Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Dallas sehenswert?
Kurze Antwort: JA, absolut! Dallas ist der Goldstandard aller Familien-Dramen und ein Muss für jeden Serien-Fan, der auf große Gefühle, fiese Intrigen und zeitlose Charaktere steht.
Für wen geeignet: Fans von Familien-Dramas, Liebhaber von 80er-Nostalgie, Binge-Watching-Süchtige, Freunde von Anti-Helden wie J.R. Ewing.
Nicht geeignet für: Ungeduldige Zuschauer, Action-Junkies, alle die auf schnelle moderne Erzählweise stehen.
Binge-Faktor: Extrem hoch – einmal angefangen, gibt’s kein Zurück mehr. Ich hab damals ganze Wochenenden nur mit Dallas verbracht.
Mein Urteil: Eine Serie, die Fernsehgeschichte geschrieben hat und heute noch süchtig macht. Larry Hagman als J.R. ist schlicht unvergesslich, und die Southfork Ranch ist zum Kultort geworden.
Worum geht es in Dallas?
Dallas erzählt die Geschichte der steinreichen Ewing-Familie aus Texas, die mit Öl Millionen scheffelt, sich aber permanent in den Haaren liegt. Im Mittelpunkt steht die epische Rivalität zwischen den Brüdern J.R. und Bobby Ewing – der eine ein skrupelloser Geschäftsmann, der andere ein Gentleman mit Gewissen. Dazu kommen Familienfehden, Affären, Intrigen und genug Drama für zehn normale Serien.
Die Handlung spielt hauptsächlich auf der legendären Southfork Ranch, wo die Ewing-Sippe residiert. Patriarch Jock und seine Frau Miss Ellie haben zwei völlig verschiedene Söhne großgezogen: J.R., den erstgeborenen Erben des Öl-Imperiums, und Bobby, der versucht, mit Anstand durchs Leben zu gehen. Das funktioniert natürlich nicht, wenn dein Bruder ein Haifisch im Anzug ist!
Was die Sache noch komplizierter macht: Bobby hat Pamela Barnes geheiratet, die Tochter vom Erzfeind der Familie. Die Barnes und die Ewings führen schon seit Generationen Krieg – angefangen hat alles mit Jock Ewing und Willard „Digger“ Barnes, die sich um Öl und eine Frau gestritten haben. Diese Fehde zieht sich durch alle Staffeln und sorgt für explosive Momente.
J.R. führt das Familienunternehmen Ewing Oil mit eiserner Hand und noch eisigerer Moral. Der Kerl scheut vor nichts zurück – betrügt Geschäftspartner, manipuliert Politiker und macht selbst vor der eigenen Familie nicht halt. Seine Frau Sue Ellen ertränkt ihren Kummer im Alkohol, während J.R. eine Affäre nach der anderen hat. Das ist Dallas in einer Nussschale: Geld, Macht und jede Menge kaputte Menschen.
Wie viele Staffeln hat Dallas?
Dallas umfasst insgesamt 14 Staffeln mit 357 Folgen, die von 1978 bis 1991 produziert wurden. Dazu kommen noch drei Filme und ein Reboot von 2012 bis 2014. Die erste Staffel war ursprünglich nur als fünfteilige Miniserie geplant, wurde aber aufgrund des enormen Erfolgs zu einer der längsten Serien der Fernsehgeschichte ausgebaut.
Die Staffeln variierten in ihrer Länge – von der kurzen ersten Staffel mit nur fünf Folgen bis hin zu Staffel 9 mit 31 Episoden. Jede Folge hatte eine Laufzeit von etwa 45 Minuten, was bei der Gesamtlänge schon ordentlich reinzieht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit meinem Kumpel Klaus ganze Samstage damit verbracht habe, alte Dallas-Folgen zu schauen.
Besonders erwähnenswert ist die berüchtigte neunte Staffel: Patrick Duffy wollte aussteigen, also wurde sein Charakter Bobby getötet. Als er dann doch zurückkommen wollte, erklärten die Autoren kurzerhand die komplette neunte Staffel zu Pamelas Albtraum! Bobby stand plötzlich quicklebendig unter der Dusche. So dreist war damals nur Dallas – und es hat funktioniert!
Die drei Filme „Dallas: Wie alles begann“ (1986), „Dallas: J.R. kehrt zurück“ (1996) und „Dallas: Kampf bis aufs Messer“ (1998) erzählten weitere Geschichten der Ewing-Familie. Das Reboot von 2012 mit 40 neuen Folgen brachte die nächste Generation auf die Ranch, konnte aber nicht an den Erfolg des Originals anknüpfen.
Wer hat Dallas erschaffen?
Dallas wurde von David Jacobs entwickelt und von Lorimar Television produziert. Jacobs hatte ursprünglich eine andere Vision – die Serie sollte sich um die Barnes-Familie drehen, nicht um die Ewings. Aber die Produzenten erkannten schnell das Potenzial des fiesen J.R. und machten die Ewings zur Hauptattraktion.
David Jacobs ist ein Fernsehprofi, der später auch „Unter der Sonne Kaliforniens“ (Knots Landing) erschaffen hat – ein direkter Ableger von Dallas. Leonard Katzman übernahm als Produzent und prägte maßgeblich den Stil der Serie. Der Mann wusste genau, wie man Zuschauer bei der Stange hält: Mit Cliffhangern, die einen schlaflose Nächte kosten!
Interessant ist, dass Dallas eigentlich ganz anders geplant war. Linda Evans sollte die weibliche Hauptrolle spielen, hat aber abgelehnt. Stattdessen schnappte sich Victoria Principal die Rolle der Pamela Barnes. Evans landete später bei „Der Denver-Clan“ – der ewigen Konkurrenz zu Dallas.
Die Titelmelodie stammt von Jerrold Immel und ist bis heute ein Ohrwurm. Ich krieg die nicht mehr aus dem Kopf, seit ich wieder angefangen hab zu schauen! Auch die Kameraarbeit und das Production Design haben Standards gesetzt – die Southfork Ranch ist zum Pilgerort für Serienfans geworden.
Besetzung & Schauspiel in Dallas
Larry Hagman als J.R. Ewing liefert eine der ikonischsten Serien-Performances aller Zeiten ab. Sein hinterhältiges Grinsen und die Art, wie er „Bobby“ sagt, sind unvergessen. Patrick Duffy als der anständige Bobby bildet den perfekten Gegenpol, während Linda Gray als Sue Ellen die tragische Seite der Ewing-Saga verkörpert.
Larry Hagman war vor Dallas als der nette Tony Nelson in „Bezaubernde Jeannie“ bekannt – ein kompletter Imagewandel! J.R. Ewing wurde zu seinem Lebenswerk, und man merkt in jeder Szene, wie sehr er Spaß an dieser Rolle hatte. Der Mann konnte fiese Sprüche kloppen, dass einem die Ohren schlackereten, und trotzdem war er sympathisch.
Patrick Duffy als Bobby musste den undankbaren Part des „Guten“ übernehmen, was er mit viel Charme gemacht hat. Seine Chemie mit Victoria Principal als Pamela war echt überzeugend – man hat ihnen die Liebe abgenommen, trotz all der Hindernisse.
Linda Gray als Sue Ellen hat die schwierigste Rolle bekommen: Die betrogene Ehefrau, die zum Alkohol greift. Gray hat das nie übertrieben gespielt, sondern immer glaubwürdig gezeigt, wie sehr sie unter J.R.s Verhalten leidet.
Barbara Bel Geddes als Miss Ellie war das moralische Zentrum der Familie. Als sie kurzzeitig von Donna Reed ersetzt wurde, haben die Fans aufgeschrien – niemand konnte Bel Geddes ersetzen. Jim Davis als Patriarch Jock brachte die nötige Autorität mit, sein echter Tod während der Serie hat eine große Lücke hinterlassen.
Stärken der Serie Dallas
Dallas funktioniert auch 40 Jahre später noch perfekt, weil die Serie zeitlose Themen anpackt: Familienzwist, Gier, Macht und Liebe. Die Charaktere sind so gut geschrieben, dass man sie nie vergisst. J.R. ist der perfekte Antagonist – man hasst ihn und liebt ihn gleichzeitig.
Die größte Stärke liegt in der Figurenzeichnung. Jeder Charakter hat Ecken und Kanten, niemand ist nur gut oder nur böse. Selbst J.R. hat Momente, wo man Mitleid mit ihm bekommt. Diese Vielschichtigkeit macht die Serie bis heute sehenswert.
Das Tempo ist perfekt dosiert – Dallas nimmt sich Zeit für Charakterentwicklung, aber wird nie langweilig. Die Cliffhanger am Ende jeder Staffel sind legendär. „Wer hat auf J.R. geschossen?“ ist wohl der berühmteste Cliffhanger der Fernsehgeschichte!
Die Mischung aus Familiengeschichte und Wirtschaftsthriller funktioniert brillant. Man lernt nebenbei was über die Ölindustrie, aber das steht nie im Vordergrund. Es geht immer um die Menschen und ihre Beziehungen.
Auch die Produktionswerte stimmen: Die Southfork Ranch, die Kostüme, die Autos – alles wirkt authentisch und vermittelt den Eindruck von echtem Reichtum. Die Kamera fängt die weiten Landschaften von Texas perfekt ein.
Schwächen der Serie Dallas
Dallas zeigt sein Alter in manchen gesellschaftlichen Darstellungen, die heute problematisch wirken. Außerdem sind einige Storywenden so übertrieben, dass sie selbst für eine Seifenoper zu viel sind – die berühmte „Traumstaffel“ ist das beste Beispiel dafür.
Die größte Schwäche ist sicher die Behandlung weiblicher Charaktere. Sue Ellen wird hauptsächlich als leidende Ehefrau dargestellt, die sich mit Alkohol tröstet. Pamela ist oft nur die schöne Ehefrau ohne eigene Ziele. Das war typisch für die 80er, wirkt aber heute antiquiert.
Manche Storylines sind komplett abstrus – besonders in den späteren Staffeln, als den Autoren langsam die Ideen ausgingen. Die „Traumstaffel“ war ein verzweifelter Versuch, Patrick Duffys Ausstieg rückgängig zu machen, und hat das Vertrauen der Fans strapaziert.
Die Serie ist manchmal zu melodramatisch. Wo andere Serien subtile Andeutungen machen, haut Dallas mit dem Vorschlaghammer drauf. Das kann anstrengend werden, besonders wenn man mehrere Folgen hintereinander schaut.
Auch das Tempo schwankt stark. Während manche Episoden vor Spannung knistern, plätschern andere vor sich hin. Gerade in den mittleren Staffeln gibt es immer mal wieder Durststrecken.
Für wen ist Dallas geeignet?
Dallas ist perfekt für alle, die große Familiensagas lieben und sich an 80er-Jahre-Ästhetik erfreuen können. Fans von modernen Serien wie „Succession“ oder „Empire“ werden die DNA wiedererkennen. Aber Vorsicht: Die Serie ist ein echter Zeitfresser – wer einmal anfängt, kommt schwer wieder raus!
Wenn du auf komplexe Familiengeschichten stehst, ist Dallas genau dein Ding. Die Ewing-Saga bietet alles, was das Herz begehrt: Liebe, Hass, Verrat und jede Menge Geld. Besonders J.R.-Fans kommen voll auf ihre Kosten – der Kerl ist einfach unvergesslich.
Nostalgiker werden die 80er-Jahre-Atmosphäre lieben. Die Klamotten, die Autos, die Frisuren – alles ein einziger Zeitsprung. Ich hab beim Wiederschauen ständig geschmunzelt über die Mode von damals.
Binge-Watcher aufgepasst: Dallas macht süchtig! Die Cliffhanger sind so fies, dass man ständig „nur noch eine Folge“ schauen will. Plane dir genug Zeit ein, sonst kommst du zu gar nichts anderem mehr.
Nicht geeignet ist die Serie für ungeduldige Zuschauer, die schnelle Action erwarten. Dallas nimmt sich Zeit für Charakterentwicklung und baut Spannung langsam auf. Wer auf moderne Erzählweise mit vielen Zeitsprüngen steht, wird sich schwer tun.
Wer spielt in Dallas mit?
**Hauptbesetzung:**
– Larry Hagman als J.R. Ewing
– Patrick Duffy als Bobby James Ewing
– Linda Gray als Sue Ellen Shepard Ewing
– Barbara Bel Geddes als Miss Ellie Ewing Farlow (1978-1984, 1985-1990)
– Jim Davis als John Ross „Jock“ Ewing Sr. (1978-1981)
– Ken Kercheval als Clifford „Cliff“ Barnes
– Victoria Principal als Pamela Barnes Ewing (1978-1987)
– Charlene Tilton als Lucy Ewing Cooper (1978-1985, 1988-1990)
– Steve Kanaly als Ray Krebbs
– Susan Howard als Donna Culver Krebbs (1979-1987)
– Howard Keel als Clayton Farlow (1981-1991)
– Priscilla Presley als Jenna Wade (1983-1988)
Fazit: Lohnt sich Dallas?
Absolut! Dallas ist nicht umsonst eine der einflussreichsten Serien aller Zeiten geworden. Die Mischung aus Familiengeschichte, Wirtschaftsthriller und menschlichen Dramen funktioniert auch heute noch perfekt. Ja, die Serie zeigt ihr Alter – aber gerade das macht ihren Charme aus.
Larry Hagman als J.R. Ewing hat eine der unvergesslichsten Figuren der Fernsehgeschichte geschaffen. Der perfekte Antagonist, den man hassen und trotzdem lieben muss. Die Southfork Ranch ist zum Kultort geworden, und Sprüche wie „Wer hat auf J.R. geschossen?“ sind Teil der Popkultur.
Wer moderne Serien wie „Succession“ oder „Empire“ schätzt, sollte unbedingt einen Blick auf das Original werfen. Dallas hat die DNA für all diese Formate geliefert. Mit 8.7 von 10 Punkten eine klare Empfehlung für alle Fans von großen Familiensagas!
Bewertung
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
J.R. Ewing ist der König aller Fiesline - Dallas bleibt der Goldstandard für Familien-Dramas!— aus der Wertung von Tribun
Wer streamt Dallas?
Verfügbarkeit DEStand 11.09.2026: Dallas ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 11.09.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 5 Folgen · ab Apr. 1978▾
S2Staffel 2· 24 Folgen · ab Sep. 1978▾
S3Staffel 3· 25 Folgen · ab Sep. 1979▾
S4Staffel 4· 23 Folgen · ab Nov. 1980▾
S5Staffel 5· 26 Folgen · ab Okt. 1981▾
S6Staffel 6· 28 Folgen · ab Okt. 1982▾
S7Staffel 7· 30 Folgen · ab Sep. 1983▾
S8Staffel 8· 30 Folgen · ab Sep. 1984▾
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Dallas
Wo kann ich Dallas streamen?
Dallas gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+ und Amazon. Stand September 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie viele Staffeln hat Dallas?
Dallas umfasst 14 Staffeln mit insgesamt 357 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich Dallas?
Unsere Redaktion vergibt Dallas einen Watcher-Score von 8,5 von 10. UNBEDINGT BINGEN!
Für wen ist Dallas geeignet?
Dallas ist vor allem etwas für Soap und Drama-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.
Worum geht es in Dallas?
Familie Ewing lebt auf der Southfork Ranch in der Nähe der Millionenstadt Dallas und hat sich auf den Handel mit Öl spezialisiert. Ewing Oil ist der Name, des von Vater Jock gegründeten Familienbetriebs, der zu mächtigen wie unabhängigen Vertretern in der Öl-Industrie gehört.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Dallas
Wie viele Staffeln hat Dallas insgesamt?
Wer hat wirklich auf J.R. Ewing geschossen?
Wo kann ich Dallas heute streamen?
Ist Dallas wirklich abgeschlossen oder wird es weitergehen?
Wie lange dauert eine Dallas-Episode?
Kann man die Southfork Ranch heute noch besuchen?
Was passierte mit Bobby Ewing und warum kam er zurück?
Der Saal
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