Poster zur Serie Andor (2022) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Andor (2022)

🏅 Meisterwerk 📺 Serie 2 Staffeln · 24 Folgen Sci-Fi & FantasyAction & Adventure FSK 12
⚡ Kurz gesagt

Andor ist ein Triumph und zeigt, wohin Star Wars gehen kann, wenn man dem Material und den Zuschauern vertraut. Eine absolute Pflicht für jeden, der glaubte, das Franchise hätte seine besten Tage hinter sich. 9.2/10 Punkte. Watcher-Score 9,2/10.

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Der Seriencheck

von Tribun
Alter, als „Andor“ 2022 auf Disney+ startete, dachte ich erst: „Noch so eine Star Wars-Serie?“ Wie falsch ich lag! Tony Gilroys düsteres Spionagedrama hat mich völlig aus den Socken gehauen und zeigt, wie erwachsen und politisch Star Wars sein kann. Diese Serie ist kein Kinderkram mit knuffigen Droiden – hier geht’s um Unterdrückung, Widerstand und die moralischen Grauzonen einer Rebellion. Nach zwölf Episoden kann ich sagen: Das ist die beste Star Wars-Produktion seit „Das Imperium schlägt zurück“!

Quick Answer: Ist Andor sehenswert?

Kurze Antwort: JA – absolut sehenswert! Andor ist die erwachsenste und politisch tiefgreifendste Star Wars-Serie aller Zeiten, die ohne Jedi und Lichtschwerter auskommt.

Für wen geeignet: Fans von Spionage-Thrillern, politischen Dramen, erwachsenem Science-Fiction und alle, die Star Wars jenseits von Gut-gegen-Böse erleben wollen.

Nicht geeignet für: Action-Junkies, die sofort Lichtschwertkämpfe wollen, jüngere Star Wars-Fans und alle, die keine Geduld für langsamen Charakteraufbau haben.

Binge-Faktor: Hoch – nach Episode 3 konnte ich nicht mehr aufhören und habe das Gefängnisarc an einem Wochenende durchgesuchtet.

Mein Urteil: Eine Meisterleistung, die beweist, dass Star Wars erwachsen werden kann. Komplex, düster und emotional packend – genau das, was das Franchise gebraucht hat.

Worum geht es in Andor?

Andor erzählt die Vorgeschichte von Cassian Andor aus „Rogue One“ und zeigt, wie aus einem egoistischen Kleinkriminellen ein überzeugter Rebellen-Agent wird. Die Serie spielt fünf Jahre vor den Ereignissen des Films und konzentriert sich auf die frühen Tage der Rebellion gegen das Galaktische Imperium.

Ich war echt überrascht, wie bodenständig die Serie anfängt. Keine Jedi, keine mystischen Kräfte – nur ein Typ namens Cassian, der auf dem Industrieplaneten Ferrix rumhängt und mit gestohlenem imperialen Zeug handelt. Nach einem Zwischenfall mit zwei Sicherheitsbeamten (die er nicht absichtlich umbringen wollte!) muss er abhauen und gerät dabei an den mysteriösen Luthen Rael.

Was mich von Anfang an gepackt hat: Die Serie traut sich, Star Wars aus der Perspektive der „normalen“ Leute zu zeigen. Hier geht’s nicht um Auserwählte oder Prophezeiungen, sondern um Menschen, die unter einem faschistischen Regime leiden und sich entscheiden müssen, ob sie weggucken oder Widerstand leisten.

Die Geschichte teilt sich in drei Abschnitte mit je vier Episoden. Erst lernen wir Cassians Welt auf Ferrix kennen, dann kommt der spektakuläre Raubüberfall auf Aldhani, und schließlich die beklemmende Gefängnissequenz auf Narkina 5. Jeder Arc baut Cassians Charakter weiter aus und zeigt verschiedene Facetten der Rebellion.

Wie viele Staffeln hat Andor?

Andor ist auf genau zwei Staffeln angelegt. Die erste Staffel mit 12 Episoden lief von September bis November 2022 auf Disney+. Die zweite und finale Staffel soll 2025 erscheinen und wird ebenfalls 12 Episoden umfassen.

Tony Gilroy hat von Anfang an klargemacht, dass er eine abgeschlossene Geschichte erzählen will. Die zweite Staffel wird direkt zu den Ereignissen von „Rogue One“ führen – die letzte Szene der Serie soll nahtlos in den Film übergehen. Das finde ich super, weil so nichts künstlich in die Länge gezogen wird.

Die Episodenlänge variiert zwischen 40 und 50 Minuten, was für eine Star Wars-Serie ungewöhnlich ist. Aber diese Flexibilität tut der Serie gut – manche Geschichten brauchen eben mehr Zeit zum Atmen.

Ursprünglich sollte Staffel 2 schon 2024 kommen, aber der Hollywood-Streik hat die Produktion verzögert. Ehrlich gesagt bin ich nicht böse darüber – lieber warten und dafür wieder so eine Qualität bekommen!

Wer hat Andor erschaffen?

Tony Gilroy ist der Showrunner und Schöpfer von Andor. Der erfahrene Drehbuchautor und Regisseur ist bekannt für die „Bourne“-Filme und hat bereits „Rogue One“ durch umfangreiche Nachdrehs gerettet.

Gilroy war eigentlich gar nicht der erste Showrunner – ursprünglich sollte Stephen Schiff die Serie übernehmen. Aber 2019 sprang Gilroy ein, und das war das Beste, was der Serie passieren konnte. Der Mann versteht einfach, wie man komplexe Spionagegeschichten erzählt.

Was mich beeindruckt: Gilroy hatte genug Mut, Disney und Lucasfilm zu sagen, dass er eine Serie machen will, die sich wie ein 70er-Jahre-Spionagethriller anfühlt. Und die haben tatsächlich ja gesagt! Das war wohl die beste Entscheidung, die Disney bei Star Wars je getroffen hat.

Das kreative Team um Gilroy ist top besetzt: Regisseure wie Toby Haynes („Doctor Who“) und Benjamin Caron („The Crown“) bringen ihre TV-Erfahrung mit, während Komponist Nicholas Britell („Succession“) einen völlig neuen Sound für Star Wars entwickelt hat.

Wer spielt in Andor mit und wie ist das Schauspiel?

Diego Luna kehrt als Cassian Andor zurück und liefert eine nuancierte Darstellung seiner Charakterentwicklung. Besonders Stellan Skarsgård als Luthen Rael und Denise Gough als imperiale Offizierin Dedra Meero stechen durch ihre komplexen Performances hervor.

Diego Luna war schon in „Rogue One“ stark, aber hier kann er richtig zeigen, was er drauf hat. Seine Entwicklung von diesem mürrischen Eigenbrötler zum überzeugten Rebellen ist absolut glaubwürdig. Besonders in den Gefängnisszenen brennt sich seine Performance richtig ein.

Aber mal ehrlich – Stellan Skarsgård stiehlt allen die Show! Sein Luthen Rael ist diese perfekte Mischung aus kultiviertem Antiquitätenhändler und skrupellosem Spionagemeister. Sein Monolog in Episode 10 über die Opfer, die er für die Rebellion gebracht hat, gehört zu den stärksten Momenten der ganzen Star Wars-Saga.

Auch die „Bösewichte“ sind fantastisch besetzt. Denise Gough macht aus Dedra Meero mehr als nur eine eiskalte Imperiale – sie zeigt eine Frau, die von ihrem eigenen Ehrgeiz getrieben wird. Und Kyle Soller als Syril Karn verkörpert perfekt diesen pedantischen Beamtentyp, den jeder kennt.

Besonders gefreut habe ich mich über Andy Serkis als Gefängnisaufseher Kino Loy. Der Mann, der sonst in Motion-Capture-Anzügen steckt, zeigt hier seine ganze schauspielerische Bandbreite. Seine Szenen in der Gefängnisflucht sind herzzerreißend.

Was sind die größten Stärken von Andor?

Andors größte Stärke ist der Mut zur politischen Tiefe und erwachsenen Charakterentwicklung. Die Serie behandelt Themen wie Unterdrückung, Widerstand und moralische Grauzonen mit einer Ernsthaftigkeit, die man in Star Wars selten erlebt.

Was mich am meisten beeindruckt: Die Serie nimmt sich Zeit! Charaktere entwickeln sich langsam und glaubwürdig, Plotlines werden sorgfältig aufgebaut. Als ich das erste Mal den Aldhani-Arc geschaut habe, war ich fasziniert, wie methodisch jeder Schritt dieses Raubüberfalls geplant und ausgeführt wird.

Die Produktion ist einfach wahnsinnig hochwertig. Anstatt auf die „Volume“-Technologie zu setzen, haben sie echte Sets gebaut. Ferrix fühlt sich an wie eine richtige Stadt – mit Rost, Dreck und dieser industriellen Atmosphäre, die man fast riechen kann.

Auch musikalisch geht die Serie neue Wege. Nicholas Britells Score verzichtet auf die typischen John Williams-Anleihen und entwickelt eine eigene, oft elektronisch geprägte Klangsprache. Das passt perfekt zu diesem erdigen, realistischen Star Wars.

Die politischen Parallelen sind brilliant umgesetzt. Man erkennt Elemente aus verschiedenen historischen Widerstandsbewegungen, ohne dass es zu plump wird. Die Serie zeigt, wie Faschismus funktioniert – durch Bürokratie, Überwachung und die Normalisierung von Unterdrückung.

Wo hat Andor seine Schwächen?

Andors größte Schwäche ist der sehr langsame Start – die ersten beiden Episoden könnten manche Zuschauer abschrecken. Außerdem fehlt die typische Star Wars-Action, was für Fans der klassischen Abenteuer enttäuschend sein könnte.

Ich muss ehrlich zugeben: Nach Episode 1 war ich noch nicht überzeugt. Die Serie braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen, und nicht jeder hat die Geduld dafür. Mein Kumpel aus Koblenz ist nach der zweiten Folge ausgestiegen – „zu langweilig“, meinte er.

Für eingefleischte Star Wars-Fans könnte es auch frustrierend sein, dass praktisch keine bekannten Elemente auftauchen. Keine Jedi, keine Macht-Momente, kaum vertraute Aliens oder Technologie. Das ist zwar künstlerisch mutig, aber kommerziell riskant.

Manchmal wirken die politischen Metaphern auch etwas schwerfällig. Die Parallelen zu historischen Diktaturen sind zwar clever, aber gelegentlich mit dem Holzhammer eingesetzt. Ein bisschen mehr Subtilität hätte manchmal gut getan.

Die Episodenstruktur in Drei-Episode-Blöcken funktioniert nicht immer perfekt. Manche Handlungsstränge fühlen sich abgehackt an, besonders wenn man wochenlang auf die Fortsetzung warten musste.

Für wen ist Andor geeignet?

Andor ist perfekt für Zuschauer, die erwachsene Science-Fiction mit politischer Tiefe schätzen. Die Serie richtet sich an Fans von Spionage-Thrillern wie „The Americans“ oder „Tinker Tailor Soldier Spy“ – nur eben im Star Wars-Universum.

Wenn du auf Shows wie „The Wire“ oder „Breaking Bad“ stehst, wirst du Andor lieben. Die Serie behandelt ihre Charaktere mit derselben Komplexität und zeigt, wie Systeme funktionieren – sowohl die Rebellion als auch das Imperium.

Auch für Star Wars-Müde ist die Serie ideal. Ich kenne einige Leute, die nach den Sequels total genervt waren vom Franchise. Andor zeigt, dass Star Wars auch intelligent und erwachsen sein kann, ohne auf Nostalgie-Fanservice angewiesen zu sein.

Nicht geeignet ist die Serie definitiv für jüngere Kinder. Trotz FSK 12 würde ich sie erst ab 15-16 Jahren empfehlen. Die politischen Themen sind komplex, und die moralischen Grauzonen können verwirrend sein, wenn man noch ein schwarz-weiß-Weltbild hat.

Action-Fans könnten auch enttäuscht sein. Ja, es gibt spektakuläre Sequenzen wie die Gefängnisflucht, aber das sind eher Höhepunkte in einer ansonsten sehr dialogorientierten Serie.

Wer streamt Andor?

Wer spielt in Andor mit?

  • Diego Luna als Cassian Andor
  • Stellan Skarsgård als Luthen Rael
  • Genevieve O’Reilly als Mon Mothma
  • Denise Gough als Dedra Meero
  • Kyle Soller als Syril Karn
  • Adria Arjona als Bix Caleen
  • Fiona Shaw als Maarva Andor
  • Andy Serkis als Kino Loy
  • Forest Whitaker als Saw Gerrera
  • Kathryn Hunter als Eedy Karn

Fazit: Lohnt sich Andor?

Als ich im November 2022 die letzte Folge von Andor gesehen hatte, saß ich erstmal fünf Minuten sprachlos auf meiner Couch. Das war Star Wars, wie ich es mir immer gewünscht, aber nie zu träumen gewagt hatte. Erwachsen, komplex, politisch relevant – und trotzdem durch und durch diese weit, weit entfernte Galaxis.

Tony Gilroy hat etwas Unmögliches geschafft: Er hat eine Star Wars-Serie gemacht, die auch funktioniert hätte, wenn sie in jedem anderen Science-Fiction-Universum spielen würde. Das ist die höchste Auszeichnung, die ich einer Franchise-Produktion geben kann.

Klar, die Serie ist nicht perfekt. Der langsame Start wird manche abschrecken, und wer Lichtschwerter und Jedi-Action erwartet, ist hier falsch. Aber wer bereit ist, sich auf diese erwachsene, nachdenkliche Version von Star Wars einzulassen, wird mit einer der besten Serien der letzten Jahre belohnt.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Die erwachsenste und politisch tiefgreifendste Star Wars-Serie aller Zeiten - ein Meisterwerk des Fernsehens!— aus der Wertung von Tribun
Andor beweist, dass Star Wars weit mehr sein kann als Nostalgie und Merchandise. Tony Gilroys Serie behandelt komplexe politische Themen mit einer Ernsthaftigkeit und Intelligenz, die das Franchise dringend brauchte. Stellan Skarsgårds Performance ist legendär, die Produktion makellos und die Charakterentwicklung beispielhaft. Ja, der Start ist langsam und nicht jeder wird mit dem Verzicht auf klassische Star Wars-Elemente klarkommen. Aber wer sich darauf einlässt, erlebt eine der besten Science-Fiction-Serien der letzten Jahre. Perfekt für alle, die erwachsenes, politisches Fernsehen schätzen.
📺

Wer streamt Andor?

Verfügbarkeit DE

Stand 15.08.2026: Andor läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 15.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Staffeln & Folgen

aus der WatchGuide-Datenbank
S1Staffel 1· 12 Folgen · ab Sep. 2022
E01Kassa21.09.22
E02Das bin ich21.09.22
E03Abrechnung21.09.22
E04Aldhani28.09.22
E05Die Axt vergisst ihr Werk05.10.22
E06Das Auge12.10.22
E07Bekanntgabe19.10.22
E08Narkina 526.10.22
E09Niemand hört zu02.11.22
E10Ein Weg raus09.11.22
E11Tochter von Ferrix16.11.22
E12Rix Road23.11.22
S2Staffel 2· 12 Folgen · ab Apr. 2025
E01Ein Jahr später22.04.25
E02Sagrona Teema22.04.25
E03Ernte22.04.25
E04Waren Sie schon einmal in Ghorman?29.04.25
E05Ich hab überall Freunde29.04.25
E06Die Freude ist ganz meinerseits29.04.25
E07Bote06.05.25
E08Wer bist du?06.05.25
E09Willkommen bei der Rebellion06.05.25
E10Mach, dass es aufhört13.05.25
E11Wer weiß noch davon?13.05.25
E12Jedha, Kyber, Erso13.05.25

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Andor

Wo kann ich Andor streamen?

Andor läuft aktuell im Abo bei Disney+. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Andor freigegeben?

Andor ist in Deutschland ab FSK 12 freigegeben.

Wie viele Staffeln hat Andor?

Andor umfasst 2 Staffeln mit insgesamt 24 Episoden. Produktionsstatus: Ended.

Lohnt sich Andor?

Unsere Redaktion vergibt Andor einen Watcher-Score von 9,2 von 10. Andor ist ein Triumph und zeigt, wohin Star Wars gehen kann, wenn man dem Material und den Zuschauern vertraut. Eine absolute Pflicht für jeden, der glaubte, das Franchise hätte seine besten Tage hinter sich. 9.2/10 Punkte.

Für wen ist Andor geeignet?

Andor ist vor allem etwas für Sci-Fi & Fantasy und Action & Adventure-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.

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Trailer

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Besetzung

Diego LunaCassian Andor

FAQ zu Andor

Muss ich "Rogue One" gesehen haben, um Andor zu verstehen?
Nein, Andor funktioniert auch völlig ohne Vorkenntnisse. Die Serie ist zwar ein Prequel zu "Rogue One", steht aber komplett für sich allein. Wenn du den Film kennst, verstehst du manche Verbindungen besser, aber notwendig ist es nicht.
Wird es eine dritte Staffel von Andor geben?
Nein, Andor ist von Anfang an als zweistaffelige Serie konzipiert. Die zweite Staffel wird die Geschichte zu Ende erzählen und direkt in "Rogue One" überleiten. Tony Gilroy wollte bewusst eine abgeschlossene Geschichte erzählen.
Wo kann ich Andor streamen?
Andor ist exklusiv auf Disney+ verfügbar. Die Serie läuft nicht auf anderen Streaming-Plattformen oder im Free-TV.
Ist Andor auch für Kinder geeignet?
Obwohl die Serie FSK 12 hat, würde ich sie erst ab 15-16 Jahren empfehlen. Die politischen Themen sind komplex und die Serie behandelt schwere Themen wie Unterdrückung und Folter. Für jüngere Star Wars-Fans ist sie wahrscheinlich zu düster.
Kommen bekannte Star Wars-Charaktere in Andor vor?
Bis auf Mon Mothma und einen kurzen Auftritt von Saw Gerrera kommen in der ersten Staffel keine bekannten Figuren aus den Filmen vor. Die Serie konzentriert sich bewusst auf neue Charaktere und deren Geschichten.
Wie lange dauert eine Episode von Andor?
Die Episoden sind unterschiedlich lang, zwischen 40 und 50 Minuten. Diese flexible Laufzeit ermöglicht es der Serie, den Geschichten genau die Zeit zu geben, die sie brauchen.
Wann spielt Andor in der Star Wars-Timeline?
Andor spielt fünf Jahre vor den Ereignissen von "Rogue One", also etwa 14 Jahre nach "Die Rache der Sith" und 5 Jahre vor "Eine neue Hoffnung".
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4 Kommentare

Varagard

Ich bin ein bisschen zwiegespalten.

Ich mag Star Wars und ich schau mir alles gerne an – na gut fast alles – und ich werde mir auch dies hier anschauen, aber es wird fast schon zu viel. Es ist nun doch das eingetreten, was alle befürchtet haben, wenn Disney Star Wars kauft, dass die es ausschlachten werden. Klar ich habe auch Bock auf mehr und freue mich, wenn was Neues kommt, aber es ist bald zu viel auf zu wenig Zeitraum.

Rapax

Ich habe die ersten Folgen angesehen. Im Gegensatz zu Kenobi ist es bisher gut erzählt und umgesetzt. Stellen, bei denen man die Augen verdreht, findet man auch hier, aber sie sind schnell vergeben, da im Großen und Ganzen eher nebensächlich und dem Zuschauer nicht ganz so aufgedrückt). Die Charaktere sind viel menschlicher und grauer, facettenreicher als man sonst aus Star Wars kennt. Sowohl die Protagonisten, als auch die Antagonisten. Das macht die Serie etwas dunkler (melancholischer?) als andere Star Wars Projekte.

In der letzten Folge, die ich gesehen (ich glaube, es sind jetzt vier raus? Also, die vierte Folge) habe, fingen mich und meinen Mann die Rückblenden an zu stören. Irgendwie hatten wir das Gefühl, es wäre jetzt an der Zeit, die Rückblenden abzuschließen. Ganz drin bin ich noch nicht in der Serie. Aber ich denke, das liegt auch daran, daß sich bisher alles noch etwas wie ein Prolog anfühlt (oder zwei Prologe, wegen der Rückblenden?). Das ist kein Minuspunkt für mich, da mir Geschichten, die sich langsam entfalten und sich Zeit nehmen, die Zuschauer an Geschehen, Umfeld und Personen heranzuführen, lieber sind. Zahlt sich wahrscheinlich im Lauf der Serie aus. Und langweilig ist die Serie auch nicht dabei. Die Folgen vergehen recht schnell…

Tribun
Tribun AUTOR

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Das klingt tatsächlich als ob das etwas für mich ist. Ich mag es auch, wenn man so langsam heran geführt wird und die Hintergründe beleuchtet werden.

Dann schau ich am Wochenende mal rein.

 

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