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Schwarzer Kies: Käutners Hunsrück-Noir und der Schnitt, der ihn zähmte (1961)

🎬 Film 117 Min. DramaKrimi FSK 16
⚡ Kurz gesagt

Am 13. April 1961 lief im Stuttgarter EM-Theater ein deutscher Film an, der vier Wochen später nicht mehr derselbe war. Helmut Käutner drehte im Hunsrück ... Weiterlesen ... Watcher-Score 7,8/10.

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Die Kritik

von Lichtspiel

Am 13. April 1961 lief im Stuttgarter EM-Theater ein deutscher Film an, der vier Wochen später nicht mehr derselbe war.

Helmut Käutner drehte im Hunsrück eine Geschichte über Kies, Geld und einen amerikanischen Flugplatz. Was danach passierte, hat mit dem Film mehr angestellt als jede Kritik. Eine 7,8 von mir, und die gilt einer Fassung, die vierzig Jahre lang niemand sehen konnte.

Ein Dorf, das vom Rollfeld lebt

Sohnen ist erfunden, der Zustand nicht. Gedreht wurde in Lautzenhausen, direkt an der Air Base Hahn, und die Kamera von Heinz Pehlke braucht keine Erklärung dafür, was der Ausbau eines Militärflugplatzes mit einem Dorf macht. Robert Neidhardt fährt Kies für die Amerikaner und lässt gelegentlich eine Ladung verschwinden. Das ist die ganze Ökonomie des Films, und sie reicht.

Käutner hatte 1961 fünfzehn Jahre Nachkriegskino hinter sich und war der Regisseur, dem man Sensibilität nachsagte. Hier arbeitet er härter, als es ihm zugetraut wurde. Die Figuren reden im Hunsrücker Tonfall über Beträge, und wenn jemand eine moralische Regung hat, wird sie im selben Satz gegen etwas Zählbares aufgerechnet. Die Innenaufnahmen entstanden in den UFA-Studios in Berlin-Tempelhof, was man den Barszenen ansieht; sie sind gebauter als das Dorf, und das schadet ihnen.

Was den Film trägt, ist Helmut Wildt. Sein Robert ist kein Antiheld mit Hintergrund, sondern ein Mann, dessen Gesicht in ruhigen Momenten nichts anbietet. Ingmar Zeisberg als Inge Gaines, inzwischen mit einem amerikanischen Major verheiratet, spielt gegen ein Melodram an, das der Film ihr aufdrängt. In den Szenen, in denen die beiden schweigen, hält das neben besseren Filmen stand.

Der Satz, der den Film zerlegte

In einer Szene tritt ein ehemaliger KZ-Häftling als Bordellbetreiber auf und wird als „Saujud“ beschimpft. Nach der Premiere erstattete der Zentralrat der Juden in Deutschland Anzeige gegen Käutner, gegen Produzent Walter Ulbrich und gegen UFA-Chef Theo Osterwind. Generalsekretär Hendrik van Dam warf dem Film antisemitischen Inhalt vor.

Käutner nannte das ein Missverständnis. Er habe vor einem Antisemitismus warnen wollen, der 1961 nicht vergangen, sondern anwesend war. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf leitete kein Verfahren ein, und andere jüdische Organisationen kritisierten van Dams Vorgehen. Die Passage verschwand trotzdem aus dem Film.

Man kann diesen Streit von hier aus nicht auflösen, und wer es versucht, macht es sich zu leicht. Beide Seiten hatten recht in dem, was sie sahen: Käutner zeigt die Beschimpfung als das, was sie ist, und er zeigt sie in einem Land, das sechzehn Jahre nach der Befreiung so tat, als sei das erledigt. Dass ausgerechnet die Figur des Überlebenden im Bordellmilieu angesiedelt wird, ist die Stelle, an der der Film seine eigene Absicht unterläuft. Er ruft ein Klischee auf, um es zu kritisieren, und verlässt sich darauf, dass das Publikum den Unterschied bemerkt. 1961 hat es das nicht.

Was der Verleih mit dem Ende machte

Die UFA Film Hansa kürzte nicht nur die beanstandete Szene. Sie änderte das Ende. Das Lexikon des internationalen Films hält in einem Nebensatz fest, worin die Änderung bestand: Die Kürzungen ließen „ein Liebespaar mit dem Leben davonkommen“. In Käutners Fassung kommt niemand davon.

Hier hört der Zensurfall auf und etwas anderes fängt an. Die gestrichene Szene war eine politische Entscheidung unter Druck. Das umgeschnittene Ende war eine kommerzielle. Ein Verleih sah sich einen Film an, der konsequent zu Ende erzählt, und traute dem eigenen Bild nicht. Genau das ist der Vorgang, den ich einem Film nie durchgehen lasse, und hier hat ihn nicht einmal der Film zu verantworten.

Der Rest ist Aktenlage. Die FSK prüfte unter der Nummer 24886 am 7. April 1961 und gab ab 18 frei; am 15. Mai 1961 prüfte sie erneut, was den Zeitpunkt der Kürzung ziemlich genau eingrenzt. Zwei weitere Prüfungen folgten 1968 und 1990, die letzte senkte auf ab 16. Die Premierenfassung war danach vier Jahrzehnte nicht öffentlich zu sehen. Erst 2009 lief sie wieder, im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.

  • Helmut Wildt spielt Robert Neidhardt, den Kiesfahrer, und hält den Film mit einem Gesicht zusammen, das nie um Sympathie bittet.
  • Ingmar Zeisberg ist Inge Gaines. Ihre Rolle verlangt Melodram, ihr Spiel weigert sich.
  • Hans Cossy als Major John Gaines, der Ehemann, dem der Film mehr Anstand zugesteht, als die Konstruktion nötig hätte.
  • Wolfgang Büttner spielt Otto Krahne. Anita Höfer ist Elli, Heinrich Trimbur Eric Moeller, Peter Nestler Bill Rodgers, Edeltraut Elsner Anni Peel.

1961, und was das deutsche Kino sonst so trieb

Im selben Jahr liefen in den deutschen Kinos Heimatfilme und Edgar-Wallace-Krimis, und die Oberhausener, die vier Jahre später „Papas Kino ist tot“ ausrufen sollten, waren noch Kurzfilmer. In dieser Landschaft ist ein Film über Schwarzhandel, Prostitution und Besatzungswirtschaft eine Zumutung gewesen. Er kommt aus derselben Industrie, die den Heimatfilm produzierte, und benutzt deren Apparat gegen deren Weltbild.

Der Vergleich, der sich anbietet, führt nicht nach Deutschland. Käutner arbeitet mit dem Material des amerikanischen Film noir, mit einem Mann, der eine Leiche verschwinden lässt, und mit einer Frau, die aus seiner Vergangenheit zurückkommt. Was er nicht übernimmt, ist die Erlösung. Das unterscheidet ihn von Vertigo und von Psycho, die drei und ein Jahr älter sind und beide eine Schlusserklärung anbieten. Schwarzer Kies erklärt nichts.

Wer die deutsche Linie sucht, findet sie weiter zurück. M und Metropolis stammen aus einem Kino, das solche Milieus ohne Beschönigung zeigen konnte, und das war 1961 seit fast dreißig Jahren abgerissen. Bis das deutsche Kino wieder so genau auf die eigene Gegenwart schaute, dauerte es bis zu Filmen wie Aguirre, der Zorn Gottes und später Das Boot. Käutner steht dazwischen, ohne Schule und ohne Nachfolge.

Warum 117 Minuten und nicht 113

An dieser Stelle eine Angabe in eigener Sache, weil sie fast in diesen Text geraten wäre. Die Filmdatenbank TMDB führt den Film mit 113 Minuten und dem 12. April 1961 als Starttermin. Beide Werte halten der Prüfung nicht stand.

Das Deutsche Filminstitut verzeichnet zwei Fassungen mit Längenangaben in Metern: 3193 Meter und 3069 Meter. Bei 35-mm-Tonfilm mit 24 Bildern pro Sekunde entspricht das 116,4 und 111,9 Minuten, also den 117 Minuten der Premierenfassung und den 112 der gekürzten. Die 113 Minuten gehören zu keiner der beiden. Die Premiere fand laut Filminstitut und Wikipedia übereinstimmend am 13. April statt, nicht am 12.

Das ist keine Erbsenzählerei. Die Differenz zwischen den beiden Fassungen ist der Zensurfall, und wer die falsche Zahl übernimmt, verliert genau die Information, um die es geht. Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hält eine 35-mm-Kopie der Premierenfassung; 2016 digitalisierte Arri Media das Kameranegativ in 3K, und die Stiftung rekonstruierte den Premierenstand. Ihre Formulierung dazu ist knapp: „Die entfernten Teile und das ursprüngliche Ende wurden ergänzt.“ Am 15. Februar 2017 lief die Rekonstruktion als 2K-DCP bei der 67. Berlinale in der Reihe Berlinale Classics, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Zum Vergleich enthält die Fassung zusätzlich das Ende der Verleihversion.

Was die Kritik 1961 daraus machte

Der Film fiel durch. Die Zeit hielt ihn für einen durchschnittlichen Kriminalfilm mit einer langweiligen Polizei und nannte Käutners Regie effektvoll, üppig und dick aufgetragen. Der Spiegel störte sich an der allzu aktionsfreudigen Geschichte. Das Lexikon des internationalen Films urteilte, Käutners düstere Moritat biete krude Klischees statt kritischer Ansätze.

Anfang 1962 vergaben die Westdeutschen Kurzfilmtage in Oberhausen den Preis für die schlechteste Leistung eines bekannten Regisseurs. Er ging zu gleichen Teilen an Schwarzer Kies und an Käutners Der Traum von Lieschen Müller. Die Jury konnte sich nicht entscheiden, welcher der beiden schlechter war.

Das ist die deutsche Kritikerlage zu diesem Film, und sie hat sich gedreht. Oliver Nöding beschrieb ihn 2017 auf Critic.de als Mischung aus Milieustudie, Liebesfilm, Arbeiterdrama, Period Piece und Film noir. Der schottische Kritiker Eddie Harrison, bis heute die einzige bei Rotten Tomatoes gelistete Stimme zum Film, nennt ihn in seiner Besprechung einen unerbittlichen, ätzenden Noir mit grausamen Wendungen. Auf Letterboxd steht der Film bei 3,8 von 5.

Woran der Film wirklich krankt

Die Umwertung geht mir an einer Stelle zu weit. Schwarzer Kies ist kein verkanntes Meisterwerk, und die Kritiker von 1961 haben nicht nur aus Bequemlichkeit danebengegriffen. Die Liebesgeschichte ist die schwächste Konstruktion des Films. Inge taucht auf, weil das Drehbuch eine Frau aus Roberts Vergangenheit braucht, und die Zufälle, die beide zusammenführen, sind für einen Film dieser Härte zu ordentlich gebaut.

Auch die Nebenfiguren im Dorf bleiben Typen. Wo Käutner den Milieufilm ernst nimmt, entstehen Szenen, die vierundsechzig Jahre später noch stehen; wo er die Krimimechanik bedienen muss, wird er schematisch. Der Film ist bedeutender als er gut ist, und das ist ein Urteil, kein Kompliment. Sehenswert bleibt er trotzdem, weil kein zweiter deutscher Film dieser Jahre so genau hinsieht, was eine Besatzungsökonomie mit den Leuten macht, die davon leben.

Das Ende, über das man reden muss

Die beiden überlieferten Fassungen unterscheiden sich um fünf Minuten und um einen kompletten Schluss. Wer den Film noch nicht kennt, hört an dieser Stelle auf und kommt nach der Sichtung zurück, denn der nächste Absatz verrät das Ende der Premierenfassung von 1961. Ohne diese Information lässt sich der Zensurfall allerdings nicht beurteilen.

In der Fassung, die Käutner gedreht hat, endet der Film auf der Baustelle. Robert bringt sich und Inge unter abrutschendem Kies um, dort, wo er zuvor die beiden ersten Toten verschwinden ließ. Das Material, mit dem er sein Geld verdient und seine Schuld zugedeckt hat, deckt am Ende ihn zu. Diese Konsequenz ist der Grund, warum der Film heute noch etwas taugt, und sie ist genau das, was die Verleihfassung wegschnitt. Wer Schwarzer Kies mit überlebendem Liebespaar sieht, sieht einen anderen Film.

Wo der Film heute zu sehen ist

Ein Streaming-Abo führt Schwarzer Kies derzeit nicht. Die von der Murnau-Stiftung rekonstruierte Premierenfassung erschien 2017 auf DVD und Blu-ray und enthält zum Vergleich das Ende der Verleihversion. International brachte Radiance Films den Film in der Reihe World Noir heraus, dort ebenfalls mit beiden Schnittfassungen und mit Audiokommentar.

Gelegentlich läuft er in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Wer dort zugreift, sollte auf die Laufzeitangabe achten, weil beide Fassungen im Umlauf sind und die kürzere den Schluss verfälscht.

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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung
Story8,0
Schauspiel7,5
Ton7,0

Dafür

  • Käutner filmt die Besatzungsökonomie ohne Beschönigung
  • Helmut Wildt trägt den Film mit einem Gesicht, das nichts anbietet
  • Die rekonstruierte Premierenfassung hat ein Ende, das der Film sich verdient
  • Pehlkes Kamera hält den Vergleich mit besseren Filmen aus

Dagegen

  • Die Liebesgeschichte ist zu ordentlich gebaut für einen Film dieser Härte
  • Die Nebenfiguren im Dorf bleiben Typen
  • Die Innenaufnahmen aus dem Tempelhofer Studio wirken neben dem Dorf gebaut
Ein Verleih sah sich einen Film an, der konsequent zu Ende erzählt, und traute dem eigenen Bild nicht.— aus der Wertung von Lichtspiel
Schwarzer Kies ist der Film, an dem sich zeigen lässt, was die Bundesrepublik 1961 über sich selbst nicht hören wollte. Käutner filmt ein Hunsrücker Dorf, das vom amerikanischen Flugplatz lebt, und rechnet jede moralische Regung gegen einen Betrag auf. Der Zentralrat der Juden erstattete nach der Premiere Anzeige, die Staatsanwaltschaft ermittelte nicht, und der Verleih schnitt trotzdem: erst die beanstandete Szene, dann das Ende. Aus einem Film, in dem niemand davonkommt, wurde einer mit überlebendem Liebespaar. Die Kritik verriss ihn ohnehin, Oberhausen gab ihm 1962 den Preis für die schlechteste Leistung eines bekannten Regisseurs. Seit der Murnau-Stiftung 2017 die Premierenfassung wiederhergestellt hat, lässt sich nachsehen, wer damals was zerstört hat. Ein Meisterwerk ist der Film deshalb nicht, die Liebesgeschichte bleibt seine schwächste Konstruktion. Aber er ist bedeutender als er gut ist, und die 117 Minuten sind die einzige Fassung, über die zu reden sich lohnt.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Schwarzer Kies

Ab welchem Alter ist Schwarzer Kies freigegeben?

Schwarzer Kies ist in Deutschland ab FSK 16 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist den Film damit nicht freigegeben.

Wie lange dauert Schwarzer Kies?

Schwarzer Kies hat eine Laufzeit von rund 117 Minuten (1 Stunde und 57 Minuten).

Lohnt sich Schwarzer Kies?

Unsere Redaktion vergibt Schwarzer Kies einen Watcher-Score von 7,8 von 10. Das ist eine klare Empfehlung, besonders für Drama-Fans.

Für wen ist Schwarzer Kies geeignet?

Schwarzer Kies ist vor allem etwas für Drama und Krimi-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 16 ist den Film nichts für jüngere Zuschauer.

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Trailer

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Besetzung

Helmut WildtRobert Neidhardt
Ingmar ZeisbergInge Gaines
Hans CossyJohn Gaines
Wolfgang BüttnerOtto Krahne
Anita HöferElli

FAQ zu Schwarzer Kies: Käutners Hunsrück-Noir und der Schnitt, der ihn zähmte

Welche Fassung sollte man sich ansehen?
Die rekonstruierte Premierenfassung mit 117 Minuten. Sie enthält die 1961 gestrichene Szene und Käutners ursprüngliches Ende. Die Verleihfassung mit 112 Minuten lässt ein Liebespaar überleben und nimmt dem Film damit seinen Schluss. Auf der Murnau-Ausgabe sind beide Enden enthalten.
Ist der Film antisemitisch?
Der Zentralrat der Juden sah das 1961 so und erstattete Anzeige. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelte nicht, andere jüdische Organisationen widersprachen dem Vorgehen. Der Film zeigt eine antisemitische Beschimpfung, ohne sie zu kommentieren, und siedelt die Figur des Überlebenden im Bordellmilieu an. Diese Entscheidung bleibt angreifbar, auch wenn die Absicht eine andere war.
Lohnt sich der Film, wenn man mit Schwarzweiß nichts anfangen kann?
Dann eher nicht. Pehlkes Kamera ist der halbe Film, und die Handlung allein trägt keine 117 Minuten. Wer sich auf langsame Milieuzeichnung nicht einlässt, wird bei der Krimimechanik landen, und die ist der schwächere Teil.
Woran erkennt man, welche Fassung man gerade sieht?
Am Ende. Sterben beide auf der Baustelle, ist es Käutners Premierenfassung. Überlebt ein Paar, handelt es sich um den Verleihschnitt von 1961. Die Laufzeit ist das zweite Erkennungszeichen: 117 Minuten gegen 112. Vorsicht bei Datenbankangaben, denn dort kursiert zusätzlich der Wert 113 Minuten, der zu keiner der beiden überlieferten Fassungen gehört.
Warum kennt den Film kaum jemand?
Er fiel 1961 bei Kritik und Publikum durch, bekam Anfang 1962 in Oberhausen einen Negativpreis und verschwand danach in der gekürzten Fassung. Die Premierenfassung war bis 2009 nicht öffentlich zu sehen, die Restaurierung kam erst 2017.
Passt Schwarzer Kies wirklich zum Film noir?
Er benutzt dessen Mittel, ohne dessen Fatalismus zu importieren. Robert scheitert nicht an einem Schicksal, sondern an einer Rechnung, die nicht aufgeht. Das ist näher an der Nachkriegswirklichkeit im Hunsrück als am Los Angeles der vierziger Jahre.
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