Wer streamt Xena?
Verfügbarkeit DEStand 26.07.2026: Xena ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 26.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 24 Folgen · ab Sep. 1995▾
S2Staffel 2· 22 Folgen · ab Sep. 1996▾
S3Staffel 3· 22 Folgen · ab Sep. 1997▾
S4Staffel 4· 22 Folgen · ab Sep. 1998▾
S5Staffel 5· 22 Folgen · ab Sep. 1999▾
S6Staffel 6· 22 Folgen · ab Okt. 2000▾
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Xena – Die Kriegerprinzessin sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Ein zeitloses Fantasy-Epos mit starken Charakteren, innovativen Stunts und einer emotionalen Tiefe, die bis heute ihresgleichen sucht.
Für wen geeignet: Fantasy-Fans, Liebhaber starker weiblicher Heldinnen, 90er-Nostalgie-Suchende, Action-Adventure-Enthusiasten.
Nicht geeignet für: Realismus-Puristen, Mythologie-Pedanten, Humorlose.
Binge-Faktor: Hoch – Die Episoden sind perfekt portioniert und die Cliffhanger halten einen bei der Stange.
Mein Urteil: Xena war ihrer Zeit voraus und ist heute relevanter denn je. Eine Serie, die Fantasy, Feminismus und pure Unterhaltung perfekt vereint. Lucy Lawless und Renée O’Connor schaffen etwas Magisches.
Worum geht es in Xena – Die Kriegerprinzessin?
Xena – Die Kriegerprinzessin erzählt die Geschichte einer gefallenen Kriegerin auf dem Weg zur Erlösung. Die ehemalige „Zerstörerin von Nationen“ Xena wandelt sich von einer brutalen Kriegsherrin zu einer Beschützerin der Unschuldigen, begleitet von der mutigen Bauerntochter Gabrielle in einer mythologischen Antike voller Götter, Monster und moralischer Komplexität.
Was mich von der ersten Folge an faszinierte, war die schiere Unverfrorenheit dieser Serie. Hier prallten griechische Götter auf römische Legionen, nordische Mythen auf ägyptische Pharaonen – und mittendrin eine Frau mit Chakram und Schwert, die ihre düstere Vergangenheit hinter sich lassen will. Das Konzept klingt verrückt, aber genau das macht es so brilliant.
Die Grundprämisse ist genial einfach: Xena reist durch die antike Welt und hilft Menschen in Not. Aber diese scheinbar simple Heldenreise wird durch ihre komplexe Vergangenheit verkompliziert. Überall lauern Feinde aus alten Tagen, Opfer ihrer früheren Grausamkeiten oder Götter, die sie für ihre Hybris bestrafen wollen. Gabrielle fungiert dabei als moralischer Kompass und emotionaler Anker – ihre Freundschaft ist das Herzstück der gesamten Serie.
Besonders clever fand ich, wie die Serie verschiedene Mythologien vermischt. In einer Folge kämpft Xena gegen den griechischen Kriegsgott Ares, in der nächsten begegnet sie Jesus oder Buddha. Diese kulturelle Vielfalt war 1995 revolutionär und zeigt, wie weitsichtig die Macher waren.
Wie viele Staffeln hat Xena – Die Kriegerprinzessin?
Xena – Die Kriegerprinzessin umfasst sechs komplette Staffeln mit insgesamt 134 Episoden, die von 1995 bis 2001 ausgestrahlt wurden. Jede Episode dauert etwa 44 Minuten und die Serie ist vollständig abgeschlossen – ein seltener Luxus in der heutigen Streaming-Ära.
Ich erinnere mich noch genau an meine ersten Binge-Sessions Mitte der 90er. Damals gab es kein Netflix – man musste warten, bis RTL2 oder ein anderer Sender die Wiederholungen brachte. Umso intensiver war das Erlebnis, wenn man endlich alle Folgen einer Staffel am Stück schauen konnte.
Staffel 1 (1995-1996): Die Grundlagen werden gelegt. Xenas Wandlung und ihre Begegnung mit Gabrielle. 24 Episoden pure Charakterentwicklung.
Staffel 2 (1996-1997): Die Serie findet ihren Rhythmus. Komplexere Gegner, tiefere Mythologie. Hier wurde mir klar, dass das mehr als nur eine Action-Serie ist.
Staffel 3 (1997-1998): Der emotionale Höhepunkt. Die Hope-Storyline zerriss mir das Herz und zeigte, wozu diese Serie fähig ist. 22 Episoden voller Tragik und Triumph.
Staffel 4 (1998-1999): Spirituelle Reise nach Indien. Hier experimentierte die Serie mit östlicher Philosophie und Pazifismus – gewagt und größtenteils gelungen.
Staffel 5 (1999-2000): Götter im Krieg. Xenas Schwangerschaft und der Kampf gegen die olympischen Götter. Spektakulär, aber manchmal etwas überladen.
Staffel 6 (2000-2001): Das große Finale. Der Abschluss in Japan war kontrovers, aber mutig. 22 Episoden, die alles auf eine Karte setzen.
Wer hat Xena – Die Kriegerprinzessin erschaffen?
Xena – Die Kriegerprinzessin wurde von Robert Tapert, Sam Raimi und John Schulian entwickelt. Das Trio, bereits bekannt für ihre Arbeit an „Hercules: The Legendary Journeys“ und Raimi später berühmt für die Spider-Man-Trilogie, erschuf mit Xena ein Spin-off, das sein Original bei weitem übertraf.
Die Geschichte hinter der Entstehung ist fast so faszinierend wie die Serie selbst. Xena sollte ursprünglich nur in drei Hercules-Episoden auftauchen und dann sterben. Doch Lucy Lawless‘ charismatische Darstellung und die Reaktion der Fans änderten alles. Die Macher erkannten das Potenzial und entwickelten eine eigene Serie um die Kriegerprinzessin.
Sam Raimi brachte seinen typischen Stil mit – diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und absurdem Humor, die später auch seine Spider-Man-Filme prägte. Robert Tapert sorgte für die mythologische Tiefe, während John Schulian die menschlichen Aspekte betonte. Zusammen schufen sie etwas Einzigartiges.
Besonders beeindruckend war ihr Mut zur Innovation. In den 90ern eine Serie mit zwei weiblichen Hauptcharakteren zu entwickeln, die ohne männliche Retterfigur auskommen, war revolutionär. Heute würde man es „female empowerment“ nennen – damals war es einfach nur gut erzählt.
Besetzung & Schauspiel in Xena – Die Kriegerprinzessin
Lucy Lawless als Xena ist eine Offenbarung – sie verkörpert Stärke und Verletzlichkeit gleichermaßen. Renée O’Connor entwickelt Gabrielle von der naiven Bauerntochter zur ebenbürtigen Kriegerin. Zusammen erschaffen sie eine der glaubwürdigsten und bewegendsten Freundschaften der Fernsehgeschichte.
Lucy Lawless war die perfekte Besetzung für Xena. Sie bringt diese seltene Kombination aus physischer Präsenz und emotionaler Tiefe mit. Wenn sie den Kampfschrei ausstößt, glaubt man ihr jede Sekunde, dass sie eine Armee vernichten kann. Wenn sie um Gabrielle trauert, fließen auch beim Zuschauer die Tränen.
Renée O’Connor hatte die schwierigere Aufgabe. Gabrielle beginnt als scheinbar typisches „Sidekick“ – jung, unerfahren, oft in Gefahr. Aber O’Connor entwickelt die Figur über sechs Staffeln zu einer eigenständigen Heldin. Ihre Wandlung vom pazifistischen Geschichtenerzähler zur kampferprobten Kriegerin ist meisterhaft gespielt.
Kevin Smith als Ares brachte die perfekte Mischung aus Bedrohung und Charme mit. Sein früher Tod 2002 war ein Verlust für die gesamte Fantasy-Gemeinde. Ted Raimi als tollpatschiger Joxer sorgte für die komischen Momente, ohne je zur reinen Comic-Relief-Figur zu verkommen.
Ein besonderes Lob verdient Hudson Leick als Callisto. Diese Figur hätte leicht zur eindimensionalen Psycho-Antagonistin werden können, aber Leick verleiht ihr eine Tragik und einen Wahnsinn, der unter die Haut geht. Ihre Duelle mit Lawless gehören zu den Höhepunkten der Serie.
Stärken von Xena – Die Kriegerprinzessin
Die größte Stärke von Xena liegt in der perfekten Balance zwischen Action, Emotion und Humor. Die Serie schafft es, epische Schlachten mit intimen Charaktermomenten zu verbinden, ohne je kitschig oder konstruiert zu wirken. Dazu kommen innovative Stunts und eine zeitlose Botschaft von Erlösung und Freundschaft.
Was mich auch heute noch begeistert, ist die schiere Vielfalt der Serie. Eine Woche kämpft Xena gegen römische Legionen, in der nächsten reist sie durch die Zeit oder begegnet Shakespeare. Diese Experimentierfreudigkeit hätte schiefgehen können, aber die Macher hatten ein Gespür dafür, was funktioniert.
Die Stunts waren für das damalige Fernsehbudget revolutionär. Lucy Lawless machte viele ihrer Stunts selbst, und das sieht man in jeder Kampfszene. Die Choreografie wirkt nie gestellt oder übertrieben – jeder Schwertkampf erzählt eine Geschichte.
Besonders schätze ich die moralische Komplexität. Xena ist keine makellose Heldin – sie hat Menschen getötet, Dörfer zerstört, Familien auseinandergerissen. Ihre Reise zur Erlösung ist nie einfach oder vorhersagbar. Manchmal scheitert sie, manchmal trifft sie die falschen Entscheidungen. Das macht sie menschlich.
Die Darstellung weiblicher Stärke war 1995 bahnbrechend und ist heute noch relevant. Xena und Gabrielle sind keine „starken weiblichen Charaktere“ im Hollywood-Sinne – sie sind einfach starke Charaktere, die zufällig Frauen sind. Der Unterschied ist entscheidend.
Schwächen von Xena – Die Kriegerprinzessin
Die Serie leidet gelegentlich unter ihrer eigenen Experimentierfreudigkeit. Manche Episodes wirken wie Fremdkörper, der Ton schwankt zwischen Comedy und Drama, und das begrenzte Budget zeigt sich manchmal in billig wirkenden Effekten. Gegen Ende wird die Mythologie zudem überladen und schwer nachvollziehbar.
Nicht jede Episode ist ein Volltreffer. Besonders in den späteren Staffeln gibt es Folgen, die sich anfühlen, als hätten die Autoren keine Ahnung, was sie mit 44 Minuten Sendezeit anfangen sollen. Die Musical-Episoden sind Geschmackssache – ich finde sie brilliant, aber sie polarisieren.
Das Budget war immer ein Thema. Manche Spezialeffekte wirken heute unfreiwillig komisch, und auch damals waren sie nicht immer überzeugend. Wenn Xena gegen CGI-Monster kämpft, merkt man deutlich die Grenzen des Machbaren.
Die Mythologie wird gegen Ende überkomplex. Wer ist wann wiedergeboren, welcher Gott hat welche Macht, warum können manche Charaktere plötzlich fliegen? Manchmal hätte weniger mehr gewesen.
Das Finale ist kontrovers – und das zu Recht. Nach sechs Staffeln Charakterentwicklung und Freundschaft fühlt sich der Schluss für viele Fans wie ein Verrat an. Ich verstehe die künstlerische Entscheidung, aber emotional schmerzt sie noch heute.
Für wen ist Xena – Die Kriegerprinzessin geeignet?
Xena spricht ein breites Publikum an: Fantasy-Fans finden epische Schlachten und mythologische Abenteuer, Feminismus-Interessierte starke weibliche Vorbilder, 90er-Nostalgiker kultiges Entertainment, und Action-Liebhaber spektakuläre Kampfsequenzen. Die Serie funktioniert sowohl als leichte Unterhaltung als auch als tieferes Drama.
Wenn du starke weibliche Charaktere liebst, ist Xena ein absolutes Muss. Die Serie war ihrer Zeit um Jahre voraus und zeigt Frauen als komplexe, vielschichtige Heldinnen. Keine Jungfrauen in Nöten, sondern Kriegerinnen, die ihre Schlachten selbst schlagen.
Fantasy-Enthusiasten kommen voll auf ihre Kosten. Die Serie bietet alles, was das Genre ausmacht: Magie, Mythologie, epische Quests und moralische Dilemmata. Wer Game of Thrones oder Xena mag, wird auch die andere Serie schätzen – trotz der unterschiedlichen Herangehensweise.
90er-Kinder werden nostalgisch. Die Serie fängt den Zeitgeist perfekt ein – diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und Selbstironie, die damals populär war. Es ist Zeitreise und Wiedersehen zugleich.
Für LGBTQ+-Zuschauer war Xena schon damals wichtig und ist es heute noch mehr. Die Beziehung zwischen Xena und Gabrielle war groundbreaking – auch wenn nie explizit gemacht.
Wer spielt in Xena – Die Kriegerprinzessin mit?
- Lucy Lawless als Xena – Die Kriegerprinzessin
- Renée O’Connor als Gabrielle – Xenas beste Freundin und Gefährtin
- Kevin Smith als Ares – Gott des Krieges
- Ted Raimi als Joxer – Tollpatschiger Möchtegern-Krieger
- Hudson Leick als Callisto – Xenas Erzfeindin
- Bruce Campbell als Autolycus – König der Diebe
- Claire Stansfield als Alti – Schamanin und Antagonistin
- Adrienne Wilkinson als Eve/Livia – Xenas Tochter
- Alexandra Tydings als Aphrodite – Göttin der Liebe
Fazit: Lohnt sich Xena – Die Kriegerprinzessin?
Nach fast drei Jahrzehnten kann ich sagen: Xena – Die Kriegerprinzessin ist ein zeitloses Meisterwerk, das die Jahre nicht nur überstanden, sondern an Relevanz gewonnen hat. Was 1995 als fantasievolle Unterhaltung begann, entpuppt sich heute als visionäre Serie über weibliche Stärke, Erlösung und die Macht der Freundschaft.
Lucy Lawless und Renée O’Connor erschufen etwas Magisches – eine Chemie zwischen zwei Charakteren, die so authentisch und bewegend ist, dass sie den Test der Zeit mühelos besteht. Die Action ist spektakulär, der Humor treffend, und die emotionalen Momente gehen auch heute noch unter die Haut.
Klar, manche Spezialeffekte wirken heute antiquiert, und nicht jede Episode ist ein Volltreffer. Aber das schadet dem Gesamterlebnis kaum. Xena war Vorreiter für alles, was wir heute an modernen Serien schätzen: komplexe weibliche Charaktere, mythologische Tiefe, moralische Ambiguität und die Bereitschaft, Risiken einzugehen.
Für mich bleibt Xena eine der wichtigsten Serien der 90er und ein absolutes Muss für jeden, der großes Fernsehen schätzt. Ayayayayayaya! 9.1/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Ayayayayayaya! Xena ist zeitlos - eine perfekte Mischung aus Action, Herz und revolutionärem weiblichem Empowerment.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Xena
Wo kann ich Xena streamen?
Xena gibt es zum Leihen oder Kaufen bei MagentaTV und Videoload. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie viele Staffeln hat Xena?
Xena umfasst 6 Staffeln mit insgesamt 134 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich Xena?
Unsere Redaktion vergibt Xena einen Watcher-Score von 9,1 von 10. Xena – Die Kriegerprinzessin war ihrer Zeit voraus und ist heute relevanter denn je. Lucy Lawless und Renée O'Connor erschaffen eine der bewegendsten Freundschaften der Fernsehgeschichte, während die Serie mühelos zwischen epischen Schlachten und intimen Charaktermomenten wechselt. Ja, manche Effekte sind veraltet und einzelne Episoden schwächeln, aber der emotionale Kern und die progressiven Werte machen das mehr als wett. Eine Serie, die Fantasy, Feminismus und pure Unterhaltung perfekt vereint.
Für wen ist Xena geeignet?
Xena ist vor allem etwas für Drama und Action & Adventure-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.
FAQ zu Xena – Die Kriegerprinzessin
Wie viele Staffeln hat Xena – Die Kriegerprinzessin?
Ist Xena ein Spin-off von Hercules?
Wo kann ich Xena – Die Kriegerprinzessin streamen?
Ist die Beziehung zwischen Xena und Gabrielle romantisch?
Wie lange dauert eine Episode von Xena?
Wird es ein Xena-Reboot geben?
Macht Lucy Lawless ihre Stunts selbst?
Der Saal
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1 Kommentar
Persönlich empfand ich „Xena – Die Kriegerprinzessin“ mega cool! 😍 Die Serie war so actiongeladen und spannend, das hat mich total gefesselt. Ich fand Xenas Charakter total stark und inspirierend, sie hat mich echt beeindruckt. Die Folgen waren immer voller Abenteuer und fantastischer Geschichten, das fand ich richtig faszinierend. Insgesamt war „Xena“ für mich einfach eine super unterhaltsame Serie, die ich total gerne geschaut habe! 💪🏼👑🌟