Poster zum Film SEPTEMBER 5 Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

SEPTEMBER 5

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 91 Min. ThrillerDrama
⚡ Kurz gesagt

September 5 ist mehr als nur ein Geschichtsfilm - er ist ein Lehrstück über Medienethik und die Macht der Live-Übertragung. Tim Fehlbaum inszeniert die Ereignisse mit dokumentarischer Genauigkeit und trotzdem mit großer Spannung. Die Schauspielerleistungen sind durchweg exzellent, die technische Umsetzung tadellos. Ein Film, der wichtige Fragen stellt und keine einfachen Antworten gibt. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt September 5?

Verfügbarkeit DE

Stand 23.07.2026: September 5 ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 23.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Es ist ein Tag, der in die Geschichte eingegangen ist – nicht nur als einer der schwärzesten der Olympischen Spiele, sondern auch als Wendepunkt des Fernsehens. Tim Fehlbaums „September 5“ zeigt uns den 5. September 1972 durch die Augen der ABC-Sports-Crew, die plötzlich aus einer Sportübertragung heraus live über eine Geiselnahme berichten muss. Was dabei herauskommt, ist ein packender Thriller über Journalismus unter Extrembedingungen und die Macht der Medien. Ein Film, der mich völlig unerwartet getroffen hat.

Quick Answer: Ist September 5 sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein außergewöhnlicher Thriller über den Journalismus, der historische Ereignisse mit moderner Relevanz verbindet.

Für wen geeignet: Geschichtsinteressierte, Journalismus-Liebhaber, Thriller-Fans, Erwachsene die politische Dramen schätzen.

Nicht geeignet für: Action-Suchende, Zuschauer die leichte Unterhaltung wollen, Kinder unter 12 Jahren.

Mein Urteil: Fehlbaum hat einen klugen, intensiven Film gemacht, der zeigt wie relevant die Fragen von damals heute noch sind. Die Inszenierung ist handwerklich brillant und die Schauspieler überzeugen auf ganzer Linie.

Worum geht es in September 5?

September 5 erzählt die wahre Geschichte der ABC-Sports-Crew, die am 5. September 1972 während der Olympischen Spiele in München plötzlich zur wichtigsten Nachrichtenquelle der Welt wurde. Als palästinensische Terroristen elf israelische Sportler als Geiseln nahmen, musste das Sportfernsehen-Team spontan zu Kriegsberichterstattern werden und 21 Stunden lang live über die dramatischen Ereignisse berichten.

Ich erinnere mich noch gut an Dokumentationen über diese Olympischen Spiele – die „heiteren Spiele“ sollten es werden, ein neues Deutschland der Welt präsentieren. Stattdessen wurde München zum Schauplatz eines Terroranschlags, der die Welt veränderte. Tim Fehlbaum konzentriert sich dabei nicht auf die Täter oder die politischen Hintergründe, sondern auf die Menschen hinter den Kameras.

Im Zentrum steht Geoff Mason, ein junger, ehrgeiziger Producer, gespielt von John Magaro. Er arbeitet eigentlich für die Sportübertragung, findet sich aber plötzlich in der Rolle des Nachrichtenchefs wieder. Sein Boss Roone Arledge, der legendäre ABC-Chef, wird von Peter Sarsgaard verkörpert – ein Mann, der die Macht der Live-Übertragung erkannt hat und trotz aller Widerstände darauf besteht, am Ball zu bleiben.

Die deutsche Dolmetscherin Marianne, gespielt von Leonie Benesch, wird zur Brücke zwischen den amerikanischen Journalisten und der deutschen Realität vor Ort. Sie ist diejenige, die die Sprache spricht, die Kultur versteht und trotzdem in dieser unmöglichen Situation navigieren muss.

Was den Film so faszinierend macht: Er zeigt uns nicht die große Politik, sondern die kleinen, menschlichen Entscheidungen. Soll man das Blut zeigen? Wie nah darf man rangehen? Was ist Journalismus und was ist Sensationslust? Fragen, die heute aktueller sind denn je.

Wie inszeniert Tim Fehlbaum diese historischen Ereignisse?

Fehlbaum schafft es meisterhaft, den Zuschauer direkt in das ABC-Studio zu versetzen. Seine Regie ist geprägt von Authentizität und Spannung – er nutzt die Enge des Fernsehstudios, um Klaustrophobie zu erzeugen, während draußen die Weltgeschichte geschrieben wird. Die Inszenierung fühlt sich an wie ein Echtzeitdrama, obwohl wir alle das Ende kennen.

Als ich den Film gesehen habe, musste ich an „All the President’s Men“ denken – diese Filme über Journalismus, die zeigen, wie Geschichte gemacht wird, nicht in Palästen oder Schlachten, sondern in Redaktionen und vor laufenden Kameras. Fehlbaum hat verstanden, dass die wahre Dramatik oft in den kleinsten Momenten liegt.

Der deutsche Regisseur, der schon mit „Hell“ und „Tides“ gezeigt hat, dass er komplexe Geschichten erzählen kann, nutzt hier eine dokumentarische Herangehensweise. Die Kamera ist oft handgehalten, folgt den Protagonisten durch die engen Gänge des Fernsehkomplexes. Man spürt die Hektik, den Stress, die Überforderung der Beteiligten.

Besonders beeindruckend ist, wie Fehlbaum mit der Zeit umgeht. Der Film spielt sich praktisch in Echtzeit ab, aber ohne dass es langweilig wird. Jede Minute zählt, jede Entscheidung hat Konsequenzen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, obwohl wir als Zuschauer wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Was mich überrascht hat: Fehlbaum verzichtet komplett auf Kitsch oder falsche Emotionalisierung. Er lässt die Ereignisse für sich sprechen und vertraut darauf, dass die Realität dramatisch genug ist. Das ist mutig und zahlt sich aus.

Die Produktionsdesigner haben ganze Arbeit geleistet. Das ABC-Studio von 1972 ist bis ins kleinste Detail nachgebaut, die Technik, die Kleidung, die Atmosphäre – alles stimmt. Man fühlt sich wirklich in die frühen 70er versetzt, ohne dass es wie ein Museum wirkt.

Wie überzeugen die Schauspieler in September 5?

Die Besetzung von September 5 ist durchweg exzellent. John Magaro als Geoff Mason liefert eine nuancierte Performance ab, die den jungen Producer zwischen Ehrgeiz und moralischen Zweifeln zeigt. Peter Sarsgaard ist als ABC-Chef Roone Arledge gewohnt stark und verkörpert einen Mann, der die Macht der Medien versteht. Leonie Benesch bringt als deutsche Dolmetscherin Marianne eine wichtige europäische Perspektive in die amerikanische Geschichte ein.

John Magaro kenne ich schon länger aus Filmen wie „First Cow“ und der Serie „The Umbrella Academy“. Hier zeigt er eine ganz andere Seite – einen Mann, der eigentlich nur seinen Job machen will und sich plötzlich in einer weltgeschichtlichen Situation wiederfindet. Seine Performance ist zurückhaltend und trotzdem intensiv. Man spürt, wie die Ereignisse ihn verändern.

Peter Sarsgaard spielt Roone Arledge nicht als zynischen Medien-Hai, sondern als einen Mann, der die Verantwortung seiner Position versteht. Arledge war tatsächlich eine Legende des Sportfernsehens und hat das moderne TV-Format mitgeprägt. Sarsgaard zeigt ihn als jemanden, der unter enormem Druck steht, aber trotzdem versucht, das Richtige zu tun.

Leonie Benesch, die deutsche Schauspielerin, die auch in „Babylon Berlin“ glänzt, ist hier die Brücke zwischen zwei Welten. Ihre Marianne ist klug, professionell und trotzdem emotional betroffen von dem, was geschieht. Sie muss zwischen Sprachen übersetzen, aber auch zwischen Kulturen und Mentalitäten vermitteln.

Ben Chaplin als Geoffrey Mason senior und die weiteren Ensemble-Mitglieder füllen das Studio mit Leben. Jeder hat seine kleine Geschichte, seine Rolle in diesem historischen Moment. Es gibt keine Nebenfiguren – alle sind wichtig für das Gesamtbild.

Was mir besonders gefällt: Die Schauspieler übertreiben nie. Sie spielen normale Menschen in einer außergewöhnlichen Situation, nicht Helden oder Schurken. Das macht ihre Leistungen umso glaubwürdiger und berührender.

Wie setzt September 5 Kamera und Bildsprache ein?

Die Kameraarbeit von September 5 ist geprägt von dokumentarischer Authentizität. Kameramann Markus Förderer nutzt hauptsächlich Handkamera und natürliches Licht, um die Atmosphäre eines echten Fernsehstudios der 70er Jahre zu schaffen. Die Bildsprache ist bewusst unspektakulär – sie lässt die Geschichte sprechen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Was sofort auffällt: Der Film sieht nicht aus wie ein typischer Hollywood-Thriller. Die Bilder haben eine körnige, fast schon dokumentarische Qualität. Das erinnert mich an die Fernsehbilder von damals, die wir alle aus Archivaufnahmen kennen. Förderer und Fehlbaum haben bewusst auf moderne, glatte Optik verzichtet.

Die Kamera ist oft nah an den Gesichtern, folgt den Protagonisten durch die engen Studiogänge. Man spürt die Beengtheit, den Stress, die Hektik. Gleichzeitig gibt es immer wieder Momente der Ruhe, in denen die Kamera innehält und die Charaktere atmen lässt.

Besonders clever ist der Umgang mit den Monitoren und Fernsehbildern. Der Film zeigt uns sowohl die Entstehung der Bilder als auch ihre Wirkung. Wir sehen, wie Live-Fernsehen funktioniert, wie Entscheidungen in Sekunden getroffen werden müssen.

Die Farbpalette ist gedämpft, erdige Töne dominieren. Das passt zur Zeit und zum Thema – es ist kein bunter, optimistischer Film über die Olympischen Spiele, sondern ein düsteres Drama über einen der schwärzesten Tage der Sportgeschichte.

Licht spielt eine wichtige Rolle. Das kalte Neonlicht des Studios steht im Kontrast zum warmen Licht der Außenaufnahmen von München. Diese Gegensätze verstärken das Gefühl der Isolation, das die ABC-Crew empfindet.

Wie unterstützt die Musik die Dramatik in September 5?

Der Soundtrack von September 5 ist bewusst zurückhaltend und atmosphärisch. Komponist Volker Bertelmann, der auch unter dem Namen Hauschka bekannt ist, setzt auf subtile Klänge und Spannungsaufbau, ohne die historischen Ereignisse zu überdramatisieren. Die Musik unterstützt die dokumentarische Herangehensweise des Films, ohne sich aufzudrängen.

Bertelmann kenne ich gut – als Hauschka macht er experimentelle Musik mit präparierten Klavieren, als Filmkomponist hat er schon für „Lion“ und „All Quiet on the Western Front“ Musik geschrieben. Hier zeigt er wieder seine Fähigkeit, genau den richtigen Ton zu treffen.

Die Musik ist nie melodramatisch oder manipulativ. Sie folgt dem dokumentarischen Ansatz des Films und unterstützt die Spannung, ohne sie künstlich zu verstärken. Oft arbeitet Bertelmann mit minimalen Mitteln – ein dumpfer Bass, zarte Streicher, gelegentlich elektronische Elemente.

Besonders effektiv ist der Einsatz von Stille. Immer wieder verzichtet der Film komplett auf Musik und lässt nur die Originalgeräusche des Studios wirken – das Summen der Technik, die Stimmen der Reporter, das Klacken der Tastaturen. Diese Momente sind oft am intensivsten.

Wenn Musik eingesetzt wird, dann meist um Übergänge zu schaffen oder die emotionale Unterströmung zu verstärken. Bertelmann versteht es, die Anspannung der Protagonisten musikalisch zu übersetzen, ohne dabei aufdringlich zu werden.

Der Sound-Design ist ebenso wichtig wie die Musik. Die Geräuschkulisse des Fernsehstudios, die verschiedenen Sprachen und Dialekte, die Technik der 70er Jahre – alles fügt sich zu einem authentischen Klangteppich zusammen.

Was sind die größten Stärken von September 5?

September 5 brilliert durch seine Authentizität und Aktualität. Tim Fehlbaum schafft es, ein historisches Ereignis so zu inszenieren, dass es brandaktuell wirkt. Die Fragen nach der Rolle der Medien, nach Ethik im Journalismus und nach der Macht der Live-Übertragung sind heute relevanter denn je. Dazu kommt die hervorragende schauspielerische Leistung und die handwerklich perfekte Umsetzung.

Was mich am meisten beeindruckt hat: Der Film fühlt sich nie wie eine Geschichtsstunde an. Obwohl die Ereignisse über 50 Jahre zurückliegen, wirkt alles unmittelbar und gegenwärtig. Das liegt an Fehlbaums kluger Regie, die sich auf die universellen menschlichen Dilemmata konzentriert.

Die Authentizität ist bemerkenswert. Man merkt, dass intensiv recherchiert wurde. Jedes Detail stimmt, von der Technik bis zu den Sprachgewohnheiten der Zeit. Und trotzdem wirkt nichts wie ein Museum oder eine Kostümparty.

Besonders stark ist die moralische Komplexität. Es gibt keine einfachen Antworten, keine klaren Gut-Böse-Schemata. Die ABC-Crew kämpft mit den gleichen Fragen, die heute jeden Journalisten beschäftigen: Wie weit darf man gehen? Was ist öffentliches Interesse und was ist Sensationslust?

Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, obwohl wir das Ende kennen. Das ist große Filmkunst – wenn ein Film auch beim zweiten Schauen funktioniert, weil er nicht nur von der Handlung lebt, sondern von den Charakteren und ihren Entscheidungen.

Die internationale Perspektive ist ein weiterer Pluspunkt. Fehlbaum zeigt nicht nur die amerikanische Sicht, sondern auch die deutsche und europäische Perspektive auf die Ereignisse. Das macht den Film universeller und vielschichtiger.

Die technische Umsetzung ist tadellos. Von der Ausstattung über die Kamera bis zum Ton stimmt alles. Man fühlt sich wirklich ins Jahr 1972 versetzt, ohne dass es künstlich oder nostalgisch wirkt.

Welche Schwächen hat September 5?

September 5 hat wenige echte Schwächen, aber einige Zuschauer könnten die dokumentarische Herangehensweise als zu trocken empfinden. Der Film verzichtet auf klassische Thriller-Elemente und spektakuläre Szenen zugunsten von Authentizität. Außerdem erfordert er ein gewisses Interesse an Geschichte und Journalismus – wer actionreiche Unterhaltung sucht, wird enttäuscht sein.

Meine größte Kritik: Der Film ist sehr amerikanisch geprägt, obwohl er in Deutschland spielt. Die deutsche Seite der Geschichte kommt etwas zu kurz. Zwar ist Leonie Benesch als Marianne eine wichtige Figur, aber die deutsche Perspektive auf diese Ereignisse hätte mehr Raum verdient.

Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass Fehlbaum mehr Risiken eingeht. Die dokumentarische Herangehensweise ist ehrenhaft, aber gelegentlich wirkt sie auch etwas distanziert. Ein bisschen mehr emotionale Tiefe hätte dem Film gut getan.

Die Laufzeit von etwa 95 Minuten ist eigentlich angemessen, aber manchmal fühlt sich der Film etwas gehetzt an. Einige Charakterentwicklungen hätten mehr Zeit verdient, besonders die der deutschen Figuren.

Für jüngere Zuschauer, die die historischen Ereignisse nicht kennen, könnte der Film schwer zugänglich sein. Es wird wenig Kontext geliefert – man sollte schon grundsätzlich wissen, was 1972 in München passiert ist.

Die emotionale Distanz ist gleichzeitig Stärke und Schwäche. Einerseits respektiert Fehlbaum die Opfer und vermeidet Kitsch, andererseits bleibt der Film manchmal etwas kühl. Ein bisschen mehr Herz hätte nicht geschadet.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte überwiegen die Stärken deutlich. Es sind eher Nuancen als echte Probleme, die den Filmgenuss kaum beeinträchtigen.

Für wen ist September 5 geeignet?

September 5 richtet sich an erwachsene Zuschauer mit Interesse an Geschichte, Journalismus und politischen Dramen. Der Film ist perfekt für alle, die intelligente, anspruchsvolle Unterhaltung schätzen und sich für die Mechanismen der Medien interessieren. Auch Fans von Thrillern, die auf psychologische Spannung statt auf Action setzen, werden ihre Freude haben.

Geschichtsinteressierte werden den Film lieben. Er zeigt ein wichtiges Kapitel der deutschen und internationalen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel. Statt der üblichen Täter-Opfer-Perspektive konzentriert sich Fehlbaum auf die Rolle der Medien.

Journalisten und Medienschaffende sollten September 5 unbedingt sehen. Der Film wirft Fragen auf, die heute aktueller sind denn je. Wie berichtet man über Terrorismus? Welche Verantwortung haben die Medien? Wann wird aus Information Propaganda?

Fans von Charakterdramen werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Die Schauspielerleistungen sind durchweg excellent, und die moralischen Dilemmata der Protagonisten sind faszinierend zu beobachten.

Deutsche Zuschauer haben einen besonderen Bezug zu dem Stoff. München 1972 ist ein Teil der deutschen Geschichte, der oft verdrängt wird. Fehlbaum zeigt eine andere Seite dieser Ereignisse und macht sie für eine neue Generation zugänglich.

Cineasten, die handwerklich perfekte Filme schätzen, werden September 5 lieben. Regie, Kamera, Ton, Ausstattung – alles stimmt und fügt sich zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammen.

Nicht geeignet ist der Film für Zuschauer, die leichte Unterhaltung suchen, Action-Fans oder sehr junge Zuschauer. Der Ernst des Themas und die dokumentarische Herangehensweise erfordern eine gewisse geistige Reife und Aufmerksamkeit.

Wer spielt in September 5 mit?

  • John Magaro als Geoff Mason
  • Peter Sarsgaard als Roone Arledge
  • Leonie Benesch als Marianne
  • Ben Chaplin als Geoffrey Mason senior
  • Zinedine Soualem als Hamida
  • Georgina Rich als Gladys Deist
  • Corey Johnson als Chuck Benda
  • Marcus Rutherford als John Wilcox
  • Daniel Adeosun als Reggie Hathaway
  • Benjamin Walker als Peter Jennings
  • Ferdinand Dörfler als deutscher Beamter
  • Solomon Mousley als Barry Frank

Fazit: Lohnt sich September 5?

Tim Fehlbaum hat mit September 5 einen bemerkenswerten Film geschaffen, der ein historisches Ereignis in die Gegenwart holt. Die Fragen, die er stellt – nach der Rolle der Medien, nach Journalismus unter Extrembedingungen, nach der Macht der Live-Übertragung – sind heute aktueller denn je. Handwerklich ist der Film tadellos, die Schauspielerleistungen überzeugen auf ganzer Linie, und die authentische Inszenierung zieht einen sofort in ihren Bann. Ein wichtiger Film über ein dunkles Kapitel der Geschichte, der zeigt, dass gutes Kino nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen kann. 8.7/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Fehlbaums September 5 ist ein kluger, intensiver Thriller über Journalismus unter Extrembedingungen - historisch präzise und erschreckend aktuell.— aus der Wertung von Tribun
September 5 ist mehr als nur ein Geschichtsfilm - er ist ein Lehrstück über Medienethik und die Macht der Live-Übertragung. Tim Fehlbaum inszeniert die Ereignisse mit dokumentarischer Genauigkeit und trotzdem mit großer Spannung. Die Schauspielerleistungen sind durchweg exzellent, die technische Umsetzung tadellos. Ein Film, der wichtige Fragen stellt und keine einfachen Antworten gibt.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu September 5

Wo kann ich September 5 streamen?

September 5 gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert September 5?

September 5 hat eine Laufzeit von rund 91 Minuten (1 Stunde und 31 Minuten).

Lohnt sich September 5?

Unsere Redaktion vergibt September 5 einen Watcher-Score von 8,7 von 10. September 5 ist mehr als nur ein Geschichtsfilm - er ist ein Lehrstück über Medienethik und die Macht der Live-Übertragung. Tim Fehlbaum inszeniert die Ereignisse mit dokumentarischer Genauigkeit und trotzdem mit großer Spannung. Die Schauspielerleistungen sind durchweg exzellent, die technische Umsetzung tadellos. Ein Film, der wichtige Fragen stellt und keine einfachen Antworten gibt.

Für wen ist September 5 geeignet?

September 5 ist vor allem etwas für Thriller und Drama-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

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Trailer

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Besetzung

John MagaroGeoffrey Mason
Leonie BeneschMarianne Gebhardt
Peter SarsgaardRoone Arledge
Ben ChaplinMarvin Bader
Zinedine SoualemJacques Lesgards

FAQ zu SEPTEMBER 5

Ist September 5 historisch akkurat?
Ja, der Film basiert auf ausführlicher Recherche und zeigt die Ereignisse des 5. September 1972 weitgehend korrekt. Tim Fehlbaum hat eng mit Zeitzeugen zusammengearbeitet und sich an den dokumentierten Abläufen orientiert.
Muss man die Geschichte von München 1972 kennen?
Grundkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Der Film erklärt die wichtigsten Zusammenhänge, konzentriert sich aber mehr auf die menschlichen und medialen Aspekte als auf die politischen Hintergründe.
Ist September 5 nur etwas für Deutsche?
Nein, der Film hat internationale Relevanz. Die Fragen nach Medienethik und der Rolle des Journalismus sind universal und heute aktueller denn je.
Wie brutal ist September 5?
Der Film zeigt keine explizite Gewalt. Fehlbaum konzentriert sich auf die psychologische Spannung und die moralischen Dilemmata, nicht auf Action oder Brutalität.
Warum spielt der Film hauptsächlich im ABC-Studio?
Das ist bewusst so gewählt. Fehlbaum will zeigen, wie Geschichte von denen erlebt wird, die darüber berichten. Die Enge des Studios verstärkt die Klaustrophobie und den Druck der Situation.
Gibt es eine deutsche Synchronfassung?
Der Film läuft hauptsächlich auf Englisch mit deutschen Untertiteln, da er die amerikanische Perspektive zeigt. Die deutschen Dialoge werden im Original gesprochen.
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