Wer streamt Die rote Lola?
Verfügbarkeit DEStand 03.03.2026: Die rote Lola ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 03.03.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von LichtspielAlfred Hitchcocks Die rote Lola kam am 23. Februar 1950 in die britischen Kinos, und ich muss etwas gestehen, das mir als lebenslange Kinogaengerin beinahe peinlich ist: Ich habe diesen Film jahrzehntelang ignoriert.
Nicht mit Absicht. Zwischen Psycho und Das Fenster zum Hof, zwischen Vertigo und Der unsichtbare Dritte rutscht ein Film wie dieser durch jedes Raster. 7.2 von 10 gebe ich ihm, bewusst ueber dem, was die meisten Portale vergeben. Weil Die rote Lola etwas wagt, das 1950 als Skandal empfunden wurde und heute, 76 Jahre spaeter, erst recht fasziniert: Der Film luegt sein Publikum an. Direkt ins Gesicht.
Marlene spielt Marlene. Und alle schauen zu.
Ich habe Marlene Dietrich zum ersten Mal in Der blaue Engel gesehen, auf einer Schulfilmvorfuehrung irgendwann Anfang der Siebziger. Meine Mutter Helene, die einmal im Monat ins Thalia Theater ging und Dietrich fuer die eleganteste Frau des zwanzigsten Jahrhunderts hielt, sagte damals einen Satz, der mir geblieben ist: „Die spielt nicht. Die ist einfach.“ Daran musste ich denken, als Dietrich in Die rote Lola die Buehne betritt und Cole Porters „The Laziest Gal in Town“ singt, in einem Kleid von Christian Dior, mit einer Selbstverstaendlichkeit, die jeden anderen Darsteller im Raum unsichtbar macht.
Charlotte Inwood, die Figur, die Dietrich hier verkoerpert, ist eine gefeierte Buehnenschauspielerin, deren Ehemann unter verdaechtigen Umstaenden ums Leben kommt. Die Polizei ermittelt. Ein junger Mann namens Jonathan Cooper behauptet, Charlotte habe ihren Mann getoetet und ihn um Hilfe gebeten. Hitchcock laesst uns das in einem Flashback sehen. Wir glauben Jonathan. Warum sollten wir nicht? Wir haben es doch mit eigenen Augen gesehen.
Das ist die Falle. Sie funktioniert auf eine Weise, die mich an Agatha Christies Roman „Alibi“ von 1926 erinnert, in dem der Ich-Erzaehler selbst der Moerder ist. Die Empoerung war damals gewaltig, die Leser fuehlten sich betrogen. Hitchcock erntete 24 Jahre spaeter die exakt gleiche Reaktion.
Was Hitchcock tat. Und warum er es spaeter bereute.
In Francois Truffauts beruehtem Interview-Band „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ raeumt der Regisseur ein, den luegenden Flashback als einen seiner groessten Fehler zu betrachten. Das Publikum, so Hitchcock, vertraue dem Bild. Wenn die Kamera etwas zeige, dann sei es wahr. Diesen Vertrag zu brechen sei unverzeihlich gewesen.
Ich widerspreche ihm. Hoeflich, aber bestimmt.
Die Eroeffnungssequenz, diese dreizehn Minuten, in denen Jonathan seine Version der Ereignisse schildert, hat etwas Unheimliches. Darragh O’Donoghue beschreibt es im Cineaste Magazine treffend: merkwuerdige Kamerawinkel, ein bizarrer visueller Rhythmus, subjektive Tempoverzoegerungen, die Unbehagen statt Klarheit erzeugen („strange camera angles, bizarre looks, subjective tempo delays that create unease rather than clarity“). Das Bild sagt die Wahrheit, nur eben nicht die, die man erwartet. Es ist die Wahrheit eines Luegners. Und wenn man genau hinsieht, merkt man, dass Hitchcock durchaus Hinweise streut.
Mein verstorbener Mann Hartmut, der als Historiker von Berufs wegen mit unzuverlaessigen Quellen umging, haette diesen Film vermutlich beim ersten Sehen durchschaut. Ich habe drei Anlaeufe gebraucht. Beim dritten Mal, an einem verregneten Sonntagvormittag mit einer Kanne Ostfriesentee, fiel endlich alles an seinen Platz.
Jane Wyman. Und das Problem, neben Dietrich zu bestehen.
Jane Wyman spielt Eve Gill, eine Schauspielschuelerin an der Royal Academy of Dramatic Art, die ihrem Freund Jonathan helfen will, indem sie sich als Zofe bei Charlotte Inwood einschleust. Eve ist klug, mutig, einfallsreich. Wyman spielt sie mit einer bodenstaendigen Waerme, die im krassen Gegensatz zu Dietrichs kuehl kalkulierter Eleganz steht. Das Drehbuch gibt ihr durchaus Material. Und doch bleibt sie blass.
Das liegt weniger an Wyman, die im selben Jahr fuer „Johnny Belinda“ ihren Oscar gewonnen hatte und handwerklich ueber jeden Zweifel erhaben war, als an der Gravitationskraft, die von Dietrich ausgeht. Hitchcock selbst gab Dietrich beispiellose Kontrolle ueber ihre Aufnahmen. Beleuchtung, Kamerawinkel, Kostueme, alles ging durch Dietrichs Haende. Auf die Frage eines Journalisten, wie die Zusammenarbeit laufe, antwortete Hitchcock mit jener trockenen Ironie, die ihn auszeichnete: „Wunderbar. Miss Dietrich hat alles arrangiert.“ („Everything is fine. Miss Dietrich has arranged the whole thing.“)
Es gibt eine Szene gegen Ende des Films, in der Eve und Charlotte gemeinsam vor einem Spiegel stehen. Wyman in ihrem schlichten Zofen-Kostuem, Dietrich in Dior. In diesem Moment verdichtet sich das gesamte Thema des Films zu einem einzigen Bild: Wer spielt hier wen? Die Zofe, die eine Zofe spielt? Oder die Schauspielerin, die eine Unschuldige spielt?
Sieben Gesichter zwischen Buehne und Mordfall
- Jane Wyman als Eve Gill — Oscar-Preistraegerin in einer Rolle, die leiser ist als sie verdient haette
- Marlene Dietrich: Charlotte Inwood. In einem Dior-Kleid. Mehr muss man eigentlich nicht sagen.
- Michael Wilding als Inspector Wilfried „Ordinary“ Smith — der charmanteste Ermittler den Hitchcock je geschrieben hat, auch wenn die Romantik zwischen ihm und Eve nie wirklich zuendet
- Richard Todd — Jonathan Cooper, der Mann mit dem Flashback und dem Geheimnis dahinter
- Alastair Sim als Commodore Gill, Eves Vater. Stiehlt jede Szene, in der er auftaucht.
- Sybil Thorndike als Mrs. Gill, warmherzig und ahnungslos, wie Muetter im britischen Kino nun einmal sind
- Kay Walsh als Nellie Goode, Charlottes eigentliche Zofe
Ueber Alastair Sim muss ich einen Moment laenger sprechen. Truffaut hat seine Rolle als ueberfluessig und den Film stoerend beurteilt, und mit Verlaub: Truffaut lag falsch. Sim verkoerpert jene Sorte britischen Humors, die sich als Exzentrik tarnt und in Wahrheit die schaerfste Beobachtungsgabe im Raum besitzt. Sein Commodore Gill ist ein pensionierter Seemann, der sich mit einer Mischung aus Spielfreude und Nonchalance in die Mordermittlung seiner Tochter einmischt. Er unterbricht Melodrama mit Ironie. Er ist der griechische Chor dieses Films, wie O’Donoghue es im Cineaste-Artikel formuliert.
In meiner Zeit als Deutschlehrerin am Gymnasium Eppendorf habe ich meinen Schuelern immer gesagt: Achtet auf die Nebenfiguren. Die Hauptfiguren erzaehlen die Geschichte. Die Nebenfiguren erzaehlen die Wahrheit. Alastair Sim ist die Wahrheit dieses Films.
1,45 Millionen Dollar. Ein Dior-Kleid. Und der Weg zurueck.
Man muss diesen Film in seinem Kontext verstehen, sonst bleibt er ein nettes Mordmysterie mit prominenter Besetzung und nicht mehr. 1948 hatte Hitchcock mit Cocktail fuer eine Leiche experimentiert, den gesamten Film in einer scheinbar einzigen Einstellung gedreht. 1949 folgte Under Capricorn, ein weiteres Langzeit-Experiment, das beim Publikum durchfiel. Die Kritiker waren sich einig: Hitchcock hatte seinen Weg verloren. 1,45 Millionen Dollar Budget waren fuer 1950 kein Pappenstiel, und Warner Bros. wollte Ergebnisse, keine weiteren Experimente.
Die rote Lola war seine Antwort. Zurueck zu zugaenglicherem Material, aber mit dem, was er aus den Experimenten gelernt hatte. O’Donoghue nennt es kein kreatives Tief, sondern ein Uebergangwerk, eine Neuformierung der kreativen Energien. Die langen, formal exquisiten Einstellungen, die Hitchcock in Rope und Under Capricorn perfektioniert hatte, setzt er hier gezielter und subtiler ein. Keine Showstuecke mehr. Werkzeuge.
Zwei Jahre nach Die rote Lola drehte Hitchcock Strangers on a Train. Danach Das Fenster zum Hof. Danach Der unsichtbare Dritte. Danach Psycho. Die rote Lola ist die Bruecke zwischen dem suchenden und dem triumphierenden Hitchcock, ein Wendepunkt im Thriller-Genre. Sie ist kein Meisterwerk. Aber ohne sie waeren die Meisterwerke anders ausgefallen.
Auf Rotten Tomatoes steht der Film bei 92 Prozent Kritikerzustimmung, waehrend das Publikum nur 68 Prozent vergibt. Auf Letterboxd kommt er auf 3.53 von 5 bei ueber 16.000 Bewertungen, die IMDb notiert eine 7.0. Die Diskrepanz zwischen Kritikern und Publikum erzaehlt ihre eigene Geschichte: Wer Filmgeschichte liest, sieht in Die rote Lola mehr als ein Kriminalraetsel mit einer beruehmten Blondine.
Das Theater als Lebensprinzip
Was mich an diesem Film nicht loslaesst, und das sage ich als jemand, der ueber fuenf Jahrzehnte Kino gesehen hat, ist sein zentrales Thema: Jeder spielt eine Rolle. Charlotte spielt die trauernde Witwe. Jonathan spielt das unschuldige Opfer. Eve spielt eine Zofe, die eine Zofe spielt. Selbst Inspector Smith, dieser reizende Mann mit dem Spitznamen „Ordinary“, spielt den harmlosen Polizisten, der mehr sieht als er zugibt. Die gesamte Handlung ist ein Netz aus Performanz und Taeuschung, eingerahmt von einem echten Theater, vor dem sich buchstaeblich ein Vorhang oeffnet und schliesst.
Luigi Pirandello hat 1921 „Sechs Personen suchen einen Autor“ geschrieben, ein Stueck ueber die Grenze zwischen Theater und Realitaet, zwischen der Rolle und dem Menschen dahinter. Die rote Lola ist Hitchcocks Antwort auf diesen Gedanken. Nur eben mit einer Leiche, einem Dior-Kleid und einem Flashback, der luegt.
Mein Sohn Stefan sieht das pragmatischer. „Mama, das ist einfach ein solider Krimi mit einer grossen Besetzung.“ Mag sein. Aber ein solider Krimi von Hitchcock, gedreht in jenem schmalen Fenster zwischen Scheitern und Triumph, mit Marlene Dietrich in Hochform und einer Erzaehlstruktur, die ihrer Zeit voraus war — das ist mehr als solide. Das nenne ich Kino.
Synchronstudio: IFU – Internationale Film-Union AG, Remagen
Jahr: 1950
Dialogregie: Alfred Kirschner
Dialogbuch: Herbert W. Victor
Jane Wyman|Eve Gill|Kaethe Pontow
Marlene Dietrich|Charlotte Inwood|Ingeborg Grunewald
Richard Todd|Jonathan Cooper|Peer Schmidt
Michael Wilding|Inspector Smith|Erwin Linder
Alastair Sim|Commodore Gill|Ludwig Linkmann
Quelle: Synchronkartei.de
Wer streamt Die rote Lola?
Aktuell nicht im Abo verfügbar.
Was mich Leute ueber Die rote Lola fragen
Worum geht es in Die rote Lola?
Eine Schauspielschuelerin namens Eve Gill versucht, ihren Freund Jonathan vom Mordverdacht zu befreien, indem sie sich als Zofe bei der verdaechtigten Buehnendiva Charlotte Inwood einschleust. Dabei verliebt sie sich in den ermittelnden Inspektor. Klingt geradlinig, ist es aber nicht. Hitchcock hat in diesen Plot eine Wendung eingebaut, die 1950 einen kleinen Skandal ausloeste.
Was hat es mit dem luegenden Flashback auf sich?
Die Eroeffnung des Films zeigt Jonathans Version der Ereignisse in einem dreizehnminuetigen Flashback. Nur: Jonathan luegt. Wir sehen seine Luege als filmische Wahrheit. Hitchcock selbst nannte es spaeter seinen groessten Fehler. Ich bin anderer Meinung, aber das habe ich oben ausfuehrlich dargelegt.
Ist Die rote Lola ein guter Hitchcock?
Er ist kein Psycho und kein Vertigo. Aber er ist besser als sein Ruf, und die 92 Prozent Kritikerzustimmung auf Rotten Tomatoes geben mir recht. Wer Hitchcock mag und seine Entwicklung als Regisseur verstehen will, kommt an diesem Film nicht vorbei. Wer nur einen einzigen Hitchcock sehen moechte, sollte allerdings mit Das Fenster zum Hof anfangen.
Warum heisst der Film auf Deutsch „Die rote Lola“?
Der deutsche Verleihtitel spielt auf Marlene Dietrichs Rolle in Der blaue Engel an, wo sie Lola Lola spielte. Charlotte Inwood heisst im Film nicht Lola. Es ist ein reiner Marketing-Bezug auf Dietrichs beruehmteste Rolle, und ehrlich gesagt ein ziemlich cleverer.
Stimmt es, dass Marlene Dietrich ihre eigenen Szenen inszeniert hat?
Dietrich war fuer ihre technische Expertise bekannt. Sie wusste genau, wie sie beleuchtet und fotografiert werden wollte. Hitchcock, sonst ein Kontrollmensch wie er im Buche steht, liess sie gewaehren. Das Ergebnis sieht man in jeder ihrer Szenen. Die Frau leuchtet, waehrend alle anderen im Halbschatten stehen.
Wo wurde Die rote Lola gedreht?
Hauptsaechlich in den Elstree Studios in Hertfordshire, England. Einige Aussenaufnahmen entstanden in London. Hitchcock war nach mehreren Jahren Hollywood zurueck in England, und man spuert das in jedem Frame: der trockene britische Humor, die Theatertradition, die Nebenfiguren, die reicher sind als die Haupthandlung es vermuten laesst.
Wer hat die Kostueme fuer Marlene Dietrich entworfen?
Christian Dior persoenlich. Dietrich trug seinen New Look, der die Modewelt revolutionierte. Die Garderobe in Die rote Lola ist filmische Haute Couture, und sie erzaehlt ihre eigene Geschichte: Charlotte Inwood ist eine Frau, die weiss, wie man sich inszeniert. Bis in die Nahtspitze.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Lichtspiel — eine Person, ein begründetes Urteil.
Dafür
- Marlene Dietrichs magnetische Praesenz
- Der luegende Flashback als mutiges Experiment
- Alastair Sims britischer Humor
- Thematische Tiefe ueber Performanz und Taeuschung
Dagegen
- Eve Gill bleibt neben Charlotte blass
- Romantik zwischen Wyman und Wilding zuendet nicht
- Ungleichmaessiges Tempo in der Mitte
I put in a flashback that was a lie. (Ich habe einen Flashback eingebaut, der eine Luege war.)— aus der Wertung von Lichtspiel
Schnelle Antworten
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Wo kann ich Die rote Lola streamen?
Die rote Lola gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Die rote Lola?
Die rote Lola hat eine Laufzeit von rund 109 Minuten (1 Stunde und 49 Minuten).
Lohnt sich Die rote Lola?
Unsere Redaktion vergibt Die rote Lola einen Watcher-Score von 7,2 von 10. Ich habe diesen Film drei Mal gesehen, bevor ich ihn wirklich verstanden habe. Nicht die Handlung, die ist überschaubar. Sondern was Hitchcock hier tut. Er nimmt das Vertrauen, das wir dem Kinobild entgegenbringen, und dreht es um die eigene Achse. Das hat 1950 niemand erwartet, und vielleicht war die Welt noch nicht bereit dafür. Marlene Dietrich allein ist den Film wert, Alastair Sim macht ihn zu etwas Besonderem, und der Rest ist solides Hitchcock-Handwerk mit einem mutigen Experiment in der Mitte. Kein Meisterwerk. Aber ein Film, den man kennen sollte, wenn man behauptet, Hitchcock zu ke
Für wen ist Die rote Lola geeignet?
Die rote Lola ist vor allem etwas für Thriller-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Die rote Lola?
Eve Gill ist Schauspielschülerin. Ihrem Freund John Cooper wird der Mord am Ehemann der überheblichen Bühnendiva Charlotte Inwood in die Schuhe geschoben, und Eve versucht seine Unschuld zu beweisen, indem sie sich von Charlotte als Zimmermädchen engagieren lässt.
Besetzung
FAQ zu Die rote Lola: Wenn Hitchcock das Publikum anlügt
Worum geht es in Die rote Lola?
Was hat es mit dem luegenden Flashback auf sich?
Ist Die rote Lola ein guter Hitchcock?
Warum heisst der Film auf Deutsch "Die rote Lola"?
Stimmt es, dass Marlene Dietrich ihre eigenen Szenen inszeniert hat?
Wo wurde Die rote Lola gedreht?
Wer hat die Kostueme fuer Marlene Dietrich entworfen?
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