Poster zum Film Inglourious Basterds (2009) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Inglourious Basterds (2009)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 146 Min. DramaThriller
⚡ Kurz gesagt

Für alle, die Tarantinos Stil lieben und auch mal ein bisschen Kino-Alternative zum x-ten D-Day-Drama suchen. Absolute Empfehlung! Watcher-Score 9,0/10.

⚖️ Zum Urteil 📺 Wer streamt's? ▶ Trailer
📺

Wer streamt Inglourious Basterds?

Verfügbarkeit DE

Stand 21.07.2026: Inglourious Basterds läuft im Abo bei Netflix, Prime Video und Max – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 21.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

✍️

Die Kritik

von Tribun
2009 war für mich ein Jahr der filmischen Offenbarungen – aber nichts hat mich so umgehauen wie Tarantinos „Inglourious Basterds“. Als ich damals nach dem ersten Kinobesuch aus dem dunklen Saal taumelte, wusste ich: Hier hatte jemand gerade die Regeln des Kriegsfilms neu geschrieben. Brad Pitt mit seinem irren Südstaatenakzent, Christoph Waltz als charmantester Psychopath der Filmgeschichte – das war Kino vom Feinsten. Nach über einem Dutzend Wiederholungen entdecke ich immer noch neue Details in diesem verrückten Meisterwerk.

Quick Answer: Ist Inglourious Basterds sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein geniales Kino-Erlebnis, das den Zweiten Weltkrieg so schräg und intelligent verarbeitet wie kein Film zuvor oder danach.

Für wen geeignet: Tarantino-Fans, Liebhaber schwarzen Humors, Genre-Freaks, Cineasten die Filmgeschichte lieben.

Nicht geeignet für: Fans historisch korrekter Kriegsdramen, Menschen mit Gewaltempfindlichkeit, Verfechter des ernsten Geschichts-Kinos.

Mein Urteil: Inglourious Basterds ist Tarantino auf seinem absoluten Höhepunkt – ein Film, der mich seit 15 Jahren nicht loslässt. Christoph Waltz allein ist schon den Kinobesuch wert.

Worum geht es in Inglourious Basterds?

Inglourious Basterds erzählt drei ineinander verwobene Geschichten im Nazi-besetzten Frankreich von 1941: Die junge Shosanna Dreyfus überlebt ein Massaker und plant Jahre später ihre Rache in einem Pariser Kino. Parallel terrorisiert eine US-Spezialeinheit namens „Basterds“ unter Lieutenant Aldo Raine die Besatzer. Alle Handlungsstränge kulminieren in einer spektakulären Kinopremiere, die Geschichte umschreibt.

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Begegnung mit diesem Film. Die Eröffnungsszene auf dem französischen Bauernhof – 20 Minuten purer Spannung ohne einen einzigen Schuss. Christoph Waltz als Hans Landa trinkt seelenruhig seine Milch, während unter dem Fußboden eine jüdische Familie versteckt ist. Das ist Kino wie aus dem Lehrbuch: Jede Geste, jeder Blick, jedes Wort sitzt perfekt.

Die Geschichte springt dann zu den Basterds, einer achtköpfigen US-Einheit, die sich auf Nazi-Jagd spezialisiert hat. Brad Pitt gibt hier den Lieutenant Aldo Raine – einen Südstaaten-Offizier mit der Angewohnheit, seinen Feinden Hakenkreuze in die Stirn zu ritzen. „Ich will meine hundert Nazi-Skalps!“ brüllt er seine Männer an, und man glaubt ihm jedes Wort.

Der dritte Handlungsstrang folgt Shosanna, die als Emmanuelle Mimieux ein Pariser Kino betreibt. Als die Nazis dort eine Filmpremiere planen, wittert sie ihre Chance auf Rache. Diese drei Geschichten verwebt Tarantino zu einem 153-minütigen Thriller, der nie langweilig wird.

Was mich nach all den Jahren immer noch fasziniert: Der Film funktioniert als Spannungsdrama, als schwarze Komödie und als Meta-Kommentar über die Macht des Kinos gleichzeitig. Tarantino inszeniert hier nicht weniger als seinen ganz persönlichen Krieg – einen Krieg der Bilder und Geschichten.

Wie inszeniert Tarantino seine Vision von Inglourious Basterds?

Tarantino erschafft ein Europa des Zweiten Weltkriegs, wie es nur in seiner Fantasie existiert. Er mixt Spaghetti-Western-Ästhetik mit Kriegsfilm-Elementen, garniert das Ganze mit seinem typischen Dialog-Feuerwerk und kreiert so ein völlig neues Subgenre. Die Regie ist dabei so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

Nach fast 20 Jahren Tarantino-Filme schauen kenne ich seine Handschrift in- und auswendig. Aber bei Inglourious Basterds hat er sich selbst übertroffen. Die Art, wie er Spannung aufbaut – denkt nur an die Taverne-Szene mit Michael Fassbender! 30 Minuten sitzen wir an diesem Tisch, trinken Bier und warten darauf, dass die Bombe hochgeht.

Seine Kameraführung zusammen mit Stammkollege Robert Richardson ist hier besonders raffiniert. Die extreme Close-Ups auf Gesichter, die langsamen Zooms, die Art wie er Räume inszeniert – jede Einstellung erzählt eine Geschichte. Besonders beeindruckt hat mich damals die Premiere-Sequenz: Ein komplettes Kino als Set zu bauen, nur um es am Ende abzufackeln – das ist schon ziemlich verrückt.

Tarantino liebt es, mit Erwartungen zu spielen. Wir denken, wir schauen einen Kriegsfilm, bekommen aber Western-Shootouts. Wir erwarten historische Korrektheit, kriegen aber alternative Geschichte. Diese Unberechenbarkeit macht süchtig – man weiß nie, was als nächstes passiert.

Sein Umgang mit Gewalt ist hier übrigens viel durchdachter als in seinen früheren Filmen. Ja, es wird brutal, aber immer mit Zweck. Die Gewalt ist Teil der Geschichte, nicht Selbstzweck. Das hat mich schon beim ersten Schauen beeindruckt.

Wie brilliert die Besetzung von Inglourious Basterds?

Christoph Waltz liefert als Hans Landa eine der besten Schurkenperformances der Filmgeschichte ab und verwandelt einen Monster in einen charmanten Gentleman. Brad Pitt gibt den perfekten Kriegs-Cowboy, während die internationale Besetzung von Mélanie Laurent bis Daniel Brühl durchweg überzeugt.

Christoph Waltz – wo soll ich da anfangen? Vor Inglourious Basterds kannte ihn außerhalb des deutschsprachigen Raums praktisch niemand. Nach seinem Auftritt als Hans Landa war er über Nacht ein Hollywood-Star. Völlig zu Recht! Seine Darstellung des „Juden-Jägers“ ist ein Meisterwerk der Schauspielkunst.

Was Waltz so unheimlich macht: Er ist nie der klischeehafte brüllende Nazi. Sein Landa ist höflich, gebildet, mehrsprachig – und gerade deshalb so gefährlich. Die Art, wie er in der Eröffnungsszene französisch spricht, dann zu englisch wechselt und schließlich deutsch – das ist pure Einschüchterung durch Intellekt. Kein Wunder, dass er dafür den Oscar bekommen hat.

Brad Pitt wiederum spielt seine Rolle als Aldo Raine mit einer Lust, die ansteckend ist. Dieser übertriebene Tennessee-Akzent, die Art wie er seine Kaugummi kaut – Pitt hat offensichtlich Spaß an dieser Figur. Und das überträgt sich aufs Publikum.

Die europäischen Darsteller sind ebenfalls perfekt gewählt. Mélanie Laurent als Shosanna bringt diese Mischung aus Verletzlichkeit und Entschlossenheit rüber, die die Rolle braucht. Diane Kruger als deutsche Filmstar-Spionin ist glamourös und gefährlich zugleich. Selbst die deutschen Schauspieler wie Daniel Brühl oder August Diehl fügen sich nahtlos ein.

Besonders gefreut hat mich damals die Casting-Wahl von Til Schweiger als Hugo Stiglitz. Ein deutscher Action-Star in einem amerikanischen Film über deutsche Nazis – das ist schon meta genug für drei Tarantino-Filme.

Wie beeindruckt die Bildsprache von Inglourious Basterds?

Kameramann Robert Richardson und Tarantino erschaffen hier eine visuelle Sprache, die Western-Ästhetik mit Kriegsfilm-Realismus vermischt. Jede Einstellung ist komponiert wie ein Gemälde, von den Weitwinkel-Landschaften bis zu den extremen Close-Ups auf Gesichter.

Richardson ist ja schon seit „Kill Bill“ Tarantinos Stamm-Kameramann, aber hier hat er sich selbst übertroffen. Die Art, wie er diese verschiedenen europäischen Schauplätze einfängt – von der französischen Landschaft bis zu den Babelsberger Studio-Sets.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Farbgestaltung. Jeder Handlungsstrang hat seine eigene visuelle Identität: Die Bauernhof-Szenen in warmen Braun- und Goldtönen, die Basterds-Sequenzen in kühlem Blau-Grün, das Pariser Kino in elegantem Rot. Das ist subtil gemacht, aber extrem wirkungsvoll.

Die Kamerabewegungen sind dabei sehr bewusst gewählt. Tarantino liebt statische Einstellungen für seine Dialog-Szenen, aber wenn es Action gibt, wird die Kamera lebendig. Der Kontrast zwischen diesen ruhigen Gesprächs-Momenten und den explosiven Action-Sequenzen ist filmhandwerklich brillant gelöst.

Was mich technisch am meisten beeindruckt: Wie sie es geschafft haben, die verschiedenen Drehorte – von Deutschland über Paris bis zu den Studio-Sets – so nahtlos zu verweben. Man merkt nie, dass hier mit verschiedenen Locations gearbeitet wurde.

Wie funktioniert Musik und Sound in Inglourious Basterds?

Tarantino verzichtet auf einen traditionellen Filmkomponisten und mixt stattdessen Ennio Morricone, David Bowie, deutsche Schlager und eigens komponierte Stücke zu einem eklektischen Soundtrack, der perfekt zu seinem Genre-Mix passt. Jeder Song ist präzise gewählt und verstärkt die jeweilige Stimmung.

Der Soundtrack ist typisch Tarantino – ein wilder Mix, der eigentlich nicht funktionieren dürfte, aber perfekt zur Geschichte passt. Wenn David Bowies „Cat People“ über Nazi-Deutschland läuft, ist das schon ziemlich schräg. Aber es funktioniert!

Besonders clever finde ich den Einsatz von Ennio Morricones Western-Musik. Diese Melodien kennt man aus unzähligen Italo-Western, und hier laufen sie über Szenen mit Nazi-Offizieren. Das schafft diese seltsame Vertrautheit – man weiß nicht genau warum, aber es fühlt sich richtig an.

Der deutsche Schlager „Davon geht die Welt nicht unter“ in der Taverne-Szene ist ein Geniestreich. Dieser nostalgische Song aus den 30ern, während sich eine Tragödie anbahnt – das ist filmische Ironie vom Feinsten.

Auch die Stille wird als dramaturgisches Mittel eingesetzt. Die langen Pausen in den Dialog-Szenen, das Knistern der Filmprojektion im Kino – Tarantino weiß, wann er Musik braucht und wann nicht.

Was sind die größten Stärken von Inglourious Basterds?

Der Film brilliert durch seine unvorhersagbare Erzählweise, die geniale Schauspielerei (besonders Christoph Waltz), die perfekte Balance zwischen Humor und Spannung und Tarantinos Mut, Geschichte als filmisches Märchen zu erzählen. Jede der fünf Episoden funktioniert für sich, aber zusammen ergeben sie ein perfektes Ganzes.

Was mich nach 15 Jahren immer noch begeistert: Die schiere Unvorhersagbarkeit. Selbst beim x-ten Mal schauen entdecke ich neue Details, neue Anspielungen, neue Bedeutungsebenen. Das ist Kino, das mit jedem Schauen reicher wird.

Die Dialoge sind Tarantino in Höchstform. Diese Taverne-Szene mit dem Zahlenspiel – 20 Minuten Spannung pur, nur durch Worte. Oder Hans Landas „Au revoir, Shosanna!“ – ein Satz, der einem kalt den Rücken runterläuft.

Mutig finde ich auch, wie Tarantino mit der Geschichte umgeht. Statt der x-ten pietätvollen Holocaust-Darstellung macht er ein Märchen daraus – mit der wichtigen Botschaft, dass am Ende die Guten gewinnen. Das ist emotionaler Katharsis durch Kino.

Die internationale Besetzung und der Sprachwechsel zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch geben dem Film eine Authentizität, die man selten sieht. Tarantino traut seinem Publikum zu, Untertitel zu lesen – das ist in Hollywood nicht selbstverständlich.

Die Struktur in fünf Kapiteln funktioniert perfekt. Jedes für sich ist ein kleiner Film, aber zusammen ergeben sie ein episches Werk. Das ist Drehbuch-Handwerk auf allerhöchstem Niveau.

Welche Schwächen hat Inglourious Basterds?

Die 153 Minuten Laufzeit können sich stellenweise ziehen, besonders für Zuschauer, die keine Dialog-lastigen Filme mögen. Tarantinos typische Gewaltdarstellung und der schwarze Humor sind nicht jedermanns Sache. Manche Nebenfiguren bleiben etwas blass.

Ehrlich gesagt, mir fällen nicht viele echte Schwächen ein – aber ich kenne die Kritikpunkte anderer Zuschauer. Die Länge wird oft bemängelt, und ja, manche Dialog-Szenen ziehen sich. Die Taverne-Sequenz ist brillant, aber 20 Minuten sind schon heftig für einen Mainstream-Film.

Tarantinos Hang zur Gewalt stößt nicht jedem auf. Das Skalp-Sammeln, der Baseballschläger-Einsatz – das ist schon ziemlich brutal. Auch wenn es immer einem dramaturgischen Zweck dient, ist es nicht für schwache Nerven.

Manche der Basterds bleiben als Charaktere etwas flach. Außer Aldo Raine und vielleicht noch Donny „The Bear Jew“ Donowitz entwickelt Tarantino die Truppe nicht wirklich. Das ist schade, weil das Potenzial da gewesen wäre.

Der alternative Geschichtsverlauf stört auch nicht wenige Zuschauer. Wer einen realistischen Kriegsfilm erwartet, ist hier falsch. Tarantino macht Fantasy, nicht Dokumentation – aber das muss man mögen.

Die vielen Film-Referenzen und Meta-Ebenen können überfordernd wirken. Man muss schon ein ziemlicher Cineast sein, um alle Anspielungen zu verstehen. Für Gelegenheitskino-Besucher ist das vielleicht zu viel des Guten.

Für wen ist Inglourious Basterds geeignet?

Der Film richtet sich an erwachsene Zuschauer, die Tarantinos Stil mögen, keine Probleme mit schwarzem Humor und stilisierter Gewalt haben und Lust auf intelligente Unterhaltung mit Genre-Mix haben. Cineasten werden die unzähligen Film-Referenzen lieben.

Nach unzähligen Diskussionen über den Film weiß ich: Inglourious Basterds polarisiert. Entweder man liebt ihn oder man versteht nicht, was der ganze Hype soll. Dazwischen gibt es wenig.

Tarantino-Fans sind natürlich die Hauptzielgruppe. Wer „Pulp Fiction“ und „Kill Bill“ mochte, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Der typische Tarantino-Stil ist überall zu spüren.

Film-Nerds haben ihre pure Freude an den unzähligen Referenzen. Von den Ufa-Filmen bis zu den Italo-Western – hier gibt es für Cineasten ein wahres Osterei-Fest zu entdecken.

Kriegsfilm-Fans, die mal was anderes als „Der Soldat James Ryan“ sehen wollen, sind hier richtig. Wer aber historische Korrektheit erwartet, sollte lieber zu „Band of Brothers“ greifen.

Action-Liebhaber bekommen hier zwar nicht durchgehend Krawall, aber wenn es knallt, dann richtig. Die Spannung baut sich langsam auf und entlädt sich dann explosiv.

Fans schwarzen Humors werden ihre helle Freude haben. Der Film ist oft sehr witzig, auf eine sehr spezielle Art. Wer bei „Leben des Brian“ lacht, wird auch hier lachen.

Wer spielt in Inglourious Basterds mit?

Hauptbesetzung:

  • Brad Pitt als Lt. Aldo Raine
  • Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa
  • Mélanie Laurent als Shosanna Dreyfus / Emmanuelle Mimieux
  • Diane Kruger als Bridget von Hammersmark
  • Eli Roth als Donny „The Bear Jew“ Donowitz
  • Michael Fassbender als Lt. Archie Hicox
  • Daniel Brühl als Fredrick Zoller
  • Til Schweiger als Sgt. Hugo Stiglitz
  • August Diehl als Major Dieter Hellstrom
  • Denis Ménochet als Perrier LaPadite

Regie und Produktion:

  • Regie: Quentin Tarantino
  • Drehbuch: Quentin Tarantino
  • Kamera: Robert Richardson
  • Schnitt: Sally Menke
  • Produktion: Lawrence Bender

Fazit: Lohnt sich Inglourious Basterds?

Inglourious Basterds ist einer jener seltenen Filme, die mit jedem Schauen besser werden. Nach 15 Jahren und unzähligen Wiederholungen entdecke ich immer noch neue Details, neue Anspielungen, neue Bedeutungsebenen. Das ist Kino in seiner reinsten Form – intelligent, unterhaltsam und völlig unberechenbar.

Tarantino hat hier sein Meisterwerk geschaffen. Ein Film, der Genres sprengt, mit Erwartungen spielt und dabei eine der besten Schurkenperformances der Filmgeschichte präsentiert. Christoph Waltz als Hans Landa ist allein schon Grund genug, diesen Film zu schauen.

Klar, er ist nichts für schwache Nerven oder Puristen, die historische Korrektheit erwarten. Aber wer sich auf Tarantinos wilde Fahrt einlässt, wird mit einem unvergesslichen Kino-Erlebnis belohnt. 9.2/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Tarantinos genialster Geniestreich - ein Film, der Geschichte umschreibt und dabei das Kino neu erfindet.— aus der Wertung von Tribun
Inglourious Basterds ist für mich Tarantino auf seinem absoluten Höhepunkt. Selten hat ein Regisseur so virtuos mit Genres gespielt, Geschichte neu erzählt und dabei ein derart unterhaltsames Meisterwerk geschaffen. Christoph Waltz allein ist den Kinobesuch wert, aber der ganze Film strotzt vor brillanten Dialogen, perfektem Timing und einer Leidenschaft fürs Kino, die ansteckend ist. Ja, er ist brutal und nicht immer politisch korrekt - aber das ist auch gut so. Ein Film für alle, die intelligente Unterhaltung mit Tiefgang lieben und keine Angst vor etwas anderen Erzählweisen haben.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Inglourious Basterds

Wo kann ich Inglourious Basterds streamen?

Inglourious Basterds läuft aktuell im Abo bei Netflix, Prime Video und Max; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Inglourious Basterds?

Inglourious Basterds hat eine Laufzeit von rund 146 Minuten (2 Stunden und 26 Minuten).

Lohnt sich Inglourious Basterds?

Unsere Redaktion vergibt Inglourious Basterds einen Watcher-Score von 9,0 von 10. Für alle, die Tarantinos Stil lieben und auch mal ein bisschen Kino-Alternative zum x-ten D-Day-Drama suchen. Absolute Empfehlung!

Für wen ist Inglourious Basterds geeignet?

Inglourious Basterds ist vor allem etwas für Drama und Thriller-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Inglourious Basterds?

Im von Deutschland besetzten Frankreich muss Shosanna ansehen wie ihre Familie durch Oberst Hans Landa brutal ermordet wird. Sie kann entkommen und flieht nach Paris.

🎬

Trailer

🎭

Besetzung

Brad PittLT. Aldo Raine
Mélanie LaurentShosanna
Christoph WaltzCOL. Hans Landa
Eli RothSGT. Donny Donowitz
Michael FassbenderLT. Archie Hicox
Diane KrugerBridget von Hammersmark
Daniel BrühlFredrick Zoller
Til SchweigerSGT. Hugo Stiglitz
Gedeon BurkhardCPL. Wilhelm Wicki
Jacky IdoMarcel

FAQ zu Inglourious Basterds

Ist Inglourious Basterds historisch korrekt?
Nein, der Film ist bewusst als alternative Geschichte konzipiert. Tarantino erzählt ein "Was wäre wenn"-Szenario und macht keinen Hehl daraus, dass er die realen Ereignisse für seine filmische Vision umschreibt.
Warum wird der Titel falsch geschrieben?
Die Schreibweise "Inglourious Basterds" ist bewusst gewählt und spielt auf den italienischen Exploitationfilm "Quel maledetto treno blindato" an, der im deutschen Verleih "Ein Haufen verwegener Hunde" hieß.
Wie viele Sprachen werden im Film gesprochen?
Insgesamt werden vier Sprachen gesprochen: Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Tarantino bestand darauf, dass die Schauspieler in ihren Muttersprachen sprechen, um Authentizität zu schaffen.
Hat Christoph Waltz wirklich einen Oscar für diese Rolle bekommen?
Ja, Christoph Waltz gewann 2010 den Oscar für den besten Nebendarsteller. Der Film brachte ihm auch internationale Bekanntheit und den Start seiner Hollywood-Karriere.
Gibt es eine Fortsetzung zu Inglourious Basterds?
Bisher nicht, obwohl Tarantino gelegentlich über ein mögliches Prequel oder Spin-off spekuliert hat. Ein konkretes Projekt wurde aber nie angekündigt.
Wo wurde der Film gedreht?
Hauptsächlich in Deutschland (Studios Babelsberg, Görlitz) und Frankreich (Paris). Die aufwändigen Kino-Sets für das Finale entstanden komplett in den Babelsberger Studios.
📣

Der Saal

Community — getrennt von der Redaktion

Schon gesehen? Bewerte in 2 Sekunden — deine Stimme zählt für den Saal, nie für den Watcher-Score.

🌟 Community Bewertung

Noch keine Community-Bewertung

Sei der Erste!

📝 Deine Bewertung
Klicke zum Bewerten (wird temporär gespeichert)
💬

Wie reagierst du auf das Review?

🗣️

Diskutiere mit · 1 Kommentare

1 Kommentar

Anonym

Hat mich echt umgehauen, der Film „Inglourious Basterds“! Ich fand es krass, wie Tarantino diese alternative Geschichte des Zweiten Weltkriegs erzählt hat. Die Spannung war einfach krass! 💥🎬 Die Charaktere waren so gut geschrieben und die Dialoge waren genial. Ich war wirklich gefesselt und konnte einfach nicht wegschauen! 🍿✨Ich liebe es, wie Tarantino mit seinen Filmen immer wieder überrascht und Grenzen sprengt. Einfach ein Meisterwerk! 🙌🎥

🚪

Ähnliche Filme

aus derselben Kammer
Cookie Consent mit Real Cookie Banner