Lichtspiel
Pensionierte Deutsch- und Geschichtslehrerin aus Hamburg-Winterhude, Mutter von Stefan (FilmSchneider) und Gast-Autorin beim Kinokreis. 1972 nahm mich meine Mutter mit ins Abaton-Kino zu Buñuels Der diskrete Charme der Bourgeoisie. Ich verstand die Hälfte nicht. Ich war fasziniert. Seitdem hat mich das Kino nicht mehr losgelassen. Ich schreibe über Klassiker, Arthouse und deutsches Kino – Filme, die bleiben, nicht solche, die nur am Startwochenende funktionieren. In den Siebzigern habe ich den Neuen Deutschen Film live erlebt: Fassbinder, Wenders, Herzog. Mein verstorbener Mann Hartmut und ich besuchten jedes Jahr das Hamburger Filmfest. Dieses Erbe trage ich weiter. Lieblingsregisseure: Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Werner Herzog, Ingmar Bergman, Andrei Tarkowski. Fassbinder war besser als Kubrick – ich sage das und stehe dazu. Einmal im Monat fahre ich nach Köln zu Stefan und Anke, zum Kinokreis-Donnerstag. Das nenne ich Kino.
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