Der Seriencheck
von NordNoirThe Vampire Diaries. Acht Staffeln. 171 Episoden. Und mein Mann heißt Stefan.
Ich weiß – ich WEIß – dass ich das nicht als Einstieg nehmen sollte. Aber es lässt sich nicht vermeiden. Stefan Salvatore, gespielt von Paul Wesley, ist einer der beiden männlichen Hauptcharaktere dieser Serie. Und jedes einzelne Mal wenn sein Name fiel, hat mein Stefan neben mir auf dem Sofa gegrinst. Acht Staffeln lang. Das sind – ich hab nachgerechnet – ungefähr 4.300 Mal der Name Stefan in 171 Episoden. Mein Stefan fand das lustig. Ich fand es irgendwann irritierend und dann wieder schön. Weil es bedeutete dass wir die Serie zusammen geschaut haben. Jeden Donnerstagabend, Kissen, Rotwein, Kubrick auf der Lehne. 8 von 10 – und ja, ich stehe dazu.
Mystic Falls riecht nach Bourbon und alten Geheimnissen
Ich muss über den Geruch reden. Ich weiß wie das klingt bei einer Serie die man durch einen Bildschirm sieht, aber The Vampire Diaries hat eine Textur. Mystic Falls, Virginia – dieser fiktive Ort mit seinen Gründerfamilien und verwitterten Herrschaftshäusern und Friedhöfen unter Nebel – fühlt sich an wie ein Ort der nach feuchtem Laub riecht. Nach Bourbon, den Damon Salvatore aus Kristallgläsern trinkt, immer. Nach Holz und Staub und etwas Süßlichem darunter, das man nicht benennen kann.
Die Serie lief von 2009 bis 2017 auf The CW [Quelle: TMDB, 2026]. Acht Staffeln. 171 Episoden à 43 Minuten [Quelle: IMDb, 2026]. Basierend auf L.J. Smiths Buchreihe von 1991, entwickelt von Julie Plec und – und das ist der Punkt an dem meine Ohren heiß werden – Kevin Williamson.
Kevin Williamson. Der Mann der Scream geschrieben hat. Der Mann der das Slasher-Genre 1996 dekonstruiert hat, indem er Teenager schrieb die wussten dass sie in einem Horrorfilm steckten. Und dann, dreizehn Jahre später, nimmt derselbe Kevin Williamson eine Vampir-Romanserie und macht daraus – ja was eigentlich? Teen-Drama? Supernatural-Horror? Liebesgeschichte? Alles davon. Nichts davon ganz. Genau deshalb funktioniert es.
Nina Dobrev und die Doppelgängerin die alles verändert
Ich hatte Gänsehaut. Echte Gänsehaut, Arme hoch, Nackenhaare. Als Katherine Pierce zum ersten Mal auftauchte.
Nina Dobrev spielt Elena Gilbert – die Waise, die gute, die verwundbare. Und Nina Dobrev spielt Katherine Pierce – die 500 Jahre alte Vampirin, manipulativ, sinnlich, gefährlich. Dieselbe Schauspielerin, zwei völlig verschiedene Körpersprachen. Wenn Elena einen Raum betritt, wird sie kleiner. Wenn Katherine einen Raum betritt, gehört er ihr. Das ist nicht Schminke und Frisur – obwohl ja, die glatten Haare versus die Locken – das ist Körperhaltung. Kinnwinkel. Die Art wie die Augen sich bewegen.
Dobrev war 20 als die Serie startete [Quelle: IMDb, 2026]. Zwanzig. Und hat eine Performance abgeliefert die manche Schauspielerinnen mit doppelt so viel Erfahrung nicht hinkriegen würden. Gerade in Staffel 2, als Katherine zurückkommt und du als Zuschauer nie ganz sicher bist – ist das jetzt Elena oder Katherine? Dieses Unbehagen. Diese Unsicherheit. Herrlich.
Stefan meinte dazu nur: Dat is doch die gleiche Frau, wie soll ich dat auseinanderhalten. Konnte er aber. Ab Staffel 2 konnte er es. Weil Dobrev es einem beigebracht hat, ohne dass man es merkte.
Das Dreieck das eigentlich ein Hexagon ist
Elena. Stefan. Damon. Das Liebesdreieck, um das sich – seien wir ehrlich – die ersten vier Staffeln drehen. Und ich bin gespalten. Ich bin so gespalten wie bei der Frage ob Lakritz süß oder salzig sein sollte. Die Antwort ist natürlich salzig, und die Antwort ist natürlich Damon.
Ian Somerhalder als Damon Salvatore. Mein Gott. Dieser Mann spielt einen Soziopathen mit blauem Blick und einem Bourbon-Glas in der Hand und du WEISST dass er falsch liegt und toxisch ist und gerade eben jemanden umgebracht hat und trotzdem – und ich hasse mich ein bisschen dafür – trotzdem ist da dieses Ziehen. Somerhalder gibt Damon eine Verletzlichkeit die unter dem Sarkasmus liegt wie eine Brandwunde unter einer Lederjacke. Man sieht sie nicht. Man spürt sie.
Paul Wesley als Stefan ist das Gegengewicht. Der gute Bruder. Der Veganer unter den Vampiren, wenn man so will – er trinkt Tierblut statt Menschenblut. Edel. Aufrichtig. Und in den besten Momenten der Serie: langweilig genug dass du verstehst warum Elena irgendwann zum anderen rüberschaut. Wesley macht das klug – er spielt Stefan nicht als Heiligen, sondern als jemanden der sich so sehr unter Kontrolle hat dass die Kontrolle selbst zum Käfig wird. Und wenn er die Kontrolle verliert – der Ripper-Stefan, Staffel 3 – dann explodiert alles.
Mein Stefan hat übrigens Team Stefan gewesen. Natürlich. Der heißt wie ich, Anke, der kann nicht der Böse sein. Wir haben darüber tatsächlich diskutiert. Mehrfach. Mit Wein.
Williamson, Plec und die Scream-DNA in jeder Folge
Hier wird es für mich persönlich. Kevin Williamson hat bei Scream etwas gemacht das vorher niemand so konsequent durchgezogen hat: Er hat Genre-Konventionen sichtbar gemacht und sie trotzdem funktionieren lassen. Du wusstest dass der Killer hinter der Tür sein MUSSTE – und es war trotzdem spannend.
The Vampire Diaries macht etwas Ähnliches mit Supernatural-Tropes. Die Serie weiß dass du weißt was ein Vampir ist. Sie weiß dass du Interview mit einem Vampir gesehen hast und Buffy und Twilight gelesen hast. Und sie spielt damit. Stefan ist der Angel-Typ, Damon ist der Spike. Die Gründer-Mythologie von Mystic Falls ist B-Movie-Folklore mit Biss – im wörtlichen Sinn.
Julie Plec hat die Serie nach Williamsons Abgang nach Staffel 2 allein weitergeführt und – kontroverse Meinung – die Serie wurde in ihren Händen emotionaler, aber auch unordentlicher. Plec liebt ihre Figuren so sehr dass sie sie manchmal nicht sterben lassen kann. Und in einer Serie über Unsterbliche wird das zum narrativen Problem. Wenn niemand wirklich stirbt, was steht dann auf dem Spiel?
Trotzdem: Die ersten drei Staffeln sind television at its most addictive. 8.3 auf TMDB [Stand: März 2026], 7.7 auf IMDb bei über 300.000 Bewertungen [Stand: März 2026], 86 Prozent bei Rotten Tomatoes von den Kritikern [Stand: März 2026]. Für eine CW-Serie. Für eine Serie die oft als Guilty Pleasure abgetan wird. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
Der Donnerstagabend-Rhythmus – oder: wie man 171 Episoden inhaliert
Wir haben nicht am Stück gebingt. Nicht so wie ich das später mit Breaking Bad gemacht habe, drei Staffeln in einer Woche, Augenringe wie Waschbär. The Vampire Diaries war ein Ritual. Donnerstag, 21 Uhr, Netflix. Eine Folge. Manchmal zwei. Selten drei – dann meistens weil der Cliffhanger so gemein war dass Stefan sagte: Ävver eine noch, Anke, ich muss wissen ob der stirbt.
Und hier liegt die Kunst dieser Serie die kaum jemand würdigt: Das Pacing. Die Vampire Diaries bewegt sich schneller als jede andere Supernatural-Serie die ich kenne. Was andere Serien über eine Staffel strecken, passiert hier in fünf Episoden. Plotlines die in anderen Shows das Staffelfinale wären, sind hier Episode 9 von 22. Das ist atemberaubend. Das ist auch anstrengend. Aber es bedeutet: Langeweile hat keine Chance. Nicht in Staffel 1. Nicht in Staffel 3. Nicht mal in Staffel 7, als die Serie objektiv schwächer wird.
Die Kehrseite: Manche Storylines werden so schnell verbrannt dass man sich fragt – war das alles? Der Ku Klux Klan-Subplot in der Gründergeschichte, weg nach zwei Episoden. Die Travellers in Staffel 5, aufgebaut und zusammengebrochen wie ein Kartenhaus im Durchzug. Aber das Tempo hält dich. Es hält dich wie ein Puls.
Bonnie Bennett verdient einen eigenen Absatz
Kat Graham. Bonnie Bennett. Die Hexe. Die Freundin die IMMER sich selbst opfert. Und das ist – ich sage es direkt – eines der größten Probleme dieser Serie.
Bonnie ist schwarz, mächtig, loyal bis zur Selbstzerstörung. Und die Autoren benutzen sie wie ein Werkzeug. Sie brauchen einen Zauber? Bonnie. Sie brauchen ein Opfer? Bonnie. Sie brauchen jemanden der stirbt damit alle anderen leben? Bonnie, Bonnie, Bonnie. Und während Elena und Caroline große Liebesgeschichten bekommen, bekommt Bonnie – was genau? Jeremy, der sie betrügt. Enzo, der stirbt.
Graham spielt das mit einer Würde die das Material nicht verdient. Und die Fanbase hat das gesehen. Die #BonnieDeservesBetter-Diskussion ist berechtigt. In einer Serie die so viel richtig macht, ist die Behandlung von Bonnie Bennett ein blinder Fleck der wehtut.
Wenn der Horror durch die Ritzen kriecht
Und jetzt muss ich über die Momente reden die mir den Schlaf geraubt haben. Weil The Vampire Diaries, bei aller Romantik, bei allem CW-Glanz – manchmal richtig, richtig dunkles Zeug macht.
Die Verwandlungsszenen. Tyler Lockwoods erste Verwandlung zum Werwolf, Staffel 2. Michael Trevino schreit und man hört Knochen brechen und es ist NICHT clean, es ist NICHT PG-13-Verwandlung mit coolem CGI. Es tut weh. Körperlich. Ich hab meine Beine angezogen auf dem Sofa. Kubrick ist aufgewacht.
Oder: Klaus. Joseph Morgan betritt die Serie in Staffel 2 und verändert alles. Der Original-Vampir. 1.000 Jahre alt. Höflich, kultiviert, malt in Öl – und tötet mit einer Beiläufigkeit die mir Uhygge gibt. Morgan spielt Klaus nicht als Monster. Er spielt ihn als jemanden der so alt ist dass Moral für ihn ein Konzept geworden ist, keine Empfindung mehr. Und das – das ist gruseliger als jeder Jump Scare.
Die Szene in der Klaus Elena zwingt, sein Blut zu trinken. Die Szene in der Alaric – Matthew Davis, der Geschichtslehrer, der gute Mensch – sich in sein dunkles Alter Ego verwandelt. Die Augustine-Vampir-Storyline in Staffel 5, mit ihren Experimenten die an Stranger Things’ Hawkins Lab erinnern, nur blutiger.
Kevin Williamson hat einmal in einem Interview gesagt, er wolle dass die Serie „fun and scary and sexy“ sei („spaßig und gruselig und sexy“). Alle drei gleichzeitig. Das ist ein Drahtseilakt. Und für mindestens vier Staffeln hält die Serie die Balance.
Caroline Forbes – der leiseste Triumph der Serie
Candice King. Ich muss über Candice King reden, weil Caroline Forbes der Charakter ist der mich am meisten überrascht hat.
In Staffel 1 ist Caroline die nervige Freundin. Die unsichere, eiferschtig auf Elena, ein bisschen oberflächlich. Du denkst: Füllmaterial. Und dann wird sie zum Vampir. Und plötzlich – und das passiert so organisch dass du es kaum merkst – wird sie zur stärksten Figur der Serie. Nicht physisch. Emotional. Caroline Forbes als Vampir findet die Sicherheit die Caroline Forbes als Mensch nie hatte. Sie wird ruhig. Klar. Fürsorglich ohne schwach zu sein.
Candice King spielt diese Transformation über acht Staffeln mit einer Subtilitat die mich an Saoirse Ronans langsame Reifung in Lady Bird erinnert. Nur dass King das in 171 Episoden machen musste statt in 93 Minuten. Und es funktioniert. Jede einzelne Folge.
Stefan meinte in Staffel 6: Die is eigentlich die Beste von allen, oder? Ja, Stefan. Ja, ist sie.
Das Problem mit Staffel 7 und 8 – ehrlich gesagt
Nina Dobrev geht nach Staffel 6. Elena Gilbert, die Hauptfigur, ist raus. Und die Serie – ich sage es wie es ist – verliert ihren Anker.
Staffel 7 und 8 sind nicht schlecht. Das wäre unfair. Aber sie fühlen sich an wie ein Haus aus dem jemand die Wände entfernt hat. Die Struktur steht noch, die Möbel sind da, aber der Wind geht durch. Damon ohne Elena ist wie – nein, warte – Damon ohne Elena ist wie Bourbon ohne Glas. Das Getränk ist noch da. Aber es fehlt etwas Wesentliches.
Die Autoren versuchen es mit neuen Villains. Lily Salvatore, die Mutter. Die Heretics – Hexen-Vampir-Hybride. Sybil, die Sirene. Cade, der buchstäbliche Teufel. Und keiner von ihnen erreicht die Intensität von Klaus, die Bedrohlichkeit von Katherine, die emotionale Tiefe von Alarics dunkler Seite. Es wird größer. Kosmischer. Mythologischer. Aber nicht besser.
27 Episoden in zwei Staffeln die man hätte auf 16 komprimieren können. Ich hab sie trotzdem geschaut. Wir haben sie trotzdem geschaut, Stefan und ich, Donnerstagabend, Kissen, Wein. Weil die Figuren einem nach sechs Jahren gehören. Weil man wissen will wie es endet. Weil Damon Salvatore immer noch Damon Salvatore ist, auch ohne Elena im Raum.
Das Serienfinale hat mich weinen lassen. Ich gebe das zu. Stefan – der echte, neben mir – hat mich festgehalten. Dat war godt, hab ich gesagt. Und er hat genickt.
Acht Staffeln Mystic Falls – der Überblick für Späteinsteiger
The Vampire Diaries umfasst 8 Staffeln mit 171 Episoden, ausgestrahlt von 2009 bis 2017 auf The CW [Quelle: TMDB, 2026]. Die Episodenlänge beträgt circa 43 Minuten, die Gesamtlaufzeit über 120 Stunden.
Staffel 1 (2009–2010, 22 Episoden): Elena trifft Stefan. Stefan ist ein Vampir. Damon kommt in die Stadt. Katherine wird erwähnt, und du denkst noch: Ach, eine Ex. Keine Ahnung was kommt.
Staffel 2 (2010–2011, 22 Episoden): Katherine. Klaus. Die Originale. Tylers Verwandlung. Für mich die beste Staffel – alles wird größer und bleibt trotzdem persönlich.
Staffel 3 (2011–2012, 22 Episoden): Ripper-Stefan. Die Original-Familie. Klaus und Caroline – eine Dynamik die das Fandom gespalten hat wie nichts anderes. Gänsehaut-Staffel.
Staffel 4 (2012–2013, 23 Episoden): Elena wird zum Vampir. Das verändert alles. Das Sire Bond-Drama. Das Dreieck kippt. Kontrovers, aber mutig.
Staffel 5 (2013–2014, 22 Episoden): Die Travelers. Augustine-Vampir-Experimente. Schwächer als die Vorgänger, aber mit Momenten die sitzen. Damon und Bonnies Freundschaft in der Geisterwelt – unerwartet und bewegend.
Staffel 6 (2014–2015, 22 Episoden): Kai Parker, gespielt von Chris Wood, ist der beste Villain seit Klaus. Prison World als Konzept – brilliant. Elenas Abschied. Ich hab geheult.
Staffel 7 (2015–2016, 22 Episoden): Post-Elena. Die Heretics. Strukturell anders, mit Zeitsprüngen. Funktioniert stellenweise, stolpert oft. Alaric als Vater – unerwartet gut.
Staffel 8 (2016–2017, 16 Episoden): Die letzte. Cade, die Hölle, Katherines Rückkehr. Das Finale bringt alles zusammen. Nicht perfekt, aber ehrlich. Und das Ende – Stefan, mein Herz – das Ende ist richtig.
Sieben Dinge die ich nach acht Staffeln nicht vergessen kann
Kevin Williamson hat nur die erste Staffel als Showrunner geleitet, Julie Plec übernahm ab Staffel 2 als alleinige Showrunnerin [Quelle: Variety, 2017]. Williamson blieb als Executive Producer an Bord, aber Plecs Handschrift – emotionaler, romantischer, chaotischer – prägte die Serie ab dann.
Nina Dobrev und Ian Somerhalder waren während der Dreharbeiten drei Jahre ein Paar. Die Trennung fiel ungefähr mit Staffel 4 zusammen. Die Chemie auf dem Bildschirm blieb intakt. Professionell. Bemerkenswert. Und ja, jeder hat das damals diskutiert.
Die Serie wurde in Covington, Georgia gedreht [Quelle: Georgia Film Commission, 2017]. Mystic Falls existiert. Du kannst die Grills Bar besuchen. Stefan hat Fotos gemacht als wir 2019 dort waren. Von der Bar. Und von sich davor. Für meinen Namensvetter, sagte er. Ich liebe diesen Mann.
Joseph Morgans Klaus war so populär dass er sein eigenes Spin-off The Originals bekam – 5 Staffeln auf The CW, 2013 bis 2018 [Quelle: TMDB, 2026]. Das passiert selten. Das passiert wenn ein Nebencharakter den Hauptfiguren die Show stiehlt.
Der Pilotfilm hatte 4.91 Millionen Zuschauer in den USA [Quelle: Nielsen, 2009]. Für den CW ein Rekord. Die Serie hat das Netzwerk gerettet – zusammen mit Supernatural – und dem CW seine Identität gegeben: jung, übernatürlich, emotional.
Alaric Saltzman, gespielt von Matthew Davis, stirbt. Und kommt zurück. Und stirbt wieder. Und kommt zurück. Davis hat das einmal mit Humor genommen: Er sei der Charakter der am häufigsten gestorben und auferstanden sei. In einer Serie voller Vampire und Geister ist DAS eine Leistung.
Die Soundtracks. Jede Episode hat handverlesene Indie-Songs. Birdy, Bat for Lashes, The Fray, Plumb. Der Music Supervisor der Serie – Chris Mollere – hat einen eigenen Fandom. Und das verdient er. Die Musik ist nicht Untermalung, sie ist Erzählung. Sie ist die Textur die man spürt wenn man später einen Song hört und plötzlich wieder in Mystic Falls ist.
Die Gesichter von Mystic Falls
- Nina Dobrev als Elena Gilbert / Katherine Pierce – zwei Rollen, ein Gesicht, völlig verschiedene Wesen. Die Doppelgängerin die alles verändert hat.
- Paul Wesley als Stefan Salvatore – der gute Bruder der nicht immer gut sein kann. Mein Liebling meines Mannes.
- Ian Somerhalder als Damon Salvatore – Bourbon, Sarkasmus und blaue Augen. Mein Liebling. Leider.
- Candice King als Caroline Forbes – von der nervigen Freundin zur stärksten Figur. Der leiseste Triumph der Serie.
- Kat Graham als Bonnie Bennett – die Hexe die alles für alle opfert. Verdient besseres Material.
- Matthew Davis als Alaric Saltzman – Lehrer, Jäger, Vater, Freund. Stirbt öfter als jeder andere. Kommt immer zurück.
- Joseph Morgan als Klaus Mikaelson – der Originalvampir. 1.000 Jahre alt und immer noch der faszinierendste Mann im Raum.
- Michael Trevino als Tyler Lockwood – die Verwandlungsszene, Staffel 2. Immer noch Nackenhaare.
- Zach Roerig als Matt Donovan – der einzige Mensch. Der ganze Staffeln überlebt ohne übernatürliche Hilfe. Respekt.
- Steven R. McQueen als Jeremy Gilbert – Elenas kleiner Bruder. Wächst über sich hinaus. Manchmal.
Synchronstudio: Arena Synchron Berlin
Jahr: 2009–2017
Dialogregie: Sven Hasper
Nina Dobrev|Elena Gilbert / Katherine Pierce|Anja Stadlober
Paul Wesley|Stefan Salvatore|Julien Haggege
Ian Somerhalder|Damon Salvatore|Matthias Deutelmoser
Candice King|Caroline Forbes|Annina Braunmiller-Jest
Kat Graham|Bonnie Bennett|Shandra Schadt
Matthew Davis|Alaric Saltzman|Karim El Kammouchi
Joseph Morgan|Klaus Mikaelson|Tommy Morgenstern
Michael Trevino|Tyler Lockwood|Ricardo Richter
Zach Roerig|Matt Donovan|Christoph Jablonka
Steven R. McQueen|Jeremy Gilbert|Tim Knauer
Quelle: Synchronkartei.de
Bewertung
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungDafür
- Nina Dobrevas brillante Doppelrolle
- Cliffhanger-Pacing das suechtig macht
- Kevin Williamsons Scream-DNA im Supernatural-Genre
Dagegen
- Staffel 7 und 8 ohne Nina Dobrev deutlich schwaecher
- Bonnie Bennett verdient besseres Material
She's the love of my life. I'd go back to her in a heartbeat.— aus der Wertung von NordNoir
Wer streamt Vampire Diaries?
Verfügbarkeit DEStand 14.08.2026: Vampire Diaries läuft im Abo bei Netflix und Max – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 14.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 22 Folgen · ab Sep. 2009▾
S2Staffel 2· 22 Folgen · ab Sep. 2010▾
S3Staffel 3· 22 Folgen · ab Sep. 2011▾
S4Staffel 4· 23 Folgen · ab Okt. 2012▾
S5Staffel 5· 22 Folgen · ab Okt. 2013▾
S6Staffel 6· 22 Folgen · ab Okt. 2014▾
S7Staffel 7· 22 Folgen · ab Okt. 2015▾
S8Staffel 8· 16 Folgen · ab Okt. 2016▾
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Vampire Diaries
Wo kann ich Vampire Diaries streamen?
Vampire Diaries läuft aktuell im Abo bei Netflix und Max; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie viele Staffeln hat Vampire Diaries?
Vampire Diaries umfasst 8 Staffeln mit insgesamt 171 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich Vampire Diaries?
Unsere Redaktion vergibt Vampire Diaries einen Watcher-Score von 8,0 von 10. 171 Episoden. Acht Staffeln. Und mein Mann heißt Stefan. The Vampire Diaries ist die Serie die alle als Guilty Pleasure abtun und die mir trotzdem Gaensehaut gegeben hat. Nina Dobrevas Doppelrolle als Elena und Katherine ist eine Meisterleistung die zu wenig Anerkennung bekommt. Ian Somerhalder macht Damon zum faszinierendsten Soziopathen im TV. Die ersten vier Staffeln sind suechtig machend und klug und schneller als jede andere Supernatural-Serie. Danach wird es unordentlicher, ja. Aber die Figuren tragen. Kevin Williamsons Scream-DNA steckt in jeder Folge. Und das Finale hat mich weinen la
Für wen ist Vampire Diaries geeignet?
Vampire Diaries ist vor allem etwas für Drama und Sci-Fi & Fantasy-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
FAQ zu The Vampire Diaries: 171 Episoden Mystic Falls die süchtig machen
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Ist Vampire Diaries nur für Teenager?
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Wie viele Staffeln hat Vampire Diaries?
Muss ich die Spin-offs The Originals und Legacies auch schauen?
Wo kann ich The Vampire Diaries streamen?
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