Kanälen – all das wird zu einem organischen Soundscape, das die Grenzen zwischen Realität und Film verwischt.
Auch die Actionszenen profitieren von Böttchers Musik. Wenn „Der Hai“ zuschlägt, unterstützt die Musik die Spannung, ohne dabei zu dominant zu werden. Es ist subtile Handwerkskunst auf höchstem Niveau.
Was sind die größten Stärken von Das Gasthaus an der Themse?
Die größten Stärken liegen in der perfekten Balance zwischen verschiedenen Genres: Gothic-Horror, klassischer Krimi und schwarzer Humor verschmelzen zu einem einzigartigen Filmerlebnis. Die atmosphärische Dichte, die hervorragenden schauspielerischen Leistungen und die handwerkliche Perfektion in allen Bereichen machen den Film zu einem zeitlosen Klassiker des deutschen Kinos.
Was mich auch nach jahrzehntelangen Wiedersehen immer wieder begeistert, ist die Tatsache, dass dieser Film in praktisch jedem Bereich funktioniert. Alfred Vohrer verstand es, aus einem relativ simplen Krimi-Plot ein vielschichtiges Kunstwerk zu schaffen. Die Geschichte ist spannend, ohne dabei zu übertreiben, die Charaktere sind glaubwürdig und faszinierend zugleich.
Die Figur der Nelly Oaks ist ein perfektes Beispiel für die Vielschichtigkeit des Films. Sie ist nicht einfach nur die mysteriöse Wirtin – sie ist Mutter, Geschäftsfrau, Beschützerin und möglicherweise auch Mittäterin. Elisabeth Flickenschildt spielt diese Komplexität mit einer Leichtigkeit, die heute selten zu finden ist.
Auch die Art, wie der Film mit Verdächtigungen umgeht, ist meisterhaft. Jeder Charakter hat Motive, jeder könnte der Täter sein. Edgar Wallace war ein Meister des Plots, und Vohrer setzt seine Vorlage perfekt um. Bis zur letzten Minute bleibt unklar, wer „Der Hai“ wirklich ist.
Die technische Qualität ist ebenfalls bemerkenswert. Für einen deutschen Film aus dem Jahr 1962 wirkt „Das Gasthaus an der Themse“ erstaunlich modern. Die Kameraarbeit, der Schnitt, die Ausstattung – alles ist auf professionellem Niveau und kann sich auch heute noch sehen lassen.
Nicht zu vergessen die kulturhistorische Bedeutung: Dieser Film zeigt, dass das deutsche Kino in den 60er Jahren durchaus mit Hollywood konkurrieren konnte. Die Edgar-Wallace-Filme waren ein Exportschlager und machten deutsche Produktionen international bekannt.
Welche Schwächen hat der Film aus heutiger Sicht?
Aus heutiger Sicht wirken manche Dialoge etwas steif und das Erzähltempo entspricht nicht modernen Sehgewohnheiten. Einige technische Aspekte wie die Unterwasserszenen zeigen das Alter des Films, und die Darstellung von Frauen folgt den Konventionen der 60er Jahre. Diese Punkte schmälern jedoch nicht die Gesamtqualität des Films.
Ehrlich gesagt, fallen mir nicht viele echte Schwächen ein. Was manche als Schwäche empfinden könnten, gehört für mich zum Charme des Films. Das gemächlichere Erzähltempo etwa – heute würde man sagen, der Film „droppt“ nicht alle fünf Minuten einen neuen Twist. Aber genau diese Ruhe ermöglicht es, in die Atmosphäre einzutauchen.
Die Dialoge folgen natürlich den Konventionen der 60er Jahre. Manche Formulierungen wirken heute etwas pathetisch oder altmodisch. Aber das ist bei praktisch allen Filmen dieser Zeit so – es gehört zum historischen Kontext und macht den Film nicht schlechter.
Einige der technischen Effekte zeigen natürlich das Alter des Films. Die Unterwasserszenen etwa oder manche der „Spezialeffekte“ wirken heute etwas naiv. Aber auch das hat seinen Charme – es erinnert daran, dass gute Filme nicht von teuren Effekten leben, sondern von guten Geschichten und starken Charakteren.
Die Frauenrollen entsprechen den Standards der Zeit. Leila Smith ist hauptsächlich das „Mädchen in Gefahr“, und auch Nelly Oaks ist, trotz ihrer Stärke, in einem sehr traditionellen Rahmen gezeichnet. Das ist schade, aber auch ein Spiegel der damaligen Gesellschaft.
Wenn ich wirklich kritisch sein müsste, würde ich sagen, dass manche Nebenhandlungen etwas zu schnell abgehandelt werden. Der Film hätte durchaus noch 20 Minuten länger sein können, um einige Charaktere noch tiefer zu entwickeln.
Für wen ist Das Gasthaus an der Themse besonders geeignet?
Der Film richtet sich vor allem an Liebhaber klassischer Kriminalfilme, Fans des deutschen Kinos der 60er Jahre und alle, die atmosphärisches, durchdachtes Filmemachen schätzen. Edgar-Wallace-Enthusiasten finden hier einen der besten Vertreter der Serie, während Liebhaber von Film-Noir und Gothic-Horror ebenfalls auf ihre Kosten kommen.
Als langjähriger Filmfan kann ich den Film besonders Menschen empfehlen, die sich für die Geschichte des deutschen Kinos interessieren. „Das Gasthaus an der Themse“ zeigt, dass deutsche Filmemacher in den 60er Jahren durchaus mit Hollywood konkurrieren konnten. Wer glaubt, dass gutes Kino nur aus Amerika kommt, wird hier eines Besseren belehrt.
Krimi-Fans kommen natürlich voll auf ihre Kosten. Der Film bietet alles, was ein guter Krimi braucht: einen rätselhaften Fall, sympathische Ermittler, verdächtige Charaktere und eine überraschende Auflösung. Dabei ist die Handlung komplex genug, um auch anspruchsvolle Zuschauer zu fesseln.
Liebhaber von atmosphärischen Filmen werden die Gothic-Elemente schätzen. Die neblige Themse-Atmosphäre, die düsteren Innenräume, die geheimnisvollen Charaktere – das alles erinnert an die großen Horror-Klassiker, ohne dass der Film jemals ins reine Horror-Genre abdriftet.
Auch für jüngere Zuschauer, die klassisches Kino entdecken wollen, ist der Film geeignet. Er ist nicht zu langsam, nicht zu kompliziert, aber auch nicht oberflächlich. Ein perfekter Einstieg in das deutsche Kino der 60er Jahre.
Schauspieler-Fans werden die großartigen Performances schätzen. Wer Elisabeth Flickenschildt, Klaus Kinski oder Joachim Fuchsberger noch nie gesehen hat, sollte unbedingt hier anfangen. Diese Schauspieler definierten das deutsche Kino ihrer Zeit und sind auch heute noch sehenswert.
Wer spielt in Das Gasthaus an der Themse mit?
- Joachim Fuchsberger als Inspektor Wade
- Elisabeth Flickenschildt als Nelly Oaks
- Brigitte Grothum als Leila Smith
- Klaus Kinski als Gregor Gubanow
- Eddi Arent als Barnaby
- Richard Münch als Kapitän Brown
- Heinz Engelmann als Dr. Collins
- Otto Waldis als Sergeant Riggins
- Jan Hendriks als Joe Louis
Fazit: Lohnt sich Das Gasthaus an der Themse?
Nach all den Jahren und unzähligen Wiedersehen kann ich sagen: „Das Gasthaus an der Themse“ ist ein Film, der nicht altert. Was 1962 als spannender Krimi funktionierte, funktioniert auch heute noch – vielleicht sogar noch besser, weil wir die handwerkliche Perfektion mehr zu schätzen wissen.
Alfred Vohrer bewies hier, dass deutsches Kino durchaus mit Hollywood mithalten kann. Die Atmosphäre ist dichter als in vielen amerikanischen Produktionen der Zeit, die Schauspieler brillieren in ihren Rollen, und die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend. Besonders Elisabeth Flickenschildt und Klaus Kinski zeigen hier Leistungen, die auch heute noch beeindrucken.
Wer klassische Krimis liebt, Edgar-Wallace-Verfilmungen sammelt oder einfach gutes, handwerklich perfektes Kino schätzt, sollte diesen Film unbedingt sehen. Er ist ein Zeitdokument, ein Kunstwerk und ein Unterhaltungsfilm zugleich – eine seltene Kombination, die heute kaum noch zu finden ist.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Ein atmosphärisches Meisterwerk des deutschen Kinos - Edgar Wallace hätte seine wahre Freude an dieser düsteren Themse-Ballade mit Klaus Kinski und Elisabeth Flickenschildt gehabt.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Das Gasthaus an der Themse
Wo kann ich Das Gasthaus an der Themse streamen?
Das Gasthaus an der Themse gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Das Gasthaus an der Themse?
Das Gasthaus an der Themse hat eine Laufzeit von rund 95 Minuten (1 Stunde und 35 Minuten).
Lohnt sich Das Gasthaus an der Themse?
Unsere Redaktion vergibt Das Gasthaus an der Themse einen Watcher-Score von 8,7 von 10. Das Gasthaus an der Themse ist ein zeitloser Klassiker, der beweist, dass deutsches Kino in den 60ern mit Hollywood konkurrieren konnte. Alfred Vohrers Regie, die grandiosen Schauspieler-Performances und Martin Böttchers unvergessliche Musik schaffen eine Gothic-Atmosphäre, die auch heute noch funktioniert. Wer klassische Krimis, Edgar-Wallace-Adaptionen oder einfach handwerklich perfektes Filmemachen schätzt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ein Film, der Zeit und Moden überdauert hat.
Für wen ist Das Gasthaus an der Themse geeignet?
Das Gasthaus an der Themse ist vor allem etwas für Krimi und Drama-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.
Worum geht es in Das Gasthaus an der Themse?
Inspektor Wade jagt einen geheimnisvollen Mörder, der unter dem Namen "Der Hai" bekannt ist. Er trägt einen Taucheranzug und tötet seine Opfer mit einer Harpune. Die Spur führt in eine Bar an der Themse, die der älteren Mrs. Oaks gehört.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Das Gasthaus an der Themse
Ist Das Gasthaus an der Themse wirklich in London gedreht worden?
Welchen Platz nimmt der Film in der Edgar-Wallace-Reihe ein?
Wer ist "Der Hai" und warum heißt er so?
Was macht das Chanson "Besonders in der Nacht" so besonders?
Wie gut ist die technische Qualität des Films heute noch?
Lohnt sich der Film auch für Zuschauer, die sonst keine klassischen Filme schauen?
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