Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist A Haunting in Venice sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Branagh gelingt endlich ein stimmungsvoller Poirot-Film, der Krimi-Spannung mit Gothic-Horror verbindet.
Für wen geeignet: Christie-Fans, die mal was Neues wollen, Gothic-Horror-Liebhaber, Poirot-Einsteiger, Atmosphäre-Cineasten.
Nicht geeignet für: Puristische Christie-Anhänger, Splatter-Fans, Action-Suchende.
Mein Urteil: Nach den eher lahmen ersten beiden Filmen überrascht Branagh hier positiv. Die Venedig-Kulisse und der Horror-Twist funktionieren besser als erwartet.
Worum geht es in A Haunting in Venice?
Ein pensionierter Poirot wird 1947 in Venedig zu einer Séance gelockt, wo er sich plötzlich mit echten Morden und möglicherweise übernatürlichen Phänomenen konfrontiert sieht. Der belgische Detektiv, der eigentlich seine Ruhe haben wollte, muss in einem alten Palazzo gegen menschliche Intrigen und vielleicht sogar Geister ermitteln.
Ehrlich gesagt war ich skeptisch, als ich hörte, dass Branagh seinen Poirot ins Horror-Genre schickt. Die ersten beiden Filme der Reihe hatten mich nicht sonderlich begeistert – zu steril, zu bemüht klassisch. Aber diese Geschichte hier funktioniert anders.
Wir treffen Poirot in seiner selbst gewählten Pension in Venedig. Er ist müde vom Lösen von Mordfällen, will seine grauen Zellen endlich mal zur Ruhe kommen lassen. Verständlich nach all den Jahren. Doch dann taucht die Krimiautorin Ariadne Oliver auf – gespielt von Tina Fey, was zunächst seltsam wirkt, aber funktioniert.
Sie überredet ihn, an einer Halloween-Séance in einem alten Palazzo teilzunehmen. Das Gebäude war früher ein Waisenhaus, in dem tragische Dinge passiert sind. Die verstorbenen Kinder sollen angeblich noch immer dort spuken. Poirot hält das natürlich für Humbug – bis die ersten seltsamen Dinge passieren.
Was mir an der Handlung gefällt: Sie nimmt sich Zeit für die Atmosphäre. Anstatt sofort mit dem ersten Mord loszuballern, baut der Film Spannung auf. Die Séance beginnt, unheimliche Geräusche ertönen, Lichter flackern. Und dann – Mord.
Wie ist Kenneth Branaghs Regie und Vision?
Branagh wagt endlich etwas Neues mit seinem Poirot und schafft eine düstere, fast expressionistische Atmosphäre, die perfekt zu Venedigs morbider Schönheit passt. Seine Kameraführung ist diesmal viel dynamischer und die Gothic-Horror-Elemente wirken überraschend natürlich.
Ich muss zugeben, nach „Mord im Orient Express“ und „Tod auf dem Nil“ dachte ich, Branagh hat seinen Poirot in eine Sackgasse manövriert. Zu glatt, zu vorhersehbar, zu sehr auf nostalgische Gemütlichkeit getrimmt. Hier aber zeigt er eine andere Seite.
Die Regie ist viel nervöser, unruhiger als in den Vorgängern. Branagh nutzt extreme Weitwinkel-Aufnahmen, die den alten Palazzo geradezu bedrohlich wirken lassen. Die Räume scheinen sich zu verzerren, Schatten werden zu eigenständigen Charakteren. Das erinnert mich an die besten Hammer-Horror-Filme der 60er Jahre.
Was mir besonders auffällt: Branagh traut sich diesmal, Poirot zu dekonstruieren. Der große Detektiv zweifelt an sich selbst, wird von den übernatürlichen Ereignissen verunsichert. Das macht ihn menschlicher, verletzlicher. In einer Szene sehen wir ihn regelrecht panisch – etwas, was ich beim sonst so selbstsicheren Poirot noch nie erlebt habe.
Die Entscheidung, die Geschichte von England nach Venedig zu verlegen, war genial. Die Stadt mit ihren nebligen Kanälen, den verfallenden Palazzi und der ständigen Präsenz des Wassers wird zum perfekten Schauplatz für eine Geistergeschichte.
Wie überzeugt die Besetzung in A Haunting in Venice?
Kenneth Branagh liefert seine bisher beste Poirot-Performance ab, während Michelle Yeoh als mysteriöses Medium brilliert und Tina Fey überraschend gut als Krimiautorin funktioniert. Die gesamte Besetzung profitiert von den stärkeren, weniger stereotypen Rollen.
Branagh selbst ist diesmal viel weniger theatralisch als in den Vorgängern. Sein Poirot wirkt geerdeter, müder, menschlicher. Besonders in den Momenten, wo er an seinem Verstand zu zweifeln beginnt, zeigt Branagh eine Verletzlichkeit, die ich so noch nicht von ihm kannte.
Michelle Yeoh als Medium Joyce Reynolds ist ein echter Glücksgriff. Sie bringt eine geheimnisvolle Autorität mit, die einen wirklich im Unklaren lässt: Ist sie eine Scharlatanin oder hat sie wirklich übernatürliche Fähigkeiten? Yeoh spielt diese Ambivalenz perfekt aus.
Tina Fey als Ariadne Oliver war für mich die größte Überraschung. Ich hatte Bedenken, ob die Comedy-Ikone in einem Gothic-Krimi funktioniert. Aber sie spielt die exzentrische Autorin mit genau der richtigen Mischung aus Neugier und Skepsis.
Jamie Dornan als traumatisierter Arzt Dr. Ferrier zeigt eine seiner besten Leistungen überhaupt. Sein Charakter trägt die Wunden des Krieges in sich, was dem Film eine zusätzliche emotionale Ebene gibt. Sein Sohn Leopold, gespielt von Jude Hill, ist kein typisches Krimi-Kind, sondern ein intelligenter kleiner Kerl mit eigenen Geheimnissen.
Kelly Reilly als die trauernde Mutter Rowena Drake bringt die richtige Mischung aus Verzweiflung und Entschlossenheit mit. Ihre Figur hätte leicht zur Klischee-Witwe werden können, aber Reilly gibt ihr Tiefe.
Wie ist die Kamera und Bildsprache von A Haunting in Venice?
Kameramann Haris Zambarloukos erschafft mit extremen Weitwinkeln und expressionistischen Schatten eine visuell beeindruckende Gothic-Atmosphäre. Die Venedig-Kulisse wird durch geschickte Beleuchtung und Nebel-Effekte zu einem eigenen, unheimlichen Charakter.
Die Kameraarbeit ist das Highlight des Films. Zambarloukos, der schon die ersten beiden Poirot-Filme gedreht hat, zeigt hier eine völlig neue Seite. Statt der statischen, symmetrischen Kompositionen der Vorgänger gibt es diesmal dynamische, oft verstörende Bilder.
Besonders beeindruckend sind die Aufnahmen im Palazzo selbst. Die extremen Weitwinkel lassen die Räume riesig und gleichzeitig bedrohlich wirken. Manchmal scheinen die Wände zu atmen, sich zu bewegen. Das ist technisch brillant umgesetzt.
Die Beleuchtung arbeitet viel mit Kontrasten. Flackernde Kerzen werfen tanzende Schatten an die Wände, während draußen der Sturm tobt. In einer Szene sehen wir Poirot nur als Silhouette gegen ein Fenster – ein fast expressionistisches Bild, das mich an „Das Cabinet des Dr. Caligari“ erinnert hat.
Venedig selbst wird perfekt eingefangen. Die nebligen Kanäle in der Dämmerung, die verfallenden Fassaden der Palazzi, das omnipräsente Wasser – alles trägt zur unheimlichen Grundstimmung bei. Man spürt förmlich die Feuchtigkeit und Kälte.
Wie ist die Musik und der Sound in A Haunting in Venice?
Hildur Guðnadóttirs Score ist dunkel, atmosphärisch und verzichtet glücklicherweise auf typische Horror-Klischees. Stattdessen setzt sie auf subtile Streicher-Arrangements und unheimliche Soundeffekte, die perfekt zur Gothic-Atmosphäre passen.
Nach ihrem Oscar-Gewinn für „Joker“ war ich gespannt, wie Guðnadóttir einen Poirot-Film vertonen würde. Das Ergebnis überzeugt mich vollkommen. Ihre Musik ist nie aufdringlich, aber immer präsent.
Statt typischer Horror-Schockeffekte setzt sie auf subtile Verstörung. Lange, tiefe Streicher-Töne, die sich langsam aufbauen. Manchmal ist es nur ein leises Kratzen oder Knarren, das einen nervös macht. Das ist viel effektiver als billige Jump-Scares.
Besonders gelungen ist die Art, wie die Musik mit den Geräuschen des alten Palazzo verschmilzt. Das Knarren der Dielen, das Pfeifen des Windes, das Plätschern der Kanäle – alles wird zu einem organischen Soundteppich.
In den Séance-Szenen wird die Musik fast zu einem eigenen Charakter. Sie verstärkt die Ungewissheit: Passiert hier wirklich etwas Übernatürliches oder ist alles nur geschickte Manipulation? Guðnadóttir hält diese Ambivalenz perfekt aufrecht.
Was sind die Stärken von A Haunting in Venice?
Der Film punktet durch seine einzigartige Atmosphäre, die gelungene Genremischung aus Krimi und Gothic-Horror, sowie durch eine Poirot-Darstellung, die endlich mal menschliche Schwächen zeigt. Die Venedig-Kulisse und die technische Umsetzung sind erstklassig.
Die größte Stärke ist definitiv der Mut, etwas Neues zu wagen. Nach zwei eher konventionellen Poirot-Filmen war es höchste Zeit für einen frischen Ansatz. Die Gothic-Elemente fühlen sich nicht aufgesetzt an, sondern sind organisch in die Krimi-Handlung eingewoben.
Poirot als zweifelnder, verletzlicher Charakter zu zeigen, war ein Risiko – aber es funktioniert. Branagh zeigt uns einen Detektiv, der an seine Grenzen stößt, der nicht alle Antworten hat. Das macht ihn sympathischer als den unfehlbaren Superhirn der Bücher.
Die Atmosphäre ist schlichtweg perfekt. Ich hatte schon lange nicht mehr einen Krimi gesehen, der so eine dichte, unheimliche Stimmung erzeugt. Venedig als Schauplatz ist ein Volltreffer – die Stadt hat etwas Morbides, Geheimnisvolles, das perfekt zur Geschichte passt.
Technisch ist der Film auf höchstem Niveau. Kamera, Licht, Ton, Musik – alles greift perfekt ineinander. Besonders die Soundgestaltung verdient Lob. Die Art, wie natürliche Geräusche mit der Filmmusik verschmelzen, ist meisterhaft.
Auch das Drehbuch von Michael Green verdient Anerkennung. Er hat es geschafft, Christies Grundidee zu nehmen und etwas völlig Eigenständiges daraus zu machen. Die Charaktere haben mehr Tiefe als in den Vorgängern, die Dialoge wirken natürlicher.
Was sind die Schwächen von A Haunting in Venice?
Puristische Christie-Fans werden den Horror-Twist möglicherweise ablehnen, und manchmal übertreibt der Film mit seinen übernatürlichen Elementen. Die Auflösung fällt etwas konventioneller aus als der atmosphärische Aufbau vermuten lässt.
Meine größte Kritik betrifft das Ende. Nach all dem atmosphärischen Aufbau, der Ungewissheit über das Übernatürliche, löst sich alles doch ziemlich rational auf. Das ist einerseits Christie-typisch, aber andererseits hätte ich mir mehr Mut zu einer ambivalenteren Auflösung gewünscht.
Einige Charaktere bleiben trotz der besseren Rollen noch etwas blass. Kyle Allen als Maxime Gerard zum Beispiel wirkt mehr wie ein Platzhalter als wie eine echte Person. Auch Emma Laird als Desdemona hätte mehr Bildschirmzeit und Entwicklung verdient gehabt.
Manchmal wird es mit den Horror-Elementen etwas zu dick aufgetragen. Ein paar Jump-Scares hätten ruhig wegfallen können. Der Film ist am stärksten, wenn er subtil arbeitet, nicht wenn er mit billigen Schockeffekten operiert.
Die Laufzeit von 103 Minuten hätte ruhig etwas länger sein können. Gerade die Charakterentwicklung einiger Nebenfiguren hätte mehr Zeit verdient. So bleiben manche Motivationen etwas oberflächlich.
Für wen ist A Haunting in Venice geeignet?
Der Film spricht sowohl Christie-Fans an, die mal etwas Neues sehen wollen, als auch Gothic-Horror-Liebhaber, die auf atmosphärischen Grusel stehen. Perfekt für alle, die ihre Krimis gerne mit einer Prise Übernatürlichem mögen.
Wenn du die klassischen Poirot-Filme langweilig findest, könnte das hier dein Einstieg sein. Der Film funktioniert auch ohne Vorwissen über die Figur – Branagh erklärt alles Nötige, ohne belehrend zu wirken.
Gothic-Horror-Fans werden die Atmosphäre lieben. Auch wenn es kein reiner Horror-Film ist, die Stimmung erinnert an die besten Geistergeschichten. Denk an „The Others“ oder „The Devil’s Backbone“ – ähnliche Qualität, ähnlicher Ton.
Für Venedig-Liebhaber ist der Film ein Muss. Selten wurde die Stadt so stimmungsvoll und unheimlich eingefangen. Jeder, der schon mal durch die nebligen Gassen gewandert ist, wird sich wiederfinden.
Nicht geeignet ist der Film für Christie-Puristen, die ihren Poirot genau so wollen wie in den Büchern. Auch wer knallharte Action oder Gore-Horror erwartet, wird enttäuscht. Das ist atmosphärisches Kino, kein Adrenalin-Kick.
Wer spielt in A Haunting in Venice mit?
- Kenneth Branagh als Hercule Poirot
- Tina Fey als Ariadne Oliver
- Michelle Yeoh als Joyce Reynolds
- Jamie Dornan als Dr. Leslie Ferrier
- Kelly Reilly als Rowena Drake
- Emma Laird als Desdemona Holland
- Kyle Allen als Maxime Gerard
- Jude Hill als Leopold Ferrier
- Riccardo Scamarcio als Vitale Portfoglio
- Camille Cottin als Olga Seminoff
Fazit: Lohnt sich A Haunting in Venice?
Nach den eher mittelmäßigen ersten beiden Filmen hat Branagh endlich den richtigen Ton für seine Poirot-Interpretation gefunden. Die Kombination aus klassischem Krimi und Gothic-Horror ist ein Risiko, das sich auszahlt. Venedig als Schauplatz ist genial gewählt, die Atmosphäre stimmt von der ersten bis zur letzten Minute.
Klar, das Ende hätte mutiger sein können, und nicht alle Charaktere sind gleich stark ausgearbeitet. Aber als Gesamtpaket überzeugt der Film durch seine einzigartige Stimmung und die technisch brillante Umsetzung. Branagh zeigt uns endlich einen Poirot mit menschlichen Schwächen – und das macht den großen Detektiv paradoxerweise größer, nicht kleiner.
Für mich ist das der erste Poirot-Film von Branagh, den ich wirklich empfehlen kann. Er funktioniert sowohl für Christie-Fans als auch für Neulinge, sowohl für Krimi-Liebhaber als auch für Gothic-Enthusiasten. Ein gelungener Beweis, dass auch klassische Figuren von einem frischen Ansatz profitieren können.
Bewertung
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Branagh wagt endlich was Neues und erschafft einen atmosphärisch dichten Gothic-Krimi, der Poirot menschlicher macht.— aus der Wertung von Tribun
Wer streamt A Haunting in Venice?
Verfügbarkeit DEStand 18.08.2026: A Haunting in Venice läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 18.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu A Haunting in Venice
Wo kann ich A Haunting in Venice streamen?
A Haunting in Venice läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert A Haunting in Venice?
A Haunting in Venice hat eine Laufzeit von rund 104 Minuten (1 Stunde und 44 Minuten).
Lohnt sich A Haunting in Venice?
Unsere Redaktion vergibt A Haunting in Venice einen Watcher-Score von 7,8 von 10. A Haunting in Venice gelingt es, die etwas eingestaubte Poirot-Reihe zu revitalisieren. Die Mischung aus klassischem Krimi und Gothic-Horror funktioniert überraschend gut, auch wenn das Ende etwas zu konventionell ausfällt. Technisch brillant umgesetzt mit einer Venedig-Kulisse, die zum eigenständigen Charakter wird. Branaghs beste Poirot-Performance bisher.
Für wen ist A Haunting in Venice geeignet?
A Haunting in Venice ist vor allem etwas für Mystery und Thriller-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in A Haunting in Venice?
Der berühmte Detektiv Hercule Poirot, der inzwischen im Ruhestand und im selbstgewählten Exil in Venedig lebt, nimmt nur widerwillig an einer Halloween-Séance in einem verfallenen Spukpalast teil.
Trailer
Besetzung
FAQ zu A Haunting in Venice
Ist A Haunting in Venice ein echter Horror-Film?
Muss man die anderen Poirot-Filme gesehen haben?
Wie nah ist der Film an Agatha Christies Vorlage?
Ist der Film für Kinder geeignet?
Wie ist das Ende - zufriedenstellend gelöst?
Lohnt sich der Film auch für Horror-Skeptiker?
Der Saal
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1 Kommentar
Mega fand ich, wie Kenneth Branagh wieder voll in seine Rolle als Hercule Poirot eintaucht! 😍 Der ganze Venedig-Vibe hat mich voll gepackt, das düstere Setting und die mysteriöse Stimmung waren echt klasse. Ich fand auch cool, dass der Film auf Agatha Christies Werk basiert, das gibt dem Ganzen so ’nen extra Hauch von Krimi-Feeling. Und ganz ehrlich, ich war echt gespannt, ob Poirot dieses Mal den Spuk in Venedig aufklären kann – plus, das Ende hat mich echt überrascht! 🔍👻