Poster zur Serie The Madison: Pfeiffer und Russell ziehen nach Montana — Sheridans riskanteste Wette (2026)

The Madison: Pfeiffer und Russell ziehen nach Montana — Sheridans riskanteste Wette (2026)

📺 Serie 3 Staffeln · 6 Folgen DramaWestern Läuft
⚡ Kurz gesagt

Heute, am 14. März 2026, startet The Madison auf Paramount+ — Taylor Sheridans neuestes Familiendrama mit einer Besetzung, bei der ich erstmal kurz schlucken...

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Wer streamt The Madison?

Verfügbarkeit DE

Stand 28.07.2026: The Madison läuft im Abo bei Paramount+, Discovery+ und Prime Video – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Staffeln & Folgen

aus der WatchGuide-Datenbank
S1Staffel 1· 6 Folgen · ab März 2026
E01Folge 114.03.26
E02Folge 214.03.26
E03Folge 314.03.26
E04Folge 421.03.26
E05Folge 521.03.26
E06Folge 621.03.26
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Der Seriencheck

von FilmSchneider

Heute, am 14. März 2026, startet The Madison auf Paramount+ — Taylor Sheridans neuestes Familiendrama mit einer Besetzung, bei der ich erstmal kurz schlucken musste.

Michelle Pfeiffer. Kurt Russell. Zusammen. Zum ersten Mal seit 1988. Sechs Folgen, drei heute, drei nächste Woche. Und Sheridan schreibt alles alleine. Weil er das ja macht.

Sheridan. Schon wieder.

Ich muss das vorwegschicken: Mein Verhältnis zu Taylor Sheridan ist kompliziert. Der Mann hat Sicario geschrieben, und das war brillant. Er hat Wind River geschrieben und inszeniert, und das war verdammt nah dran an einem Meisterwerk. Dann kam Yellowstone, und plötzlich war er überall. Yellowstone, 1883, 1923, Tulsa King, Lioness, Special Ops — irgendwann hab ich aufgehört zu zählen.

Anke meinte letzte Woche beim Abendessen: „Der Mann schreibt mehr Serien als du Filme guckst.“ Das stimmt wahrscheinlich. Tom hat mal ausgerechnet, dass Sheridan in den letzten fünf Jahren für über 80 Stunden Fernsehen verantwortlich war. Allein. Ohne Writers Room. Das ist entweder beeindruckend oder besorgniserregend. Ich tendiere zu beidem.

Pfeiffer. Russell. 1988.

Aber dann steht da diese Besetzung. Michelle Pfeiffer und Kurt Russell gemeinsam vor der Kamera, zum ersten Mal seit Tequila Sunrise. Das sind 38 Jahre. Achtunddreißig. Als die beiden das letzte Mal zusammen gedreht haben, existierte das Internet nicht für normale Menschen, Kubrick (der Regisseur, nicht mein Kater) hat noch gelebt, und ich war zehn und fand Indiana Jones den coolsten Typen der Welt.

Pfeiffer war Catwoman. Pfeiffer war in Scarface. Pfeiffer war in The Fabulous Baker Boys. Und dann wurde es ruhiger um sie, was eine der großen Ungerechtigkeiten Hollywoods ist. Jetzt spielt sie Stacy Clyburn, die Matriarchin einer wohlhabenden New Yorker Familie, die nach einer Tragödie alles hinter sich lässt und nach Montana zieht. In Sheridans Universum bedeutet Montana immer dasselbe: weite Landschaft, Pferde, und Menschen die sich selbst finden müssen weil die Stadt sie kaputt gemacht hat.

Russell als Preston Clyburn, ihr Ehemann — der Mann hat laut den ersten Kritiken „Charme für drei Leben“ mitgebracht. Butter bei die Fische: Kurt Russell war Snake Plissken. Er war Jack Burton. Er war Wyatt Earp in Tombstone. Der Mann KANN Western. Die Frage ist nur ob Sheridan ihm genug Raum gibt.

Sechs Folgen. Kein Yellowstone.

Was mich tatsächlich neugierig macht: The Madison hat offiziell nichts mit Yellowstone zu tun. Paramount+ hat das klargestellt, nachdem monatelang alle davon ausgingen, es sei das nächste Spinoff. Die Serie heißt nach dem Madison River Valley in Montana, nicht nach einer Ranch. Und die Prämisse — eine wohlhabende Familie aus Manhattan verarbeitet Trauer in der Wildnis — klingt erstmal nach einem ganz anderen Fundament als Yellowstone.

Erstmal.

Denn wenn ich die ersten Kritiken lese, dann klingt Sheridans Handschrift trotzdem durch. Rotten Tomatoes steht bei 67% basierend auf 21 Kritiken — das ist für Sheridan-Verhältnisse durchwachsen. Die Top-Kritiker sind noch skeptischer: nur 25% positiv. The Wrap nennt die Serie „kompetent gemacht, aber letztlich hohl“. TV Guide vergibt 5,8 von 10. Pfeiffer wird universell gelobt, das Drehbuch weniger.

Ein Kritiker schrieb, die Episoden „enden scheinbar zufällig“ und die zentrale Liebesgeschichte sei „zu absurd um sie zu kaufen“. Das klingt nach dem Sheridan den ich kenne: großartige Bilder, starke Schauspieler, und ein Drehbuch das sich manchmal anfühlt als hätte er’s zwischen zwei anderen Projekten runtergeschrieben. Weil er wahrscheinlich genau das getan hat.

Matthew Fox. Ja, DER Matthew Fox.

Was in der ganzen Diskussion etwas untergeht: Matthew Fox ist dabei. Jack Shephard aus Lost. Der Mann war über ein Jahrzehnt praktisch unsichtbar in Hollywood. Und jetzt taucht er in einer Taylor-Sheridan-Serie auf. Kubrick (der Kater) hat sich auf meinen Laptop gelegt als ich das gelesen hab, und ich musste ihn zweimal zur Seite schieben bevor ich die Castliste zu Ende lesen konnte.

Patrick J. Adams kennt man aus Suits. Will Arnett hat einen Gastauftritt als Psychiater — Arnett als Therapeut, das ist entweder Absicht oder ein Versehen. Ben Schnetzer, Kevin Zegers, Beau Garrett. Die Besetzung ist handwerklich sauber gezimmert. Das war bei Sheridan allerdings noch nie das Problem.

Wer da alles mitspielt

  • Michelle Pfeiffer als Stacy Clyburn — Matriarchin, New Yorkerin, in Montana gestrandet
  • Kurt Russell als Preston Clyburn. 38 Jahre nach Tequila Sunrise, gleiche Leinwandpartnerin.
  • Patrick J. Adams — Russell McIntosh. Suits-Fans dürfen sich freuen. Oder auch nicht.
  • Matthew Fox als… ja, gute Frage. Der Mann war seit Lost quasi verschwunden.
  • Beau Garrett als Abigail Reese
  • Elle Chapman als Paige McIntosh — die nächste Generation, die Montana erstmal verdauen muss
  • Will Arnett als Dr. Phil Yorn (Gastrolle). Ein Comedian als Psychiater. Typisch Sheridan.
  • Ben Schnetzer als Van Davis
  • Kevin Zegers als Cade Harris

Trauer. Montana. Die ewige Formel.

Sheridans These ist seit Yellowstone immer dieselbe: Die Stadt macht Menschen kaputt, das Land heilt sie. New York ist laut, dreckig, seelenlos. Montana ist weit, rein, ehrlich. Das ist nicht subtil. Das war es nie. Und die Kritiken deuten darauf hin, dass er auch in The Madison die Ostküsten-Elite mit einer gewissen Verachtung behandelt, die irgendwann anstrengend wird.

Aber die Prämisse hat etwas. Eine Familie, erschüttert von einer Tragödie, die ihren ganzen Luxus, ihre Penthouse-Wohnung, ihre Dinnerpartys hinter sich lässt und in ein Tal zieht wo der nächste Nachbar drei Kilometer entfernt wohnt. Das IST Stoff für sechs gute Stunden Fernsehen. Das erinnert mich an die besten Momente von Drama-Serien — wenn die Geschichte nicht mehr auf den Konflikt angewiesen ist, sondern auf das was danach kommt. Wenn die Frage nicht lautet „Was passiert?“ sondern „Wie hält man das aus?“

Ob Sheridan sechs gute Stunden daraus gebaut hat — das ist die andere Frage.

Was mich beruhigt. Und was nicht.

Staffel 2 ist bereits bestätigt, im August 2025. Vor der Premiere. Paramount+ setzt offensichtlich auf dieses Projekt, und ich verstehe warum: Pfeiffer und Russell ziehen ein Publikum das nicht auf TikTok nach dem nächsten Content sucht. Das sind Leute die sich eine Serie anschauen weil da ein Name draufsteht den sie seit dreißig Jahren kennen.

Was mich weniger beruhigt: Sheridan schreibt alle sechs Folgen alleine. Kein Writers Room. Kein Korrektiv. Kein zweites Paar Augen das sagt „Taylor, die Szene braucht mehr Arbeit.“ Bei Wind River hat das funktioniert. Bei manchen Yellowstone-Staffeln war das Ergebnis — na ja. Et hätt noch immer jot jejange funktioniert nicht als Qualitätskontrolle.

Drei Folgen ab heute auf Paramount+. Die restlichen drei am 21. März. In Europa soll die Serie über SkyShowtime laufen, einen konkreten deutschen Termin gibt es bisher nicht. Jutta meinte übrigens beim letzten Kinokreis-Abend, sie hätte kein Paramount+ und würde sich das auch nicht holen „wegen einer Serie“. Tom hat ihr erklärt, dass es auch Star Trek gibt. Jutta hat nur geguckt. Anke hat gelacht. Ich hab mir ein Kölsch aufgemacht und den Trailer nochmal geschaut.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Dafür

  • Pfeiffer und Russell vereint — nach 38 Jahren
  • Nur 6 Folgen, keine Filler-Gefahr
  • Staffel 2 bereits bestätigt
  • Montana-Bilder dürften atemberaubend sein

Dagegen

  • Sheridan schreibt alleine, kein Writers Room
  • 67% auf Rotten Tomatoes, Top-Kritiker skeptisch
  • Stadt-gegen-Land-Klischees drohen
Ich bin vorsichtig optimistisch. Was bei mir heißt: Ich erwarte wenig und hoffe auf viel. Pfeiffer in einer Hauptrolle nach Jahren der Stille — das allein ist ein Grund einzuschalten. Russell als ihr Ehemann, zum ersten Mal seit 38 Jahren zusammen vor der Kamera. Das hat was. Sheridans Eingänger-Drehbuch macht mir Sorgen, die Kritiken sind durchwachsen, und sein Stadt-gegen-Land-Ding wird irgendwann alt. Aber sechs Folgen sind kurz genug um nicht nervtötend zu werden. Und wenn Pfeiffer so gut ist wie alle schreiben, dann reicht das vielleicht. Anke will mitgucken. Das ist meistens ein gutes Zeichen.
🎭

Besetzung

Michelle PfeifferStacy Clyburn
Kurt RussellPreston Clyburn
Beau GarrettAbigail Reese
Elle ChapmanPaige McIntosh
Patrick J. AdamsRussell McIntosh

FAQ zu The Madison: Pfeiffer und Russell ziehen nach Montana — Sheridans riskanteste Wette

Ist The Madison ein Yellowstone-Spinoff?
Offiziell nein. Paramount+ hat das klargestellt. Gleicher Schöpfer, ähnliches Setting, aber keine Verbindung zur Dutton-Ranch. Ob das in Staffel 2 so bleibt, weiß keiner. Bei Sheridan weiß man nie.
Wann startet The Madison in Deutschland?
In den USA seit heute, 14. März 2026, auf Paramount+. In Europa über SkyShowtime. Einen konkreten deutschen Termin gibt es bisher nicht. Ich hab nachgeschaut. Zweimal.
Spielen Pfeiffer und Russell ein Ehepaar?
Ja. Stacy und Preston Clyburn, verheiratet, wohlhabend, aus Manhattan. Ihre erste gemeinsame Arbeit seit Tequila Sunrise 1988. Wenn das keine Schlagzeile ist.
Wie viele Folgen hat die erste Staffel?
Sechs. Nicht zehn, nicht acht. Sechs. Drei am 14. März, drei am 21. März. In einer Woche bist du durch. Ob das reicht um eine Geschichte vernünftig zu erzählen — darum geht's.
Gibt es schon eine zweite Staffel?
Bestätigt seit August 2025, vor der Premiere. Das ist entweder ein Vertrauensbeweis von Paramount oder die nackte Angst, Pfeiffer und Russell könnten sich's anders überlegen.
Worum geht es in The Madison?
Eine wohlhabende New Yorker Familie wird von einer Tragödie getroffen und zieht nach Montana ins Madison River Valley. Trauer, Neuanfang, weite Landschaften. Das komplette Sheridan-Paket, nur ohne Cowboys die sich gegenseitig erschießen. Was fast schon mutig ist.
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