Poster zur Serie Cyberpunk: Edgerunners: Trigger animiert Night City bis zur Erschöpfung (2022) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Cyberpunk: Edgerunners: Trigger animiert Night City bis zur Erschöpfung (2022)

🏅 Meisterwerk 📺 Serie 1 Staffel · 10 Folgen AnimationAction & Adventure FSK 16 Miniserie
⚡ Kurz gesagt

Ich sass an diesem Oktoberabend 2022 in meiner Küche, zwei leere Dosen Monster auf dem Tisch, Linus war schlafen, und ich hab Folge 10 geguckt und ich wusste dass mich das die nächsten Wochen begleiten würde. Es hat mich nicht begleitet. Es hat mich übernommen. Ich hab in der Folgewoche bei der Arbeit im Filmpalette Köln bei jedem Kunden versucht das Gespräch auf Cyberpunk zu lenken, und zwei Leute haben das gleich darauf gekauft, und einer hat mir einen Monat später eine SMS geschickt, 'danke Tom, ich glaub ich brauch Therapie'. Das ist mein liebster Kommentar je zu einer Empfehlung. Edgerunn Watcher-Score 9,0/10.

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Wer streamt Cyberpunk: Edgerunners?

Verfügbarkeit DE

Stand 16.04.2026: Cyberpunk: Edgerunners läuft im Abo bei Netflix – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 16.04.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Staffeln & Folgen

aus der WatchGuide-Datenbank
S1Staffel 1· 10 Folgen · ab Sep. 2022
E01Let You Down13.09.22
E02Like A Boy13.09.22
E03Smooth Criminal13.09.22
E04Lucky You13.09.22
E05All Eyez On Me13.09.22
E06Girl on Fire13.09.22
E07Stronger13.09.22
E08Stay13.09.22
E09Humanity13.09.22
E10My Moon My Man13.09.22
S2Staffel 2· 0 Folgen
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Der Seriencheck

von CineTom

Seit dem 13. September 2022 gibt es einen Anime, der in zehn Folgen das schafft, was Cyberpunk 2077 über zwei Jahre und ein PR-Desaster nicht geschafft hat — und genau deshalb ist Edgerunners das Ding, über das ich seit drei Jahren nicht mehr wirklich aufgehört habe zu reden.

Studio Trigger, Regie Hiroyuki Imaishi, Musik Akira Yamaoka. Netflix hat da etwas gemacht, was ich ihnen kaum zugetraut hätte. 9.0/10 von mir, und ich schreib gleich warum das fast noch zu niedrig ist.

Folge 10. Linus hat mich erwischt wie ich geheult hab.

Linus ist mein Mitbewohner, ich hab das in anderen Reviews schon mal erklärt, er findet Filme grundsätzlich blöd („Warum zwei Stunden jemandem beim Lügen zuschauen?“), und er kam an dem Abend gerade aus der Küche mit einem Glas Wasser und hat mich im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen sehen, bei halb offenem Mund, und mit einer Träne die schon ziemlich weit gekommen war. Er hat nichts gesagt und ist wieder ins Bett gegangen. Am nächsten Tag hat er mich gefragt ob ich aufgehört hab das Ding zu gucken, und ich hab gesagt dass ich alle zehn Folgen am Stück reingezogen habe und er hat nur genickt und ist zur Uni. Das ist Linus-Code für „okay, vielleicht ist da doch was dran“. Ich hab es genossen.

Cyberpunk: Edgerunners ist eine Netflix-Anime-Serie aus dem Jahr 2022, zehn Folgen zwischen 23 und 28 Minuten, angesiedelt in Night City, dem gleichen kaputten Moloch wie das Cyberpunk 2077 Spiel von CD Projekt Red. Die Serie erzählt die Geschichte von David Martinez, einem Teenager aus den Slums, dessen Mutter stirbt, und der sich danach entscheidet Edgerunner zu werden — also ein illegaler Söldner für die Firmen und Banden der Stadt. Er schliesst sich einer Crew an, er verliebt sich, er zieht sich einen Chip ins Gehirn der ihm die Zeit verlangsamen lässt, und jeder der Cyberpunk kennt weiß ab diesem Moment in welche Richtung das hier geht. Die Frage ist nicht ob er zerbricht. Die Frage ist, wie viele von den anderen er mit sich reisst.

Ich geb der Serie 9.0 von 10. Ich geb seit ich bei WatchGuide schreibe sehr selten über 9, und wenn ich es tue dann meine ich es auch. Dieses Ding hat mich in einer Art getroffen, wie mich zuletzt Vinland Saga getroffen hat, und das ist eine Messlatte die nicht viele Animes packen. Wenn ich mal ein halbes Jahr Abstand hatte, wäre ich vielleicht bei 9.3. Ich wollte nicht unfair hoch rangieren.

Trigger. Imaishi. Und was das übersetzt eigentlich heißt.

Ich muss kurz nerdig werden, es tut mir leid. Studio Trigger ist 2011 von Ex-Gainax-Leuten gegründet worden, vor allem Hiroyuki Imaishi, der vorher Gurren Lagann gemacht hat und Kill la Kill, und wer eines von beiden gesehen hat weiß dass Imaishi-Anime nicht Animation im klassischen Sinne sind sondern eher ein epileptischer Anfall mit Storyboard. Er macht Kamerafahrten die physikalisch unmöglich sind, er kippt Farbpaletten mitten in Actionszenen, seine Charaktere verzerren sich wenn sie schreien, und die ganze Sache sieht oft so aus als ob jemand vergessen hat dem Zeichner zu sagen wann er aufhören soll. Wenn Trigger eines kann, dann ist es Chaos kontrolliert auf den Bildschirm schmeissen. Bei Cyberpunk: Edgerunners treffen sie auf eine Welt die ohnehin schon aus zerschmettertem Neon und Körperhorror besteht, und das Match ist, wie soll ich sagen, das Match ist perfekt.

Anke — meine Cousine, sie ist Ankes Tochter, also Sylvias Kollegin kennt sie aus dem Atelier, egal — Anke hat sich mal Episode 5 mit mir angeguckt, weil ich ihr gesagt hab sie muss das sehen. Sie hat die Hände vors Gesicht geschlagen bei der Fabrik-Szene und gesagt „Tom, das ist zu schnell, ich werd fast schlecht“ und ich musste pausieren, und sie hat danach den Rest trotzdem durchgezogen weil die Musik sie nicht losgelassen hat. Das ist mir mehr wert als jede Metacritic-Punktzahl. Anke schaut sonst A24-Horror und Kubrick-Klassiker, wenn die Edgerunners pausieren muss weil es ihr zu viel wird, dann sagt das etwas über die visuelle Dichte dieses Dings.

Das Ding mit dem Game-Crash von 2020. Und dem Comeback.

Ich war im Filmpalette Köln damals als die Trailer für Cyberpunk 2077 liefen, als Teil der Vorfilm-Kampagne von Keanu Reeves, und ich kann mich erinnern dass die halbe Lobby nach dem Film darüber geredet hat dass 2020 ein verdammt gutes Spielejahr wird. Und dann kam das Spiel raus und es war ein Desaster. Bugs, abgestürzte Konsolen-Versionen, Sony hat es aus dem PlayStation Store genommen, die Aktie von CD Projekt Red ist abgestürzt, alle waren sauer, ich war sauer, ich hatte mir das Spiel extra für die PS4 geholt und es war kaum spielbar. Also hab ich es verstauben lassen.

Dann kam 2022 und Netflix hat Trigger diesen Anime machen lassen, und das Unglaubliche ist: die Serie hat das Spiel gerettet. Nicht technisch, das Spiel ist durch Patches spielbar geworden, aber emotional. Leute haben Edgerunners geguckt, haben sich so in Night City verliebt dass sie das Spiel wieder rausgekramt haben, und CD Projekt Red hat berichtet dass die Copies nach dem Anime über 20 Millionen verkauft wurden. Ein Anime hat ein AAA-Spiel vom Friedhof zurückgeholt. Das ist nie zuvor in diesem Ausmass passiert. Reddit hat wochenlang nichts anderes diskutiert — r/LowSodiumCyberpunk war danach größer als r/Cyberpunk, und wer die Dynamik zwischen Subreddits kennt weiß wie seltsam das ist.

Ich erwähne das weil es die Serie einrahmt. Edgerunners ist nicht nur ein guter Anime. Edgerunners ist ein guter Anime der etwas in der echten Welt bewegt hat, und das ist die Art von kulturellem Event die ich mag, selbst wenn ich am Ende mit verquollenen Augen auf meinem Sofa sitze und Linus davon nichts wissen will.

David Martinez. Ikonischer Anime-Protagonist. Ich meine das so.

David Martinez ist die Art Charakter, die sich in meinen Ranglisten verewigt, die ich als Neuling in Sachen Rangliste-Besessenheit führe — ich hab eine Google-Tabelle für die besten Anime-Protagonisten der 2020er, mit Kategorien wie „Emotionaler Bogen“ und „Design-Distinktivität“ und „Finale Szene“, und David sitzt dort in den Top 5 neben Gabimaru aus Jigokuraku und Denji aus Chainsaw Man und Power. Was ihn so besonders macht: er ist nicht der Auserwählte. Er ist nicht „derjenige welcher“. Er ist ein Kid aus den Slums, dessen Lebensumstände ihn in Richtungen drängen, die er nicht wählt, und die einzige echte Entscheidung die er trifft ist die, weiterzumachen wenn jeder rationale Mensch stehen bleiben würde. Das ist ein Archetyp den ich gern mag, aber fast nie gut gemacht sehe.

Zach Aguilar spielt ihn im englischen Dub — ich hab es erst auf Japanisch mit KENN gesehen, weil ich OmU Typ bin und das bin ich seit r/TrueFilm 2013 — und dann beim zweiten Rewatch mit Zach Aguilar auf Englisch, weil mich interessiert hat ob die Dubs den emotionalen Ton halten. Halten sie. Aguilar spielt David in der englischen Fassung als einen Jungen der den Verstand langsam verliert und irgendwie nicht mal merkt dass er ihn verliert, und KENN macht im Japanischen dasselbe nur mit mehr Verzweiflung in der Stimme. Beide funktionieren. Beide reissen einen mit. Wenn ihr Edgerunners empfehlt und jemand fragt ob Sub oder Dub, die ehrliche Antwort ist: beide. Ich weiß wie wenig das hilft, sorry.

Akira Yamaoka komponiert die Musik. Ja, dieser Akira Yamaoka.

Wenn ihr Silent Hill kennt, wisst ihr wer Akira Yamaoka ist. Wenn ihr Silent Hill nicht kennt, dann ist Yamaoka der Mann der seit Ende der Neunziger Musik komponiert, die im Standbild eigentlich gar nichts tut aber sobald sie zum richtigen Moment einsetzt euch in einen anderen Zustand versetzt, mit Industrial-Drums und rostigen Metall-Klängen und oft einer Melodie die sich weigert die Tonika zu erreichen. In Edgerunners macht er genau das. Die OSTs sind teils hübsch und teils ein beherrschter Anfall, und dann gibt es das Opening „This Fffire“ von Franz Ferdinand, das hab ich anfangs für eine seltsame Wahl gehalten und dann ab Folge 3 habe ich es nicht mehr abgeschaltet wenn der Vorspann kam, weil der Song beim Gucken der kompletten Serie eine Bedeutung gekriegt hat, die er als einzelnes Lied nicht hatte. Das Ending „Let You Down“ von Dawid Podsiadlo ist polnisch gesungen und gehört zur letzten Szene die ich hier nicht spoilern werde, und wenn ihr irgendwann an einem Freitagabend um 2 Uhr weinend an eurem Schreibtisch sitzt und dieses Lied in Dauerschleife hört, dann wisst ihr warum.

Stefan — mein Chefredakteur, er ist auch Ankes Mann und besitzt Kubrick, die Katze, die sich manchmal auf meinem Zeichenblock zusammenrollt wenn ich bei ihm zu Besuch bin — Stefan meinte nach seinem Rewatch letztens dass der Soundtrack von Edgerunners das beste ist was Trigger je an Musik hatte, und er hat Kill la Kill gesehen und Gurren Lagann, also weiß er wovon er redet. Kubrick war dabei. Kubrick hatte keine Meinung.

Die Stimmen hinter den Edgerunners

  • KENN als David Martinez (japanisch) — In Deutschland kaum bekannt, aber er hat vorher Maki Zenin-Rollen gemacht und in Edgerunners dreht er komplett auf.
  • Zach Aguilar als David (englisch) — War Tanjiro in Demon Slayer. Hier macht er eine ganz andere Farbe, rauer, kaputter, und es funktioniert.
  • Aoi Yuki / Emi Lo als Lucy — Aoi Yuki habt ihr als Tanya in Youjo Senki gehört, Emi Lo ist relativ neu im Business. Beide Lucy-Performances sind gleichwertig auf unterschiedliche Weise.
  • Tomoyo Kurosawa als Rebecca — Die MVP der Serie, no cap.
  • Hiroki Touchi / William C. Stephens — Maine. Die Crew-Leaderin. Man merkt die Performance sobald sie Raum betritt.
  • Matthew Mercer als Falco in der englischen Fassung — DAS ist der Mann hinter Critical Role, wer D&D-Streams guckt weiß wer das ist. Mercer bringt Falco eine Dringlichkeit die in der japanischen Originalversion mit Yasuyuki Kase etwas anders klingt, weniger weich, mehr Schrapnell.
  • Dorio, Kiwi, Pilar — alle brillant gespielt, aber ich könnte den ganzen Review zu einer Liste machen und das war ja nicht die Idee.

Das Problem mit der Animationsqualität. Das keines ist.

Ich hab früher diesen Satz rausgehauen, den ich seitdem bereue: „CGI ist nicht das Problem, faules CGI ist das Problem.“ Edgerunners beweist die Version für 2D-Animation: Handgezeichnetes ist nicht das Problem, unambitioniertes Handgezeichnetes ist das Problem. Trigger haut in dieser Serie Framerates raus, die bei anderen Studios für Film-Productions reserviert wären, und sie tun es zehn Folgen lang ohne Budget-Sicherheit. In r/anime war die Diskussion zeitweise komplett darüber, wie Trigger das überhaupt finanziell hingekriegt hat, und die Antwort war Netflix-Geld plus der Trigger-typische Wahnsinn, der Leute im Studio laut Interviews zeitweise fast zerlegt hat. Imaishi und sein Kreativchef Yoh Yoshinari haben in Interviews mit Wikipedia EN angedeutet, dass das Tempo nicht wiederholbar ist und das glaub ich ihnen sofort.

Auf Rotten Tomatoes steht die Serie bei 100 Prozent Tomatometer (16 Kritiken, alle positiv) und 95 Prozent Audience Score, auf Letterboxd ist sie bei 4.36 von 5 Sternen bei über 42.000 Bewertungen, und sie hat IGN Anime of the Year 2022 und Crunchyroll Anime of the Year 2023 gewonnen. Das ist für einen zehnteiligen Netflix-Anime aus einer Spielwelt eine surreale Scorecard, und sie spiegelt genau das wider, was Anke damals auf dem Sofa meinte: das hier ist zu viel, das hier ist zu dicht, und genau deshalb will man es auch am Ende wieder sehen.

Womit das hier verwandt ist. Und womit nicht.

Wenn ihr auf der Suche nach etwas Vergleichbarem seid, die naheliegendsten Nachbarn sind die alten Cyberpunk-Klassiker Blade Runner und Akira, und die liegen buchstäblich als Poster an meiner Wand und das ist kein Zufall. Edgerunners steht in dieser Tradition, aber eher als jemand der die Traditionspatina abkratzt und schaut was unten drunter noch brennt. Aus der aktuellen Anime-Ecke sind mir Chainsaw Man und Attack on Titan in den Sinn gekommen, weil beide mit dem „wie viele Leute kann ich der Hauptfigur wegnehmen bevor sie zerbricht“ Trick arbeiten, den Edgerunners auf eigene Weise benutzt. Solo Leveling geht in die Power-Fantasy-Richtung, während Edgerunners die Power-Fantasy nimmt und sie dann langsam und bewusst auseinanderschraubt — was ähnlich ist und doch das komplette Gegenteil. Wer The Matrix geguckt hat und gedacht hat die Welt könnte noch giftiger aussehen, findet in Night City den perfekten Nachschlag.

Und wer Bleach: Thousand-Year Blood War mochte für die Art, wie Studio Pierrot dort komplett durchgedreht ist beim Animations-Budget, wird bei Edgerunners zuhause sein, aber besser anschnallen, weil Trigger noch eine andere Sorte von Wahnsinn anbietet.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung
Story9,0
Schauspiel9,0
Effekte10,0
Ton10,0

Dafür

  • Visuelle Dichte auf Film-Niveau
  • Akira Yamaoka Soundtrack
  • David und Lucy als Anime-Beziehung der Dekade
  • Emotionaler Endgame-Schlag

Dagegen

  • Nicht für zartbesaitete Mägen
  • Fast zu viel visuelle Information pro Sekunde
  • Kein Wiederkehr-Potenzial für Staffel 2
David Martinez gehört neben Gabimaru und Denji in den Top 5 meiner 2020er-Rangliste — und ich mach bei Ranglisten keinen Quatsch.— aus der Wertung von CineTom
Ich sass an diesem Oktoberabend 2022 in meiner Küche, zwei leere Dosen Monster auf dem Tisch, Linus war schlafen, und ich hab Folge 10 geguckt und ich wusste dass mich das die nächsten Wochen begleiten würde. Es hat mich nicht begleitet. Es hat mich übernommen. Ich hab in der Folgewoche bei der Arbeit im Filmpalette Köln bei jedem Kunden versucht das Gespräch auf Cyberpunk zu lenken, und zwei Leute haben das gleich darauf gekauft, und einer hat mir einen Monat später eine SMS geschickt, 'danke Tom, ich glaub ich brauch Therapie'. Das ist mein liebster Kommentar je zu einer Empfehlung. Edgerunners ist Anime der sich selbst nicht schont und dich auch nicht schont, und wer das bereit ist zuzulassen, bekommt eines der besten Stücke Animation der letzten zehn Jahre. 9.0 von mir, mit einem Knoten in der Brust der nach drei Jahren nicht weg ist.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Cyberpunk: Edgerunners

Wo kann ich Cyberpunk: Edgerunners streamen?

Cyberpunk: Edgerunners läuft aktuell im Abo bei Netflix. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Cyberpunk: Edgerunners freigegeben?

Cyberpunk: Edgerunners ist in Deutschland ab FSK 16 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist die Serie damit nicht freigegeben.

Wie viele Staffeln hat Cyberpunk: Edgerunners?

Cyberpunk: Edgerunners umfasst 1 Staffel mit insgesamt 10 Episoden. Produktionsstatus: Ended.

Lohnt sich Cyberpunk: Edgerunners?

Unsere Redaktion vergibt Cyberpunk: Edgerunners einen Watcher-Score von 9,0 von 10. Ich sass an diesem Oktoberabend 2022 in meiner Küche, zwei leere Dosen Monster auf dem Tisch, Linus war schlafen, und ich hab Folge 10 geguckt und ich wusste dass mich das die nächsten Wochen begleiten würde. Es hat mich nicht begleitet. Es hat mich übernommen. Ich hab in der Folgewoche bei der Arbeit im Filmpalette Köln bei jedem Kunden versucht das Gespräch auf Cyberpunk zu lenken, und zwei Leute haben das gleich darauf gekauft, und einer hat mir einen Monat später eine SMS geschickt, 'danke Tom, ich glaub ich brauch Therapie'. Das ist mein liebster Kommentar je zu einer Empfehlung. Edgerunn

Für wen ist Cyberpunk: Edgerunners geeignet?

Cyberpunk: Edgerunners ist vor allem etwas für Animation und Action & Adventure-Fans und alle, die herausragende Serien suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 16 ist die Serie nichts für jüngere Zuschauer.

🎭

Besetzung

KENNDavid Martinez

FAQ zu Cyberpunk: Edgerunners: Trigger animiert Night City bis zur Erschöpfung

Muss ich Cyberpunk 2077 gespielt haben um die Serie zu verstehen?
Nein, überhaupt nicht, und das ist eine der Stärken der Serie. Ich hab selber Leute in meinem Bekanntenkreis, die null Gaming-Background haben und das Ding trotzdem geliebt haben. Die Welt wird im Anime erklärt wie sie erklärt werden muss, und der Rest ist Atmosphäre. Wenn ihr nach der Serie trotzdem Lust aufs Spiel habt — 2.0 Update mit der Phantom Liberty Erweiterung ist das Spiel von dem wir 2020 geträumt haben.
Wie lang braucht die Serie? Kann ich die an einem Abend gucken?
Zehn Folgen zwischen 23 und 28 Minuten, macht knapp über vier Stunden Gesamtlaufzeit. Theoretisch ein Abend, praktisch würde ich dagegen sprechen. Ab Folge 6 oder 7 braucht ihr zwischen den Episoden ein bisschen Luft, weil die emotionale Dichte zunimmt und euer Hirn sonst in Night City stecken bleibt. Ich hab es in drei Sitzungen gesehen, zwei Folgen plus vier plus vier, und das war die richtige Verteilung.
Ist die Serie zu brutal? Gore-Level?
Sie ist brutal, ja. Gore ist da. Wenn ihr bei Chainsaw Man oder Akira zumachen musstet, ist Edgerunners auch nichts für euch. Die Gewalt ist nicht grundlos aber sie ist konstant, und Trigger visualisiert Cyberpsychose in einer Art, die ich in keinem anderen Anime je so gesehen hab. Meine Empfehlung: wenn ihr einen starken Magen habt, rein damit. Wenn nicht, guckt Frieren.
Kommt eine zweite Staffel?
Nein, und das ist Absicht. Rafal Jaki, der Schöpfer, hat mehrfach gesagt dass Edgerunners als in sich geschlossene Geschichte konzipiert war. CD Projekt Red arbeitet am nächsten Cyberpunk-Spiel und es gab 2024 Gerüchte über ein neues Anime-Projekt im selben Universum, aber nichts Konkretes. Ich hoffe insgeheim auf einen Nachfolger, ich glaube es auch — nur nicht dieses Jahr.
Warum ist die deutsche Synchro nicht so ausführlich in deinem Review?
Weil die deutsche Synchro von Edgerunners unter den strikten Netflix-Localization-Bedingungen entstanden ist und ich ehrlich gesagt die wenigsten Leute kenne, die sie auf Deutsch geguckt haben. Meine Empfehlung bleibt OmU mit japanischer Tonspur, alternativ der englische Dub, der dank Matthew Mercer und Zach Aguilar auch eine eigene Identität hat. Die deutsche Fassung ist okay, aber bei Anime bin ich in den allermeisten Fällen für das Original mit Untertiteln.
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🌟 Community Bewertung
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Sehr gut
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1 Kommentar

Varagard
Varagard ★ 8.0

Schade, dass es nur 10 Episoden sind. Habe es damals paar Wochen nach der VÖ geschaut und war schon richtig begeistert von. Hat Spaß gemacht, auch wenn es manchmal visuell bisschen überfordernd war, aber dennoch toll anzusehen und ich habe hier das Wort „Spiegelspritzer“ gelernt. Alleine dafür feiere ich es schon. 😁😉






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