Poster zum Film Nobody 2 (2025) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Nobody 2 (2025)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 89 Min. ActionThriller
⚡ Kurz gesagt

Nobody 2 hat alles, was eine große Actionfortsetzung braucht: eine solide Basis, frische Ideen und den Mut zu Veränderungen. Bob Odenkirks Transformation vom Comedy-Star zum glaubwürdigen Action-Helden bleibt faszinierend, Sharon Stone als Gegnerin ist ein Casting-Jackpot und Timo Tjahjanto könnte mit seinem extremen Stil das Action-Genre neu definieren. Das Wasserpark-Setting bietet endlose Möglichkeiten für kreative Actionszenen. Meine einzige Sorge: Wird die Balance zwischen schwarzem Humor und Brutalität stimmen? Watcher-Score 8,5/10.

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Die Kritik

von Tribun
Bob Odenkirk kehrt zurück – und diesmal wird’s richtig schmutzig! Nach dem überraschenden Erfolg des ersten Teils schleppt uns Hutch Mansell in „Nobody 2“ mit seiner Familie in einen Wasserpark, wo ein entspannter Urlaub schnell zum blutigen Albtraum wird. Sharon Stone als eiskalte Gangsterboss-Gegnerin, ein neuer Regisseur mit Hang zu extremer Gewalt und die Fortsetzung einer Geschichte, die mich damals völlig aus den Socken gehauen hat. Kann die Fortsetzung den frischen Wind des Originals wieder einfangen?

Quick Answer: Ist Nobody 2 sehenswert?

Kurze Antwort: JA – wenn der neue Regisseur Timo Tjahjanto seine brutale Action-Expertise richtig einsetzt, könnte die Fortsetzung sogar besser werden als das Original.

Für wen geeignet: Action-Fans mit Hang zu schwarzem Humor, Bob Odenkirk-Liebhaber, „John Wick“-Enthusiasten, alle die harte Gewalt mit intelligenter Charakterentwicklung schätzen.

Nicht geeignet für: Gewaltverweigerer, Fans von familienfreundlichen Blockbustern, alle die den ersten Teil nicht mochten.

Mein Urteil: Der erste „Nobody“ war 2021 eine der größten Kinoüberraschungen für mich. Jetzt mit Sharon Stone als Gegnerin und Timo Tjahjanto am Ruder könnte „Nobody 2“ das rare Phänomen einer Fortsetzung werden, die ihr Original übertrifft.

Worum geht es in Nobody 2?

Nobody 2 setzt vier Jahre nach den Ereignissen des ersten Films an, wo Hutch Mansell (Bob Odenkirk) nun offiziell als Auftragskiller arbeitet und einen gigantischen Schuldenberg von 30 Millionen Dollar abarbeiten muss. Ein Familienurlaub in einem Wasserpark wird zum blutigen Albtraum, als er mit einer skrupellosen Gangsterboss-Chefin aneinandergerät, die von Sharon Stone verkörpert wird.

Die Story knüpft geschickt an das Ende des Vorgängers an: Hutch hat sein Doppelleben aufgegeben und arbeitet jetzt offen als professioneller Killer. Doch dieser Karriereschritt hat seinen Preis – sowohl finanziell als auch emotional. Seine Ehe mit Becca (Connie Nielsen) hängt am seidenen Faden, zermürbt von seinen ständigen „Geschäftsterminen“ und der Gefahr, die seine neue Tätigkeit für die Familie bedeutet.

Um die kaputte Beziehung zu kitten, schlägt Hutch einen Familienurlaub vor: „Wild Bill’s Majestic Midway Wasserpark“, ein nostalgischer Ort aus seiner Kindheit, den er zusammen mit seinem Bruder Harry (RZA) besucht hatte. Die Ironie will es, dass ausgerechnet dieser Versuch, seine Familie zu retten, zum nächsten blutigen Schlamassel wird.

Der Wasserpark als Schauplatz ist ein genialer Schachzug der Drehbuchautoren Derek Kolstad und Aaron Rabin. Wo sonst könnte man so viele kreative Möglichkeiten für Actionszenen finden? Rutschen als Fluchtwege, Pools als Kampfarenen, Chlorwasser als zusätzlicher Gefahrenfaktor – ich bin schon jetzt gespannt, wie Regisseur Timo Tjahjanto diese Location ausnutzt.

Die eigentliche Bedrohung kommt von Sharon Stones Charakterin, über die bisher nur wenig verraten wurde. Die Produzenten beschreiben sie als „den härtesten Gangsterboss, dem Hutch je gegenüberstand“ – und das will nach seinen Erfahrungen mit der russischen Mafia aus Teil 1 einiges heißen. Stone bringt die perfekte Mischung aus Eleganz und Gefährlichkeit mit, die diese Rolle braucht.

Wer führt bei Nobody 2 Regie und was bedeutet das?

Timo Tjahjanto übernimmt die Regie von Ilya Naishuller, was ein Game-Changer werden könnte. Der indonesische Filmemacher ist bekannt für seine extrem brutalen und visuell innovativen Actionfilme wie „The Night Comes for Us“ und „The Big 4“. Seine Handschrift verspricht eine noch härtere und kreativere Umsetzung der Kampfszenen.

Dieser Regiewechsel hat mich von Anfang an fasziniert. Naishuller hat mit seinem One-Shot-Stil in „Hardcore Henry“ und der soliden Actioninszenierung in „Nobody“ gute Arbeit geleistet, aber Tjahjanto spielt in einer ganz anderen Liga. Als Teil des Regie-Duos „The Mo Brothers“ hat er Filme geschaffen, die selbst hartgesottene Action-Fans an ihre Grenzen bringen.

„The Night Comes for Us“ auf Netflix ist ein perfektes Beispiel für Tjahjantos Können: Die Kampfszenen sind von einer derartigen Intensität und Kreativität, dass sie fast schon surreal wirken. Gleichzeitig verliert er nie den emotionalen Kern seiner Charaktere aus den Augen. Genau diese Kombination aus extremer Gewalt und menschlicher Tiefe könnte „Nobody 2“ auf ein neues Level heben.

Was mir besonders gefällt: Tjahjanto kommt aus dem asiatischen Actionkino, das traditionell viel experimenteller mit Gewaltdarstellung umgeht als Hollywood. Seine Filme nutzen oft unkonventionelle Waffen und Schauplätze – perfekt für einen Film, der in einem Wasserpark spielt.

Der Stil-Wechsel birgt aber auch Risiken. Der erste „Nobody“ lebte von seiner Balance zwischen Realismus und überzogener Action. Wenn Tjahjanto zu sehr in Richtung seiner indonesischen Extreme abdriftet, könnte der Charme des Originals verloren gehen. Ich vertraue aber darauf, dass Produzenten wie David Leitch und Kelly McCormick, die auch „John Wick“ groß gemacht haben, die richtige Balance finden werden.

Wie schlägt sich die Besetzung in Nobody 2?

Bob Odenkirk kehrt als Hutch Mansell zurück, unterstützt von bewährten Gesichtern wie Connie Nielsen und Christopher Lloyd. Der absolute Casting-Coup ist Sharon Stone als neue Hauptantagonistin, die mit ihrer Erfahrung in gefährlichen Frauenrollen die perfekte Gegenspielerin für Odenkirks unscheinbaren Killer darstellt.

Bob Odenkirks Transformation vom Comedy-Autor und „Better Call Saul“-Star zum glaubwürdigen Action-Helden bleibt eines der faszinierendsten Casting-Experimente der letzten Jahre. Als ich 2021 ins Kino ging, um „Nobody“ zu sehen, hatte ich ehrlich gesagt meine Zweifel. Kann der Typ, den ich hauptsächlich als Saul Goodman kenne, wirklich einen Killer spielen?

Die Antwort war ein klares Ja. Odenkirks körperliche Verwandlung für die Rolle war beeindruckend – über anderthalb Jahre intensives Kampftraining haben aus dem 59-jährigen Schauspieler eine glaubwürdige Kampfmaschine gemacht. Sein Herzinfarkt während der „Better Call Saul“-Dreharbeiten hätte das Ende seiner Action-Karriere bedeuten können, aber sein Trainingsregime für „Nobody“ hat ihm vermutlich das Leben gerettet.

Sharon Stone als Gegenspielerin ist der Casting-Jackpot schlechthin. Die 66-jährige Schauspielerin hat in Filmen wie „Basic Instinct“ und „Casino“ bewiesen, dass sie gefährliche, manipulative Charaktere wie keine andere spielen kann. Ihre eiskalte Eleganz wird einen perfekten Kontrast zu Odenkirks bodenständigem Charakter bilden.

Connie Nielsen kehrt als Becca zurück, und ihre Rolle scheint diesmal größer zu werden. Die dänische Schauspielerin hat in Filmen wie „Wonder Woman“ gezeigt, dass sie mehr als nur die leidende Ehefrau spielen kann. Wenn die Drehbuchautoren ihr mehr zu tun geben, könnte sie eine der stärksten Aspekte des Films werden.

Christopher Lloyd als Hutchs kampferprobter Vater war schon im ersten Teil ein Highlight. Der 85-jährige Veteran bringt eine wunderbare Mischung aus Humor und unterschwelliger Bedrohlichkeit mit. Dass er mit 85 immer noch solche Rollen spielt, verdient größten Respekt.

Was verspricht die Kamera und Bildsprache von Nobody 2?

Mit Timo Tjahjanto als Regisseur können wir eine deutlich aggressivere und innovativere Bildsprache erwarten als im ersten Teil. Seine Filme zeichnen sich durch extreme Nahaufnahmen in Kampfszenen, kreative Kamerawinkel und eine fast schon surreale Gewaltästhetik aus, die perfekt zu einem Wasserpark-Setting passen könnte.

Tjahjantos visuelle Handschrift unterscheidet sich fundamental von seinem Vorgänger Naishuller. Während der erste „Nobody“ eher klassisch amerikanisches Action-Kino bot, bringt der neue Regisseur die wilde Experimentierfreude des asiatischen Genres mit.

In „The Night Comes for Us“ nutzt Tjahjanto jeden Zentimeter des Bildraums für seine Kampfchoreografien. Seine Kamera ist nie statisch – sie taucht in die Action ein, folgt den Bewegungen der Kämpfer und findet immer neue Perspektiven auf die Gewalt. Das könnte in einem Wasserpark zu spektakulären Ergebnissen führen.

Besonders gespannt bin ich auf seine Nutzung von Wasser als visuelles Element. Wasser kann Bewegungen verlangsamen, Reflexionen schaffen und die Schwere von Verletzungen verstärken. Ein Kampf unter Wasser oder auf nassen Oberflächen bietet völlig andere choreografische Möglichkeiten als trockene Schauplätze.

Die Farbpalette seiner bisherigen Filme tendiert zu düsteren, entsättigten Tönen mit gelegentlichen knalligen Akzenten – meist Rot für Blut. In einem eigentlich fröhlichen Wasserpark-Setting könnte dieser Kontrast zwischen bunter Umgebung und düsterer Handlung visuell besonders reizvoll werden.

Wie wichtig ist Musik und Sound für Nobody 2?

Der Soundtrack wird entscheidend dafür sein, ob „Nobody 2“ die perfekte Balance zwischen schwarzem Humor und brutaler Action findet. Der erste Teil nutzte geschickt klassische Songs als ironischen Kontrapunkt zur Gewalt – eine Tradition, die hoffentlich fortgesetzt wird, auch wenn noch keine Details zur Musik bekannt sind.

Die Musikauswahl war einer der stärksten Aspekte des ersten „Nobody“. Songs wie „The Impossible Dream“ während der Bus-Schlägerei oder Elvis‘ „Don’t“ während der Vorbereitung für das große Finale schufen eine einzigartige Atmosphäre zwischen Nostalgie und Ironie.

Tjahjanto hat in seinen bisherigen Filmen gezeigt, dass er Musik nicht nur als Untermalung, sondern als dramaturgisches Element nutzt. Seine Soundtracks tendieren zu elektronischen Elementen gemischt mit orchestralen Arrangements – eine Kombination, die dem urbanen Setting von „Nobody 2“ gut stehen könnte.

Der Sound-Design wird besonders wichtig sein. Ein Wasserpark bietet eine einzigartige Geräuschkulisse: plätscherndes Wasser, quietschende Rutschen, hallende Schreie in großen Hallen. Wenn Tjahjanto diese Elemente geschickt in seine Actionszenen einwebt, könnte das zu einer völlig neuen Art von Kino-Erlebnis werden.

Was sind die größten Stärken von Nobody 2?

Die Fortsetzung baut auf einer soliden Basis auf: Bob Odenkirks bewährte Performance, ein originelles Setting im Wasserpark, Sharon Stone als hochkarätiger Neuzugang und mit Timo Tjahjanto ein Regisseur, der das Action-Genre neu definieren könnte. Die emotionale Fortsetzung der Familiengeschichte verspricht mehr Tiefe als übliche Fortsetzungen.

Der größte Trumpf ist zweifelsohne die Weiterentwicklung des Konzepts. Während der erste Film das „versteckter Killer“-Geheimnis als Hauptelement nutzte, muss die Fortsetzung neue Wege finden. Die Tatsache, dass Hutch jetzt offen als Killer arbeitet, eröffnet völlig andere Konfliktmöglichkeiten.

Das Wasserpark-Setting ist genial gewählt. Statt eines weiteren anonymen Großstadt-Schauplatzes haben wir hier einen Ort voller Nostalgie und Unschuld, der durch die brutale Action pervertiert wird. Diese Juxtaposition zwischen fröhlichem Familienvergnügen und tödlicher Gewalt könnte zu den denkwürdigsten Szenen des Action-Kinos führen.

Sharon Stones Casting ist ein Meisterstück. Hollywood-Legenden als Bösewichte funktionieren fast immer, wenn sie richtig eingesetzt werden. Stone bringt Jahrzehnte der Erfahrung mit gefährlichen, manipulativen Charakteren mit und könnte Hutch vor seine bisher größte Herausforderung stellen.

Die familiären Konflikte versprechen emotionale Tiefe. Hutchs zerrüttete Ehe und der Einfluss seines Killerlebens auf die Kinder bieten Stoff für mehr als nur oberflächliche Action. Wenn der Film diese Elemente ernst nimmt, könnte er zu den wenigen Actionfilmen gehören, die echte menschliche Drama bieten.

Welche Schwächen könnte Nobody 2 haben?

Die größte Gefahr liegt im Verlust des Überraschungsmoments des ersten Films und der möglichen Überinszenierung durch den neuen Regisseur. Wenn Tjahjanto zu sehr in Richtung extremer Gewalt abdriftet, könnte der schwarze Humor verloren gehen, der das Original so besonders gemacht hat.

„Sequelitis“ ist ein reales Phänomen, und „Nobody 2“ ist nicht davor gefeit. Der erste Film funktionierte so gut, weil uns Bob Odenkirks Transformation vom Spießer zum Killer völlig überrascht hat. Diese Überraschung kann die Fortsetzung nicht wiederholen – sie muss neue emotionale Hooks finden.

Meine größte Sorge gilt dem Regiewechsel. Tjahjanto ist ein brillanter Filmemacher, aber sein Stil ist deutlich extremer als alles, was wir im ersten „Nobody“ gesehen haben. Seine indonesischen Actionfilme sind berüchtigt für ihre kompromisslose Brutalität. Wenn er diese Elemente ungefiltert nach Hollywood bringt, könnte das den Charme des Originals zerstören.

Das Budget könnte zum Problem werden. Fortsetzungen bekommen meist mehr Geld, aber mehr Geld führt oft zu weniger Kreativität. Der erste „Nobody“ hat mit seinem bescheidenen Budget von 16 Millionen Dollar Wunder gewirkt. Wenn Teil 2 versucht, mit teureren Effekten und größeren Setpieces zu beeindrucken, könnte die Intimität verloren gehen.

Die Erwartungen sind jetzt höher. 2021 war „Nobody“ eine positive Überraschung. Jetzt erwarten die Fans einen Film, der mindestens genauso gut ist. Diese Erwartungshaltung kann lähmend wirken und dazu führen, dass die Filmemacher zu sehr versuchen, das Original zu kopieren, statt neue Wege zu gehen.

Für wen ist Nobody 2 geeignet?

„Nobody 2“ richtet sich primär an Fans des ersten Films, Action-Liebhaber mit Toleranz für schwarzen Humor und alle, die Bob Odenkirks überraschende Transformation zum Action-Star erleben wollen. Der Film wird wahrscheinlich härter als das Original, was die Zielgruppe eher einschränkt als erweitert.

Wenn du den ersten „Nobody“ geliebt hast, ist die Fortsetzung ein No-Brainer. Die Charaktere entwickeln sich weiter, die Action wird intensiver und Sharon Stone als Gegnerin verspricht Leinwand-Gold. Der Film baut direkt auf den Ereignissen des Vorgängers auf, sodass Neulinge zwar mitkommen könnten, aber viele Nuancen verpassen würden.

Action-Fans, die „John Wick“ zu steril finden, könnten hier ihr neues Lieblings-Franchise entdecken. „Nobody“ hat die perfekte Mischung aus knallharter Gewalt und absurdem Humor, die das Keanu-Reeves-Franchise manchmal vermissen lässt.

Bob Odenkirk-Fans sollten definitiv reinschauen, auch wenn sie normalerweise keine Actionfilme mögen. Seine Darstellung ist so überzeugend, dass sie auch Genre-Skeptiker überzeugen könnte. Außerdem ist es faszinierend zu sehen, wie sich ein Schauspieler in seinem 60. Lebensjahr völlig neu erfindet.

Für Fans von Sharon Stone ist der Film ein Muss. Nach Jahren in eher kleineren Rollen kehrt sie hier als Hauptantagonistin zurück und könnte eine ihrer besten Performances seit den 90ern abliefern.

Wer Timo Tjahjantos bisherige Arbeit schätzt, wird gespannt sein, wie er sein indonesisches Action-Know-how in Hollywood umsetzt. Seine Fans aus dem asiatischen Kino könnten eine der interessantesten Ost-West-Kollaborationen der letzten Jahre erleben.

Wer spielt in Nobody 2 mit?

  • Bob Odenkirk als Hutch Mansell
  • Sharon Stone als Gangsterboss-Gegnerin
  • Connie Nielsen als Becca Mansell
  • Christopher Lloyd als Hutchs Vater
  • RZA als Harry Mansell
  • Colin Hanks als korrupter Sheriff
  • John Ortiz als Wasserparkbesitzer
  • Gage Munroe als Blake Mansell
  • Paisley Cadorath als Sammy Mansell

Fazit: Lohnt sich Nobody 2?

Als jemand, der 2021 völlig überrascht aus „Nobody“ rausgegangen ist, kann ich meine Vorfreude auf die Fortsetzung kaum bändigen. Bob Odenkirks Transformation vom „Better Call Saul“-Anwalt zum knallharten Killer war eine der faszinierendsten Schauspiel-Metamorphosen der letzten Jahre. Dass er diese Rolle jetzt mit 62 fortsetzt, verdient größten Respekt.

Sharon Stone als Gegenspielerin ist der Casting-Coup schlechthin. Die „Basic Instinct“-Ikone bringt Jahrzehnte der Erfahrung mit gefährlichen Frauenrollen mit und könnte Hutch vor seine bisher härteste Bewährungsprobe stellen. Das Wasserpark-Setting verspricht Action-Szenen, wie wir sie noch nie gesehen haben – die Kombination aus nostalgischer Unschuld und brutaler Gewalt könnte zu den denkwürdigsten Kino-Momenten des Jahres führen.

Meine größte Hoffnung liegt auf Regisseur Timo Tjahjanto. Seine indonesischen Actionfilme sind legendär brutal und kreativ – wenn er diese Expertise geschickt in Hollywood-Standards übersetzt, ohne den schwarzen Humor des Originals zu verlieren, steht uns etwas Besonderes bevor.

Nobody 2 hat das Potenzial, eine der seltenen Fortsetzungen zu werden, die ihr Original übertreffen. Für Action-Fans, Bob Odenkirk-Liebhaber und alle, die intelligente Gewalt mit menschlicher Tiefe schätzen, ist der 14. August 2025 rot im Kalender zu markieren. 8.5/10 Punkte.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Odenkirks Rückkehr als Familienvater-Killer mit Sharon Stone als Gegnerin und einem brutaleren Regisseur könnte die seltene Fortsetzung werden, die ihr Original übertrifft.— aus der Wertung von Tribun
Nobody 2 hat alles, was eine große Actionfortsetzung braucht: eine solide Basis, frische Ideen und den Mut zu Veränderungen. Bob Odenkirks Transformation vom Comedy-Star zum glaubwürdigen Action-Helden bleibt faszinierend, Sharon Stone als Gegnerin ist ein Casting-Jackpot und Timo Tjahjanto könnte mit seinem extremen Stil das Action-Genre neu definieren. Das Wasserpark-Setting bietet endlose Möglichkeiten für kreative Actionszenen. Meine einzige Sorge: Wird die Balance zwischen schwarzem Humor und Brutalität stimmen?
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Wer streamt Nobody 2?

Verfügbarkeit DE

Stand 18.08.2026: Nobody 2 läuft im Abo bei Sky.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 18.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Nobody 2

Wo kann ich Nobody 2 streamen?

Nobody 2 läuft aktuell im Abo bei Sky; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Nobody 2?

Nobody 2 hat eine Laufzeit von rund 89 Minuten (1 Stunde und 29 Minuten).

Lohnt sich Nobody 2?

Unsere Redaktion vergibt Nobody 2 einen Watcher-Score von 8,5 von 10. Nobody 2 hat alles, was eine große Actionfortsetzung braucht: eine solide Basis, frische Ideen und den Mut zu Veränderungen. Bob Odenkirks Transformation vom Comedy-Star zum glaubwürdigen Action-Helden bleibt faszinierend, Sharon Stone als Gegnerin ist ein Casting-Jackpot und Timo Tjahjanto könnte mit seinem extremen Stil das Action-Genre neu definieren. Das Wasserpark-Setting bietet endlose Möglichkeiten für kreative Actionszenen. Meine einzige Sorge: Wird die Balance zwischen schwarzem Humor und Brutalität stimmen?

Für wen ist Nobody 2 geeignet?

Nobody 2 ist vor allem etwas für Action und Thriller-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Nobody 2?

Vier Jahre nachdem er sich versehentlich mit der russischen Mafia angelegt hatte, arbeitet Hutch noch immer seinen Schuldenberg von 30 Millionen Dollar ab. Unzählige dreckige Jobs erledigt, zahllose Auftragsmorde vor sich: Ein Ende ist für den gestressten Killer nicht absehbar.

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Trailer

FAQ zu Nobody 2

Muss ich den ersten Nobody gesehen haben?
Absolut empfehlenswert! "Nobody 2" baut direkt auf den Ereignissen des ersten Films auf. Ohne das Original verpasst du wichtige Charakterentwicklungen und viele Anspielungen. Der erste Teil ist außerdem ein fantastischer Film, den du dir definitiv gönnen solltest.
Warum wurde der Regisseur gewechselt?
Offizielle Gründe wurden nicht genannt. Solche Wechsel sind in Hollywood normal und können verschiedene Ursachen haben - von Terminproblemen bis zu kreativen Differenzen. Timo Tjahjanto bringt jedenfalls einen völlig anderen, extremeren Stil mit.
Wird Nobody 2 brutaler als der erste Teil?
Sehr wahrscheinlich ja. Regisseur Timo Tjahjanto ist bekannt für seine extrem brutalen Actionfilme wie "The Night Comes for Us". Fans sollten sich auf intensivere Gewaltdarstellungen einstellen als im bereits harten Original.
Wann kommt Nobody 2 ins Kino?
Der deutsche Kinostart ist für den 14. August 2025 geplant. Der Film soll weltweit in einem ähnlichen Zeitraum starten.
Gibt es weitere Fortsetzungen geplant?
Bisher sind keine weiteren Teile offiziell angekündigt. Wie üblich in Hollywood wird der Erfolg von "Nobody 2" darüber entscheiden, ob die Reihe fortgesetzt wird. Drehbuchautor Derek Kolstad hat aber angedeutet, dass er weitere Ideen für die Figur hat.
Macht Bob Odenkirk seine Stunts selbst?
Odenkirk hat für den ersten "Nobody" intensives Kampftraining absolviert und viele Stunts selbst gemacht. Mit 62 Jahren macht er immer noch beeindruckend viel selbst, auch wenn die gefährlichsten Szenen natürlich von Profis übernommen werden.
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