Poster zum Film Mit Vollgas nach San Fernando (1980) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Mit Vollgas nach San Fernando (1980)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 115 Min. ActionAbenteuer
⚡ Kurz gesagt

Mit Vollgas nach San Fernando ist pures 80er-Jahre-Entertainment: authentische Action trifft auf anarchischen Humor, Clint Eastwood zeigt seine entspannteste Seite und Clyde der Orang-Utan stiehlt allen die Show. Die Handlung ist zwar dünn und manche Szenen ziehen sich, aber die Chemie zwischen den Charakteren und die Balance zwischen Härte und Herz stimmen perfekt. Buddy Van Horn inszeniert old-school Popcorn-Kino ohne Schnickschnack. Watcher-Score 8,1/10.

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Die Kritik

von Tribun
1980 war ich sechs Jahre alt und hatte keine Ahnung, dass Clint Eastwood auch anders konnte als knallharte Cops oder einsame Cowboys. „Mit Vollgas nach San Fernando“ war für mich Jahre später die Offenbarung: Der Mann kann tatsächlich Komödie! Und zwar mit einem biertrinkenden Orang-Utan als Co-Star, der ihm regelmäßig die Schau stiehlt. Diese wilde Mischung aus Faustkampf-Action und Slapstick-Chaos ist so herrlich verrückt, dass man sich fragt, warum Hollywood heute so verbissen ernst ist. Buddy Van Horn inszenierte hier pures 80er-Jahre-Popcorn-Kino – laut, chaotisch und mit einem Herz so groß wie Texas.

Quick Answer: Ist Mit Vollgas nach San Fernando sehenswert?

Kurze Antwort: JA – ein herrlich absurder Action-Comedy-Mix, der zeigt, dass Eastwood mehr kann als nur Dirty Harry spielen.

Für wen geeignet: Eastwood-Fans, Liebhaber von 80er-Action-Comedys, Tierfilm-Enthusiasten, alle die entspanntes Popcorn-Kino schätzen.

Nicht geeignet für: Humorlose Realisten, Fans komplexer Plots, Kritiker von Tierfilmen.

Mein Urteil: Der Film funktioniert gegen alle Wahrscheinlichkeit perfekt. Eastwood mit Selbstironie plus ein charmanter Orang-Utan ergeben pures Entertainment-Gold der alten Schule.

Worum geht es in Mit Vollgas nach San Fernando?

**Philo Beddoe will eigentlich seine Boxhandschuhe an den Nagel hängen und ein ruhiges Leben in seiner KFZ-Werkstatt führen, doch die Mafia lockt ihn mit dem ultimativen Fight gegen Jack Wilson, den härtesten Faustkämpfer der Ostküste. Der Weg zum Showdown ist gepflastert mit Motorradgang-Verfolgungsjagden, Kneipenschlägereien und den chaotischen Eskapaden seines besten Freundes – einem biertrinkenden Orang-Utan namens Clyde.**

Die Story ist herrlich simpel: Philo Beddoe (Clint Eastwood) hat genug vom illegalen Barknuckle-Boxing. Er will seine Werkstatt weiterführen, mit der Countrysängerin Lynn (Sondra Locke) glücklich werden und endlich Ruhe haben. Doch dann tauchen die Mobster auf und können ihn mit einem unwiderstehlichen Angebot: dem Kampf gegen Jack Wilson (William Smith), eine lebende Legende der Faustkampf-Szene.

Philo zögert, doch die Mafia spielt schmutzig – sie entführen Lynn, um sicherzustellen, dass der Fight stattfindet. Also macht sich Philo zusammen mit seinem treuen Kumpel Orville (Geoffrey Lewis) und natürlich Clyde auf den Weg zum großen Showdown. Der Weg dorthin wird zur Odyssee: Die „Black Widows“, eine rachsüchtige Motorradgang, jagen sie quer durchs Land, es gibt absurde Begegnungen in Truckerkneipen und Clyde sorgt für das Chaos, das nur ein Orang-Utan anrichten kann.

Das große Finale ist dann ein Faustkampf der alten Schule: Philo gegen Wilson, zwei Männer die sich respektieren, aber trotzdem die Hölle aus dem anderen rausprügeln müssen. Wilson bricht Philo sogar den Arm und bietet an aufzuhören – doch der Stolz beider Kämpfer macht das unmöglich.

Wie inszenierte Buddy Van Horn Mit Vollgas nach San Fernando?

**Buddy Van Horn, Eastwoods langjähriger Stuntkoordinator, bringt als Regisseur die perfekte Balance zwischen knallharter Action und anarchischer Komödie auf die Leinwand. Seine Inszenierung lebt von authentischen Prügelszenen, perfekt getimten komischen Momenten und dem Mut, Clint Eastwood gegen einen Orang-Utan antreten zu lassen – und zu verlieren.**

Van Horn kannte Eastwood seit Jahren als Stuntkoordinator und wusste genau, wie man Action choreografiert, die weh tut, aber nicht brutal wird. Die Faustkämpfe in „Mit Vollgas nach San Fernando“ haben eine Authentizität, die heutige CGI-Schlachten vermissen lassen. Jeder Schlag sitzt, man spürt den Schmerz, aber es bleibt immer im Rahmen der Action-Comedy.

Besonders clever ist Van Horns Umgang mit dem tierischen Co-Star. Clyde wird nie zum reinen Gag-Lieferanten degradiert, sondern ist ein vollwertiger Charakter mit eigener Persönlichkeit. Die Szene, in der Clyde auf Kommando einen Polizisten K.O. schlägt („Right turn, Clyde!“), ist mittlerweile Kult-Status – aber Van Horn lässt nie zu, dass der Orang-Utan zum reinen Clown wird.

Die Regie zeigt auch Eastwoods entspannteste Seite. Van Horn ermutigte ihn offensichtlich, lockerer zu werden, selbstironisch zu sein. Das Duett mit Ray Charles („Beers to You“) wäre unter einem anderen Regisseur peinlich geworden – hier ist es charmant und authentisch.

Wie überzeugt die Besetzung von Mit Vollgas nach San Fernando?

**Clint Eastwood liefert seine entspannteste Performance ab und zeigt, dass er auch Selbstironie beherrscht, während Geoffrey Lewis als loyaler Kumpel Orville die perfekte Chemie entwickelt. Doch der wahre Star ist Clyde – ein Orang-Utan mit mehr Charisma als die meisten menschlichen Schauspieler Hollywoods.**

Eastwood war 1980 bereits 50 und hätte leicht in die Falle tappen können, sich zu ernst zu nehmen. Stattdessen spielt er Philo mit einer Lässigkeit, die ich bei ihm selten gesehen habe. Er wirkt entspannt, fast müde von seinem eigenen Image. Als er im ersten Akt auf dem Sofa liegt und Bier trinkt, während Clyde neben ihm hockt, denkt man: „Das ist ein Mann, der endlich angekommen ist.“

Eastwood sagte über seinen tierischen Co-Star: „Clyde war einer der natürlichsten Schauspieler, mit denen ich je gearbeitet habe – aber man musste ihn im ersten Take erwischen, weil sein Aufmerksamkeitslevel sehr begrenzt war.“ Diese Professionalität spürt man in jeder Szene mit dem Orang-Utan.

Geoffrey Lewis als Orville ist der ideale Sidekick – trocken, loyal und mit perfektem Timing für die komischen Momente. Seine Chemie mit Eastwood funktioniert so natürlich, dass man glaubt, die beiden wären wirklich beste Freunde. Lewis bringt eine Bodenständigkeit in den Film, die verhindert, dass die Absurdität überhand nimmt.

William Smith als Jack Wilson ist ein großartiger Antagonist, weil er eben kein klassischer Bösewicht ist. Wilson ist ein Gentleman-Fighter mit Prinzipien, der Philo respektiert. Ihre gemeinsamen Szenen haben eine Spannung, die über pure Rivalität hinausgeht – hier treffen zwei Männer aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber denselben Ehrenkodex haben.

Und dann ist da Clyde. Der Orang-Utan (gespielt von Buddha, nachdem der ursprüngliche Manis zu groß geworden war) stiehlt wirklich jede Szene. Ob er Bier trinkt, Cops vermöbelt oder mit seiner Freundin flirtet – Clyde hat eine Präsenz, die viele menschliche Schauspieler neidisch machen könnte.

Wie funktioniert die Bildsprache von Mit Vollgas nach San Fernando?

**Kameramann David Worth inszeniert die Action bodenständig und authentisch, ohne moderne Schnitt-Orgien oder übertriebene Effekte. Die Bildsprache lebt von weiten Landschaftsaufnahmen der amerikanischen Highways und intimen Close-ups in den Momenten zwischen Philo und Clyde – eine visuelle Ruhe, die heutige Actionfilme vermissen lassen.**

Worth, der später bei Filmen wie „Kickboxer“ die Kamera führte, bringt hier eine erdige, unprätentiöse Ästhetik mit. Die Kameraführung ist nie aufdringlich, nie selbstverliebt. Bei den Prügelszenen bleibt die Kamera ruhig, zeigt die Kämpfe in mittleren Einstellungen, so dass man jeden Schlag sieht und spürt.

Die Verfolgungsjagden mit den „Black Widows“ werden klassisch gefilmt – keine verwackelten Handkamera-Experimente, keine digitalen Verzerrungen. Worth lässt die Motorräder und Trucks für sich sprechen, die Landschaft wird zum stillen Protagonisten.

Besonders gelungen sind die ruhigen Momente zwischen Philo und Clyde. Worth findet immer wieder intime Close-ups, die die Freundschaft zwischen Mensch und Tier glaubwürdig machen. Diese Szenen haben eine Wärme, die dem ganzen Film Herz verleiht.

Wie unterstützt die Musik Mit Vollgas nach San Fernando?

**Steve Dorff komponierte einen Country-lastigen Soundtrack, der perfekt zur down-to-earth Atmosphäre passt, während Glen Campbells Titelsong „Any Which Way You Can“ und das Duett zwischen Eastwood und Ray Charles echte Highlights sind. Die Musik unterstützt nie aufdringlich, sondern fügt sich organisch in die amerikanische Highway-Romantik ein.**

Dorff verstand, dass dieser Film keine bombastische Orchestermusik braucht. Stattdessen setzt er auf Country, Blues und Rock’n’Roll – Musik, die zu Philos Welt passt. Die Instrumentierung ist bodenständig: Gitarren, Mundharmonika, Piano. Nichts Überproduziertes, nichts Künstliches.

Das absolute Highlight ist natürlich Eastwoods Duett mit Ray Charles. „Beers to You“ hätte peinlich werden können – wird es aber nicht, weil beide Sänger es völlig ernst nehmen. Eastwood singt nicht gut, aber ehrlich, und das reicht völlig aus.

Glen Campbells Titelsong wurde ein Top-10-Hit in den Country-Charts und fasst die Stimmung des Films perfekt zusammen: optimistisch, ein bisschen melancholisch, sehr amerikanisch.

Was sind die Stärken von Mit Vollgas nach San Fernando?

**Der Film funktioniert durch seine unschlagbare Mischung aus authentischer Action und anarchischem Humor, gepaart mit Eastwoods entspanntester Performance und einem Orang-Utan, der mehr Persönlichkeit hat als die meisten menschlichen Film-Charaktere. Die Balance zwischen Härte und Herz stimmt perfekt.**

Die größte Stärke ist die Chemie zwischen allen Beteiligten. Eastwood, Lewis und Clyde funktionieren als Team so natürlich, dass man ihnen jede noch so absurde Situation abkauft. Es gibt eine Leichtigkeit in den Interaktionen, die zeigt: Hier hatten alle Spaß am Set.

Die Action-Sequenzen sind old-school im besten Sinne. Keine CGI-Schlachten, keine verwackelten Schnittorgien – nur handfeste Prügeleien, die wirklich wehtun. Der finale Kampf zwischen Philo und Wilson ist ein Lehrstück für authentische Kampf-Choreografie.

Clyde ist natürlich der heimliche Star. Der Orang-Utan hat Timing wie ein Profi-Komödiant und eine Ausstrahlung, die jeden Zyniker zum Lächeln bringt. Die „Right turn, Clyde!“-Szene ist mittlerweile Kino-Geschichte.

Der Film nimmt sich selbst nie zu ernst, ohne dabei ins Alberne abzudriften. Diese Balance ist extrem schwer zu halten, aber Van Horn und sein Team schaffen es mühelos.

Was sind die Schwächen von Mit Vollgas nach San Fernando?

**Die Handlung ist stellenweise dünn gestrickt, manche Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, und der Motorradgang-Subplot wirkt eher wie Füllmaterial. Zudem werden einige Witze zu oft wiederholt, was den Überraschungseffekt nimmt.**

Seien wir ehrlich: Die Story hätte auch in 90 Minuten erzählt werden können. Manche Szenen, besonders die Verfolgungsjagden mit den „Black Widows“, wirken gestreckt. Man merkt, dass hier ein erfolgreicher Vorgänger ausgemolken werden sollte.

Einige Running Gags werden zu Tode geritten. Clydes Bier-Trinken ist beim ersten Mal lustig, beim fünften Mal eher nervig. Auch die Motorradgang ist zu sehr Karikatur – das hätte subtiler funktioniert.

Sondra Locke als Lynn bleibt leider relativ blass. Ihre Rolle beschränkt sich hauptsächlich auf „Frau, die entführt wird“ – verschenktes Potential bei einer durchaus talentierten Schauspielerin.

Die Pacing-Probleme sind nicht von der Hand zu weisen. Zwischen den Höhepunkten gibt es immer wieder Hänger, die den Schwung rausnehmen.

Für wen ist Mit Vollgas nach San Fernando geeignet?

**Perfekt für alle, die entspanntes Popcorn-Kino der alten Schule schätzen, Eastwood-Fans die ihn mal von seiner lockeren Seite sehen wollen, und jeden, der glaubt, dass Filme mit tierischen Co-Stars grundsätzlich besser sind. Action-Comedy-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten.**

Wenn du zu denen gehörst, die bei „John Wick“ die Augen verdrehen, weil alles zu überstylisiert ist, dann ist das dein Film. Hier gibt es noch echte Kneipenschlägereien ohne Zeitlupen-Ballett und Faustkämpfe ohne CGI-Blut.

Eastwood-Fans erleben ihren Helden von einer völlig neuen Seite. Wer ihn nur als Dirty Harry oder Man with No Name kennt, wird überrascht sein, wie charmant und selbstironisch er sein kann.

Tierfilm-Liebhaber sind hier natürlich goldrichtig. Clyde ist kein dressiertes Zirkustier, sondern ein vollwertiger Charakter mit eigener Persönlichkeit. Die Szenen zwischen ihm und Eastwood haben eine Wärme, die auch Skeptiker überzeugt.

80er-Jahre-Nostalgie-Fans bekommen hier alles geliefert: die Musik, die Mode, die Haltung. Das war eine Zeit, als Filme noch nicht focus-group-getestet wurden und man einfach mal ausprobierte, ob Clint Eastwood mit einem Orang-Utan funktioniert.

Für Familien ist der Film auch geeignet – trotz der Prügeleien bleibt alles im harmlosen Bereich. Kinder lieben Clyde, Erwachsene die Action, Großeltern die Country-Musik. Ein seltener Film, der wirklich alle Generationen erreicht.

Wer spielt in Mit Vollgas nach San Fernando mit?

  • Clint Eastwood als Philo Beddoe – Der entspannte Faustkämpfer mit Orang-Utan
  • Sondra Locke als Lynn Halsey-Taylor – Countrysängerin und Philos Freundin
  • Geoffrey Lewis als Orville Boggs – Philos loyaler bester Freund
  • William Smith als Jack Wilson – Der härteste Faustkämpfer der Ostküste
  • Harry Guardino als James Beekman – Mafia-Boss
  • Ruth Gordon als Ma Boggs – Orvilles resolute Mutter
  • Michael Cavanaugh als Patrick Scarfe – Beekman’s Handlanger
  • Barry Corbin als Sheriff – Lokaler Gesetzeshüter
  • Roy Jenson als Moody – Mitglied der Black Widows
  • Bill McKinney als Dallas – Anführer der Black Widows
  • Buddha als Clyde – Der biertrinkende Orang-Utan

Fazit: Lohnt sich Mit Vollgas nach San Fernando?

Absolut! Der Film ist ein perfektes Beispiel dafür, wie entspanntes Entertainment funktioniert. Clint Eastwood von seiner lockeren Seite, ein charmanter Orang-Utan und Action ohne CGI-Overkill – das ist Kino, wie es früher mal war. Ja, die Handlung ist simpel und manche Szenen hätten gekürzt werden können, aber die Chemie zwischen den Charakteren trägt über alle Schwächen hinweg. Wer Lust auf 116 Minuten unverkrampftes Popcorn-Kino hat, liegt hier genau richtig. Ein zeitloser Feelgood-Film mit Herz und Humor. 8.1/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Eastwood beweist, dass er auch Komödie kann - mit einem biertrinkenden Orang-Utan an seiner Seite funktioniert einfach alles!— aus der Wertung von Tribun
Mit Vollgas nach San Fernando ist pures 80er-Jahre-Entertainment: authentische Action trifft auf anarchischen Humor, Clint Eastwood zeigt seine entspannteste Seite und Clyde der Orang-Utan stiehlt allen die Show. Die Handlung ist zwar dünn und manche Szenen ziehen sich, aber die Chemie zwischen den Charakteren und die Balance zwischen Härte und Herz stimmen perfekt. Buddy Van Horn inszeniert old-school Popcorn-Kino ohne Schnickschnack.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Mit Vollgas nach San Fernando

Wo kann ich Mit Vollgas nach San Fernando streamen?

Mit Vollgas nach San Fernando gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon Video, Google Play Movies und YouTube. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Mit Vollgas nach San Fernando?

Mit Vollgas nach San Fernando hat eine Laufzeit von rund 115 Minuten (1 Stunde und 55 Minuten).

Lohnt sich Mit Vollgas nach San Fernando?

Unsere Redaktion vergibt Mit Vollgas nach San Fernando einen Watcher-Score von 8,1 von 10. Mit Vollgas nach San Fernando ist pures 80er-Jahre-Entertainment: authentische Action trifft auf anarchischen Humor, Clint Eastwood zeigt seine entspannteste Seite und Clyde der Orang-Utan stiehlt allen die Show. Die Handlung ist zwar dünn und manche Szenen ziehen sich, aber die Chemie zwischen den Charakteren und die Balance zwischen Härte und Herz stimmen perfekt. Buddy Van Horn inszeniert old-school Popcorn-Kino ohne Schnickschnack.

Für wen ist Mit Vollgas nach San Fernando geeignet?

Mit Vollgas nach San Fernando ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in Mit Vollgas nach San Fernando?

Beddoe, dem sagenhaften Faustkämpfer, wird der Fight seines Lebens angeboten. Ein berüchtigter Berufsspieler will ihn gegen den härtesten und brutalsten Schläger der ganzen Ostküste antreten lassen.

🎭

Besetzung

Clint EastwoodPhilo Beddoe
Sondra LockeLynn Halsey-Taylor
Geoffrey LewisOrville Boggs
William SmithJack Wilson
Harry GuardinoJames Beekman

FAQ zu Mit Vollgas nach San Fernando

Ist Mit Vollgas nach San Fernando eine Fortsetzung?
Ja, der Film ist die Fortsetzung zu "Der Mann aus San Fernando" (Every Which Way but Loose) von 1978. Beide Filme spielen Philo Beddoe und seinen Orang-Utan Clyde in den Hauptrollen.
Ist das wirklich derselbe Orang-Utan wie im ersten Film?
Nein, der ursprüngliche Orang-Utan Manis war nach zwei Jahren zu groß geworden und wurde durch Buddha ersetzt, der die Rolle genauso charmant übernahm.
Singt Clint Eastwood wirklich in dem Film?
Ja, Eastwood singt ein Duett mit Ray Charles namens "Beers to You". Er singt nicht professionell, aber durchaus ehrlich und charmant.
Wie erfolgreich war Mit Vollgas nach San Fernando an den Kinokassen?
Der Film war ein Riesenerfolg und wurde 1980 der fünft-erfolgreichste Film des Jahres mit über 70 Millionen Dollar Einspielergebnis in den USA.
Gibt es einen dritten Teil der Reihe?
Nein, nach Buddha's Tod in den frühen 80ern wurde kein dritter Film produziert. Eastwood entschied, die Reihe zu beenden.
Wurde der Film auch in Deutschland ein Erfolg?
Ja, auch in Deutschland war "Mit Vollgas nach San Fernando" sehr erfolgreich und läuft bis heute regelmäßig im Fernsehen. Die deutsche Synchronisation mit Arnold Marquis als Eastwood ist hochwertig.
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