Teenage Sex and Death at Camp Miasma: Schoenbrun und Einbinder im MUBI-Slasher Poster

Teenage Sex and Death at Camp Miasma: Schoenbrun und Einbinder im MUBI-Slasher (2026)

🔮 Preview · ohne Wertung 🎬 Film Kinostart 7. August 2026 Horror
⚡ Kurz gesagt

Jane Schönbrun dreht einen Slasher. Mit Hannah Einbinder und Gillian Anderson. MUBI und Plan B bezahlen das Ganze. Am 20.

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Countdown zum Kinostart

10Tage bis zum Kinostart
📅 7. August 2026 · Deutschland
Redaktions-Hypesolide erwartet — Erwartung, keine Wertung
KINOIm KinoKinostart 7. August 2026 · Deutschlandgeplant
STRIm Streamfolgt nach Startfolgt

Teenage Sex and Death at Camp Miasma: Schoenbrun und Einbinder im MUBI-Slasher ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.

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Die Vorschau

von NordNoir

Jane Schoenbrun dreht einen Slasher. Mit Hannah Einbinder und Gillian Anderson. MUBI und Plan B bezahlen das Ganze. Am 20. August 2026 kommt das Ding in die deutschen Kinos und ich bin so gehypt, dass mein Mann schon nervoes wird.

Kris, junge Regisseurin, soll das marode Camp-Miasma-Franchise wiederbeleben. Sie besucht die verschwundene Hauptdarstellerin der Originale. Von da an: Blut, Begehren, Wahn. 132 Minuten. Post-Production, bald im Kasten. Ich geh hin. Allein, wenn es sein muss.

Kinostart07.08.2026

Jane Schoenbrun. Schon wieder.

Okay. Wer Schoenbrun nicht auf dem Zettel hat – kurze Einfuehrung. „We’re All Going to the World’s Fair“ aus 2021. Kleines Budget, Creepypasta-Geruch. Lief auf Sundance, wurde gefeiert in genau den Kreisen die Letterboxd benutzen und Twitter meiden. Dann 2024: „I Saw the TV Glow“. A24, Jack Haven und Brigette Lundy-Paine, queeres Horror-Drama ueber Fernsehen und Identitaet. Ist bei mir ueber Monate nicht aus dem Kopf gegangen. Schoenbrun hat diese Stimmung gepachtet – dieses Gefuehl, dass irgendwas nicht stimmt mit der Welt, aber du kannst nicht benennen was.

Und jetzt ein Slasher. „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“. Der Titel allein ist zu gut um Zufall zu sein. Jugend, Sex, Tod, Camp. Das ist „Friday the 13th“ im Titel abfotografiert und dann drueberkritzeln. Ich erwarte keine Hommage. Ich erwarte Dekonstruktion. Ich erwarte Schmerz.

Hannah verdammt Einbinder.

Hannah Einbinder in einem Horrorfilm. Ich musste den Satz dreimal lesen, bevor ich es geglaubt habe. Die Frau hat mit „Hacks“ gerade jede Awards-Show auseinandergenommen. Jean Smart an ihrer Seite, und sie faellt trotzdem auf. Emmy-nominiert zweimal. Und jetzt spielt sie Kris – die junge Regisseurin, die das Slasher-Franchise retten soll. Das heisst: im Grunde spielt sie uns. Die Fans. Die Leute, die denken, sie koennen Horror neu erfinden, indem sie alte Sachen zitieren und hoffen, dass es reicht.

Einbinder kommt aus Stand-Up. Timing wie ein Uhrwerk. Das Gesicht einer Frau, die waehrend eines Witzes drei Gedanken gleichzeitig hat. Wenn Schoenbrun das richtig einfaengt, haben wir eine Hauptdarstellerin, die die Meta-Ebene komplett mittraegt. Falls nicht, wird es einfach nur merkwuerdig. Fuer merkwuerdig gehe ich auch ins Kino.

Gillian Anderson als Horror-Altar.

Billie. Die Reclusive Actress. Die einstige Final Girl der Camp-Miasma-Originale. Gespielt von Gillian Anderson. Die Frau war Scully. Sie war Stella Gibson in „The Fall“. Sie war Eleanor Roosevelt. Sie war Margaret Thatcher. Jetzt spielt sie eine Horror-Ikone, die sich vor der Welt versteckt. Das ist Meta-Casting auf einem Level, wo mir schwindelig wird.

Und: Anderson macht Horror selten. „Hannibal“ war Serie, klar. Aber ein echtes Slasher-adjacent-Projekt? Kann ich nicht erinnern. Sie hat sich das explizit ausgesucht. Wer Schoenbruns bisherige Filme kennt, weiss: die Regie bettelt nicht um Stars. Stars wollen in diese Filme rein.

Wer sonst noch mitspielt (und warum ich mich kurz hinsetzen muss)

  • Hannah Einbinder als Kris – die Regisseurin
  • Gillian Anderson als Billie – ja, DIE Gillian Anderson
  • Jasmin Savoy Brown. Die aus Scream V und VI. Aus Yellowjackets. Horror-Royalty inzwischen, und sie ist erst in ihren 30ern.
  • Quintessa Swindell – „Voyagers“, „Black Adam“, und demnaechst vermutlich in jedem zweiten grossen Ding
  • Patrick Fischler als Rudolph. Wer „Lost“ oder „Mulholland Drive“ kennt, weiss warum das gut ist. Das Gesicht allein.
  • Dylan Baker. Der Mann war in „Happiness“. Und in „Spider-Man 2“ und „3“. Und in 50 anderen Sachen, in denen er der Typ war, bei dem man nicht wusste, ob er der Gute oder der Boese ist.
  • Sarah Sherman – SNL, sehr spezifische Komoedin, sehr wahrscheinlich sehr verstoerend hier
  • Zach Cherry macht „Severance“. Apple-TV-Geschaedigte werden ihn erkennen.
  • Eva Victor, Amanda Fix, Arthur Conti, Kevin McDonald – kleinere Rollen, aber der Name Kevin McDonald hat bei mir spontan „Kids in the Hall“ getriggert, und das ist ein Kompliment

MUBI und Plan B. Also kein Muell.

Wer zahlt, sagt viel ueber einen Film. MUBI hat sich vom Streaming-Nerd-Service zum Indie-Produzenten gewandelt und schiebt gerade viele der besten Horror-Filme der letzten Jahre mit an, zumindest im Verleih. Plan B Entertainment wiederum ist die Firma von Brad Pitt – „12 Years a Slave“, „Moonlight“, „Minari“, „Women Talking“. Keine Wegwerfproduzenten. Wenn beide zusammen Geld auf einen Slasher werfen, der von Jane Schoenbrun geschrieben und inszeniert wird, dann ist das kein Marktfuellprodukt. Das ist eine Wette auf Autorenhorror.

132 Minuten Laufzeit. Das ist lang fuer einen Horror. Psycho war 109. Der originale „Halloween“ 91. Selbst „Hereditary“ hat es in 127 geschafft. Schoenbrun nimmt sich Zeit – wie schon bei „I Saw the TV Glow“, das in 100 Minuten eine Ewigkeit hingelegt hat. Gut. Horror braucht Atem. Ich will nicht haesteln. Ich will marinieren.

Was mich nervoes macht.

Ehrlich: Meta-Horror wird gerne zu Meta-Frust. „Scream“ hat das vor 30 Jahren geschafft. Danach kamen 100 Filme, die dachten, weil sie ueber Slasher reden, sind sie schlau, und waren am Ende nur bloede mit Zitaten. Wenn Schoenbrun einfach nur einen Slasher-Film ueber einen Slasher-Film dreht, der die gleichen Beats spielt, bloss in Anfuehrungszeichen – dann bin ich raus. Die gute Nachricht: das ist nicht ihr Ding. Bei „I Saw the TV Glow“ hat sie auch kein Referenz-Puzzle gebaut. Sie hat die Form selbst zerlegt.

Die zweite Sorge: 132-Minuten-Post-Production-Film mit null TMDB-Ratings, keine Festivaltermine durchgesickert, keine Trade-Premiere bestaetigt. Das ist entweder Cannes-Strategie, Toronto-Strategie, oder jemand hat beschlossen, diesen Film still zu halten, bis die erste Fachpresse ihn sieht. Ich lese bei Letterboxd und Bloody Disgusting mit einem Ohr mit. Sobald erste Stimmen in den Aether gehen, wisst ihr Bescheid.

Warum das 2026 der Horror des Jahres werden koennte.

Schoenbrun-Fans wissen: die Frau dreht nichts schnell und nichts versoehnlich. „I Saw the TV Glow“ hat gebraucht, bis die Leute kapiert haben, was sie gesehen haben. Dann wurden Stimmen laut, das sei eines der wichtigsten queeren Werke der 2020er. „Camp Miasma“ kommt mit einer oeffentlicheren Form – Slasher verkauft sich leichter als „Fernsehshows und Identitaet“. Das koennte der Moment sein, wo Schoenbrun ein grosses Publikum erreicht, ohne sich zu verbiegen.

Wer Horror liebt, der nicht nur Blood-Spatter macht, sondern etwas will – Ari Aster, Robert Eggers, Rose Glass, auch „The Witch“-Eggers – fuer den ist das hier Pflicht. Wer sehen will, wie Psycho die DNA fuer jedes Horror-Meta der Welt gelegt hat, nur 65 Jahre spaeter auf LSD und mit Gillian Anderson, der muss sowieso. Ich hoffe auf etwas zwischen Nightmare-Stil Camp-Absurditaet und „I Saw the TV Glow“-Identitaetsdrama. Das Gueltigste, was Genre-Kino gerade tut.

Mehr zum Film auf IMDb.

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Erwartungen vor dem Start

keine Wertung
Ein Slasher-Franchise soll gerettet werden - und niemand weiss, wer am Ende vor der Kamera steht und wer dahinter— vorab eingeschätzt von NordNoir

✅ Darauf freuen wir uns

  • Jane Schoenbrun zum Dritten
  • Hannah Einbinder als Casting-Coup
  • Gillian Anderson als Horror-Ikone
  • MUBI und Plan B Produktionsqualitaet
  • 132 Minuten - Horror darf atmen

❓ Das macht uns nervös

  • Meta-Horror kann leicht Meta-Frust werden
  • Null Testscreenings durchgesickert
  • Schoenbrun dreht keine konventionellen Filme - polarisiert
🛡️Unser Versprechen: keine erfundenen Details, keine „erwarteten Wertungen". Ab dem Start steht hier die volle Kritik mit Watcher-Score.
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Trailer

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Besetzung

bestätigt
Hannah EinbinderKris
Gillian AndersonBillie
Amanda Fix
Arthur Conti
Eva Victor

FAQ zu Teenage Sex and Death at Camp Miasma: Schoenbrun und Einbinder im MUBI-Slasher

Wann kommt Teenage Sex and Death at Camp Miasma in die deutschen Kinos?
Am 20. August 2026. Drei Monate vor Halloween. Genau die richtige Woche fuer einen Slasher-Arthouse-Mix. Verleih in Deutschland ist noch nicht offiziell gesetzt – MUBI macht das vermutlich selbst ueber die deutsche Abteilung, wie sie es zuletzt auch bei anderen Titeln gehandhabt haben.
Wer ist Jane Schoenbrun?
Nonbinaere Filmemacher:in aus New York. Zwei Filme bisher: "We're All Going to the World's Fair" und "I Saw the TV Glow". Beide Horror-nah, beide obsessiv gefeiert von Letterboxd und Indie-Kritikern. Keine Wegwerf-Regie. Wer Atmosphaere ueber Plot stellt, ist hier richtig.
Ist das ein echter Slasher oder nur "inspired by"?
Genau das ist die Frage. Titel und Plot legen nahe: ein Slasher ueber einen Slasher. Meta-Schicht. Aber Schoenbrun arbeitet selten mit Genre-Konventionen, wie man sie erwartet. Ich tippe auf: es gibt Blut, es gibt einen Killer, aber die Struktur wird dich verwirren.
Brauche ich Vorwissen ueber die Original-Camp-Miasma-Filme?
Nein. Die gibt es nicht wirklich – das Franchise in der Story ist fiktiv. Wenn du "Friday the 13th", "Sleepaway Camp" oder "Burial Ground" gesehen hast, wirst du die DNA erkennen. Das ist Teil des Spasses.
Werden Hannah Einbinder und Gillian Anderson zusammen spielen?
Ja. Ihre Figuren – Kris und Billie – sind das Kernduo des Films. Junge Regisseurin trifft zurueckgezogene Horror-Legende. Wenn das nicht zuendet, geb ich meinen Kinokreis-Job auf.
Wo laeuft der Film vor Deutschland-Start?
Noch offen. Der offizielle US-Start ist der 7. August 2026. Das klingt nach Cannes-Premiere im Mai 2026 oder Toronto im September. Sobald Infos durchsickern, update ich hier. Augen auf Letterboxd und auf IMDb-Pressereihen.
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