Poster zum Film Mord im Orient Express (2017) (2017)

Mord im Orient Express (2017) (2017)

🎬 Film 114 Min. MysteryDrama
⚡ Kurz gesagt

Mord im Orient Express gelingt der Spagat zwischen Werkstreue und cineastischer Neuinterpretation. Branagh's opulente Inszenierung und die hervorragende Ensemble-Besetzung machen den Film zu einem Vergnügen, auch wenn manchmal weniger mehr gewesen wäre. Die Geschichte funktioniert immer noch, die Bilder sind atemberaubend, und Michelle Pfeiffer allein ist den Kinobesuch wert. Für Christie-Fans ein Muss, für alle anderen ein stilvoller Krimi-Abend. Watcher-Score 7,8/10.

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Wer streamt Mord im Orient Express (2017)?

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Stand 28.07.2026: Mord im Orient Express (2017) läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Kenneth Branagh wagt sich 2017 an Agatha Christies berühmtesten Whodunit – und ich muss gestehen, ich war skeptisch. Nicht etwa wegen der Geschichte, die funktioniert seit 1934 tadellos, sondern wegen Hollywood’s Hang, Klassiker zu verhunzen. Doch schon die Eröffnungsszene in Jerusalem zeigt: Hier ist jemand am Werk, der sowohl das Material als auch das Kino versteht. Branagh serviert uns einen visuellen Leckerbissen, der zwar polarisiert, aber definitiv nicht langweilt.

Quick Answer: Ist Mord im Orient Express sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein stilvoller Krimi mit grandiosen Schauspielern, der trotz kleiner Schwächen überzeugt.

Für wen geeignet: Christie-Fans, Krimi-Liebhaber, Ensemble-Cast-Enthusiasten, Nostalgiker klassischer Whodunits.

Nicht geeignet für: Action-Junkies, Fans moderner Thriller, wer ungeduldig bei Dialoglastigkeit wird.

Mein Urteil: Branagh beweist, dass man einen 80 Jahre alten Plot frisch inszenieren kann, ohne ihn zu verraten. Die Optik ist atemberaubend, die Besetzung erste Sahne – auch wenn manche Charaktere etwas zu theatralisch geraten.

Worum geht es in Mord im Orient Express?

Der berühmte belgische Detektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) findet sich auf einer Zugfahrt von Istanbul nach Calais wieder, als der zwielichtige Geschäftsmann Edward Ratchett (Johnny Depp) ermordet wird und der Orient-Express durch eine Lawine zum Stillstand kommt – ein perfekter geschlossener Raum für einen klassischen Whodunit.

Nach einem brillanten Auftakt in Jerusalem, wo Poirot einen Diebstahl religiöser Artefakte aufklärt, steigt unser pedantischer Detektiv in den luxuriösen Zug. Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich Christie’s Roman las – mit 14, an einem verregneten Nachmittag in Koblenz. Die Faszination für den geschlossenen Raum, die begrenzte Anzahl an Verdächtigen, das hat mich damals gepackt.

Branagh versteht diese Faszination. Er lässt uns die Passagiere einzeln kennenlernen: die exzentrische Witwe Caroline Hubbard (Michelle Pfeiffer), die geheimnisvolle Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), den Kriegsveteranen Dr. Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) und viele mehr. Jeder trägt Geheimnisse mit sich, jeder könnte ein Motiv haben.

Als Ratchett mit zwölf Messerstichen in seinem verriegelten Abteil gefunden wird, beginnt Poirots Ermittlung. Die Lawine macht aus dem Zug eine Insel in der verschneiten Berglandschaft – niemand kann rein, niemand kann raus. Perfekte Voraussetzungen für Christie’s geniale Plot-Konstruktion.

Wie inszeniert Kenneth Branagh diesen Klassiker?

Branagh wählt einen visuell opulenten Ansatz, der den Orient-Express zum Hauptcharakter macht und mit kinoreifer Bildsprache Christie’s Kammerspiel zu einem Spektakel erweitert, ohne die Intimität der Geschichte zu verlieren.

Was mir sofort auffiel: Branagh filmt den Orient-Express wie ein schwimmendes Schloss. Die Kamera gleitet durch die luxuriösen Waggons, fängt jedes Detail der Art-Déco-Ausstattung ein. Manchmal wirkt das fast zu perfekt, zu poliert – aber ich muss zugeben, es funktioniert. Der Zug wird zu einem Charakter für sich.

Besonders clever: die Außenaufnahmen. Wenn der Zug durch die Landschaft rast, nutzt Branagh Drohnenaufnahmen, die 2017 noch relativ neu waren. Diese Vogelperspektive auf den einsamen Zug in der gewaltigen Natur – das hat was Episches, was Christie’s Geschichte eigentlich nicht braucht, was aber trotzdem fasziniert.

Die Jerusalem-Sequenz am Anfang polarisiert. Manche sagen, sie sei überflüssig. Ich sehe das anders. Branagh etabliert hier Poirots Charakter, seine Methoden, seine Obsessionen. Die Szene mit den drei religiösen Führern und dem gestohlenen Schatz ist cinematisch brillant inszeniert. Ja, es ist Show-off – aber intelligenter Show-off.

Branagh versteht auch, wann er zurücknehmen muss. Die Verhörszenen sind intim gefilmt, oft in Nahaufnahmen. Hier konzentriert er sich auf die Schauspieler, auf ihre Mikroexpressionen. Das ist klassisches Kammerspiel-Kino, und es kontrastiert perfekt mit den großen visuellen Momenten.

Wer überzeugt in der Starbesetzung von Mord im Orient Express?

Kenneth Branagh liefert als Poirot eine exzentrische, aber glaubwürdige Performance ab, während ein Ensemble aus Hollywood-Stars wie Michelle Pfeiffer, Judi Dench und Johnny Depp ihre Rollen mit der nötigen Theatralik und Tiefe ausstattet.

Branagh’s Poirot ist anders als seine Vorgänger. Wo David Suchet in der TV-Serie liebevoll-pedantisch war, ist Branagh’s Version mehr Dandy, mehr Show-Man. Der Schnurrbart ist legendär übertrieben, die Obsession für Symmetrie grenzwertig komisch. Manche finden das zu viel – ich mag diese Interpretation. Branagh macht Poirot zu seinem eigenen Charakter.

Michelle Pfeiffer ist die Entdeckung des Films. Als Caroline Hubbard bringt sie eine Mischung aus Komik und Tragik, die mich überrascht hat. Ihre großen Szenen – besonders das Verhör – zeigen eine Schauspielerin auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Nach Jahren in mittelmäßigen Filmen erinnert sie uns daran, warum sie mal ein Superstar war.

Judi Dench als Prinzessin Dragomiroff ist erwartbar exzellent. Die Frau könnte das Telefonbuch vorlesen und es würde interessant klingen. Ihr trockener Humor, ihre aristokratische Arroganz – perfekt getroffen. Penélope Cruz als ihre religiöse Dienerin bildet einen schönen Kontrast.

Johnny Depp als Ratchett ist… problematisch. Nicht wegen seiner Performance, die ist solide. Aber 2017 war Depp bereits von Skandalen umgeben, und das lenkt ab. Seine Szenen funktionieren, aber man fragt sich unwillkürlich, ob ein anderer Schauspieler nicht besser gewesen wäre.

Daisy Ridley zeigt, dass sie mehr kann als Rey aus Star Wars. Als Mary Debenham bringt sie eine ruhige Intensität mit, die gut funktioniert. Leslie Odom Jr. als Dr. Arbuthnot hat weniger Screentime, nutzt sie aber effektiv. Willem Dafoe ist in seiner kleinen Rolle gewohnt stark – der Mann kann einfach nicht schlecht schauspielern.

Wie sieht Mord im Orient Express aus?

Kameramann Haris Zambarloukos und Production Designer Jim Clay erschaffen ein visuelles Fest aus Art-Déco-Luxus und schneebedeckten Berglandschaften, das den Film zu einem der schönsten Krimis der letzten Jahre macht.

Wenn es einen Grund gibt, Mord im Orient Express im Kino zu sehen, dann die Bilder. Zambarloukos filmt mit einer Präzision und einem Auge für Details, das mich begeistert. Jeder Waggon des Zuges ist bis zum letzten Aschenbecher durchgestylt. Die Farbpalette – warme Brauntöne innen, kühle Blautöne außen – ist perfekt abgestimmt.

Die berühmte Szene, in der die Kamera über den gedeckten Tisch im Speisewagen gleitet und dabei jedes Gedeck, jedes Glas zeigt – das ist Kino! Man spürt den Luxus, den Prunk der 1930er Jahre. Als jemand, der schon mal im echten Orient-Express gefahren ist (eine Geburtstagsüberraschung meiner Frau), kann ich sagen: Die Atmosphäre stimmt.

Aber Branagh übertreibt manchmal. Die Kravaszenierung mit den schrägen Kamerawinkeln, wenn der Zug durch die Kurven rast – das ist effektvoll, aber nicht immer nötig. Weniger wäre manchmal mehr gewesen. Die Story ist stark genug, sie braucht nicht jeden visuellen Trick.

Die Außenaufnahmen sind allerdings spektakulär. Der Zug in der verschneiten Berglandschaft, die Totalen aus der Luft – das verleiht der Geschichte eine epische Dimension, die sie ursprünglich nicht hatte. Ich bin zwiegespalten: Einerseits lenkt es von der Intimität ab, andererseits macht es verdammt Spaß zuzusehen.

Wie klingt Mord im Orient Express?

Patrick Doyle komponiert eine schwelgerische, orchestrale Partitur, die zwischen nostalgischer Eleganz und dramatischer Spannung pendelt und dabei perfekt die luxuriöse Atmosphäre der 1930er Jahre einfängt.

Doyle, ein häufiger Branagh-Kollaborateur, liefert hier eine seiner besten Arbeiten ab. Die Hauptthemen sind eingängig, ohne aufdringlich zu sein. Die Musik schwelgt in der Nostalgie der 30er Jahre, ohne sich in billigem Pastiche zu verlieren. Besonders die Walzer-Sequenzen, wenn der Zug durch die Landschaft gleitet, sind wunderschön orchestriert.

Was mir besonders gefällt: Doyle hält sich in den Verhörszenen zurück. Hier dominiert der Dialog, die Musik unterstützt subtil, ohne zu manipulieren. Das zeigt Können und Selbstbewusstsein.

Die Soundeffekte sind exzellent. Das Klackern der Räder auf den Schienen wird fast zu einem eigenen Rhythmus. Wenn der Zug zum Stillstand kommt, herrscht eine Stille, die man spürt. Die Lawinen-Sequenz ist akustisch beeindruckend, ohne übertrieben zu sein.

Ein kleines Detail, das mir auffiel: Die verschiedenen Sprachen und Akzente der Passagiere sind authentisch eingefangen. Man spürt die Internationalität des Orient-Express, ohne dass es aufgesetzt wirkt.

Was sind die Stärken von Mord im Orient Express?

Der Film punktet mit einer opulenten Ausstattung, einer hervorragenden Ensemble-Besetzung und einer respektvollen Adaption von Christie’s Klassiker, die das Original ehrt, ohne es sklavisch zu kopieren.

Die größte Stärke ist die Treue zum Geist des Originals. Branagh versteht, dass Christie’s Plot genial konstruiert ist und nicht verändert werden muss. Er konzentriert sich darauf, die Geschichte visuell und emotional zu bereichern, ohne sie zu verfälschen. Das ist selten in Hollywood.

Die Besetzung ist durchweg stark. Selbst in den kleineren Rollen wird nicht geschlampt. Derek Jacobi als Butler, Olivia Colman als Dienerin – das sind Schauspieler, die ihre wenigen Szenen zu kleinen Meisterwerken machen. So ein Ensemble bekommt man heute selten zusammen.

Visuell ist der Film ein Fest. Die Production Design ist Award-würdig, die Kostüme (Alexandra Byrne) sind perfekt, die Kameraarbeit atemberaubend. Man möchte sofort selbst in den Orient-Express steigen und durch Europa reisen.

Branagh schafft es auch, die komplexe Plot-Struktur verständlich zu halten. Christie’s Auflösung ist nicht einfach zu visualisieren, aber Branagh macht es elegant. Die finale Szene im Tunnel, wo Poirot seine Theorie erklärt, ist cinematisch brillant gelöst.

Die emotionale Komponente stimmt auch. Ohne zu spoilern: Die Geschichte hat einen tragischen Kern, und Branagh verliert ihn nie aus den Augen. Unter all dem Luxus und der visuellen Pracht liegt echte menschliche Tragödie.

Wo schwächelt Mord im Orient Express?

Der Film leidet stellenweise unter zu viel visueller Opulenz, die von der Intimität der Kriminalgeschichte ablenkt, und manche Charaktere bleiben trotz großartiger Schauspieler etwas oberflächlich.

Mein Hauptkritikpunkt: Branagh kann nicht widerstehen zu zeigen, was für ein toller Regisseur er ist. Die schrägen Kamerwinkel, die Kranfahrten, die opulenten Totalen – manchmal ist es zu viel des Guten. Christie’s Geschichte funktioniert als Kammerspiel, und manchmal wünschte ich mir mehr Zurückhaltung.

Mit 114 Minuten ist der Film auch zu lang. Nicht drastisch, aber spürbar. Manche Szenen hätten gestrafft werden können, ohne dass die Geschichte leidet. Die Jerusalem-Eröffnung, so schön sie ist, hätte kürzer sein können.

Einige Charaktere bleiben blass. Bei so einem großen Ensemble ist das unvermeidlich, aber trotzdem schade. Tom Bateman als Bouc hat zu wenig zu tun, Sergei Polunin und Lucy Boynton als ungarisches Paar sind hauptsächlich hübsche Dekoration.

Die Gewaltdarstellung ist merkwürdig unentschlossen. Einerseits will Branagh den klassischen, „sauberen“ Krimi machen, andererseits zeigt er dann doch blutige Details. Das passt nicht zusammen und fühlt sich wie ein Kompromiss an, den niemand wollte.

Der größte Schwachpunkt: Der Film erreicht nie die Spannung, die er haben könnte. Wir kennen alle das Ende (oder sollten es kennen), aber trotzdem hätte mehr Tension aufgebaut werden können. Manchmal plätschert es etwas vor sich hin.

Für wen ist Mord im Orient Express geeignet?

Der Film spricht vor allem Christie-Fans, Liebhaber klassischer Whodunits und Zuschauer an, die Wert auf opulente Ausstattung und hervorragende Schauspielerei legen, während er Action-Fans und Thriller-Junkies eher langweilen dürfte.

Christie-Puristen werden den Film lieben oder hassen – einen Mittelweg gibt es kaum. Wer das Buch kennt und schätzt, wird Branagh’s respektvolle Adaption zu würdigen wissen. Wer eine radikale Neuinterpretation erwartet hatte, wird enttäuscht sein.

Fans klassischer Hollywood-Filme der 30er und 40er Jahre sind die perfekte Zielgruppe. Der Film hat das Flair jener Ära, ohne altmodisch zu wirken. Wer „Casablanca“ oder „Der dünne Mann“ liebt, wird hier glücklich.

Ensemble-Cast-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Selten sieht man so viele großartige Schauspieler in einem Film zusammen. Wer gerne Schauspielkunst studiert, hat hier ein Lehrstück.

Visuell orientierte Kinogänger werden begeistert sein. Der Film ist so schön anzusehen, dass er fast als bewegtes Gemälde funktioniert. Wer Wert auf Production Design und Kostüme legt, bekommt hier Weltklasse geboten.

Weniger geeignet ist der Film für Action-Fans. Hier wird geredet, nicht geschossen. Die Spannung kommt aus Dialogen und Charakterinteraktion, nicht aus Verfolgungsjagden oder Explosionen.

Moderne Thriller-Fans könnten ungeduldig werden. Der Film nimmt sich Zeit, Charaktere zu entwickeln und Atmosphäre aufzubauen. Wer an schnelle Schnitte und konstante Action gewöhnt ist, findet das vielleicht langweilig.

Wer spielt in Mord im Orient Express mit?

  • Kenneth Branagh als Hercule Poirot
  • Johnny Depp als Edward Ratchett/Cassetti
  • Michelle Pfeiffer als Caroline Hubbard
  • Daisy Ridley als Mary Debenham
  • Leslie Odom Jr. als Dr. Arbuthnot
  • Judi Dench als Prinzessin Dragomiroff
  • Penélope Cruz als Pilar Estravados
  • Willem Dafoe als Gerhard Hardman
  • Josh Gad als Hector MacQueen
  • Derek Jacobi als Edward Masterman
  • Tom Bateman als Bouc
  • Sergei Polunin als Count Rudolph Andrenyi
  • Lucy Boynton als Countess Elena Andrenyi
  • Olivia Colman als Hildegarde Schmidt
  • Marwan Kenzari als Pierre Michel
  • Manuel Garcia-Rulfo als Biniamino Marquez

Fazit: Lohnt sich Mord im Orient Express?

Nach all den Jahren des Filmschauens bin ich immer noch überrascht, wenn Hollywood einen Klassiker nicht verhunzt. Branagh’s Mord im Orient Express ist so ein positiver Überraschungsfall. Klar, er ist nicht perfekt – die visuelle Opulenz überwältigt manchmal die Intimität der Geschichte, und manche Charaktere hätten mehr Tiefe vertragen können. Aber als Gesamtwerk funktioniert er.

Was mich am meisten beeindruckt: die Liebe zum Detail und zum Original. Branagh versteht, dass Christie’s Plot genial ist und nicht „verbessert“ werden muss. Stattdessen bereichert er ihn visuell und emotional, ohne ihn zu verraten. Das ist seltene Klugheit in einem Geschäft, das ständig das Rad neu erfinden will.

Die Besetzung ist ein Traum. Von Branagh’s exzentrischem Poirot über Michelle Pfeiffer’s großartige Hubbard bis zu Judi Dench’s bissiger Prinzessin – hier stimmt jede Rolle. Und die Bilder! Selten war ein Krimi so schön anzusehen.

Ja, er ist manchmal zu lang, zu opulent, zu verliebt in seine eigene Schönheit. Aber für einen Abend im Kino, an dem man sich an klassischem Storytelling und großartiger Schauspielkunst erfreuen will, ist er perfekt. Christie wäre stolz. 7.8/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Branagh verwandelt Christie's Kammerspiel in einen visuellen Leckerbissen, der beweist: Klassiker können durchaus Glamour vertragen.— aus der Wertung von Tribun
Mord im Orient Express gelingt der Spagat zwischen Werkstreue und cineastischer Neuinterpretation. Branagh's opulente Inszenierung und die hervorragende Ensemble-Besetzung machen den Film zu einem Vergnügen, auch wenn manchmal weniger mehr gewesen wäre. Die Geschichte funktioniert immer noch, die Bilder sind atemberaubend, und Michelle Pfeiffer allein ist den Kinobesuch wert. Für Christie-Fans ein Muss, für alle anderen ein stilvoller Krimi-Abend.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Mord im Orient Express (2017)

Wo kann ich Mord im Orient Express (2017) streamen?

Mord im Orient Express (2017) läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Mord im Orient Express (2017)?

Mord im Orient Express (2017) hat eine Laufzeit von rund 114 Minuten (1 Stunde und 54 Minuten).

Lohnt sich Mord im Orient Express (2017)?

Unsere Redaktion vergibt Mord im Orient Express (2017) einen Watcher-Score von 7,8 von 10. Mord im Orient Express gelingt der Spagat zwischen Werkstreue und cineastischer Neuinterpretation. Branagh's opulente Inszenierung und die hervorragende Ensemble-Besetzung machen den Film zu einem Vergnügen, auch wenn manchmal weniger mehr gewesen wäre. Die Geschichte funktioniert immer noch, die Bilder sind atemberaubend, und Michelle Pfeiffer allein ist den Kinobesuch wert. Für Christie-Fans ein Muss, für alle anderen ein stilvoller Krimi-Abend.

Für wen ist Mord im Orient Express (2017) geeignet?

Mord im Orient Express (2017) ist vor allem etwas für Mystery und Drama-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in Mord im Orient Express (2017)?

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot den legendären Orient-Express.

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Trailer

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Besetzung

Kenneth BranaghHercule Poirot
Tom BatemanBouc
Michelle PfeifferCaroline Hubbard
Johnny DeppEdward Ratchett
Josh GadHector MacQueen
Willem DafoeGerhard Hardman
Judi DenchPrincess Dragomiroff
Derek JacobiEdward Henry Masterman
Leslie Odom Jr.Dr. Arbuthnot
Daisy RidleyMiss Mary Debenham

FAQ zu Mord im Orient Express (2017)

Ist der Film eine treue Adaption des Romans?
Ja, Branagh hält sich sehr eng an Christie's Vorlage. Die Grundhandlung, die Charaktere und vor allem die geniale Auflösung bleiben unverändert. Nur die visuelle Umsetzung und einige Charakterdetails wurden für das Kino angepasst.
Muss man das Buch kennen, um den Film zu verstehen?
Nein, der Film funktioniert auch für Neulinge perfekt. Branagh führt alle wichtigen Charaktere und Plotpunkte klar ein. Wer das Buch kennt, wird zusätzliche Details entdecken, aber es ist keine Voraussetzung.
Wie unterscheidet sich Branagh's Poirot von anderen Versionen?
Branagh's Poirot ist theatralischer und körperlich aktiver als beispielsweise David Suchet's TV-Version. Der überdimensionierte Schnurrbart und die Obsession für Symmetrie sind stärker betont, was dem Charakter mehr Komik verleiht.
Ist der Film für Kinder geeignet?
Bedingt. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und enthält keine explizite Gewalt oder Sex. Allerdings können die komplexe Handlung und die langsame Erzählweise jüngere Zuschauer überfordern oder langweilen.
Gibt es eine Fortsetzung zu dem Film?
Ja, 2022 erschien "Tod auf dem Nil" mit Kenneth Branagh als Poirot in der Hauptrolle. Ein dritter Film der Reihe ist in Planung, was zeigt, dass Branagh's Interpretation erfolgreich war.
Wo wurde der Film gedreht?
Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in den Longcross Studios in England statt. Die spektakulären Außenaufnahmen entstanden in verschiedenen Locations, unter anderem in der Türkei und in den britischen Studios mit aufwendigen Set-Konstruktionen.
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