Poster zum Film Spider-Man: Homecoming (2017) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Spider-Man: Homecoming (2017)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 133 Min. ActionAbenteuer FSK 12
⚡ Kurz gesagt

Spider-Man: Homecoming zeigt, dass das Marvel-Universum auch kleine, persönliche Geschichten erzählen kann. Ein erfrischender Neustart für den Webslinger. 8.7/10 Punkte. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt Spider-Man: Homecoming?

Verfügbarkeit DE

Stand 17.07.2026: Spider-Man: Homecoming ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 17.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Ach, Spider-Man mal wieder. 2017 dachte ich mir: „Schon der dritte Spidey in 15 Jahren? Wirklich?“ Aber dann sah ich Tom Holland in diesem roten Anzug durch Queens schwingen, und plötzlich fühlte es sich wieder frisch an. Wie ein Teenager, der endlich versteht, dass Superkräfte nicht automatisch erwachsen machen. „Spider-Man: Homecoming“ ist das Coming-of-Age-Superheldenkino, das wir schon immer brauchten – aber nie so bekommen haben.

Quick Answer: Ist Spider-Man: Homecoming sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Tom Holland haucht dem müden Spider-Man-Franchise neues Leben ein, indem er Peter Parker endlich wieder wie einen echten Teenager spielen lässt.

Für wen geeignet: MCU-Fans, Teenager-Film-Liebhaber, alle die Lust auf leichtere Superhelden-Kost haben, Spider-Man-Nostalgiker.

Nicht geeignet für: Fans düsterer Superhelden-Filme, Zuschauer die genug von Origin-Stories haben, MCU-Verweigerer.

Mein Urteil: Nach den schwermütigen Spider-Man-Filmen der 2000er ist das hier wie ein Befreiungsschlag. Holland verkörpert die jugendliche Unbeholfenheit perfekt, Michael Keaton macht einen grandiosen Bösewicht und Jon Watts inszeniert das Ganze wie einen John Hughes-Film mit Superkräften.

Worum geht es in Spider-Man: Homecoming?

Peter Parker ist 15, geht zur Schule und möchte unbedingt ein richtiger Avenger werden – aber Tony Stark hält ihn erstmal klein. Stattdessen muss Spidey in Queens gegen Waffenhändler kämpfen, die mit außerirdischer Technologie dealen. Dabei stellt er fest: Ein echter Held zu sein, hat weniger mit High-Tech-Anzügen zu tun, als er dachte.

Die Geschichte beginnt direkt nach „Civil War“. Peter kehrt aus Berlin zurück und wartet sehnsüchtig auf den nächsten Anruf von Tony Stark. Aber statt Avengers-Missionen gibt’s nur Schulalltag: Akademischer Zehnkampf, heimliche Schwärmerei für Liz Allan und die Qualen des Erwachsenwerdens. Bis Peter auf Adrian Toomes stößt, einen Familienmann, der nach der Schlacht um New York seinen Job verloren hat und jetzt mit Alien-Tech illegale Waffen baut.

Was mir sofort gefallen hat: Endlich wird Peter Parker wieder als das gezeigt, was er eigentlich ist – ein Kind! Die Tobey Maguire-Filme haben das schon gut gemacht, aber Andrew Garfield wirkte immer zu cool, zu selbstsicher. Holland dagegen stolpert durch sein Doppelleben wie jeder 15-Jährige durch die Pubertät.

Die Handlung ist bewusst kleiner angelegt als die apokalyptischen Bedrohungen anderer MCU-Filme. Hier geht’s um einen lokalen Waffenhändler, um Schulball-Drama und die Frage: Was macht einen Helden aus? Das funktioniert perfekt, weil wir Peter dabei zusehen können, wie er langsam erwachsen wird.

Wie inszeniert Jon Watts Spider-Man: Homecoming?

Jon Watts bringt eine erfrischend leichte Note ins MCU, die zwischen Teenage-Comedy und Superhelden-Action perfekt balanciert. Seine Regie orientiert sich bewusst an John Hughes‘ Coming-of-Age-Klassikern der 80er und macht aus Spider-Man: Homecoming den ersten echten High-School-Film im Marvel-Universum.

Ich war erst skeptisch, als ich hörte, dass ein relativ unbekannter Regisseur Spider-Man übernimmt. Watts hatte davor nur „Cop Car“ gemacht – einen soliden, aber kleinen Thriller. Aber genau das war die richtige Entscheidung! Statt einem Blockbuster-Veteranen zu vertrauen, der das Ganze überladen hätte, bekommen wir hier jemanden, der Peter Parkers Welt aus der Bodenperspektive erzählt.

Die Kameraführung ist bewusst handhaltener, intimer als in anderen MCU-Filmen. Wenn Peter durch die Schule läuft, fühlt man die Teenage-Awkwardness. Wenn er als Spider-Man durch Queens schwingt, hat das eine Leichtigkeit, die perfekt zu seinem Charakter passt. Watts schafft es, die Superkraft-Momente spektakulär zu inszenieren, ohne dabei die emotionalen Beats zu vernachlässigen.

Besonders clever: Die Art, wie Watts Peters Doppelleben visualisiert. Die Schule fühlt sich wie eine echte Schule an – nicht wie ein Hollywood-Set. Die Superhelden-Sequenzen haben dagegen eine andere visuelle Sprache, größer, bunter, aber nie so überwältigend, dass sie Peters Geschichte erdrücken.

Wie schlägt sich die Besetzung von Spider-Man: Homecoming?

Tom Holland ist die perfekte Besetzung für den jungen Spider-Man – quirky, athletisch und authentisch unbeholfen. Michael Keaton liefert als Vulture einen der besten MCU-Bösewichte ab, während die Nebendarsteller endlich mal wie echte Teenager wirken und nicht wie 25-jährige Models.

Tom Holland war ein Glücksgriff. Der Junge kann nicht nur schauspielern, sondern macht seine Stunts größtenteils selbst – das merkt man jeder Bewegung an. Seine Erfahrung als Tänzer und Akrobat macht Peters Spider-Man-Moves glaubwürdig. Aber vor allem: Holland spielt Peter Parker wie einen echten 15-Jährigen. Unsicher, übereifrig, manchmal peinlich – genau so, wie Teenager eben sind.

Michael Keaton als Adrian Toomes ist brillant besetzt. Nach Jack Nicholsons Joker und Danny DeVitos Pinguin kehrt Keaton ins Superhelden-Genre zurück – diesmal als Bösewicht. Aber Toomes ist kein wahnsinniger Superschurke, sondern ein Familienvater, der durch die Umstände zum Verbrecher wurde. Keaton spielt das mit einer ruhigen Intensität, die richtig bedrohlich wirkt.

Die Schulkameraden funktionieren endlich mal! Jacob Batalon als Ned Leeds ist Peters bester Freund und Vertrauter – und wirkt wie ein echter Teenager-Nerd, nicht wie eine Klischee-Figur. Zendaya als Michelle ist herrlich sarkastisch, Laura Harrier als Liz zeigt die typische Unsicherheit einer Schülersprecherin. Selbst Tony Revolori macht aus Flash Thompson mehr als nur den typischen Schul-Bully.

Robert Downey Jr. als Tony Stark funktioniert hier besonders gut, weil er Peters Mentor ist, aber nicht den ganzen Film dominiert. Die Vater-Sohn-Dynamik zwischen Stark und Parker hat echte emotionale Tiefe.

Wie sieht Spider-Man: Homecoming visuell aus?

Salvatore Totinos Kameraarbeit gibt dem Film eine warme, zugängliche Optik, die perfekt zwischen Teeniefilm und Superhelden-Spektakel balanciert. Queens wird zur Figur – lebendig, bunt und authentisch, während die Action-Sequenzen durch praktische Effekte und geschickte CGI-Integration bestechen.

Visuell unterscheidet sich „Homecoming“ deutlich von anderen MCU-Filmen. Statt der typischen Marvel-Farbkorrektur gibt Totino dem Film eine wärmere, natürlichere Palette. Queens sieht aus wie Queens – nicht wie ein generisches Hollywood-New York. Die Schule, Peters Apartment, die Nachbarschaftsläden – alles wirkt gelebt und echt.

Die Spider-Man-Sequenzen sind ein visueller Genuss. Besonders die Szene, in der Peter das erste Mal den neuen Anzug trägt und durch die Stadt schwingt, hat eine kindliche Freude, die ansteckend wirkt. Watts und Totino schaffen es, Peters Perspektive zu vermitteln – wir fühlen die Höhe, die Geschwindigkeit, aber auch die Angst.

Clever gelöst ist auch die Integration der CGI. Klar, Spider-Mans Anzug ist größtenteils digital, aber er wirkt nie unecht. Die Augen des Anzugs, die sich bewegen können, sind ein toller visueller Gag, der direkt aus den Comics stammt. Auch Vultures Fluganzug sieht bedrohlich und praktisch aus – nicht überladen wie manche andere MCU-Bösewichte.

Die Action-Choreografie ist exzellent. Die Fähren-Sequenz ist ein Höhepunkt – spektakulär, aber nie so übertrieben, dass man die menschliche Geschichte dahinter vergisst. Watts versteht es, große Action klein zu erzählen und kleine Momente groß zu machen.

Wie klingt Spider-Man: Homecoming?

Michael Giacchinos Score ist eine perfekte Mischung aus heroischen Marvel-Fanfaren und jugendlicher Leichtigkeit. Der Soundtrack verzichtet auf düstere Töne und setzt stattdessen auf verspielte Melodien, die Peters Charakter widerspiegeln – plus eine wundervolle Hommage an die klassische Spider-Man-Titelmelodie.

Nach Jahren von Hans-Zimmer-inspirierten, dröhnenden Superhelden-Scores ist Giacchinos Arbeit eine Wohltat. Der Komponist, den ich schon seit „Die Unglaublichen“ liebe, bringt eine orchestrale Leichtigkeit mit, die perfekt zu Peters Geschichte passt. Das Spider-Man-Thema ist eingängig, heroisch, aber nie zu ernst – wie Peter selbst.

Besonders gelungen ist die Art, wie Giacchino klassische Spider-Man-Elemente einbaut. Die 60er-Jahre-Titelmelodie erklingt kurz während des Marvel-Logos – ein wunderbarer Tribut an die lange Geschichte der Figur. Auch sonst arbeitet der Score geschickt mit Nostalgie, ohne dabei oldschool zu wirken.

Die Sound-Effekte sind ebenfalls top. Peters Web-Shooter haben einen befriedigenden „Thwip“-Sound, Vultures Flügel klingen mechanisch und bedrohlich. Die Mischung aus praktischen und digitalen Sounds funktioniert nahtlos.

Was mir besonders gefällt: Der Score unterstützt die emotionalen Beats des Films. Wenn Peter Mist baut, wird die Musik nicht dramatisch-düster, sondern bleibt in der Teenage-Welt verhaftet. Das macht die ganze Geschichte authentischer und zugänglicher.

Was sind die größten Stärken von Spider-Man: Homecoming?

Die größte Stärke liegt in der authentischen Darstellung des Teenager-Daseins – endlich wirkt Peter Parker wie ein echter 15-Jähriger! Dazu kommen ein fantastischer Bösewicht in Michael Keatons Vulture, eine erfrischend bodenständige Erzählung und die perfekte Balance zwischen Comedy und Action.

Ich habe selten einen Superhelden-Film gesehen, der so gut versteht, was es bedeutet, jung zu sein. Peters Probleme – Schulstress, erste Liebe, der Wunsch, von Erwachsenen ernst genommen zu werden – sind universell und zeitlos. Holland spielt das mit einer Natürlichkeit, die mich an meine eigene Schulzeit erinnert hat.

Michael Keaton als Vulture ist ein Geniestreich. Statt eines wahnsinnigen Superschurken bekommen wir einen nachvollziehbaren Antagonisten. Toomes ist kein Monster, sondern ein Mann, der versucht, seine Familie zu versorgen. Das macht ihn viel bedrohlicher als jeden kosmischen Bösewicht.

Die Comedy funktioniert perfekt. Der Humor entsteht organisch aus den Situationen heraus, statt aufgesetzt zu wirken. Wenn Peter versucht, sein Handy zu entsperren, während er kopfüber an der Decke klebt, ist das einfach nur lustig – und typisch Teenager.

Auch die Einbindung ins MCU gelingt mühelos. Tony Stark ist präsent, aber dominiert nicht. Die Verbindungen zu anderen Filmen ergeben Sinn, ohne aufdringlich zu sein. „Homecoming“ funktioniert als eigenständiger Film und als Teil des größeren Universums.

Die Action-Sequenzen haben die richtige Größe. Statt Weltzerstörungs-Szenarien geht’s um eine Fähre, um einen Schulball, um lokale Bedrohungen. Das macht alles persönlicher und emotionaler.

Welche Schwächen hat Spider-Man: Homecoming?

Trotz aller Stärken hat der Film kleine Schwächen: Einige MCU-Verbindungen wirken etwas forciert, das Pacing lässt in der Mitte nach und manchmal ist der Film zu sehr darauf bedacht, sich von den Vorgängern abzugrenzen – dabei verliert er gelegentlich seine eigene Identität.

Die größte Schwäche liegt paradoxerweise in einer der Stärken: dem Bestreben, anders zu sein als die vorherigen Spider-Man-Filme. Manchmal merkt man zu deutlich, wie sehr „Homecoming“ vermeiden will, bestimmte Elemente zu wiederholen. Uncle Bens Tod wird nur angedeutet, die Origin-Story komplett übersprungen. Das ist verständlich, aber manchmal hätte etwas mehr Spider-Man-Tradition dem Film gut getan.

Die zweite Hälfte des Films verliert etwas an Schwung. Nachdem die Fähren-Sequenz Peters Verhältnis zu Stark auf die Probe stellt, plätschert die Geschichte etwas vor sich hin, bis das große Finale kommt. Ein paar Szenen hätten straffer geschnitten werden können.

Manche MCU-Verbindungen wirken leicht konstruiert. Dass ausgerechnet Toomes‘ Tochter Peters Schwarm ist, ist schon ein ziemlicher Zufall. Solche Wendungen funktionieren im Comic, im Film wirken sie manchmal zu convenient.

Die Nebenfiguren aus der Schule sind zwar besser als in anderen Spider-Man-Filmen, aber ein paar mehr charakterliche Tiefe hätte ihnen gut getan. Flash Thompson bleibt trotz Tony Revoloris charmanter Performance etwas eindimensional.

Auch visuell gibt’s kleine Kritikpunkte: Ein paar der CGI-Sequenzen, besonders in den Action-Szenen, sehen nicht ganz so poliert aus wie in anderen MCU-Filmen. Das ist aber jammern auf hohem Niveau.

Für wen ist Spider-Man: Homecoming geeignet?

Der Film trifft perfekt Teenager und Erwachsene, die ihre Jugend wiedererkennen möchten. MCU-Fans bekommen eine erfrischende Pause von apokalyptischen Bedrohungen, während Spider-Man-Neulinge einen zugänglichen Einstieg in die Figur finden – ohne jahrzehntelange Comic-Kenntnisse zu benötigen.

Für Teenager ist „Homecoming“ ein Geschenk. Endlich ein Superhelden-Film, der ihre Probleme ernst nimmt! Peters Struggle zwischen Schule und Superhelden-Dasein, seine ersten Liebesgefühle, der Druck, den Erwartungen der Erwachsenen zu entsprechen – das sind universelle Teenage-Erfahrungen, verpackt in spektakuläre Action.

MCU-Fans, die nach „Civil War“ und „Doctor Strange“ Lust auf etwas Leichteres hatten, sind hier richtig. „Homecoming“ bringt die Freude zurück ins Marvel-Universum, ohne dabei oberflächlich zu werden. Die Verbindungen zu anderen Filmen sind da, aber nicht aufdringlich.

Spider-Man-Nostalgiker werden ihre Freude haben. Der Film ist voller liebevoller Referenzen an die Comics und die 60er-Jahre-Cartoonserie. Gleichzeitig ist er modern genug, um nicht wie eine Retro-Übung zu wirken.

Auch Eltern können beruhigt mit ihren Kindern ins Kino. Mit FSK 12 ist der Film familienfreundlich, ohne dabei langweilig zu werden. Die Gewalt ist nie übertrieben, der Humor sauber, die Botschaften positiv.

Fans von Coming-of-Age-Filmen werden überrascht sein, wie gut die Superhelden-Elemente mit der Teenager-Geschichte funktionieren. Wer „Ferris macht blau“ oder „Breakfast Club“ liebt, findet hier ähnliche Themen in einem völlig anderen Setting.

Wer streamt Spider-Man: Homecoming?

Aktuell nicht im Abo verfügbar.

Wer spielt in Spider-Man: Homecoming mit?

Tom Holland als Peter Parker / Spider-Man
Michael Keaton als Adrian Toomes / Vulture
Robert Downey Jr. als Tony Stark / Iron Man
Marisa Tomei als May Parker
Jon Favreau als Happy Hogan
Zendaya als Michelle „MJ“ Jones
Jacob Batalon als Ned Leeds
Laura Harrier als Liz Allan
Tony Revolori als Flash Thompson
Donald Glover als Aaron Davis
Bokeem Woodbine als Herman Schultz / Shocker
Tyne Daly als Anne Marie Hoag
Abraham Attah als Abraham
Hannibal Buress als Coach Wilson

Fazit: Lohnt sich Spider-Man: Homecoming?

Nach den schwermütigen Spider-Man-Filmen der 2000er Jahre und den durchwachsenen „Amazing“-Fortsetzungen war ich ehrlich gesagt müde von der Figur. Aber „Homecoming“ hat mich wieder überzeugt. Tom Holland verkörpert Peter Parker mit einer Authentizität, die ich seit Tobey Maguire vermisst habe – nur eben authentisch jung statt authentisch erwachsen.

Was mich am meisten begeistert: Der Film versteht, dass Peter Parkers größte Superkraft nicht seine Spider-Fähigkeiten sind, sondern sein gutes Herz. Die Szene, in der er unter den Trümmern eingeklemmt ist und sich selbst befreien muss, ist emotional stärker als jede CGI-Schlägerei. Das ist Spider-Man, wie er sein sollte – ein Held, der niemals aufgibt.

Jon Watts hat bewiesen, dass man auch im überfüllten Superhelden-Genre noch etwas Neues sagen kann. Indem er Peter Parker wieder als Teenager ernst nimmt und seine Geschichte kleiner, aber nicht weniger wichtig erzählt. Michael Keatons Vulture gehört zu den besten MCU-Bösewichten, weil er menschlich und nachvollziehbar ist.

Klar, der Film hat kleine Schwächen. Aber die werden von den Stärken bei weitem aufgewogen. „Homecoming“ ist der Spider-Man-Film, auf den ich Jahre gewartet habe – und der Beweis, dass das MCU auch herzerwärmende Coming-of-Age-Stories erzählen kann. 8.7/10 Punkte.

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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Holland macht Spider-Man wieder zu dem, was er immer war: ein sympathischer Teenager-Held mit echten Problemen.— aus der Wertung von Tribun
Spider-Man: Homecoming bringt die Freude zurück ins MCU und zeigt, dass Superhelden-Filme nicht immer weltzerstörend sein müssen. Tom Holland ist die perfekte Besetzung, Michael Keaton liefert einen grandiosen Bösewicht und Jon Watts inszeniert das Ganze wie einen modernen John Hughes-Film. Kleine Pacing-Probleme und ein paar forcierte MCU-Verbindungen trüben den Spaß nur minimal. Für Teenager-Film-Fans und MCU-Liebhaber ein absolutes Muss, für alle anderen ein charmanter Superhelden-Film mit Herz.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Spider-Man: Homecoming

Wo kann ich Spider-Man: Homecoming streamen?

Spider-Man: Homecoming gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV und Videoload. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Spider-Man: Homecoming freigegeben?

Spider-Man: Homecoming ist in Deutschland ab FSK 12 freigegeben.

Wie lange dauert Spider-Man: Homecoming?

Spider-Man: Homecoming hat eine Laufzeit von rund 133 Minuten (2 Stunden und 13 Minuten).

Lohnt sich Spider-Man: Homecoming?

Unsere Redaktion vergibt Spider-Man: Homecoming einen Watcher-Score von 8,7 von 10. Spider-Man: Homecoming zeigt, dass das Marvel-Universum auch kleine, persönliche Geschichten erzählen kann. Ein erfrischender Neustart für den Webslinger. 8.7/10 Punkte.

Für wen ist Spider-Man: Homecoming geeignet?

Spider-Man: Homecoming ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

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Trailer

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Besetzung

Tom HollandPeter Parker / Spider-Man
Michael KeatonAdrian Toomes / Vulture
Robert Downey Jr.Tony Stark / Iron Man
Marisa TomeiMay Parker
Jon FavreauHappy Hogan

FAQ zu Spider-Man: Homecoming

Muss ich die anderen Spider-Man-Filme gesehen haben?
Nein, überhaupt nicht! "Homecoming" ist ein kompletter Neuanfang mit einem neuen Peter Parker. Die Filmemacher haben bewusst auf eine Origin-Story verzichtet und gehen davon aus, dass jeder weiß, wie Spider-Man zu seinen Kräften kam. Du kannst problemlos ohne Vorkenntnisse einsteigen.
Wie wichtig sind MCU-Kenntnisse für Spider-Man: Homecoming?
Die Geschichte funktioniert auch ohne MCU-Kenntnisse, aber du verpasst einige schöne Anspielungen. Besonders "Civil War" solltest du gesehen haben, da Peters erste Begegnung mit den Avengers dort stattfindet. Die wichtigsten Punkte werden aber im Film erklärt.
Ist Tom Holland zu jung für Spider-Man?
Das ist genau der Punkt! Holland war bei den Dreharbeiten 20, spielt aber einen 15-jährigen Peter Parker. Diese Authentizität war in den vorherigen Spider-Man-Filmen nie da. Spider-Man war schon immer ein Teenager-Held, und Holland bringt diese jugendliche Energie endlich glaubwürdig rüber.
Warum fehlt Uncle Ben in Spider-Man: Homecoming?
Uncle Ben wird nur indirekt erwähnt, seine Origin-Story wird übersprungen. Das war eine bewusste Entscheidung, da sie in den vorherigen Filmen bereits zweimal erzählt wurde. Die Botschaft "Mit großer Macht kommt große Verantwortung" ist trotzdem das Thema des Films – nur subtiler eingearbeitet.
Wie unterscheidet sich dieser Spider-Man von Tobey Maguire und Andrew Garfield?
Hollands Peter ist jünger, unsicherer und Teil des MCU. Maguire war erwachsener, Garfield cooler und selbstbewusster. Holland zeigt einen Peter Parker, der noch viel lernen muss – sowohl als Teenager als auch als Superheld. Das macht ihn sympathischer und nahbarer.
Gibt es Easter Eggs in Spider-Man: Homecoming?
Jede Menge! Von der klassischen Spider-Man-Titelmelodie im Marvel-Logo über Comic-Referenzen bis hin zu MCU-Anspielungen. Mac Gargans Cameo deutet auf zukünftige Bösewichte hin, und Aaron Davis' Erwähnung seines Neffen ist ein Hinweis auf Miles Morales.
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